Beiträge von Der Germanist

    Die erste Frage ist, ob das überhaupt als "unentschuldigt" gezählt werden darf. Denn auch wenn er die AU formal (laut SchulbesuchsVO) zu spät eingereicht hat... Sie bestätigt ja, dass er zum fraglichen Zeitpunkt aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen konnte.

    Ich verkompliziere den Fall noch einmal: Ein Verwaltungsrechtler könnte die Frage stellen, ob die AU unverzüglich (=ohne schuldhaftes Verzögern) eingereicht wurde. Selbst wenn die AU einen Tag zu spät eingereicht wurde (Wie lange war die Frist insgesamt?), könnten ja nicht vom Schüler zu verantwortende Gründe für die Verspätung vorgebracht werden (In Corona-Zeiten nicht unmöglich: häusliche Quarantäne aller Haushaltsmitglieder). Wenn es tatsächlich nur um einen Tag geht, würde ich hier Gnade vor Recht ergehen lassen.

    Ich bin wirklich froh, sollte nach den Landtagswahlen im nächsten Jahr Frau Gebauer in verantwortlicher Position Geschichte sein, aber hier muss ich sie einmal in Schutz nehmen: Es ist doch wohl selbstverständlich, dass jemand, der von außen kommt und nicht zur festen Lerngruppe gehört, eine Maske im Klassenraum trägt. Man könnte allenfalls fragen, ob jeder Besuch an Schulen durch die Ministerin derzeit sinnvoll ist, da sie ja in der Regel nicht allein kommt.

    Und zur Situation, dass einige SchülerInnen keine Maske tragen möchten: Wer Hilfestellung haben will, hat eine Maske aufzusetzen. Fertig.

    Man kann als Elternzeitrückkehrer/in natürlich auch bei Schulen der Umgebung einmal vorfühlen, ob man vielleicht gebraucht wird. Manche Schule weiß ja noch gar nicht, dass sie unbedingt Kollegin XY braucht...

    Nachtrag: Mit z. B. den Fächern Deutsch/Geschichte wird man allerdings wohl an keinem Gymnasium mit offenen Armen empfangen; wie es am BK aussieht, weiß ich nicht.

    Zuerst versucht die Bezirksregierung meines Wissens, solche Zwangszuweisungen zu vermeiden, weil die für alle Beteiligten doof sind. Die Schulen müssen zu einem bestimmten Termin melden, welche Fächer sie gern nehmen würden und welche sie auf gar keinen Fall brauchen. Dann versucht die BR, die Kandidatinnen und Kandidaten auf die Meldungen zu verteilen.

    Etwas Süßes ist sicherlich immer gern gesehen, ich würde aber nicht übertreiben. Bei Lehrkräften, die einem wirklich viel geholfen haben, kommt - glaube ich - eine persönliche Ansprache (altmodisch: kurzer Brief!?) gut an oder etwas, was Sie gern haben: Ich habe einem Kollegen, der mich sehr unterstützt hat, damals einen kleinen Gedichtband geschenkt. Nichts Kostspieliges, aber er hat sich sehr gefreut.

    Mach es. Der Vertrag für das Extra-Programm läuft ja voraussichtlich auch nur maximal ein Jahr. Negative Auswirkungen hast du nicht zu befürchten; eher im Gegenteil: Frühzeitige Erfahrungen sind für dich persönlich gut und machen sich auch im Lebenslauf nicht schlecht. Insbesondere, wenn du vom Studium her die Kapazitäten hast, solltest du das Geld mitnehmen.

    Mein Dienst Ipad liegt auch vollkommen ungenutzt herum. Es hat weder Tastatur noch Maus, im Klassenzimmer gibt es weder Beamer, noch Apple TVs, noch W-Lan. Was soll ich damit tun???

    Auch wenn ich vielleicht nahezu der einzige in diesem Thread bin: Ich nutze mein Dienst-iPad im Grunde in jeder Unterrichtsstunde - und es ist im Vergleich zur Tafel ein sehr großer und im Vergleich zum OHP ein gewaltiger Fortschritt. Voraussetzung allerdings: Beamer und AppleTV.

    (Dass iPads als Dienstgeräte für das Verfassen von Mails, Dokumenten etc. - vor allem ohne Bereitstellung einer Tastatur - so ziemlich der größte Kokolores sind, den irgendein Verantwortlicher in Düsseldorf je angeommen hat, unterschreibe ich aber auch ohne Vorbehalt.)

    Ich war mal aus Interesse und weil ich die Hoffnung hatte, den einen oder anderen guten Tipp für eine kleine Renovierung zu bekommen, in einem der oben beschriebenen Handwerkerforen und habe mich auch ein bisschen festgelesen. Gut, man klagt vielleicht nicht so sehr über die konkreten Arbeitsbedingungen, aber der Tonfall und die Ausdrucksweise sowie der Umgang miteinander entspricht ziemlich genau dem, was der TE hier allen anderen unterstellt.

    Ich stelle mir gerade vor, wie es wäre, wenn wir im Kollegium so rustikal auf Vorschläge zu Unterrichtsentwicklung, Stundeneinstiegen, Klassenarbeitsformaten etc. reagierten wie die Teilnehmer an besagtem Forum... Als Außenstehender sicherlich amüsant.

    Ich finde es irgendwie erstaunlich (oder verwirrend?), dass Bayern mit der Aufhebung der Maskenpflicht am Sitzplatz offenbar ganz vorne dabei war? Da Bayern eigentlich immer einer der strengsten Bundesländer in Punkto Coronaregeln war, dachte ich, das wäre überall schon so, dass man am Platz die Maske absetzen kann. Bei uns ist es ja schon längst so...

    Dazu zwei Anmerkungen: Erstens lässt sich fragen, ob angesichts der derzeitigen Inzidenzzahlen in Bayern im Vergleich zu NRW die von dir angesprochene Lockerung so sinnvoll gewesen ist. Zweitens ist die Aussage, Bayern sei "immer einer der strengsten Bundesländer" gewesen, irreführend: Herr Söder hat sich oft als der strenge Zuchtmeister hingestellt, aber de facto waren die bayerischen Verordnungen selten bis nie strenger als bei uns in NRW, wohingegen Herr Laschet sich des Öfteren ungeschickterweise so geäußert hat, dass er als die weiche Lusche da stand.

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