Der FH Bachelor ist kein Problem, wichtig ist das du einen Master hast. Inzwischen wird sogar mit FH Master eingestellt. Zur Ableitung der Fächer gibt es in der OBAS Broschüre ein Formular. Dort steht wie viele SWS bzw. ECTS pro Fach vorhanden sein müssen. Was dann wie angerechnet wird entscheidet jeweils die Bezirksregierung.
Zur Eignungsprüfung, bei mir war das ein kurzes Gespräch im ZfSL mit einem Fachleiter, dass nach der Vorstellung an der Schule stattfand. Der hat mich ein bisschen gefragt, warum ich den Beruf ergreifen möchte, was ich bis dato so gemacht habe, welche Vorerfahrungen ich mitbringe und ein bisschen abgeklopft, ob ich weiß worauf ich mich einlasse. Dann wurde ein Formular ausgefüllt und das wars. Es gibt dann im Laufe der Ausbildung nochmal zwei sogenannte APGs, wo die Eignung bzw. Entwicklung besprochen wird.
Die Ausbildung dauert wie bereits gesagt 2 Jahre. In diesen zwei Jahren unterrichtet man bei einer Vollzeitstelle ca 18 bzw. 19 Stunden die Woche selbstständig. Das heißt wie eine bereits fertige Lehrkraft mit allem drum und dran und das je nach Schule direkt von Tag eins an. Von den eigentlichen 25,5 Stunden der Vollzeitstelle bekommt man 6 Stunden Ermäßigung für das Seminar. Im ersten halben Jahr ist das ein Seminar in Bildungswissenschaften was mit einem Kolloquium abgeschlossen wird, sowie ein Kernseminar, also ein allgemeines Seminar zu rechtlichen Fragen, allgemein zum Unterricht etc. In der Zeit macht man pro Fach zwei unbewertete Unterrichtsbesuche und hat das APG1. Danach kommt man zu den "normalen" Referendaren die dann starten. Hat mit ihnen wieder ein Kernseminar und jeweils ein Fachseminar. In der Zeit folgen die weiteren Unterrichtsbesuche die dann bewertet werden und Beratungen sowie das APG2. Alles endet dann mit der UPP wie bei allen Referendaren und damit dem Staatsexamen. Das mit den Unterrichtsbesuchen kann von ZfSL zu ZfSL leicht abweichen.