Beiträge von Palim

    Leider finde ich die gerade nicht, hatte sie neulich in der Hand.


    Für heute ist es nun zu spät. Bestimmt findest du die Brillen in den nächsten Tagen. Dann kannst du sie für das nächste Mal weglegen:

    “Das nächste Mal wird ein solches Phänomen in Deutschland am 2. August 2027 zu sehen sein. Bis zur nächsten totalen Sonnenfinsternis ist es noch etwas länger hin. Erst am 3. September 2081 wird man von der äußersten Südwestecke Deutschlands wieder einmal eine total verfinsterte Sonne sehen können“ (Seite der Tagesschau)

    Bei uns ist es öfter Thema, man freut sich und ist doch auch ein wenig traurig, weil jemand aus dem Team fehlen wird.

    Die SL freut sich auch,

    sieht aber eben auch die noch schlechtere Unterrichtsversorgung, die man dann auffangen muss, was wirklich sehr schwierig ist… auch Regelschulen.

    Dafür kann niemand, der oder die schwanger wird, die SL aber auch nicht für die komplizierte Vertretungssituation.

    Wenn es in den Ferien schon klar ist, hat man zu Beginn des Schuljahres manchmal mehr Chancen auf eine Vertretung oder gute Regelung, als im laufenden Schuljahr.

    Die Lehrkräfte, die ein solches Klientel unterrichten, das ein hohes Maß an individueller Förderung bedarf, müssen dann den Finger in die Wunde legen und sagen, dass dann leider keine Zeit für Schulentwicklungsvorhaben xy mehr bleibt.

    Wenn man an entsprechenden Schulen ist, hat man ständig solches Klientel, kann aber die Schulentwicklung nicht gänzlich einstellen, muss trotzdem die Fachkonferenzen verteilen etc.

    Am Ende bleibt das Gefühl, dass die Decke zu klein ist, egal an welcher Seite man an ihr zieht.

    Das Bild des überlaufenden Glases fand ich auch sehr treffend.

    Und ja, so wie pepe schreibt habe auch ich etliches schon geplant und kann darauf zurückgreifen. Das rettet mich oft, sich wenn ich manchmal lieber etwas anderes suche /einsetzen würde, aber dann keine Zeit habe, es vernünftig vorzubereiten. Dann nehme ich doch wieder das alte …

    Aber es gibt so viele zusätzliche Herausforderungen, dass ich froh bin, dass ich schon so viel Zeug habe und dennoch viel zu planen und viel vorzubereiten bleibt, weil laufend neue Sachen in der Schule organisiert werden müssen und weil ständig neue Kinder mit weiteren Baustellen hinzu kommen.

    Es wird gerade ein neues Buch beworben, in dem es um De-Implementierung geht, in einem Interview mit Hattie im Podcast „Psychologie fürs Klassenzimmer“ wird angesprochen, dass immer mehr Aufgaben in die Schulen gegeben werden und dass man davon abkommen müsse. Interessant war, dass auch da angesprochen wurde, dass die Lehrkraft, der ich Aufgaben nehme, im nächsten Moment schon die nächsten Aufgaben angeht. Das sehe ich ähnlich, darum finde ich weniger Arbeitszeit-Spitzen, sondern eher ein Hochplateau, deren Senken man problemlos mit weiteren Aufgaben füllen kann.

    Es wird wieder u.a. bei Lehrkräften angesetzt, es soll empirisch effizient sein, am Ende soll die SL die Aufgaben besser verteilen … aber dazu muss das Maß der Aufgaben dennoch realisierbar sein. Da wünsche ich mir für mich mehr Effizienz, sehe aber durchaus auch eine Menge Potential darin, dass nicht alles immer an jeder Schule von Grund auf neu erarbeitet werden müsste, wenn es vorbereitete Bausteine für Curricula geben würde oder mehr Hilfen (im Sinne von Informationen oder Materialien) für das herausfordernde Klientel.

    Es geht nicht um "Entertainment", sondern um Unterricht und Forderung und das gehört auch zu unserem Auftrag.

    Danke, chilipaprika

    Genau diese Haltung ist eine Katastrophe im deutschen Schulsystem.

    Ist das anderswo besser und warum?

    Für das Kind gibt es ja jetzt einige Vorschläge, nun wird man abwarten müssen, wie das Kind sich im Unterricht einbringen mag und ob das ausreicht.

    Ja, da kann ein Elterngespräch hilfreich sein, Quittengelee , aber am Ende entscheidet es die Lehrkraft. Wenn die Klasse gerade neu ist, hat man vielleicht nicht die Zeit für ein Gespräch, lässt es erst einmal anlaufen und erkundigt sich dann … oder hat mit dem Kind schon etwas vereinbart.

    Mir fallen nich mehrsprachige Kinderbücher ein,

    außerdem gibt es für Playway auch ein Arbeitsheft zur Herausforderung, aber ich kann nicht sagen, wie viel mehr es bietet (zu finden unter Playway Superstars) .

    Vom Oldenbourg-Verlag (inzwischen Cornelsen) gibt es in der Stars-Reihe auch verschiedene Englisch-Hefte.

    Da würde ich aber erst wählen, wenn ich das Kind kenne.

    Wer ins englischsprachige Ausland zieht, macht dies womöglich auch aus Interesse an Gesellschaft und Kultur, möchte mutmaßlich auch selbst Teil dieser Gesellschaft werden. Warum soll man dann noch der Vergangenheit nachhängen?

    Deinen Angaben nach unterrichtest du Französisch - als Fremdsprache.

    Es ist erstaunlich, dass du dich offenbar nur wenig mit dem Zweitspracherwerb beschäftigt hast. Nur weil ich eine weitere Sprache erlerne, lege ich doch die vorher gelernten nicht ab. Und wenn ich Möglichkeiten finde, eine dieser Sprachen zu nutzen, werde ich es tun.

    Forschungen zum Zweitspracherwerb weisen inzwischen auch aus, dass es üblich ist, Sprachen zu mischen, auf Wörter aus anderen Sprachen zurückzugreifen oder während eines Gesprächs mit den gleichen Gesprächspartner:innen zwischen den Sprachen zu springen.

    Für NDS gibt es verschiedene Äußerungen,

    in der Arbeitszeitstudie der Uni Göttingen von 2015/16 wurden die Arbeitstage für beide Jahre genau ausgezählt, das waren 222 bzw. 223 Arbeitstage. Gerechnet wird mit 1784 Arbeitsstunden. (siehe https://kooperationsstelle.uni-goettingen.de/projekte/arbeitszeitstudie)

    Auf eine kleine Anfrage im Landtag (Drucksache 17/1057 aus dem Jahr 2013) steht in der Antwort durch das Kultusministerium

    "Im Jahresdurchschnitt haben vollzeitbeschäftigte Lehrkräfte das gleiche Maß an Arbeitszeit zu erbringen wie die übrigen Beamtinnen und Beamten, d. h., unter Zugrundelegung von durchschnittlich 221 Arbeitstagen x 8 Stunden = 1 768 Stunden."

    Vielleicht kannst du das Kind als Spielleiter:in einbinden für Sachen, die du sonst machen würdest.

    Sollte sich das Kind wirklich langweilen, könnte es eine englische Lektüre lesen und dazu Aufgaben bearbeiten, könnte Geschichten schreiben oder etwas auf Englisch vorbereiten und vorstellen (Lied, Spiel, Puppentheater, Bilderbuchkino, Kamishibai, Bastelanleitung, Plakat/Referat, … )

    Wir hatten auch schon mal einen Einbruch in der Schule,

    die Polizisten fanden im Flur einen Fußabdruck und waren ganz begeistert.

    Wir Lehrkräfte durften länger nicht ins Gebäude, sondern haben draußen bei gutem Wetter mit den Schüler:innen gewartet, als es dann soweit war, habe ich angemerkt, dass es vermutlich meine Abdrücke waren. Es passiert mir häufiger, dass ich noch durch die frisch gewischte Schule laufe und dann auch mal ein Abdruck verbleibt. :weissnicht:

    Ja, das ist mir bekannt,

    etwas weiter die Küste entlang gibt es auch eine Lehrkraft, die an der Grundschule SL sein möchte, aber nicht darf, weil sie nicht qualifiziert genug ist mit Lehramt Latein+Geschichte vom Gym.

    Aber bei uns ginge es nicht um die SL, sondern „nur“ um die sonstigen Aufgaben.

    Das ist der Grund, weshalb wir den Stundenplan nicht vor den Sommerferien fertigmachen. Bis zum neuen Schuljahr kann viel passieren -

    … und immer alles auf einmal und die schon schlechte Unterrichtsversorgung stürzt drastisch ab.

    Möchte noch jemand eine Stelle in Ostfriesland an einer Grundschule antreten?

    Man kann es ja nachträglich nicht verändern und ja, heute ist man schneller informiert.

    Dazu ist aber auch wichtig, dass sich, z.B. über dieses Forum, herumspricht, dass es durchaus andere Möglichkeiten gibt und dass es SL gibt, die da den Kolleg:innen gegenüber sehr viel fürsorglicher agieren.

    Das ist für die Zukunft die Möglichkeit, es selbst besser zu wissen oder es für Kolleg:innen zu wissen, als SL entsprechend zu handeln oder als Personalrat etwas zu sagen.

    Wenn immer alle denken, dass keine Möglichkeiten vorhanden sind, hält sich diese Ansicht. Um so besser, wenn du, Kris24 , deine leidvolle Erfahrung und deine Konsequenzen mit uns teilst, aber auch gut, dass andere schreiben, welche besseren Wege andere (inzwischen) finden, damit es sich herumspricht und als „normal“ gilt, den Kolleg:innen Wege zu eröffnen.

    Gleiches gilt m.E. auch für Termine bei Fachärzt:innen, die man so viel eher vereinbaren muss. Passt der neue Stundenplan nicht, kann man versuchen, den Termin noch zu verändern, ist das nicht möglich, ist man dann bei der Ärztin und nicht in der Schule, denn sonst verschiebt man ja auf ewig die Termine. Ist es etwas Akutes, kann an ja auch nicht die bis zu 12 Wochen auf die nächsten Ferien warten. Und ist man krankgeschrieben, fehlt man auch.

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