Ich kenne es so, dass Deine SL darüber informiert wird.
Das hängt vom Dezernenten/der Dezernentin ab oder von einer tratschwilligen Sachbearbeitung, ob man da etwas im Vorhinein erfährt...
Ich kenne es so, dass Deine SL darüber informiert wird.
Das hängt vom Dezernenten/der Dezernentin ab oder von einer tratschwilligen Sachbearbeitung, ob man da etwas im Vorhinein erfährt...
In NRW gäbe es nur einen Revisionstag.
Wir haben 59 Planstellen und 12 A15+ Stellen (eine davon ist blockiert durch die Phasenverschiebung, wird aber Anfang nächsten Jahres nachbesetzt), das kommt ziemlich genau hin.
Das kommt mir aber auch für NRW als sehr luxuriös für ein Gymnasium vor. In Schulen mit 700-900 Schülern (~ 40 Stellen) habe ich bisher maximal 1xA16, 1xA15z und 4xA15 erlebt, bei 1200 Schülern (~65 Stellen) auch mal 6xA15.
Grundsätzlich: Pech gehabt. Aber sprechenden Menschen kann geholfen werden: Du sagst, dass du als ordentlicher Beamter natürlich der Dienstanweisung nachkommst, aber anmerken möchtest, für wie belastend du die konkrete Situation mit vielen Springstunden und hohem Korrekturaufwand wahrnimmst. Eine SL wird vielleicht nicht direkt Entlastungen planen, aber - zumindest wenn sie fürsorglich ist - wird sie bei künftig anstehenden Engpässen nicht sofort an dich denken, eher im Gegenteil "Kreidemeister können wir das nicht zumuten." Wenn du es nicht zumindest ansprichst, könnte sonst auch der Eindruck entstehen, du seist unendlich belastbar.
Das habe ich nicht behauptet. Aber es wurde schon darauf hingewiesen, dass die - gern bei RTL2 vorkommenden - Totalverweigerer aus wissenschaftlicher Sicht bezogen auf die Gesamtbevölkerung ein Zerrbild sind. Und diejenigen, die sich über Totalverweigerer beschweren, sind sich mitunter selbst die nächsten.
Das ist doch sowieso das mentale Problem in Deutschland. Stattdessen lieber übermäßige Alimentierung von Leuten, die nicht im Ansatz daran denken, für unsere Gesellschaft ihren Beitrag zu leisten. Auch unsere Schüler nehmen das ab einem gewissen Alter wahr.
Genau:
der Erdkunde-Kollege, der viele seiner Reisen als Werbungskosten in der Steuererklärung angibt, weil es potentielle Recherchen für Exkursionen sein können;
der leitende Angestellte, der bei seinem steuerlich geförderten Hybrid-Dienstwagen den Ladestecker noch in der Originalverpackung im Kofferraum hat;
die Lehrkraft, die nur gegen Ausfertigung einer richtigen Spendenquittung den Sponsorenlauf des Kindes unterstützt;
die Lehrkräfte, die (früher) sich noch einmal als Studenten eingeschrieben haben, damit sie günstiger mit dem ÖPNV fahren können;
die Fahrgemeinschaft von Lehrkräften, die aber laut eigener Steuererklärung alle einzeln zur Schule fahren...
Aber auf die, die schon wenig haben, kann man gut noch einmal draufhauen!
Rein aus kollegialem Interesse, was folgerst du aus dem Anforderungsniveau aus Sicht eines Lateinlehrers?
Ein paar Beobachtungen: Ich habe in meinem Leben sehr viele tolle Jugendliche unterrichtet - aber nicht sehr viele sowohl tolle als auch sehr gute Schülerinnen und Schüler. Es dürfte statistisch gesehen durchaus vorkommen, dass es in einer Lerngruppe nur sehr gute bis maximal befriedigende Noten gibt; in der Häufung, wie es in manchen Fächern im Alltag passiert, ist es aber unwahrscheinlich. In meinen 20 Dienstjahren sind (gefühlt) 90% aller defizitären Noten auf Zeugnissen von Mathe- oder Lateinlehrkräften vergeben worden - machen die so viel schlechteren Unterricht? Manche Lehrkräfte sind sich nicht zu blöd für Äußerungen in Oberstufenkonferenzen wie "So jemand hätte gar nicht in die Oberstufe gedurft!" -- Lehrkräfte, die selbst immer alle durchgewinkt haben...
Ich plädiere nicht dafür, möglichst viele schlechte Noten zu verteilen, aber realistischere dürfen es mitunter schon sein (auch im Sinne der wirklich sehr guten Schülerinnen und Schüler).
Schule ist natürlich keine Werkzeugbox, die den Kindern und Jugendlichen an die Hand gereicht wird, um damit ihr Leben zu bestreiten. Der Teil ist von Der Germanist etwas unglücklich gewählt.
So einfach war es tatsächlich nicht gemeint.
Die von dir genannten Kompetenzen finden sich meines Wissens nicht in einem der NRW-Curricula fürs Gymnasium![]()
Es gibt aber ja Kompetenzen, die in Klassenarbeiten nur schwer zu überprüfen sind. NRW ist hier bspw. vor einigen Jahren in Deutsch mit einem neuen Aufgabenformat deutlich lebensweltbezogener geworden. Und auch die künftig geplanten Präsentationsprüfungen gehen in diese Richtung. Die dafür benötigten Kompetenzen müssen aber auch sukzessive aufgebaut werden - und das geht nicht in einer normalen Klassenarbeit.
Vielleicht lege ich in state_of_Trance s Aussage zu viel hinein und tue hier jemandem Unrecht, aber ich fühlte mich an einige Kolleginnen und Kollegen erinnert, die am liebsten nur Klassenarbeiten im AFB I und II stellen würden (weil die leichter zu korrigieren sind) und/oder sich darüber beklagen, dass man in der Sonstigen Mitarbeit gar keine schlechten Noten geben könne/dürfe. Wenn die Kriterien klar sind (auch für die Lehrkraft selbst übrigens), ist auch das möglich. Allerdings muss man manchen Kolleginnen und Kollegen auch erst einmal klarmachen, dass die Sonstige Mitarbeit nicht nur aus den mündlichen Leistungen im Unterricht besteht. ENDE DES KOLLEGENBASHINGS! Sorry.
Unsäglicher als angebliche Quartalsnoten finde ich generell die "Somi-Noten".
Wir hätten so viel weniger Probleme, gäbe es die einfach nicht. Der Unterricht bereitet auf Prüfungen vor. Wer da nichts macht, spürt es in der Prüfung. Ende der Kiste. Aber das würde ja nicht zu den geschönten Abiquoten passen.
Eine Reihe der zu erwerbenden Kompetenzen werden aber in den klassischen Prüfungsformaten nur schwerlich abgeprüft werden können. Schon aus diesem Grund ist eine weitere Bewertungsgrundlage sinnvoll. (Wir können natürlich auch die Diskussion aus den 00er-Jahren wieder aufmachen und an der Bedeutung der Kompetenzen zweifeln und es bei bloßen Inhalten belassen; die Frage ist, ob wir damit die Schüler und Schülerinnen auf ihr weiteres Leben hinreichend vorbereiten.)
Im Übrigen obliegt es der Fachkonferenz und dann der einzelnen Fachlehrkraft, im Rahmen der Sonstigen Mitarbeit ein entsprechendes Anforderungsniveau vorzusehen. Als Lateinlehrer wundere ich mich manchmal in diesem Bereich allerdings...
Bei mir 161 € (inkl. Kontrolle durch Zahnarzt), für die eigentliche Zahnreinigung (letzte beide Positionen) 127 €:
Ä1: 10,72
0010: 12,94
4005: 10,35
1000 (Unterweisung): 25,87
1040: 101,36 [Habe auch 28 Zähne]
Alles mit Faktor 2,3 abgerechnet. Fluoridierung ist bei mir in 1040 mit drin.
Leitender Regierungsschuldirektor.
Und hier mal aus meiner "großen Revision".
So sah es bei mir auch aus. Wobei nicht das Titelblatt über die Bepunktung am Ende entscheiden dürfte...![]()
Viel Erfolg bei der Revision!
Das finde ich nicht normal, sowas machen die SLen, die ich kenne in der Regel nicht. Nur wenn es einen konkreten Anlass dafür gibt. Rechtlich ist das kein Thema. Es haben aber schon andere hier berichtet, dass es durchaus öfters passiert/erlebt wurde.
Und den konkreten Anlass scheint es gegeben zu haben. Und da ist die Schulleitung sogar in der Pflicht, der Sache nachzugehen, da sie die Gesamtverantwortung für den Unterricht (und fast alles andere) trägt. (Dass eine Ankündigung am Abend vorher nicht geschickt und ein Besuch mit mehreren anderen "Begutachtenden" eher einer Eskalation einer wie auch immer gearteten Situation gleichkommt, dürfte allen hier Schreibenden klar sein.) Eventuell ist die Sicht nicht nur aus Sicht der TE verfahren, sondern auch aus Sicht der SL: Immerhin hat man einen - sehr kurzfristig angesetzten - Unterrichtsbesuch nicht durchführen können, weil zufällig gerade da die Lehrkraft im Stau stand und ihrer Unterrichtsverpflichtung nicht nachkommen konnte... (Perspektive SL).
Der TE wünsche ich einen guten Mentor/eine gute Mentorin, mit der man über die Sachverhalte offen sprechen und an guten individuellen Lösungen arbeiten kann. Dafür ist, das hat vorhin jemand geschrieben, so ein Forum nicht der richtige Weg. Zumal ich auch verstehen kann, wenn jemand mit der Preisgabe von Informationen zurückhaltend ist, weil man vielleicht fürchtet, man könne erkannt werden. Umso wichtiger ist ein vertrauensvoller Rahmen für einen Austausch.
Bzgl. der Schülerinnen: Ich habe noch nie erlebt, dass bei Besuchen
a) Rücksicht genommen wurde, ob da eine belastete Schülerin in der Klasse war (kann man jetzt gut oder schlecht finden)b) dass das ein Problem war (ist ja nicht so, dass die, die hinten sitzen, etwas von den Schülern wollen, die SuS vergessen recht schnell, dass jemand da ist).
Bei einem Unterrichtsbesuch regulärer LehramtsanwärterInnen in NRW sitzen hinten mitunter drin: Fachseminarleitung, Kernseminarleitung, Schulleitung, Ausbildungslehrkraft, Abba der Schule plus ggf. Gäste (andere Reffis). Das ist zwar angekündigt, aber die anwesenden SchülerInnen müssen halt damit leben, dass eine halbe Fußballmannschaft zuschaut.
Hast du eine Vertragslücke? Falls ja, brauchst du ein neues Führungszeugnis.
Wenn die Vertragslücke nur wenige Wochen (4?) beträgt, wird auf ein neues Führungszeugnis verzichtet. Das weiß aber die für die Schule zuständige Sachbearbeiterin/der zuständige Sachbearbeiter der Bezirksregierung am besten.
Deshalb macht man genau das in NRW nicht.
Kultus gibt es halt in NRW nicht, nur Schule und Bildung... ![]()
Wie kodi schon schrieb: Wenn ihr Ganztagsschule in NRW seid und einen Teil der Stellenzuweisung für den Ganztag kapitalisiert habt, verfügt der Träger eures Ganztagsbetriebs (z. B. der Förderverein oder eine gemeinnützige Organisation) über Mittel um pädagogische Kräfte in nicht unerheblichem Umfang auf Honorarbasis anzustellen.
Zum Thema Note: Wenn die Note offensichtlich falsch war, muss sie geändert werden. Das wäre auch in NRW so. Dass man Noten nicht zum Schlechteren ändern dürfe, sondern nur zum Besseren, ist eine Legende, die in vielen Köpfen herumspukt.
Ich kann den Punkt verstehen, dass man sich durch eine nachträgliche Änderung nicht unbedingt mehr Arbeit machen möchte, aber nach meinem Dafürhalten entwertet man die eigene Notengebung: Im schlimmsten Fall heißt es hinterher "Mäxchen hat von Tuten und Blasen keine Ahnung, hat aber seinen Abschluss bekommen, weil Der Germanist nicht in der Lage ist, die Punkte einer Arbeit (Zahlenraum bis 100!) korrekt zusammenzuzählen!"
Auch einer Lehrkraft können Fehler passieren - aber die betroffene Schülerin in diesem Fall bekommt ja keine schlechtere Note, als sie verdient hat, sondern nach der Korrektur genau die richtige.
Werbung