bye the Way, habt ihr in NRW ein Formular für die zusätzlichen Tests bekommen?
Beiträge von Meer
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In NRW gab es auf Nachfragen unserer Schule die Antwort, dass Kunststoff in Ordnung ist, wenn damit Mund und Nase vollständig bedeckt sind, und das wären sie ja damit.
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Bei uns steht heute, dass es auch unter Anderem Infektionen durch Reisen in die Nachbarkreise gibt, die schon länger Risikogebiete waren...
Eine solche Reise habe ich heute auch angetreten. Da man ja scheinbar selbst darauf besteht, dass die Lehramtsausbildung im Seminar in Präsenz stattfinden muss.
Und dann gibt es dort tatsächlich Mitreferendare, die es nichtmal schaffen ihre Maske vernünftig zu Tragen und vom Fachleiter darauf angesprochen werden müssen, oder nicht kapieren warum gelüftet werden soll....
Einfach traurig...
Beste Strategie ist da wohl irgendwie abzustumpfen, ob das auf Dauer dann Gesund ist weiß ich zwar auch nicht, aber was solls.
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Das sehe ich anders.
Meine Klassenzimmer haben zufälligerweise den maximalen Abstand zum Lehrerzimmer, d.h. ich bin quasi nur am Rennen.
Sämtliche Zimmer liegen zufälligerweise im 3. Stock - ohne Aufzug, versteht sich.
Sämtliche Klassen, die ich unterrichte, haben zufälligerweise zwischen 27 und 30 Schülern (es soll wohl auch kleinere Klassen geben).
Seit ich an dieser Schule bin, bin ich nur noch gestresst, körperlich wie seelisch.
Und wenn meine SL meint, ausgerechnet jetzt, wo wir wieder Maskenpflicht im Unterricht haben, einen Unterrichtsbesuch zu machen, dann sieht sie eben eine demoralisierte Lehrkraft mit Frontalunterricht. Wäre ja auch noch schöner, ausgerechnet jetzt, wo jeder nur noch auf dem letzten Loch pfeift, eine Showstunde mit Materialschlacht und vierfachem Sozialformwechsel zu erwarten...

Das hat in dem Fall mit SL wenig zu tun, sondern mit einem ganz normalen Referendariat bzw. OBAS. Aktueller stand ist, solange Unterricht stattfindet, finden auch Unterrichtsbesuche statt. In der Zeit wo dies nicht möglich war, weil kein Unterricht gab es dann alternativ Formate. Die sind aber mein Informationsstand heute um diese Uhrzeit erstmal wieder raus solange Unterricht stattfindet.
Und dann muss man eben unter den jeweils gegebenen Umständen das zeigen was möglich ist.
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Im Prinzip ist es albern, sich Sorgen um Sozialformen zu machen, wenn gleichzeitig irgendwelche Wische veröffentlicht werden, in denen was von jahrgangsstufenübergreifendem Unterricht steht, falls es zu Personalengpässen kommt. So richtig scheint die Verhinderung von Durchmischung ja keinen zu interessieren.
Ich mache trotzdem nichts anderes als Frontalunterricht und vielleicht mal Partnerphasen mit demjenigen, der sowieso daneben sitzt. Was mich allerdings auch interessieren würde, sind so Dinge wie ob man stundenweise die Computerräume buchen darf, ob Fachschaftslaptops an die Schüler ausgegeben werden dürfen, ob ich Büchersätze aus dem Präsenzbestand stundenweise ausgeben darf (ohne große Desinfizierungsorgien durchführen zu müssen) usw. Da wären einheitliche Vorgaben wirklich mal ganz nett und hilfreich.
Ohne Unterrichtsbesuche, würde ich mir auch wenig Kopf um Sozialformen und was nun wie erlaubt ist oder nicht machen und einfach auf max. Partnerarbeit mit dem Sitznachbarn reduzieren. So sieht das ganze etwas anders aus.
PC-Räume werden bei uns ganz normal von unterschiedlichen Klassen genutzt. Desinfizieren tut da keiner was. Die SuS hätten die Möglichkeit mit dem Desinfektionsmittel, was jeder Klasse zur Verfügung steht entsprechend zu desinfizieren. Hat vor den Ferien niemand gemacht.
Genauso wenig wäscht sich irgendwer von den SuS vor Unterrichtsbeginn die Hände.
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Ich würde mich aktuell schon darüber freuen, wenn es klare Vorgaben geben würde, was an unserer Schule wie gehandhabt wird. Welche Sozialformen noch erlaubt sind (vor den Ferien gab es da keine Einschränkungen), wie wir mit SuS umgehen die sich ggf. nicht an die Maskenpflicht oder ähnliches halten etc.
So habe ich heute meinen UB in der kommenden Woche mit Plan A (der eigentlich vor den Ferien schon stand), B und C geplant...
Ansonsten weiß ich nicht mehr was ich von den Dingen halten soll. Ob ich nun in der Schule gefährdet bin oder nicht kann ich nicht wirklich beurteilen. Ich kann nur so gut wie es mir möglich ist versuchen mich zu schützen. Soziale Kontakte außerhalb von Schule und meinem Partner wird es wohl auch so gut wie nicht mehr geben. Ich gehe davon aus, dass mein Hobby ab dieser Woche auf Grund der Zahlen auf unbestimmte Zeit wieder auf Eis liegt.
Manchmal bewundere ich das Unternehmen bei dem mein Partner angestellt ist. Von Anfang an gab es Pläne mit unterschiedlichen Stufen. Auch jetzt gab es eine Zusammenfassung der aktuell geltenden Maßnahmen. Und fast vom Stuhl gefallen bin ich, als er mir mitteilte das nun allen Mitarbeitern ein Coronabonus im 4 stelligen Nettobereich gezahlt wird. Er arbeitet in der IT-Branche. Der Chef begründet dies mit dem Stress den die Pandemie bei allen auslöst, insbesondere bei Angestellten, wo vielleicht zuhause das zweite Einkommen weggebrochen ist oder stark verringert wurde.
Da können sich wohl viele Arbeitgeber alleine von den entsprechenden Plänen eine Scheibe abschneiden. Auch unsere Politik. Den finanziellen Aspekt mal bewusst außen vorgelassen.
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Natürlich finde ich es wichtig, dass sich Nazi Deutschland nicht wiederholt, aber in meiner Schulzeit wurde ich mit dem Thema ehrlich gesagt so vollgequatscht, dass ich davon und darüber nichts mehr hören möchte. Es ist mir selbst jetzt noch überdrüssig. Von der Lektüre in Klasse 6 (Damals war es Friedrich) über Reli, Geschichte, Erdkunde, ständig im Deutschunterricht, selbst Englisch - immer wieder! Ständig waren wir thematisch beim 3.Reich, und nie nie niemals bei aktuellerer Geschichte. In der 13.Klasse hat das erste Mal ein Lehrer vor der Klasse verwundert festgestellt, dass wir uns an die DDR nicht erinnern und dazu nichts wissen.
Interessant wie unterschiedlich das ist. Bei uns wurde der 2. Weltkrieg genau ein Schulhalbjahr in der 10. Klasse behandelt. Das wars. Tagebuch der Anne Frank wurde noch irgendwo behandelt mehr aber auch nicht. Ein KZ haben wir dann im Rahmen einer Fahrt nach Berlin besucht.
In der Oberstufe haben wir uns dann wieder Themen zu gewendet die wir vorher schon behandelt hatten. Französische Revolution, Bündnispolitik, römisches Reich etc.
Neuere Geschichte (nach dem 2. Weltkrieg) haben wir am Rande im Bezug auf die Gründung der EU in Sowi behandelt. DDR war nie ein Thema, RAF Terrorismus oder ähnliches auch nicht.
Beim Mauerfall war ich noch im Kindergarten.
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Als in den 80ern geborene kann ich für mich ganz klar sagen, ich finde das Thema Holocaust und zweiter Weltkrieg sehr sehr wichtig. Vielleicht auch, weil ich persönlich nicht möchte, dass sich die Geschichte wiederholt. Meine Großeltern, die den Krieg erlebt haben, haben darüber kaum gesprochen. Mir sind aber zwei Dinge im Hinterkopf geblieben. Das meine Oma einmal erzählt hat, wie der Himmel geglüht hat, als die ca. 20 km entfernte heutige Großstadt bombardiert wurde und das mein Großvater aus Schlesien geflohen ist.
Was ich aber viel wichtiger finde ist der Umgang mit Minderheiten oder vermeintlich andersartigen.
Trotzdem finde ich auch die deutsche Nachkriegsgeschichte, die Gründung der EU, DDR etc. sehr wichtige Themen, die zu meiner Zeit im Schulunterricht eigentlich gar keine Rolle gespielt haben.
Leider bleibt in unserem Unterricht an der Berufsschule häufig kaum Zeit für geschichtliche Aspekte. Ich versuche sie manchmal zum Ende hin z.B. mit einem Film oder Exkursionen mit einzubinden.
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Problem, welches wir festgestellt haben, die dualen.
Die Azubis, gerade im Handwerk, wurden im Betrieb eingesetzt, als keine Schule war. Nicht Sinn der Sache, keine Zeit zum Lernen/für die Schule arbeiten bekommen. Die muss man dann auch noch einmal schützen.
Bei uns war es so gelöst (Blockunterricht) das bereits im März das Distanzlearning bewertet wurde und verpflichtet war. Im Gegenzug haben die Unternehmen die SuS entsprechend freigestellt.
Im Wechselmodell wurden bei uns die SuS die zuhause waren per LiveStream zugeschaltet. Gruppenarbeiten oder ähnliches fand dann, falls PC-Raum oder Laptops vorhanden auch entsprechend für alle über Videokonferenz statt, so konnten die SuS von zuhause mit eingebunden werden.
Ich persönlich würde da aber ein Modell aus Aufgaben für zuhause und Präsenz bevorzugen.
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Das mit A und B Wochen würde ich mir noch am Ehesten wünschen! Vielleicht kommt so etwas ja noch. Vor reinem Distanzunterricht habe ich Bedenken
sonst gäbe es doch auch die Broschüren zum Distanz- und Hybridunterricht ganz umsonst. Dann hätte man sich das Papier und Porto sparen können

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Lernplattform hatten wir schon vor Corona
Office 365 ebenfalls, darf aber nicht genutzt werden
Ansonsten gibt es in jedem Klassenraum eine Flasche Flächendesinfektionsmittel (ist glaub ich überall immer noch die erste Flasche).
Auf den WCs gibt es inzwischen überall einen Desinfektionsspender.
Es gibt für alle Lehrkräfte nun ein Surface Go ( wir hatten vorher schon ein Lehrerendgerät)
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Schmeili auch ne Alternative
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Ich überlege, ob ich Sätze wie:" Ja, die Maske muss die ganze Zeit getragen werden.", "Nein, ein Visier ist kein Ersatz.", "Die Maske gehört über Mund und Nase." etc. schonmal einspreche. Spart bestimmt reichlich Aerosole, wenn man nur noch auf abspielen drücken muss...
Zur Klarstellung, die Regelung finde ich gut und richtig, auch wenn mich das alles nervt...Insbesondere, dass es irgendwie kein klares Konzept an unserer Schule gibt...
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Ich sehe das in der Gastronomie differenziert. Gegen den Betrieb von Restaurants und dergleichen spricht meines Erachtens nach nichts, auch nach 23h nicht. Ich habe aber auch gesehen, was z.B. in Düsseldorf in der Altstadt nachts in den Kneipen los war in den letzten Wochen und da war das Hygienekonzept sein Papier genauso wenig wert wie in der Schule. Und genau wie dort, kann man Infektionen aber natürlich selten an ihren Ursprungsort zurücktracken. Dass bestimmte Arten von Gastronomie stärker eingeschränkt werden sollten, halte ich also für durchaus sinnvol (wie übrigens auch das Alkoholverkaufsverbot ab bestimmten Uhrzeiten).
Unabhängig davon ist das für die Betreiber natürlich eine wahnsinnig bescheidene Situation und dass hier Existenzen vor die Wand fahren, tut mir auch leid.
Ich denke auch, dass man es differenziert sehen muss. Sehe es auch hier am Urlaubsort wie unterschiedlich es überall umgesetzt ist. Da gibt es Lokale wo ich ohne größere Sorge auch etwas essen gehe und dann gibt es welche, wo ich denke, nein dass ist mir definitiv zu unsicher. Ein Hygienekonzept haben offiziell alle. Bei dem einen eben besser, bei dem anderen Schlechter.
Genauso ist es mit dem Verhalten der Menschen. Die einen bemühen sich um Abstand, die anderen drängeln, weil der Bus ja ohne sie fahren könnte wenn sie 1,5 m einhalten (nur so als Beispiel)
Und ich sehe auch, dass die aktuelle Situation für einige Menschen wirtschaftlich eine Katastrophe ist. Ich kenne einige dieser Menschen auch persönlich.
Lehrkräfte an staatlichen Schulen, erst recht verbeamtete sind da sicherlich im Vergleich in einer sehr guten Situation, was diesen Aspekt angeht.
Leider können wir alle immer noch nicht die Welt retten. Sondern nur unseren Beitrag leisten, in dem wir alle aufpassen, uns an Regeln halten und vielleicht Lokale etc. unterstützen in dem wir dort Essen bestellen, abholen, was auch immer.
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Aus Berchtesgarden:
Sowas macht mich wütend! Die Politik soll endlich da ansetzen, wo auch Corona tatsächlich weitergegeben wird und das sind nicht die Orte mit explizitem Hygienekonzept. Es ist in höchstem Maße undemokratisch, de facto Berufsverbote zu verteilen - die Politik sollte sich schämen, unbegründet (!) diktatorische Maßnahmen anzuwenden.Daher bin ich sehr froh, dass in Berlin bereits die aus gesundheitlicher Perspektive nachweislich unnötige (!) Sperrstunde gekippt wurde.
weil ein Eingriff in den privaten Raum ja auch viel weniger in die Grundrechte der Menschen eingreifen würde...
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Zufällig gibt es in der Schule kein Unterrichtsfach, dass Wirtschaftsinformatik heißt, und noch weniger ein Wirtschaftsingenieurwesen (bei den Berufsschulen weiß ich es nicht genau).
Wirtschaftsinformatik gibt es in NRW an Berufsschulen. Wirtschaftsingenieurwesen nicht, da muss geschaut werden, ob genug Credits da sind wie schon geschrieben wurde. Habe einen Kollegen mit Wing-Studium der OBAS in Maschienenbautechnik und Wirtschaft macht.
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Ich trage auch Loops/Buffs, hab mir inzwischen welche genäht aus diesem Stoff von Alp, ob das Besser ist weiß ich nicht. Aber für mich ist es das womit ich am ehesten klar komme. 90 min Unterricht würde wohl selbst damit kritisch. Muss man dann sehen. Wenn die Regelung wäre wie nach den Ferien, dann könnte ich mir zumindest mit Abstand immer mal wieder "Luft" verschaffen.
Viele Einmalmasken die man aktuell kaufen kann, tragen ja explizit auch die Aufschrift, als Alltagsmaske, da sie gar nicht den medizinischen Standards genügen. Und ob die dann soviel besser sind, keine Ahnung. Mit FFP2 komme ich persönlich einfach nicht zurecht...
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Mal bei den Bundesländern auf der Webseite geschaut?
Schleswig-Holstein hat auf seiner Homepage z.B. eine Liste der Kreise die nicht ohne Coronatest in einer gewerblichen Unterkunft übernachten dürfen. Also Ferienwohnung, Hotel etc.
Ich darf morgen fahren, hier sind die Zahlen noch recht niedrig. Ich hoffe sehr, dass es so bleibt, denn man Mann plant später nachzureisen.
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