Ich bin nicht die Frauenärztin, ich kann es dir nicht sagen (sie macht es so). Vermutlich könnte die Person am Empfang noch was hinzufügen?
Oder die Ärztin möchte keinen Drucker bei sich im Untersuchungszimmer haben, obwohl es auch einen am Empfang geben MUSS? (Bei meinem Hausarzt gibt es den Drucker im Flur zwischen den zwei Untersuchungszimmer und 3-4 Meter vom Empfang weg. Lärm? Belästigung?
Das mag ja alles sein. Wenn dadurch aber kein direkter Zeitgewinn für die behandelnde Ärztin ersichtlich ist, ist dieses Beispiel hier reichlich fehl am Platz, oder?
Und es ist ein Fakt, dass das Herstellen von Differenzierungsmaterialien, das Schreiben von Förderplänen, das Fördern, usw.. viel sinnvoller verwendete Arbeitszeit wären, als die 4. Aufsicht der Woche, das Schlangenwarten am Kopierer oder das Auflisten der Fehlzeiten.
Hier leben und arbeiten wir ebenfalls in unterschiedlichen (Schul-)Welten: Weder müssen meine KuK und ich Förderpläne schreiben, noch haben wir mehr als zwei Aufsichten pro Woche, müssen nicht vor den Kopierern Schlage stehen (wir haben zum einen genügend davon zur Verfügung, zum anderen gibt es bei uns - wie gesagt - gar nicht so viel zu kopieren) oder Fehlzeiten auflisten (das erledigt das elektronische Klassenbuch).
Ich kann durchaus nachvollziehen, dass diese ganzen Tätigkeiten bei vielen Kolleg*innen bzw. in vielen Schulen wirklich Zeit fressen, aber das ist m. E. auch eine Frage der Organisation bzw. der Optimierung, wo man sich Kollegium oder als Schulleitung mal dahinterklemmen müsste (z. B. ein elektronisches Klassenbuch als Arbeitserleichterung für Klassenlehrkräfte einführen o. ä.).