Beiträge von Humblebee

    Wow, das nennt man dann worst of both worlds.

    Ja, das hat in diesem Supermarkt Monate gedauert, bis es sich einspielte und es sich für mich als Kundin "lohnte", mich an der Selbstscan-Kasse anzustellen bzw. diese zu nutzen ^^ (sie wird übrigens - gemäß meiner Beobachtungen - gut angenommen und recht viel genutzt; gerade am Samstag, vor Feiertagen und anderen Stoßzeiten). Mittlerweile läuft's aber. Nur leider gibt es hier im Umkreis nach wie vor nur seeehr wenige Supermärkte mit Selbstscan-Kassen.

    In der Stadt, in der ich unterrichte, gibt es zwar auch Berufsschulen, die einige solcher Zweige anbieten, aber es sind insgesamt viel zu wenige Plätze.

    Es gibt an diesen beruflichen Schulen in allen Zweigen der beruflichen Gymnasien (und auch allen anderen vollzeitschulischen Bildungsgängen?) zu wenige Plätze? Das kann ich mir gar nicht vorstellen, muss ich sagen. Hier in NDS kämpfen mittlerweile so manche Bildungsgänge im Vollzeitbereich der BBSn - auch an den BG - mit rückgängigen SuS-Zahlen, was schon in den letzten Jahren zur Schließung des ein oder anderen Bildungsgangs geführt hat. An meiner Schule sinken die Anmeldezahlen gerade im technischen Bereich in allen dazugehörigen Bildungsgängen (bei uns: Berufsfachschulen, Fachschulen, Fachoberschule und Berufliches Gymnasium; in letzterem hat der technische Schwerpunkt dieses Schuljahr in der 11. Klasse nur noch 14 SuS, die 11. Klasse der FOS mussten wir komplett "einstampfen").

    Und wenn man dann nach der Lehre noch die Fachschule hinten drauf packt, heimst man sich in der Abendschule den Titel „Staatlich geprüfter Techniker“ ein und hat damit dank Bologna-Prozess einen Abschluss auf Bachelor-Niveau.

    Es gibt auch Fachschulen in anderen beruflichen Bereichen, mit deren erfolgreichen Abschluss man nicht "staatlich geprüfte/r Techniker*in" wird, aber dennoch den "Bachelor Professional" erwirbt :) . Beispiele: "Staatlich geprüfte/r Betriebswirt*in (B. P. in Wirtschaft)" an der zweijährigen Fachschule Betriebs- oder Agrarwirtschaft; "Staatlich anerkannte/r Erzieher*in" (B. P. in Sozialwesen) an der zweijährigen Fachschule Sozialpädagogik, u. a. (Und diese Fachschulen gibt es selbstverständlich auch im "Tagesbetrieb" und nicht nur als Abendschulen)

    Das nur so nebenbei ;) .

    Tatsächlich kenne ich die meisten und quatsche oft. Vielleicht ist es bei diesem Thema ein Unterschied, ob man in der Stadt oder auf dem Land wohnt.

    In meinem Heimatort (Kleinstadt) gibt es auch Leute - gerade Rentner*innen ;) -, die gerne im Supermarkt oder anderen Geschäften mit den Verkäufer*innen und anderen Kund*innen klönen. Ähnlich erlebe ich es häufig in einem "Dorf-Edeka", den ich ab und zu auf der Heimfahrt von der Schule ansteuere. Aber egal, ob Einkauf auf dem Land oder in der Stadt (mein Wohnort): mein Ding ist das absolut nicht. Wenn ich zufällig Bekannte im Supermarkt oder in der Stadt treffe, unterhalte ich mich natürlich kurz mit ihnen, aber meinen Einkauf möchte ich trotzdem flott erledigen. Also nutze ich gerne Selbstscan-Kassen, wenn sie denn funktionieren (Bei einem Supermarkt hier bei uns im Stadtviertel war das bis vor Kurzem leider nicht der Fall, weil man dort zwar die Waren selbst einscannen konnte, aber trotzdem noch ein/e Verkäufer/in kassieren musste bzw. bei bargeldloser Zahlung diese bestätigen musste. Und da die/derjenige gleichzeitig noch an einer konventionellen Kasse tätig war - die Bänder beider Kassen liegen nebeneinander -, dauerte es an der Selbstscan-Kasse meist noch länger als an der herkömmlichen...)

    Die Möglichkeit der Reservierung von Online-Restaurant-Reservierungen nutzen wir übrigens auch sehr gerne, da dies meist schneller geht als ein Anruf und auch weitere - bereits oben genannte - Vorteile bietet.

    Bei uns z.B. ist die Cafeteria in der Schule teurer als jede Tankstelle. Die SV macht sich aktuell für Automaten stark, deren Aufstellung aber wahrscheinlich dem Pachtvertrag zuwider laufen und deswegen nicht aufgestellt werden.

    Wir haben ja nun derzeit lediglich Automaten an der Schule, wo es Süßigkeiten, salzige Snacks und Getränke gibt. Die sind genauso teuer wie in der (geschlossenen) Cafeteria. EDIT: Ob es in der Tankstelle teurer oder günstiger ist, vermag ich nicht zu sagen; da kaufe ich nur äußerst selten etwas anderes als Benzin :) .

    Danke für die Info! Dann scheint es ja wohl tatsächlich von RLSB zu RLSB unterschiedlich zu sein bzw. gehandhabt zu werden, ob den Schulleitungen diese "verbindlichen Gespräche" auferlegt wurden.

    Fragst Du dann alle Schüler in der Schlange oder nur den vorderen, ob er dich vor läßt?

    Ich empfinde das als absolute Unart, wenn der Vordere dann jemanden vor lässt und allen anderen Wartenden in der Schlange damit eine noch längere Wartezeit aufnötigt.

    Wenn mich jemand fragt, ob ich ihn vorlasse, ist meine Antwort daher immer: „Frag erst einmal alle hinter mir, ob sie dich auch vorlassen!“

    Im Ernst? Machst du das auch im Supermarkt?

    Tja, das ist mal wieder eine typische "State-Verwirrung"... Mag ja sein, dass dich/euch die Essensgerüche - gerade Knoblauch :uebel: - während des Unterrichts nicht stören, mich halt schon und viele meiner KuK - gemäß deren Äußerungen - ebenso :D . In den Klassenräumen wird i. d. R. eh nicht gegessen, weil die - siehe oben - in den Pausen abgeschlossen sind.

    Die eine stören halt Essengerüche, der andere mag keinen "Kaffeeatem" oder Menschen, die nach Zigarettenrauch stinken ;) .

    Dass sich an meiner Schule niemand Pizza zum Mittagessen liefern lässt - oder besser gesagt: liefern lassen kann -, liegt auch daran, dass in meinem Schulort keine Pizzeria/Dönerladen o. ä. vor dem späten Nachmittag einen Lieferdienst anbietet... :zahnluecke:

    Sorry, deinen zweiten Satz verstehe ich nicht. Was haben die Stundenplaner*innen mit der Cafeteria zu tun?

    Ich finde es schon passend, wenn die Cafeteria bzw. der Schulkiosk ca. eine halbe Stunde vor der ersten Stunde öffnet (die beginnt bei uns um 8:10 Uhr), denn um die Zeit war bei uns meist schon gut was dort los. Viele der mit dem Bus fahrenden SuS und die allermeisten KuK kommen zwischen 7:30 und 8 Uhr in der Schule an und holten sich dann schon Brötchen o. ä. für die Pause(n). Unsere letzte 20minütige Pause - also quasi die Mittagspause - geht von 13:20 bis 13:40 Uhr, also sollte der Kiosk dann auf jeden Fall noch geöffnet haben und sollte mMn ruhig noch etwas länger offen sein, wenn sich SuS oder KuK dort nach Ende der 6. Stunde/nach ihrem Unterrichtsschluss noch etwas holen wollen (wobei der Unterricht ja in vielen Klassen noch bis zur 8. oder sogar zur 10. Stunde weitergeht).

    Ich kenne übrigens auch Schulen - u. a. meine Ref-Schule -, wo der Kiosk/die Cafeteria während der Unterrichtsstunden geschlossen ist, also nur zu den Pausen hin öffnet.

    Joa, die EU-Kommission hat vor etlichen Jahren schon was vorgeschlagen, aber - siehe Artikel - in den einzelnen Mitgliedsstaaten herrschen unterschiedliche Meinungen vor (was die Umsetzung - in welche Richtung auch immer - sehr schwierig macht). Daher scheint mir dieser Satz entscheidend: "Die Lage ist verfahren - und die Wahrscheinlichkeit, dass aus der Sache nichts mehr wird, inzwischen ziemlich groß" 8) .

    Wir unterstützen fast alle den Kiosk, damit dieser sich uch für die Betreiberin rentiert und erhalten bleibt. Das ist ein schweres Geschäft. Sie macht das hauptberuflich, ist also nicht die Frau des Hausmeisters, die als Zusatzeinkommen Brezeln verkauft, wie zu meiner Schülerzeit.

    Ich kaufe ein belegtes Brötchen um 10 Uhr, das Mittagessen um 13 Uhr und meist noch etwas Süßes um 15 Uhr.

    Unsere nun geschlossene Cafeteria wurde auch jahrzehntelang privatwirtschaftlich (und hauptberuflich vom Betreiber, später einer Betreiberin) betrieben. Nichtsdestotrotz hat aber m. E. kaum jemand dort mehrmals am Tag eingekauft.

    Ich muss aber dazu sagen, dass es dort weder ein "richtiges" warmes Mittagessen gab - sondern lediglich Fast Food in Form von Pommes, Currywurst, Chicken Nuggets, erwärmten "Pizzazungen" und einmal die Woche Bratnudeln; ansonsten nur kalte Snacks (z. B. Schnitzel- und Frikadellenbrötchen, andere belegte Brötchen, Brezeln) - noch die Öffnungszeiten besonders lang waren (bis ca. 2015: von 7:30 bis ca. 14:30 Uhr, dann - nach Betreiberwechsel - nur noch von 8 bis max. 14 Uhr).

    Das kann ich dir für die allgemeinbildenden Schulen leider nicht beantworten. Wie ich in deinem anderen Thread schon schrieb, haben meine KuK und ich unsere TZ-Anträge schon Anfang März genehmigt bekommen, da diese an den nds. BBS ja vom Schulleiter genehmigt werden müssen.

    Zumindest von einer Förderschule, an der eine Bekannte von mir arbeitet, weiß ich, dass sie sogar seit über 10 Jahren eine eigene Mensa hat. Die wurde damals eingerichtet, als diese Schule Ganztagsschule wurde. Dort gibt es eine "Praxisklasse", die zusammen mit zwei Lehrkräften täglich das Mittagessen zubereitet. Und in einer Förderschule hier an meinem Wohnort gibt es einen "mobilen Kiosk" - als Projektarbeit -, wo jeden Tag eine Klasse für die Bestückung (z. B. mit belegten Brötchen und Getränken) und den Verkauf in der großen Pause zuständig ist.

    An vielen Grundschulen wird doch aber in den Pausen wenigstens Milch und Kakao verkauft (vom Hausmeister o. ä.), oder nicht?

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