Beiträge von Meer

    Das ist natürlich absolut vergleichbar mit den Abiprüfungen in NRW. Es wird ja immer bizarrer. :lach2:


    Noch mal: Was wird denn da so ach geheimes gefragt in diesen Abschlussprüfungen?! Das ist doch genau das Prinzip "Zentralabitur" dass seit 10 Jahre immer der gleiche Schmu gefragt und auf den natürlich entsprechend vorbereitet wird. In Bayern hat man sich zu meiner Zeit schon den Stark-Abitrainer gekauft und genau das kam dann eben auch dran. Natürlich wissen bei uns alle SuS mit Schwerpunktfach Chemie, dass sie in einer schriftlichen Abschlussprüfung eine Titrationskurve auswerten müssen. Das ist eine absolute Standardaufgabe, das kommt immer und an allen Schulen dran. Wir haben immer die letzten beiden Schwerpunktfach-Prüfungen zum Runterladen auf der Homepage, Liestal hat sogar ein Archiv mit allen Prüfungen der letzten 15 Jahre online. Wer's nicht lernt, kann's trotzdem nicht.

    Ich habe zum Glück auch keine Bildungsgänge mit dem Theater. Mich nervt schon die Korrektur der IHK Prüfungen die ich nicht selbst erstellt habe...

    Musst du wirklich mit den Augen zwinkern, damit die wissen was dran kommt? Oder fragst du vielleicht halt einfach das, was zuvor im Unterricht gelernt und geübt wurde?! Ich bin grad einigermassen schockiert, was hier geschrieben wird. Wie zur Hölle sehen denn eure Prüfungen aus? Natürlich frage ich da nicht plötzlich irgendwas, was die vier Jahre zuvor nicht gelernt wurde. Natürlich ist auch die Art der Fragestellung nicht plötzlich ganz anders, wozu soll das gut sein? Ich unterrichte das, was ich finde, was die Jugendlichen im Fach können sollten und es ist völlig selbstverständlich, dass an der Abschlussprüfung auch exakt das dran kommt. Es interessiert mich nicht, dass die *nicht* können, ich will wissen, was in 4 Jahren hängen geblieben ist. Was sie also können.

    Ja natürlich frage ich nur das aus dem Unterricht. Es gab dazu eine Liste wo die Themen des Unterrichts nochmal aufgeführt waren, ich habe Schwerpunkte bei der Wiederholung gesetzt.

    Nur, wenn man 2 Jahre entweder die halbe Zeit nicht aufpasst oder nur fürs Kurzzeitgedächtnis lernt, im Unterricht nie mitgeschrieben hat etc...

    Ich hab da gerade einfach ein paar viele Spezialkandidaten. Im letzten Jahrgang wurde da nicht soviel gefragt und die SuS waren auch von sich aus einfach kurz vor der Prüfung besser vorbereitet.

    Mein Abi ist 20 Jahre her (tatsächlich aufs Jahr) und war noch nicht zentral. Aber es gab in Physik einen Versuchsaufbau für alle. Der Versuch wurde von der Lehrkraft durchgeführt, die erste Aufgabe bestand dann aus einer klassischen Versuchsbeschreibung inkl. Auswertung. Die Lehrkraft hatte zwei Versuche für damals zwei Vorschläge vorbereitet und hat tatsächlich vor unseren Augen den Umschlag geöffnet aus dem ersichtlich wurde welche Versuch dran kommt.


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    Zum Thema Verschwiegenheit, es erspart zumindest viele Versuche und Fragen der SuS doch etwas herauszubekommen, wenn man die Prüfung nicht selbst stellt. Die FHR-Prüfungen stellen wir ja selbst und meine SuS versuchen ständig was aus mir rauszubekommen, so nachdem Motto: Sie können auch einfach nur mit dem Auge zwinkern, wenn es dran kommt.

    Mache ich natürlich nicht, führt aber dennoch zu langen Gesichtern ;)

    Aber scheinbar reicht bei FHR das Vertrauen in die Lehrkräfte.

    Aktuell gibt es länderübergreifende Aufgaben in Mathe, Deutsch und Englisch, diese Klausuren müssen deutschlandweit am gleichen Tage geschrieben werden. In den anderen Fächern kommt das noch, in Physik zB ab 2025.

    Was mich interessiert:

    Wieso werden in NRW Biologie, Physik und Chemie an einem Tag geschrieben, können die SuS dann nur eines der drei Fächer auf erhöhtem Niveau wählen?

    Zitat:

    § 12

    Wahl der Abiturfächer

    (1) Die Abiturprüfung wird in vier Fächern abgelegt, mit denen die drei Aufgabenfelder (§ 7) erfasst werden müssen. Das sprachlich-literarisch-künstlerische Aufgabenfeld kann nur durch Deutsch oder eine Fremdsprache abgedeckt werden.

    (2) Unter den vier Abiturfächern müssen zwei der Fächer Deutsch, Mathematik und Fremdsprache sein.

    (3) Erstes und zweites Abiturfach sind die zu Beginn der Qualifikationsphase bestimmten beiden Leistungskursfächer. Als drittes und viertes Abiturfach werden zu Beginn des zweiten Jahres der Qualifikationsphase zwei Grundkursfächer festgelegt. Abiturfächer müssen in der Einführungsphase in Grundkursen und spätestens von dem ersten Jahr der Qualifikationsphase an als Fächer mit Klausuren belegt sein.

    (4) Das erste Leistungskursfach (erstes Abiturfach) muss eine aus der Sekundarstufe I fortgeführte Fremdsprache oder Mathematik oder eine Naturwissenschaft oder Deutsch sein.

    (5) Religionslehre kann als Fach der Abiturprüfung das gesellschaftswissenschaftliche Aufgabenfeld im Sinne von Absatz 1 vertreten. Die Pflichtbedingungen im gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeld (§ 11 Abs. 3) bleiben hiervon unberührt.

    (6) Religionslehre und Sport können nicht gleichzeitig als Prüfungsfächer gewählt werden.

    Ja, Humblebee das ist vielleicht traurig, aber um hier zu bauen reicht zwei mal A13 bei weitem nicht aus. Da muss einer schon einen "richtigen" Job haben, wo man eher ein Vielfaches verdient.

    https://www.immobilienscout24.de/expose/141462262#/

    Das ist das billigste Grundstück in Düsseldorf +20km. Wird im Bieterverfahren veräußert.

    Das liegt ja selbst unter dem Bodenrichtwert hier...Also vom Startwert. Und auch dem Bodenrichtwert meines Elternhauses in einem ca. 16.000 Einwohner Ort.

    Nun hatten wir aber mindestens 12 Stunden Unterricht sogar und drei Seminare, wieviele OBASler jetzt haben, kann ich natürlich nicht sagen.

    Im zusätzlichen ersten Halbjahr: Bildungswissenschaften, war bei mir 14- tägig 4 Stunden mit Kolloquium zum Abschluss + ich glaube zwei Stunden Kernseminar die Woche und pro Fach zwei UB's + APG1. Danach wie alle Referendare jeweils pro Fach ein Fachseminar (also zwei) und ein Kernseminar + pro Fach 5 UBs + APG2. Die 18 Monate sind bis auf APG2 identisch.

    In den BBSen in RLP gibt es ja verschiedene Arten von Einstiegen (bspw. Seiten-/Quereinstieg), bei diesen beiden ist das Ref ein halbes Jahr länger als bei normalen Refis. In der Ausbildung erarbeiten sich die QE und SE eine so große Fachkenntnis und pädagogische und didaktische Kompetenz, dass in den Prüfungen und der Unterrichtskompetenz in der Regel kein Unterschied zu den Leistungen der "normalen" Refis wahrnehmbar ist (hier wie dort gibt es starke und eben andere, hier wie dort gibt es fachdidaktisch gut aufgestellte und andere). Die zentralen didaktischen und methodischen Kenntnisse werden adäquat während der Ausbildung erworben. Wir bekommen durch diese Programme sehr viele pädagogische Naturtalente an unsere Schulen, die es schaffen, während ihrer Ausbildung ein ungeheures Fachwissen zu erwerben und in der Praxis zu nutzen. Was bei vielen auch auffällt, dass sie durch ihre Berufserfahrung einen ganz besonderen Zugang zu ihren SuS und einer praxisnahen Unterrichtgestaltung finden.

    Hier so zu tun, als würden diese nur auf der Basis anekdotischer Evidenz und ohne fachdidaktisches und pädagogisches Hintergrundwissen vor sich hinwerkeln, zeigt eine ziemliche Ignoranz gegenüber der Realität an berufsbildenden Schulen und gegenüber diesen tollen kompetenten Lehrkräften.

    Danke, gut das es noch Menschen gibt, die nicht alle über einen Kamm scheren.

    Ich für meinen Teil, habe vorher viele Jahre in der Didaktik gearbeitet. Ob ich da wirklich soviel weniger an Theorie wusste als Menschen mit Lehramtsstudium?

    Mein Wissen hat mir auf jeden Fall bis dato oft geholfen.

    Ich habe eine Leder Fahrradtasche von newlooxs, die kann ich auch als normale Umhängetasche nutzen. Hat zwei große Fächer, eins mit Einschub für Laptop, mehre Einschübe für Stifte etc. und noch ein kleineres Fach vorne. Mag sie sehr und man sieht ihr die Fahrradtasche nicht an.

    Zum Einkaufen (für kleinere Einkäufe) oder zum Sport habe ich noch eine FastRider Celo.

    Mein Mann hat von Valkental so eine die man in einen Rucksack umwandeln kann. Macht auch einen guten Eindruck und ist groß.

    Gute Besserung.

    Wie auch immer sich der Virus inzwischen weiterentwickelt hat ... im privaten und beruflichen habe ich den Eindruck, dass das "wieder negativ werden" inzwischen schneller geht. Ich kenne kaum noch positive Fälle, die länger als 5 oder 6 Tage anhalten. Manchmal auch weniger.

    Also: di Hoffnung für Ostern bleibt. Ich drücke die Daumen.

    Zumindest bei den Menschen die ich kenne und es schon einmal oder mehrfach hatten, ja.

    Wir haben leider in Deutschland unabhängig von Flüchtlingen zu wenig Psychotherapeut*innen und noch weniger die sich wirklich gut im Bereich der Traumatherapie auskennen. Das ist aber weniger ein Problem des NCs sondern der Kassensitze und teuren Ausbildung.

    Und im stationären Bereich sieht es nicht anders aus. Wartezeit in einer fundierten Traumaklinik zwischen 12-36 Monate….

    Und ja ich bin auch dafür, dass es da mehr braucht und auch wir Lehrkräfte da geschulter sein sollten.

    Ich raffs nicht. Es wurden andere Argumente für OBAS genannt, deshalb sagst du dinge, die nicht fürs OBAS sprechen? Aber iwie ja auch egal. XeleX weiß nun was passieren kann und muss seine Entscheidung ja selbst treffen.
    Wichtig wäre vllt noch zu erwähnen, dass man mit Nichtbestehen von OBAS aus dem Schuldienst raus ist. Zumindest für die Schulform auf der man OBAS macht

    Für mich wiegen die genannten Argumente für OBAS stärker als die Argumente, die du gegen OBAS genannt hast. Es gibt eben auch andere Berufe/Bildungsgänge, wo man durch eine Prüfung fallen kann und dann ggf. auch nicht mehr in dem Bereich arbeiten kann. Ich kenne auch niemanden der komplett unberechtigt durchgefallen ist.

    Ja es ist anstrengend, aber machbar. Und wie auch andere hier schon geschrieben haben, den Fachleitern zuhören, die Dinge auch mal probieren, vielleicht nicht gleich widersprechen hilft auch.

    Ich war mit der Ausbildung einer meiner Fachleiter auch nich wirklich glücklich. Die Seminare oft schlecht oder gar nicht vorbereitet, seine Nachbesprechungen, da gab es auch wenig bis gar keine Tipps. Konnte da wenig von mitnehmen. War bei meinem anderen Fachleiter anders. Ich habe es so hingenommen und mich dann an das gehalten, was ich von dem anderen Fachleiter als Feedback bekommen habe.

    Am Ende bin ich mit einer sehr guten Note daraus und fühle mich wohl in meinem Beruf.

    Alles schön und gut. Aber man kann sich damit nunmal auch selber ins Knie schießen und ist vom Seminar etc abhängig. Das ist ein Risiko. Das nicht zu erwähnen wäre nicht ehrlich

    Naja aber auch von einem selbst, dem eigenen Verhalten dem Seminar gegenüber, der eigenen Reflexionsfähigkeit etc.

    Ich war auch nicht mit allem eines Fachleiters einverstanden, wusste aber, ich halte lieber die Klappe und sage das ggf. im Nachgang.

    Klar die zwei Jahre sind anstrengend, aber wenn man in dem Beruf arbeiten möchte lohnen sie sich.

    Durch Prüfungen kann man auch in anderen Bereichen fallen.

    Auf dem Papier hat man Anrecht auf eine Stunde Ausbildungsunterricht.

    Es muss ja auch pro Fach mind. ein Gutachten erstellt werden.

    Aber ja, ich habe teilweise 20 Stunden allein unterrichtet, plus Klassenleitung, plus Seminar, plus der normale schulische Wahnsinn 😉

    Die 25,5 Stunden anschließend schocken dann nicht mehr 😉

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