Beiträge von Palim

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    Cool, kann man dich buchen? :top:

    Wir wären schon 2, mein Mann schließt sich an.

    Ich freue mich für euch und wünsche eine gute Zeit!

    Ob es an Corona liegt? Vielleicht.

    Kann mal jemand im Ministerium Bescheid geben, dass wir

    - in den kommenden Jahren für etliche junge Lehrkräfte Vertretung benötigen, da sie in Mutterschutz und Elternzeit sein dürften,

    - in 6 Jahren einen geburtenstarken Jahrgang in den Grundschulen erwarten und entsprechend Lehrkräfte und Räume benötigen?

    vielleicht könnt ihr die Klassenstufen im Viertelstundentakt versetzt kommen lassen, dann kommen auch die Lehrer versetzt? So lief es bei uns bisher, aber wir haben auch eine sehr geringe Anzahl an Schüler*innen.

    Das haben wir vor den Ferien im Wechselmodell auch als Plan gehabt, war aber da schon schwierig.

    Gut geklappt hat, dass die Kinder in einer engen Ankunftszeit vor einem bestimmten Eingang warten mussten, damit sich die Klassen nicht begegnen.

    Dieses System funktioniert aber nur gut, wenn es Klassenlehrerunterricht gibt oder Jahrgangsteams und die Lehrkräfte nur im Jahrgang wechseln.

    Da hätte ich ohnehin erwartet, dass Vorgaben geregelt hätten, dass die Schüler mit bestimmten Lehrkräften unter sich bleiben, also entsprechend der Kohorte auch entsprechende Lehrkräfte-Teams gebildet würden.

    (Allerdings ist ja in einem BL die "Kohorte" Jg 1-4, also gleich alle SuS in einer Schule, da kann man sich dann ja alle weiteren Regelungen sparen.)

    Die nächste Möglichkeit ist, Doppelstunden oder Zeitstunden o.ä. einzusetzen und sich vom 45min-Rhythmus zu trennen.

    Da braucht es dann auch nur zu Beginn der Doppelstunde das Händewasch-Zeremoniell und man gewinnt darüber Zeit.

    Aber das ist einfacher, wenn man im Wechselmodell die Ansage hat, man solle vor allem die Hauptfächer bedienen und alle anderen Vorgaben ausgesetzt scheinen. Anders ist es aber, wenn man von "Regeluntericht" spricht und alle Vorgaben umsetzen soll, zusätzlich aber Lüften, Händewaschen und den anderen aus dem Weg gehen.

    kann eine Schule alleine entscheiden, die ursprüngliche Regelungen vor den Sommerferien, also beispielsweise nur zwei Präsenztage oder Einteilung in A und B und wöchentlichen Unterricht in Präsenz, beizuhalten?

    Für Nds. liegt die Entscheidung entweder beim örtlichen Gesundheitsamt, wenn es um lokal erhöhte Zahlen oder Vorfälle an der Schule/ im Schulumfeld geht,

    oder beim Land, wenn es um landesweite Entscheidungen geht.

    Die Schulen setzen also um, was andere entscheiden.

    Aber ich finde die Frage berechtigt, ob Schulen als Schulversuch Distanzlernen unterstützen oder freie Arbeitsphasen einsetzen könnten, in denen die Präsenz gelockert würde. Es gibt doch ohnehin an einigen Schulen Zeiten für eigenständiges Arbeiten.

    Habt ihr Lehrer*innen, die euch geprägt haben?

    Ja, durchaus, manche mit positivem, andere mit negativem Vorbild.

    Und könntet ihr so einen Prozess benennen, bei dem ihr bewusst gemerkt habt, dass andere Personen einen ganz neuen Gedanken angestoßen haben? Und passierte das im Unterricht?

    Bei mir sind es eher die Prozesse, manches für mich persönlich, anderes tatsächlich auch für den Unterricht heute.

    In Klasse 6 hatte ich einen sehr lustigen, cool-krumpeligen Mathelehrer, bei dem alles an der Tafel vorgerechnet wurde und HA selten und unwichtig waren. Man musste also nur konsumieren, aber nicht kapieren, die Quittung kam für mich in der Klassenarbeit und bald darauf über den Wechsel in einen anderen Kurs (andere Niveaustufe). Dort gab es viele Aufgaben im Unterricht und als HA und danach wurden Fehler aufgegriffen und erklärt. Also Unterricht anhand der Fehleranalyse. Das hat sehr viel mehr gebracht und ich weiß, dass ich es damals schon beeindruckend fand und gemerkt habe, wie bedeutend methodisches Vorgehen sein kann.

    Es gibt noch ein paar Erlebnisse, bei denen ICH gemerkt habe, dass die Unterrichtsformen meinem Lernstil entgegen kommen. Auch wenn Vesters Lerntypen-Klassifikation umstritten ist, denke ich durchaus, dass es unterschiedliche Weisen des Lernens gibt und man verschiedene Angebote braucht, wenn man alle SuS gut fördern will.

    Das tatsächliche AHA-Erlebnis hatte ich im Studium in der ersten eigenständig gehaltenen U-Stunde (1./2. Semester), in der ich einen neuen Einstieg probieren wollte, da der naheliegendste schon ein paar Mal von anderen Studierenden aufgegriffen worden war. Ich habe mich dazu überreden lassen, etwas zu machen, das mir absolut widerstrebt, und die Stunde war entsprechend. Das Wort „authentisch“ ist inzwischen viel gebräuchlicher, aber es war ein sehr prägendes Erlebnis, das später immer wieder dazu geführt hat, dass ich die Auswahl der Methoden klar erläutern konnte.

    Auch sonst glaube ich, dass es eher ein wachsen an den Aufgaben und ein allmählicher Prozess ist und kann nur weniges auf punktuelle Erfahrungen rückführen. Dann sind es immer Projekte, Handlungsorientierung, außerschulische Lernorte. Aber liegt es daran oder geht das andere im Alltag einfach unter, ist aber gleichbedeutend fürs Lernen, wenn auch nicht so gut zu erinnern?

    Es hätte mich interessiert ob man da durch den Grenzgängerverkehr etwas merkt.

    Das wird vermutlich erst dann interessant oder nachvollziehbar, wenn man eine oder mehrere Apps hätte, die dann Kontakte anzeigt, sodass es grenzübergreifend nachvollziehbar wäre.

    Bei uns war die Grenze zu den Niederlanden gar nicht geschlossen.

    Ob man das merkt, ist vielleicht auch eine Frage, wie viel Kontakt man hat.

    Das war dir zu Beginn der Phase schon immer sehr wichtig, gemeint ist die Grenzöffnung bzw. die Grenzübertritte.

    Das habe ich da schon nicht verstanden. Es ist doch eine Region und offenbar leben dort alle miteinander.

    Mitten in Deutschland sind bei einem Ausbruch die benachbarten Landkreise betroffen, an der Grenze quasi auch, nur dass sie auf der anderen Seite der Ländergrenzen liegen. In jedem Fall fährt oder pendelt man die Tagesstrecke.

    Davon unterscheiden würde ich Urlauber, die weitere Strecken zurücklegen und übernachten. Da gibt es derzeit einen Fokus auf Risikoländer, nur in seltenen Fällen aber auf Risikolandkreise. Man könnte ja auch seine Verwandten in Orten besuchen, in denen nun oder dann gerade die Infektionszahlen hochschnellen, mit oder ohne nachweisbarem Großevent/ Arbeitssituation.

    Wenn die Vorgabe ist, dass man die Kontakte möglichst weitgehend einschränkt, trifft man nur wenige Menschen. Mit 5m Abstand ist doch dann egal, woher die Leute angereist sind oder wo sie gestern noch im Urlaub waren.

    Wenn du keine digitalen Endgeräte nutzen darfst oder kannst, grenzt es schon sehr ein, aber ich hätte ein Oberthema gewählt, in dem du firm bist, z.B. Medien, und würde dann dazu Themen oder Projekte aussuchen,

    z.B. corona-konform sowas wie Erklärungen zu Tools oder Hilfen im Netz, die in der Schule über eine Seite zur Verfügung gestellt werden, ein Blog o.ä. mit Ideen zur Freizeitgestaltung bei erneutem Shutdown,

    oder dann auch rechtliche Aspekte, die man aufgreift und aufbereitet ...

    Kommt es dann zum Distanzlernen, bist du flexibel und kannst die SuS zu Hause etwas erstellen lassen,

    kommt es nicht dazu, könnten sie sich innerhalb der Kurszeit absprechen, Ideen und Umsetzung entwickeln und ausarbeiten.

    Außerdem lässt die ein Rahmenthema die Möglichkeit, dich an der neuen Schule zu informieren.

    Wisst ihr eigentlich wie viel ihr aus der Schweiz importiert bzw wie schaut es in den grenznahen Landkreisen aus?

    Nein, wissen wir nicht, dürfte z.B. In Niedersachsen nicht so viel sein, da gehen die Zahlen auch hoch, obwohl die Schulferien noch nicht so lange andauern. Aber Menschen ohne (kleine) Kinder haben auch Urlaub.

    ABER es wird auch gesagt, dass es bisher nicht die Urlaubsrückkehrer aus eingestuften Risikoländern sind, sondern welche aus anderen Ländern und viele, die gar nicht im Urlaub waren.

    Neben irgendwelchen Feiern, zuletzt wurde Hochzeit und Beerdigung genannt, eben auch der lockere Umgang untereinander, Sommer, Sonne, Sonnenschein und das dringende Bedürfnis nach Party und Feiern.

    Tonne hat noch mal betont, Unterricht findet nur im Klassenverband statt.

    Wo oder wann hat er das gesagt?

    Bisher hieß es immer Kohorte und das ist ein Jahrgang.

    Somit ist ermöglicht, dass es innerhalb eines Jahrganges klassenübergreifenden Unterricht z.B. für Sprachen geben kann.

    Nicht möglich sind demnach jahrgangsübergreifende Kurse oder AGs.

    Sicherlich kann man auch eine Eingangsstufe als Kohorte werten, niemand würde eine Eingangsstufe jetzt auflösen. Die Pläne gelten eben immer für Klasse 1 bis Klasse 13 + Berufsschule.

    Aber es soll ja noch ein Hygieneplan für NDS kommen... wer weiß was darin steht.

    War das bei euch denn anders? I

    Wie du schon schreibst, hatte man damals eine längere Zeit zu überbrücken, da das Ref am 30.4. endete.

    Jetzt beginnt das Ref mit dem Schuljahr, wobei auch das nicht stimmt, denn auch da erfolgt die Einstellung nicht zum 1.8., sondern angepasst ans Schuljahr, dann erfolgen während der ersten Unterrichtstage Pflichtveranstaltungen, statt dies vorher zu machen, und die Refs fehlen bei Konferenzen und im Unterricht, der ja nun auch gleich eigenverantwortlich ist.

    Enden müsste das Ref am Ende des Schuljahres oder Halbjahres. Dann wäre dort keine Lücke mehr, weil man direkt vom Ref in die erste Stelle geht. Die Referendarinnen sind ja bis zum Ende des Schuljahres auch an ihren Schulen und verlassen diese nicht mit dem Prüfungstag, ... es sei denn, sie werden z. B. vor Ablauf des Halbjahres an eine andere Schule abgeordnet, weil diese dringenden Bedarf hat und die Referendarin den Rest des Refs dort verrichtet und dann nahtlos in eine Vertretungsstelle oder Anstellung geht.

    Hält man sich an diese Praxis oder bestünden die Junglehrkräfte auf den Einstellungstermin, könnten sie zum ersten Mal 3 Tage vor Unterrichtsbeginn in der Schule auftauchen und hätten dann tatsächlich nur die verbleibenden 3 Tage als Vorbereitung, was ja auch die Übernahme einer 1. Klasse sein kann.

    Das Problem bleibt, dass der SL zwar Homeoffice verordnen kann, ohne BV vom Arzt die Stunden aber dann in der Statistik bleiben und es keinen Ersatz gibt. Der Schule fehlen also die Stunden für den Präsenzunterricht, den sie besetzen muss.

    Damit geraten die Schulen in eine Notlage und die Schwangeren unter Druck, wie Vogelbeere es schon beschrieben hat.

    Die SL müssen einerseits den Schutz gewährleisten und das wie immer Rechtssicherheit, da sie sich sonst verantworten müssen, andererseits müssen sie den Regelbetrieb aufrecht erhalten, obwohl ihnen die personellen Mittel versagt werden.

    Im Netz gibt es inzwischen von verschiedenen Ministerien Handreichungen und FAQ.

    https://www.bafza.de/programme-und-…und-sars-cov-2/

    . Mein Hintergedanke: Man konnte sich in dem Schuljahr einiges an Geld sparen (also der bayer.Staat), weil er Verträge eben zum 1.8. beendet hat (Jahresverträge) und die neuen erst ab 1. Schultag gemacht hat

    Ja, genau so machen das die BL.

    Die neu eingestellten LuL werden in NDS nicht zum Beginn des SJ eingestellt, sondern zum 24.8., das ist ein Montag, am Donnerstag dieser Woche beginnt der Unterricht.

    Bleiben den KollegInnen also genau 3 Tage zur Vorbereitung, vorab sind sie nämlich auch nicht versichert.

    Und für den Zeitraum zwischen Referendariat und 1. Stelle können sie dann auch selbst sehen, wo und wie sie sich krankenversichern.

    Ganz prima!

    Da haben sie wohl in ihrem Hamburger Abkommen vergessen zu regeln, dass neue Lehrkräfte zum Schuljahr einzustellen sind.

    Wenn eine Lehrkraft dann in diesem Jahr von MV nach BY wechselt, ist es günstig, anders herum bitter!

    Oh je, ich hoffe, dass es in Niedersachsen nicht soweit kommt,

    Ich fände es gut, öffentliches Gebäude, Maskenpflicht, fertig.

    Da spart man sich auch gleich das „ich dachte, hier wäre kein Flur mehr“-Gehampel.

    Eine Regelung bräuchte man dann noch fürs Frühstück, das in den GS seit Jahrzehnten als gemeinsames im Klassenraum stattfindet, und fürs Trinken.

    Was auch noch von Interesse ist, ist, ob die Stunden in der Statistik geführt werden oder nicht und was es dann als Vertretungsmodell gibt.

    Bleibt die schwangere Kollegin im HO, zählt sie voll, d.h. Die Schule muss sehen, wie sie das vertritt und hat keinerlei Anspruch auf Ersatz der Stunden.

    Ist die Kollegin längerfristig raus, hat die Schule einen Mangel und kann Stunden beantragen. Bis diese bewilligt werden, dauert es ja auch noch eine Weile.

    Meine SL entscheidet bei Corona und bei anderen Krankheiten so wie die von Humblebee ,

    vor den Ferien konnten dann eben nur wenige Stunden an weniger Tagen erteilt werden.

    Das wird in den kommenden Jahren mit vielen jüngeren Lehrkräften häufiger so sein, wenn der Lehrkräftebedarf nicht ehrlich ermittelt und entsprechend eingestellt wird,

    aber bei Unterversorgung kann man eben nicht alle Stunden erteilen.

    Es kann doch nicht sein, dass Arbeits-, Gesundheits- oder Mutterschutz der schlechten Versorgung untergeordnet werden.

    Es ist in den BL immer unterschiedlich, aber letztlich muss die Schulleitung ja ohnehin eine Gefährdungsbeurteilung schreiben.

    Bei uns ist man dann ohnehin raus, weil es auch andere Krankheiten gibt, die Schwangere gefährden können und die an Schulen vertreten sein können.

    Haben wir unterschiedliche Pläne bekommen?

    Nein,

    aber es gibt

    a) einen Leitfaden, der am 7.7. veröffentlicht wurde und in dem ein neuer Rahmenhygiene-Plan, neue Bestimmungen für das Distanzlernen und irgendetwas zu zusammengestrichenen Curricula angekündigt wurden ... also alles womöglich konkretere Bestiummungen

    b) einen Rahmen-Hygiene-Plan vom 30.6., in dem von max. 16 SuS im Raum die Rede ist, was ja nicht zum Leitfaden vom 7.7. passt.

    Also warten wir auf alles was da kommt.

    Ich habe wenig Lust, 3 Szenarien und x Eventualitäten vorzubereiten, weil das Ministerium etwas ankündigt, dann aber nicht mit den weiteren Dokumenten voran kommt.

    Zum Distanzlernen steht jetzt noch etwas womöglich Neues auf den Seiten des KM, ich finde es aber wenig konkret (ein aus NRW übernommenes Impulspapier)

    siehe https://www.mk.niedersachsen.de/download/15680…se_SJ_20_21.pdf

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