Beiträge von Humblebee

    @Pyro : Das ist m. E. aber auch abhängig von der Art der BFS (gerade in den mehrjährigen BFS-Klassen haben wir auch "stärkere" Klassen, die wenige bis keine Konzentrationsprobleme haben und wo man nicht jede Viertelstunde neue Unterrichtsphasen durchführen müssen). Da zumindest in meinem Unterrichtsfach Englisch in NDS in den Klassen 12 und 13 die durchzunehmenden Materialien (Lektüren, Filme) alle paar Jahre wechseln - in Deutsch ist es bei den verbindlichen Lektüren genauso - und man sich somit oft neu einarbeiten muss, empfinde ich im BG die Unterrichtsvorbereitung durchaus als aufwändiger als in anderen Bildungsgängen.

    [Pizzalieferdienste werden bei uns auch nicht bestellt, selbstgemacht ist wesentlich leckerer, und da der Backofen 300 Grad kann, ist ein Blech in 8-9 Minuten fertig.]

    OT, aber: Doch, wir holen uns auch mal Pizza oder bestellen beim Lieferdienst, aber selbstgemachte Pizza mag ich auch gern (unser Ofen schafft max. 250 Grad).

    Sorry, weiter geht's!

    Nö, ich war immer ein braves (und schüchternes) Mädchen, das als Kind und Jugendliche keine "Dummheiten" gemacht hat (und später auch nichts, was ich als solche bezeichnen würde). Ganz schön langweilig, ich weiß ^^!

    Aber DUUM berichtet uns von "dumm Tüch", das er/sie als Kind oder Jugendliche/r gemacht hat (oder jemand im Familien- oder Bekanntenkreis).

    Bei uns gibt's häufig einfache, schnelle und leckere Gerichte ;) . Das letztgekochte - oder besser: -gebackene - ist gerade im Ofen: Pizza (nee, nicht TK - sowohl selbstgemachter Teig als auch eigenhändig belegt).

    Ich gebe neugierdehalber auch nochmal weiter!

    Aber die meisten heutigen 30-60jährigen Frauen sind in den konservativen Jahrzehnten der Bundesrepublik aufgewachsen, als Vati zur Arbeit ging und Mutti die Küchenschürze überzog.

    Die 30jährigen wohl kaum! Die sind doch Anfang der 1990er geboren!

    Ansonsten finde ich den Beitrag von Yummi aber auch reichlich daneben.

    Das mag sein. Hier kommt mein Halbwissen zum Einsatz. Ich habe bisher immer gedacht, dass auf "Probe" und auf "Widerruf" synonym verwendet werden.

    Nein, dem ist nicht so. Den Unterschied kannst du hier nachlesen: Beamtenanwärter -»  dbb beamtenbund und tarifunion

    Ansonsten kann ich leider wenig zum Thema beitragen, weil ich mich mit dem beruflichen Schulwesen in Sachsen-Anhalt und auch in Sachsen nicht auskenne. Nur zwei kurze Anmerkungen zu deinem Ausgangsbeitrag:

    Wie ich oben bereits schrieb, habe ich mich für das Lehramt an BBS entschieden. Soweit ich weiß, befähigt mich dieser Studiengang dazu, an Berufsschulen, Berufsfachschulen, berufliche Gymnasien sowie Fachoberschulen zu unterrichten.

    Da fehlen m. E. die "Fachschulen" wie auch die "Berufsvorbereitung", die es meiner Meinung nach auch in Sachsen-Anhalt geben dürfte (EDIT: Gerade nachgeschaut... Ja, gibt es: LISA: Berufsbildende Schulen (sachsen-anhalt.de)).

    Weniger Erfahrung habe ich mit beruflichen Gymnasien und keine mit Berufsfachschulen. Besonders hier hätte ich gerne mehr Input, was die Motivation der Schüler und den allgemeinen Anspruch angeht.

    Bezugnehmend auf die "Berufsfachschulen": Dort kommt es darauf an, um welche Art BFS sich handelt. Die Motivation der SuS variiert hier meiner Erfahrung nach je nach Eingangsvoraussetzung (also dem Schulabschluss, den die SuS benötigen, um in dem jeweiligen Bildungsgang aufgenommen zu werden), nach dem Alter der SuS (in einer mehrjährigen BFS, die zu einem Berufsabschluss führt - bspw. bei den "kaufmännischen Assistent*innen" - sind zumindest an meiner Schule viele - oftmals auch ältere - SuS mit mehr Engagement dabei als in einer einjährigen BFS mit hauptsächlich 16-/17Jährigen, wo viele nur zur Erfüllung der Schulpflicht sitzen), nach der beruflichen Fachrichtung usw.

    Ergänzung: Dementsprechend variiert auch das Niveau an verschiedenen Berufsfachschulen.

    Und gerade Deutsch ist am BK ein sehr angenehmes Fach.

    Geschmackssache, schätze ich. Ich habe zwei Deutsch-Kolleginnen (Teilzeitkräfte) und einen Deutsch-Kollegen (Vollzeitkraft), die mehrere Schuljahre lang mit den meisten (in einem Fall sogar mit allen Stunden) - durch einen Mangel in diesem Bereich/Fach an unserer Schule - im Deutschunterricht eingesetzt waren und zwar hauptsächlich im BG. Die waren nach einiger Zeit schon sehr genervt vom Arbeitsaufwand und waren froh, als zwei neue Deutsch-Lehrkräfte eingestellt wurden.

    Nur zwei Kollegen haben kleine Kinder. Ich hätte keine Lust mehr ständig den Vertretungsersatz für kindkranke zu spielen und dann auch noch den schlechteren Stundenplan zu nehmen, weil "keiner zur ersten kann".

    Ich dachte, du arbeitest sowieso meistens in der Abendschule (dann würde dich der letzte Satzteil ja eh selten bis gar nicht betreffen)? Oder habe ich das falsch in Erinnerung?

    Meine Abteilung ist seit Jahren ziemlich "jung", wodurch viele KuK Kinder zwischen drei und zehn Jahren haben. Guess what: Die machen doch tatsächlich auch Vertretung, wenn von uns älteren KuK mal jemand erkrankt ist oder aus anderen Gründen fehlt. Die Aussage, dass wir Kinderlosen oder die mit älteren Kindern "ständig den Vertretungsersatz für "Kindkranke" spielen" müssten, trifft also an meiner Schule überhaupt nicht zu.

    Da finde ich es wenigstens ehrlich, dass sogar unsere Gleichstellungsbeauftragte zum Ausdruck bringt, dass Beförderungsstellen inoffiziell an eine Vollzeittätigkeit gebunden sind und man sich zwischen Kindern und Karriere entscheiden muss. Denn ja, letztendlich läuft es wirklich darauf hinaus. Will man Kinder, sind in der Karriere erst einmal 15 Jahre Pause angesagt.

    Das ist wohl alles eine Frage der guten Planung/Organisation wie auch insbesondere der Größe der Schule. An meiner Schule, wo die erweiterte SL aus insgesamt 12 Lehrkräften besteht, bietet sich derzeit folgendes Bild: Zwei der Abteilungsleiter*innen wie auch drei der stellvertretenden Abteilungsleiter*innen (von diesen fünf Personen sind drei männlich und zwei weiblich) sind Teilzeitkräfte. Auch unsere stellvertretende Schulleiterin hat jahrelang (vier oder fünf Jahre) Teilzeit gearbeitet.

    Hier wurde mehrfach erklärt, dass es eben keine "Ansichtssache", sondern rechtlich eindeutig geregelt ist.

    Hm? Es geht doch gar nicht um die Aufsichtsregelung in NDS - das weiß ich doch, dass sie hier auch an Haltestellen verpflichtend ist! - sondern eben um die allgemeine Haltung einiger User*innen zu diesem Thema (diese Aufsicht wurde - wenn du mal nachliest - als "lustige Sache", "lächerlich" oder "absurd" bezeichnet) und auch zu anderen Thematiken.

    Warum fühlst du dich nun von meinem Beitrag angesprochen? Ich habe weder dich gemeint noch über niedersächsische Regelungen gesprochen.

    Hier geht es nicht um die persönliche Haltung zu der Regelung.

    Eben! Die User*innen, die ich mit meinem Post ansprechen wollte (State_of_Trance, Maylin, Pyro,...) sind allesamt doch gar nicht in NDS tätig!?

    EDIT: Na, ist auch egal. Für mich ist das Thema "Aufsicht durch Lehrkräfte an Bushaltestellen" jetzt durch und ich werde mich dazu nicht mehr äußern. War ja eh offtopic.

    LegoHeld : Danke für die Erklärungen!

    Mir ist allerdings immer noch unklar, was hinter dem Begriff "Fachklassen" steckt. Da du von "Teilzeit- oder Fachklassen" schreibst, scheint es da ja einen Unterschied zu geben? Hier in NDS wird der Begriff "Berufsschulklassen" des dualen Systems, "Teilzeitklassen" und "Fachklassen" nämlich synonym verwendet (siehe hier: Berufsschule | Nds. Kultusministerium (niedersachsen.de)); deren Prüfungen laufen natürlich über die IHK oder die Handwerkskammer. Unsere "Fachschulklassen" in NDS sind i. d. R. Vollzeitklassen - teilweise aber auch Teilzeitklassen -, die schulinterne Abschlussprüfungen haben (Die Fachschule (FS) | Nds. Kultusministerium (niedersachsen.de)).

    Bei uns gibt es eben Kollegen, die mit 100% der Stunden in Teilzeit- oder Fachklassen sitzen und andere wiederum mit 100% der Stunden in Vollzeitklassen (z. B. berufliches Gymnasium). Andere wiederum sind über die Abteilungen verteilt (vor allem mit Fächern wie Religion). Das sind dann auch die armen Teufel, bei denen es nicht bei 2 Konferenzen bleibt, da diese überall anwesend sein müssen.

    Auch dazu nochmal eine Frage: Gibt es bei euch keine "Gesamtkonferenzen", auf der alle Lehrkräfte anwesend sein müssen, und zusätzlich noch Konferenzen/Dienstbesprechungen der einzelnen Abteilungen, wo eben nur die KuK, die dieser Abteilung zugeteilt sind, teilnehmen müssen? Oder wie kommst du auf die Gesamtzahl von zwei Konferenzen? An den nds. BBSn gibt es - wie von mir oben ausgeführt - beides, wodurch wir zwei Termine schon locker überschreiten. Wobei es an meiner Schule so geregelt ist, dass auch die KuK, die in mehreren Abteilungen unterrichten (was viele - auch mich mit meinem Unterrichtsfach Englisch - betrifft), einer Abteilung zugeordnet sind, in der sie hauptsächlich unterrichten und zu deren Sitzungsterminen sie gehen.

    Einen Elternabend pro Jahr gibt es übrigens bei uns nur in den Vollzeitklassen, wo über die Hälfte der SuS noch minderjährig ist. Viel Mehraufwand ist dadurch also für die Klassenlehrkräfte dieser Klassen nicht verbunden.

    Insgesamt würde ich - zumindest für meine Schule - sagen, dass der Arbeitsaufwand für Lehrkräfte, die hauptsächlich im Teilzeitbereich arbeiten, nicht unbedingt geringer ist als für die, die hauptsächlich im Vollzeitklassen eingesetzt sind.

    EDIT: LegoHeld ; Antworten gerne auch per PN, da hier sehr offtopic!

    Hm, das ist wohl mal wieder Ansichtssache, oder auch eine Sache von "Ich kenne es nicht anders" bzw. "Das war hier (auch zu meiner eigenen Schulzeit) schon immer so" :weissnicht:. Für mich fällt die Aufsicht an Bushaltestellen an der Schule dementsprechend halt weder unter "All inclusive-Wahn" (seltsamer Ausdruck m. E. in diesem Zusammenhang!) noch unter "absurd" oder "lächerlich".

    Aber so ist es nun mal in vielen Dingen: Die einen finden die Anwesenheit von Eltern- und SuS-Vertreter*innen auf Konferenzen an nds. Schulen seltsam und unangebracht, die anderen finden Klassenfahrten doof und "bewundern" nds. Lehrkräfte, bei denen sie nicht dienstverpflichtend sind, wieder andere schütteln den Kopf über "Eigenheiten" des bayerischen Schulsystems usw.

    Ich habe zwei Kolleginnen, die sich vor etwa sechs bzw. acht Jahren aus SH nach NDS haben versetzen lassen (beide waren aber damals noch unter 40). Ihren Beamtinnenstatus konnten sie - wenn ich mich nicht täusche - "mitnehmen"; es lief also ohne Neu-Verbeamtung ab. Ich kann gerne die beiden nächste Woche (diese Woche bin ich nicht mehr in der Schule) diesbezüglich befragen, wenn dir das weiterhilft!

    Nein, tut mir leid, da kann ich nicht mit Erfahrungen dienen. Ich hatte mich zwar gerade vorgestern mit zwei Kolleginnen und unserer Schulsozialarbeiterin über "zusätzliche Zufuhr" von Vitaminen und Magnesium unterhalten (weil die eine der Kolleginnen unter Vitamin B-, die andere unter Vitamin D-Mangel litt bzw. leidet und die Schulsozialarbeiterin von einer Bekannten berichtete, die täglich Magnesium gegen Migräne einnimmt), aber dabei handelte es sich in allen Fällen um die Einnahme von Tabletten, Pulver oder Flüssigkeiten (Vitamin D-Spray) und nicht um Infusionen.

    Alles Gute dir :rose:!

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