Beiträge von Palim

    Nachdem Kinder bereits 1 Stunde vor Unterricht vor den Türen standen, haben wir irgendwann die Ankunftszeit vorgegeben, ab die Minder kommen können (und Aufsicht gegeben ist).
    Einige Lehrkräfte sind weit vor der Zeit da, aber erledigen andere Aufgaben.

    Ich kenne es von früher so, dass man morgens bei einem anderen Kind blieb, bis es Zeit für den Schulweg war.

    Dass die Aufgabengesteltung beim Matheabitur seit Jahren eine fortgesetzte Katastrophe ist, ist nun wirklich kein Geheimnis.

    Ich unterrichte oft Physik auf erhöhtem Niveau und mein wichtigstes Argument um für die Kurswahl zu werben ist seit Jahren "Lest die Diskussionen um das Matheabitur der letzten Jahre und dann wählt lieber Physik als Mathe."

    (Und das hat nichts mit dem generellen Niveau der Fächer zu tun, beide sind anspruchsvoll, des Pudels Kern in Mathe ist in meinen Augen der völlig verkorkste Ansatz länderübergreifende Aufgaben zu stellen.)

    Warum sind die Aufgaben in Mathe jedes Mal Anlass zur Diskussion, die anderer Fächer aber selten medial präsent?

    Ich habe es noch nie geschafft, mit der Fibel vor den Sommerferien komplett fertig zu werden,

    die Umlaute kommen in den letzten Wochen vor den Ferien, wenn es zeitlich möglich ist, oder zu Beginn des 2. Schuljahres, da beginnt das nächste Lehrwerk mit Aufgaben zur Wiederholung zu Fehlerschwerpunkten, sodass man es dann kombinieren kann.

    Reiner Schölles forscht seit Jahren zur Arbeitsbelastung.

    Er setzt x Minuten für die von Lehrkräften geforderten Tätigkeiten ein und hat vielfach nachgewiesen, dass die Anforderungen gar nicht in der gegebene Arbeitszeit erfüllt werden können.

    https://s23efaba157d7790d.jimcontent.com/download/versi…eu%2031.10..pdf

    https://bremen.dgb.de/++co++0e69bb28…4a-00188b4dc422

    Von der in Bremen angekündigten Arbeitszeiterfassung für Lehrkräfte bleibt zunächst nur eine Pilotstudie ab 2026 übrig.

    Mit dem Buch habe ich auch mal angefangen.

    Selbst wenn vieles nicht passt, bekommt man doch genug Anregungen, um dann selbst formulieren zu können.

    Inzwischen kann man in NDS auch Splint nutzen, das ist sehr komplex, aber auch da findet man viele Sätze, die einem auf die Sprünge helfen können.

    Den Leistungsstand erheben, einschätzen und eine passende Beschreibung wählen muss man selbst, aber gerade am Anfang helfen vorgefertigte Formulierungen, damit man Art und Richtung lernt.

    Zeugnisse anderer Kolleg:innen lesen hilft auch.

    In NDS gibt es Ende 1 nur Freiwilliges Zurücktreten, das zuvor beantragt und im Zeugnis entsprechend vermerkt wird.

    Für die Leistungen in den Teilbereichen kann man sehr individuell schreiben, was das Kind erreicht hat. Da kann auch stehen, dass das Kind am Ende des Jahres 5 Buchstaben erkennt und die Zahlenfolge bis 5 in der richtigen Reihenfolge sagen kann, bei der Zuordnung von Menge und Zahl jedoch noch Übung benötigt. Damit ist ausgedrückt, was das Kind erreicht hat.

    Auch zum Arbeitsverhalten kann man Positives schreiben und zum Ausdruck bringen, dass die Bemühungen des Kindes stetig oder zunehmend besser oder … sind.

    Bei schwachen Kindern solltest du andere Kolleg:innen um Rat fragen, an sich müsste auch die FöS-Kollegin Hilfe geben können.

    Die Schule können daran nichts drehen, sie bekommen die Vorgaben, die Anforderungen, müssen jedes Mal alles Mögliche offen legen und sind auf das OK mehrerer Stellen angewiesen.

    Dann suchen sie sich eine Vertretungskraft, selbst oder aus der endlosen Liste, die nur ergänzt, aber nicht aussortiert wird (80 Anrufe).

    Erst danach wird geprüft, ob die gewählte Person die Stelle bekommt und da sie beim Land angestellt wird, kann sie auch versetzt werden an eine andere Schule.

    Da gibt es also einige Möglichkeiten, wo man etwas vereinfachen könnte.

    Aber dir geht es ja um die Vertretung mit Sachgrund. Man müsste also die Vertretung über den Sachgrund hinaus verlängern oder vertraglich regeln, dass die Vertretung bis zum Ende des Halbjahres bleiben könnte.

    Die Stunden müssen von der Schule beantragt werden, die Vertretung ist für die erkrankte Kollegin geplant, kommt diese wieder, entfällt der Grund und die Vertretung endet.
    Manchmal gibt es die Möglichkeit, über eine Vertragsänderung oder einen weiteren Vertrag zu erreichen, dass die Vertretungskraft an dieser oder der nächsten Schule weiter/ direkt wieder beschäftigt wird.

    Dass Schulen, die über kürzere oder längere Zeiten eine Unterversorgung hatten und sich mittels Vertretungen dann einigermaßen helfen, auch wenn dies oft zusätzliche Arbeit für alle bedeutet, hinterher einen Bonus haben könnten, um Sachen aufholen und ausgleichen zu können, ist nicht vorgesehen. Es geht allein um die Beaufsichtigung, nachrangig um das Abbilden der Pflichtstundentafel.

    Kann es sein, dass einige die Signaturen lesen können und andere nicht?

    Oder haben schon so viele ihre Signatur erneuert, einschließlich DFU , weil ja „LG DFU“ in der Signatur steht.

    28h Deputat sind angesichts der vielen zusätzlichen Aufgaben die damit verbunden sind und die zusätzlich im kleinen System zu verteilen sind ohnehin zu viel.

    Der Ansatz, mehr Lehrkräfte in den Ganztag einzubinden, ist verständlich, wenn man es als Einheit sehen oder pädagogisch verknüpfen will, aber dann muss man es entsprechend bezahlen. Für Aufsichten kann man aber auch andere Personen einsetzen.

    Generell ist die Absicht, die ganztägige Betreuung möglichst kostengünstig zu realisieren, darum geht es auch bei der Verlässlichkeit am Vormittag und dem Strecken der Pausen, die Schule muss die 5 Zeitstunden abdecken und gewährleisten.

    ABC schrieb, dass sie zur Hälfte angerechnet werden … damit ist das Deputat gemeint.

    Von den angegebene 8 Stunden im Ganztag werden also 4 angerechnet, man ist aber 32 h gebunden eingesetzt bei einem Vollzeit-Deputat von 28h.

    Zu fragen wäre, ob es innerhalb der Schule eine andere Aufteilung geben kann bzw. warum eine Person 8h übernehmen muss. An der Stelle müsste man innerhalb der Schule sehen, ob es einen Ausgleich geben kann.

    Für die Anrechnung selbst gibt der Erlass in NRW und in NDS vor, dass bestimmte Tätigkeiten im Ganztag nur zur halben Anrechnung führen.

    Da hattest du Schmidt gefragt, warum Aufsichten zum Deputat gehören. Das ist dann auch die Darstellung der GEW, dass es von Vorteil sei, dass diese Zeiten zumindest zur Hälfte auf das Deputat angerechnet werden und nicht, wie Aufsichten am Vormittag, zu außerunterrichtlichen Aufgaben zählen und gänzlich zusätzlich geleistet werden müssen. - Das wären im beschrieben Beispiel dann 28+8 Stunden.

    Ja, so stellst du dir das vor, mit dem Hinweis, man müsste ja nur mal Nein sagen.


    Das ist aber kein Beschluss der Schule, sondern Erlass des Bundeslandes.(Arbeit 8n der Ganztagsschule)

    Zitat

    6.3 Die außerunterrichtlichen Angebote der Lehrkräfte werden arbeitszeitrechtlich wie Unterrichtsstunden gewertet (45 Minuten = eine Unterrichtsstunde). Abweichend hiervon werden den Lehrkräften jeweils zwei Stunden (zu 45 Minuten) außerunterrichtliche Angebote der Ganztagsschule für die Beaufsichtigung in Zeiten freier Gestaltung nach den Nrn. 2.12 und 3.5 mit einer Unterrichtsstunde auf die Unterrichtsverpflichtung angerechnet

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