Beiträge von Humblebee

    So ist das halt mit Stichproben 🤣

    Wieso "Stichproben"? Aus meinem Umfeld ist halt im Sommer niemand an einer heftigen "Sommergrippe" erkrankt. Einzig von einigen Fällen von Erkältungen und leichten grippalen Infekten habe ich mitbekommen. Ich habe mich heute extra nochmal im Lehrerzimmer umgehört; auch da wusste niemand von schweren Fällen einer "echten Grippe" in den letzten Monaten zu berichten.

    Naja, Englisch hat ein paar mehr Schüler*innen als Französisch, Niederländisch und Latein (die zwei anderen Sprachen waren auch jahrgangsübergreifend, Französisch nicht immer).

    Um Englisch ging es mir gar nicht unbedingt. Wie ich oben schon schrieb: An unserem BG wird nur Spanisch als zweite Fremdsprache angeboten und muss von fast allen SuS auch belegt werden, da sehr viele nie eine zweite Fremdsprache an der Realschule hatten. Deshalb gibt es bei uns keinen jahrgangsübergreifenden Fremdsprachenunterricht und eben auch nicht diese Huckepack-Kurse. Ich kenne übrigens kein BG in NDS, wo mehr als zwei zweite Fremdsprachen angeboten werden.

    An allgemein bildenden Gymnasien, wo man ja auch in der zweiten Fremdsprache einen LK belegen kann (was im BG ja nicht möglich ist; siehe ebenfalls mein Beitrag von eben), mag das aber alles anders sein. Das weiß ich nicht, weil ich ja nun mal an einer BBS tätig bin.

    wissen denn die SuS bei Eintritt in die Oberstufe schon, welches Fach sie für die mündliche, welches sie für die schriftliche Prüfungen wählen?

    Ja, sie müssen diese schon am Ende der Klasse 11 wählen. Siehe § 11 der "Verordnung über die gymnasiale Oberstufe": "Die Prüfungsfächer müssen vor dem Eintritt in die Qualifikationsphase gewählt und durchgehend belegt werden;..." (Quelle: Verordnung über die gymnasiale Oberstufe (VO-GO) (schure.de))

    Und kann man sich schriftlich auch im gA-Kurs prüfen lassen?

    Ja, kann man bzw. muss man sogar. Auszug aus einer Broschüre des MK, die ich hier leider gerade nicht verlinken kann: "Aus dem Angebot der Schule sind fünf Fächer als Prüfungsfächer zu wählen, und zwar drei fünfstündige Fächer (erstes bis drittes Prüfungsfach) mit erhöhtem Anforderungsniveau und zwei weitere dreistündige Fächer (viertes und fünftes Prüfungsfach) mit grundlegendem Anforderungsniveau." und "Die Abiturprüfung findet in den fünf Prüfungsfächern statt: im ersten bis vierten Prüfungsfach schriftlich und je nach Ergebnis auch mündlich, im fünften Prüfungsfach nur mündlich."

    Für eA-und gA-Kurse , oder LK und GK kenne ich auch aus NDS die Möglichlkeit der Huckepack-Kurse; gibt es die nicht mehr? Ohne hätten wir z.B. in den zweiten Fremdsprachen nie die Möglichkeit, einen LK anzubieten, weil die Gruppen an unserer kleinen Schule einfach zu klein würden (3 zweite Fremdsprachen bei Zweizügigkeit)

    Von dieser Huckepack-Kursen habe ich hier im Forum zum ersten Mal gehört/gelesen. Bei uns am BG gibt es die nicht. Liegt vermutlich daran, dass zum einen im BG das erste Prüfungsfach für die SuS ja eh schon feststeht (das ist im BG immer ihr Schwerpunktfach), zum anderen die zweite Fremdsprache - wie bieten ausschließlich Spanisch an - nicht als eA bzw. 1. bis 3. Prüfungsfach gewählt werden kann (da ja der Großteil unserer SuS - von der Realschule kommend - erst in Klasse 11 mit einer zweiten Fremdsprache beginnt).

    Es gibt da sogar unterschiedliche Werke, ob "LK", "GK schriftlich", "GK mündlich".

    Vielleicht gab es das mal, mittlerweile wird zumindest keine Unterteilung mehr in "mündlich" und "schriftlich" vorgenommen. Schau' mal in den Link, den ich eben gesetzt habe: In Deutsch wird ist der "Woyzeck" die Pflichtlektüre sowohl im LK/Kurs mit erhöhtem Anforderungsniveau als auch im GK/Kurs mit grundlegendem Anforderungsniveau. allerdings gibt es im LK - da fünfstündig (GK ist nur dreistündig) - noch "Leonce und Lena" als weitere Pflichtlektüre. In Englisch sind im LK und im GK die verbindlichen Materialien bis auf den Film "The Founder" (gilt nur für BG) unterschiedlich, in Französisch größtenteils dieselben, wobei natürlich im LK mehr Materialien vorgegeben sind.

    ich saß in einem jahrgangsübergreifenden Kurs mit LKler*innen, mündlichen GKler*innen und "Abdecker*innen"

    Sowas habe ich bei uns noch nicht erlebt. LK und GK sind grundsätzlich getrennt; im GK können aber sowohl SuS sitzen, die schriftliches oder mündliches Abi in dem jeweiligen Fach machen werden, wie auch reine "Abdecker*innen".

    Danke für die Erläuterung chilipaprika !

    In NDS sind die Pflichtlektüren auch bestimmten Themengebieten zugeordnet, z. B. für das Deutsch-Abi 2024 "Woyzek" dem Rahmenthema "Drama und Kommunikation" und dort dem Wahlpflichtmodul "Familie im Drama". Als "verbindlicher Unterrichtsspekt" wird u. a. "Figuren- und Konfliktgestaltung" genannt.

    )n Englisch werden bspw. mit dem Drama "Hamlet" die verbindlichen Unterrichtsaspekte "fate vs. free will", the role(s) of women" und "questions of morality" genannt.

    Siehe hier unter "Hinweise 2024" zu den einzelnen Fächern: 2024: Bildungsportal Niedersachsen (bildungsportal-niedersachsen.de)

    In Ba-Wü ist eine gängige Auskunft: "Bitte wenden Sie sich an Frau Schulrätin XYZ..." - damit klar ist, dass man nicht an eine Sekretärin im Schulamt verwiesen wird, sondern es sich um eine Person mit Entscheidungsbefugnissen handelt.

    Wenn es um die Schulämter der einzelnen Städte und Landkreise geht, wird hier von "Leiter*in des Schulamts" oder eben "Schulamtsleiter*in" gesprochen.

    Humblebee , zu deinem ersten Absatz: Bayern hat auch schon seit hunderttausend Jahren oder so ein Zentralabitur. Es ging Herrn Rau um den Aspekt der vorgegebenen Abiturlektüren, denke ich, nicht um den der zentral gestellten Aufgaben.

    Ok, das wusste ich nicht. In NDS ging mit der Einführung eines Zentralabiturs die Einführung von Pflichtlektüren einher.

    Ich stehe gerade auf dem Schlauch: Wie ist es denn möglich, dass die Aufgaben landesweit dieselben sind, wenn aber in den einzelnen Schulen unterschiedliche Lektüren in der Oberstufe gelesen werden?

    Von alleine wäre ich auch nicht auf die Idee gekommen. Im Kontakt mit Schulrat Z ist mir aufgefallen, dass Formulierungen wie "bitte wenden Sie sich an Frau Schulrätin Y" verwendet werden.

    In welchem BL bist du denn? Ich habe hier in NDS noch nie mitbekommen, dass jemand als "Frau Schulrätin" oder "Herr Schulrat" bezeichnet wurde. Da würde man vermutlich eher sagen/schreiben: "Bitte wenden Sie sich an Frau Y, die zuständige Dezernentin der regionalen Landesschulbehörde."

    Wie sind die Erfahrungen aus Hessen oder BW denn so - zumindest diese Länder hatten ja diese Praxis bereits, weiter nördlich weiß ich's nicht.

    Hier im Norden nehmen meines Wissens neben NDS auch HB, HH und SH am Zentralabitur teil.

    Ich kenne es gar nicht anders (von meiner eigenen Schulzeit natürlich abgesehen), denn als an meiner Schule das BG entstand, nahm NDS bereits am Zentralabi teil. Ich persönlich sehe eigentlich keine Nachteile daran, eher den großen Vorteil, dass die Abi-Klausuren nicht in allen Fächern selbst erstellt werden müssen (Zeitaufwand!).

    An meiner Schule haben wir lange darauf hingearbeitet, dass auch in den Klausuren vor dem Abitur nur unbekannte Texte als Aufgabe gestellt wurden und eben *nicht* unbehandelte Auszüge aus der aktuellen Lektüre.

    Für Englisch kann ich dir sagen, dass es sich bei den Abi-Klausuren nicht um Texte bzw. Auszüge aus den im Unterricht gelesenen Pflichtlektüren handelt. Es wird z. B. eine Kurzgeschichte (oder ein Auszug daraus) oder ein Romanauszug vorgelegt, den die SuS nicht kennen und den sie dann in den Aufgaben auf die im Unterricht gelesenen Lektüren - manchmal auch Filme - beziehen sollen.

    Ob das in Deutsch genauso ist, weiß ich nicht; müsste ich mal bei meinen Deutsch-KuK nachfragen.

    Bei allen anderen hier im Forum müssten es jetzt auch viele Fälle sein.

    Nein, viele nicht, nur vereinzelte, im Bekanntenkreis sowie in der Schule. Es haben sich iseit Schuljahresbeginn einige SuS krank gemeldet, die einen positiven PCR-Test hatten, und im Kollegium weiß ich von einer Kollegin, die Corona-positiv mit ziemlich starken Symptomen und mehrtägigem hohem Fieber zwei Wochen im Bett lag (wobei ich mit einer Menge KuK außerhalb meiner Abteilung nicht wirklich viel zu tun habe, so dass ich krankheitsbedingte Ausfälle i. d. R. nur in meiner eigenen Abteilung und der Abteilung "Berufliches Gymnasium" mitbekomme).

    Bei mir ist es mindestens 1 Jahr her, dass ich mitbekommen habe dass jemand infiziert ist. Weder direkte Bekannte noch hat irgendjemand in meinem Umfeld von anderen erzählt. Eigentlich gibt es das Thema seit dem für mich nur noch hier, sonst kam es in meinem Leben nicht mehr auf.

    Das wiederum finde ich wirklich interessant. Gerade im letzten Winter lagen doch so einige in meinem Familien- und Bekanntenkreis wie auch SuS und KuK mit Corona flach (allesamt zum Glück leichte Verläufe) und ich habe - wie ich ja bereits im zweiten Beitrag in diesem Thread schrieb - auch dieses Jahr im Frühjahr und Sommer im erweiterten Umfeld von Fällen mitbekommen.

    Von der schweren Sommergrippenwelle hatte ich aber auch gehört,

    Das wiederum ist an mir vorbeigegangen.

    wer will das schon? Ich schreibe auch nicht in meinen eigenen Büchern herum.

    Hm, also ich mache zumindest in Englisch-Lektüren Randbemerkungen oder streiche Passagen an. Aber die kaufe ich mir tatsächlich selber, weil ich sie i. d. R. behalten möchte. Ansonsten klebe ich halt Post-Its in die Schulbücher (mache ich öfter; ich würde also auch in "Nicht-Leih-Exemplare" hineinschreiben).

    ISD, wie du siehst, handelt jede Schule anders.


    Jede Schule erhält einen festen Betrag pro Jahr (auch abhängig von der finanziellen Situation des Schulträgers) und entscheidet wie sie es ausgibt.

    So ist es. An meiner Ref-Schule hatten wir bspw. Kopierkarten mit x Freikopien (wieviele es waren, weiß ich nicht mehr genau). War die Kopierkarte "leer", mussten wir eine im Sekretariat nachkaufen. Andere Dinge wie Einiges an Büromaterial konnten wir uns aber kostenlos im Sekretariat holen.

    An meiner jetzigen Schule bekommen wir (EDIT: natürlich auch unsere Refis!) vieles gestellt: eingeführte Schulbücher sowieso; als digitales Endgerät können wir - das schrieb ich ja schon in einem anderen Thread - zwischen einem iPad und einem Laptop wählen. Für die Beschaffung von Büromaterialien erhält jede unserer fünf Abteilungen ein gewisses Budget, von dem selbiges beschafft wird, also Büromaterial zum Ge- und Verbrauch im Unterricht wie auch für die Unterrichtsvor- und -nachbereitung der KuK. Wir haben in jeder Abteilung mind. einen Kopierer für (unbegrenzte) schwarz-weiß Kopien und in den Lehrerzimmern wie auch verschiedenen Klassenräumen Drucker mit schwarzem Toner (pro Lehrerzimmer auch einen Farbdrucker). Whiteboardstifte, Plakatpapier, buntes Papier, Stifte zum Beschreiben von Plakaten u. ä. gibt es in den Schränken in den Klassenräumen; die werden von den jeweiligen Raumbeauftragten aufgefüllt.

    Welches technische Personal?

    Batterien, Toner, Druckerpapier u. a. bestellt unser Schulassistent.

    Nun - das überprüfen u.a. die KuK bei den Klassenlehrern. Deren Stoffpläne werden im Lehrerzimmer im Ordner für alle zur Verfügung gestellt, damit die Fachlehrer sich daran orientieren können. Wobei es sich dabei nicht um eine "Überprüfung", sondern um kollegiale Zusammenarbeit handelt, damit die Fachkolleg*innen Eckdaten für Fächer übergreifendes Unterrichten haben. Die Fachcurricula wurden wiederum in Fachkonferenzen gemeinsam erarbeitet, sind nur Schulwochen zugeordnet und werden jährlich weitergeschrieben. Da arbeitet der Klassenlehrer i.d.R. mit copy-paste für die Jahresplanung des aktuellen Jahres.

    Die Fachcurricula erarbeiten bei uns natürlich auch die einzelnen Teams/Fachkonferenzen. Die werden dann in "Moodle" in ein kollaboratives Dokument für jeden Bildungsgang eingefügt und dieses wird halt jedes Jahr angepasst.

    Mit "überprüfen" meinte ich, dass ich nicht weiß, ob die SL überprüft i. S. v. nachschaut, ob wirklich jedes Bildungsgang- und Fachteam die kollaborativen Dokumente für die Bildungsgänge regelmäßig überarbeitet/anpasst.

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