Die Menge der Entlastungsstunden ist endlich.
... und geht in den nds. Grundschulen gen null.
Die außerunterrichtlichen Aufgaben sind unendlich und werden von kleinen Kollegien getragen.
Ich verstehe, dass man auch an anderen Schulen die Kriterien lieber klar formuliert hätte, als der Willkür oder dem Gutdünken ausgesetzt zu sein.
Aber warum man an kleinen Schulen mit wenigen KollegInnen ohne Entlastungsstunden und mit hohem Deputat die vielen Konzepte und Beauftragungen zusätzlich bewältigen muss, während an anderen Schulformen dafür Entlastungsstunden UND Aufstiegsämter gewährt werden, ist mir schleierhaft.
Natürlich könnte man meinen, dass die
Mehrbelastung von diesen leistungsstarken Beamten durch planvolle und effiziente Arbeitsorganisation innerhalb der durchschnittlichen Wochenarbeitszeit bewältigt
wird,
aber warum geht das an weiterführenden Schulen nicht?
Offenbar geht der Arbeitgeber hier im hohen Norden zusätzlich davon aus, dass
die Tage gefühlt viiiiiiiiel länger dank unendlicher Sonnenstunden grad an der Küste
sind und die Lehrkräfte deshalb ruhig mehr und mehr bearbeiten können.
Der Denkfehler dabei ist, dass die Sonne nicht allein über denen länger scheint, die die viele zusätzliche Arbeit ohne Entlastungsstunden bewältigen sollen.
So würde zwar
ganz ganz ganz bestimmt (...) das ganze zusätzliche Vitamin D (...) dermaßen unerträglich glücklich
machen,
da man uns aber eher am Schreibtisch als an der Sonne trifft,
bleibt das euphorische Dauerstimmungshoch leider aus. ![]()
Soll ich nun froh sein, dass uns der Arbeitgeber davor bewahrt, unerträglich glücklich zu sein, damit wir den Südstaaten nicht auf den Wecker gehen? ![]()