Beiträge von Humblebee

    Je älter ich werde, desto mehr nimmt mich das alles mit.

    Die Ereignisse im Laufe eines Tages, in denen man sich "Durchsetzen" muss, haben in den letzten Jahren drastisch zugenommen. Mir fehlt oft die Kraft dazu.

    Oh, das tut mir leid :( ! Den Eindruck, dass ich als Lehrkraft in den letzten Jahren vermehrt in solche Situationen gerate, habe ich an meiner Schule nicht. Es gab in den letzten 20 Jahren, wo ich an dieser Schule tätig bin, immer mal Klassen oder einzelne SuS, wo das der Fall war, aber ich finde, das schwankt eher, als dass es zunimmt (oder abnimmt). Letztes Schuljahr bspw. hatten wir bis zu den Herbstferien schulweit schon mehrere Ordnungsmaßnahmenkonferenzen (eine bereits in der dritten Schulwoche); hingegen habe ich bislang in diesem Schuljahr das Gefühl, dass alles sehr "friedlich" ist (wobei wir auch gerade erst 2,5 Wochen hinter uns haben).

    Würde jemand von euch sagen, dass er oder sie grundlegende Veränderungen in seinem Lehrerverhalten durchgemacht hat? Kannst du dich besser durchsetzen als zu Beginn deiner Laufbahn?

    Ja, ich finde schon, dass ich mich heutzutage besser durchsetzen kann als zu Beginn meiner Lehrerinnentätigkeit. Mir fällt es mittlerweile - nach Jahren der Routine im Schulalltag - z. B. leichter Regeln durchzusetzen oder einzelne SuS gezielt auf ihr Fehlverhalten anzusprechen und damit umzugehen. Früher fand ich dieses Sich-Durchsetzen-Müssen anstrengend, heute habe ich das Gefühl als "alte Häsin" damit sehr viel professioneller umgehen zu können. Dadurch habe ich auch das Gefühl, dass die SuS, die ich im Unterricht habe, gar nicht mehr großartig versuchen Grenzen auszutesten.

    ich finde es unangenehm, zu zweit irgendwas üben zu müssen.

    Ok, das kann ich nachvollziehen. Allerdings beschränken sich diese Übungen ja - zumindest bei uns - auf stabile Seitenlage (die in den Kursen, an denen ich bisher im schulischen Rahmen teilgenommen habe, teilweise nicht mal alle Teilnehmer*innen durchführen mussten) und Verband anlegen; alles andere wurde bei uns bisher nur an Puppen geübt oder lediglich besprochen.

    Es dauert auch jedes Mal ewig und viele für mich relevante Informationen sind nicht dabei (z.B. Umgang mit epileptischen Anfällen, Bisswunden, selbstverletzendem Verhalten oder anderen psychischen Krisen).

    Der Umgang mit epileptischen Anfällen etc., die im Unterricht auftreten können, wurde bislang in jedem meiner Erste-Hilfe-Kurse besprochen. Und ansonsten war immer in den acht Stunden des Kurses genügend Zeit, um auf Fragen der teilnehmenden KuK - bspw. zu den oben von dir genenannten Themen - einzugehen. Diejenigen, die die Kurse durchführen, sind ja öfter in Schulen unterwegs und stellen sich daher schon auf die speziellen Fragen von Lehrkräften (der verschiedenen Schulformen) ein. Läuft das bei euch so viel anders?

    Trotzdem kann ich mir Gründe vorstellen, bei denen jemand verzichten will. Wer im Ehrenamt regelmäßig fortgebildet wird zum Beispiel

    Jemand, der bereits in jüngster Zeit einen Erste-Hilfe-Kurs gemacht hat, wird doch vermutlich nicht zu einer weiteren Fortbildung von der SL "genötigt" werden, oder? Die TE schrieb ja, dass diejenigen, die nicht "dran" seien (und das wären sie m. E. nicht, wenn sie gerade erst woanders einen Kurs gemacht haben), halt Unterricht machen müssten.

    Also, nach meinen übereinstimmenden Erfahrungen an Schulen in drei Bundesländern lauten, dass überall alle Kollegen alle 2 Jahre eine Erst-Hilfe-Fortbildung absolvieren mussten.

    In NDS alle drei Jahre, siehe hier unter Punkt 2.1 "Erste-Hilfe-Kenntnisse": Erste Hilfe, Brandschutz und Evakuierung in Schulen (schure.de)

    Ha! In Dornum/Dornumersiel war ich erst vor ein paar Wochen. Da waren die Deiche leider (noch? oder wieder?) unbeschaft.

    Seltsam! Waren die Schafe vielleicht gerade woanders "unterwegs" und du hast sie deshalb nicht gesehen? Meist ist eine Schafherde ja für 10+ Kilometer Deich "zuständig". In Dornum gab es im Frühjahr leider auch schon einen Wolfsriss unter den Deichschafen :( .

    Wäre es denn möglich, den Threadtitel hier zu "Urlaubsträume - Deutschland" umzubenennen?

    Fände ich auch besser. Oder aber "Urlaubsträume D-A-CH".

    Zwischen dem sogenannten "Doomscrolling" (= sehr viel Zeit damit zu verbringen, insbesondere schlechte Nachrichten in großem Umfang am Smartphone oder Computer zu lesen) und einem normalen Nachrichtenkonsum liegen ja Welten. Grundsätzlich ist der Tipp, das Doomscrolling zu vermeiden, schon ein guter. Jedoch bedeutet das natürlich nicht, den täglichen Nachrichtenkonsum gänzlich einzustellen.

    Klar, das sehe ich auch so. Aber als Lehrkraft nicht zumindest einmal täglich die wichtigsten Nachrichten zu lesen oder zu schauen, fände ich wirklich ignorant (während der Schulzeit wohlbemerkt; während der Ferien kann man sie m. E. durchaus mal "links liegen lassen", wenn man mal komplett abschalten möchte). Und das ist es ja, was die Userin empfahl, also nicht täglich die Nachrichten zu konsumieren.

    Letztlich kann ich nur vielen den Tipp geben, die Nachrichten nicht täglich zu Konsummieren. Das wichtigen News bekommt man so oder so mit.

    OT, aber mir käme nie in den Sinn, das einer Lehrkraft zu empfehlen. Wir sollten m. E. über das aktuelle Geschehen in der Welt, in Deutschland und auch in der Region unserer Schulen Bescheid wissen. Und dazu gehört mMn sich täglich in den Nachrichten zu informieren, denn "so oder so" bekommt man vieles nicht unbedingt mit.

    P. S.: Unsere Regionalzeitung hat übrigens seit Neuestem zum Ende jeder Woche eine Rubrik mit den "guten Nachrichten der Woche" eingeführt.

    Ich war am Samstag, als ich den letzten Buchstabensalat "kreiert" habe, leider sehr abgelenkt und weiß mittlerweile selber nicht mehr, um welches Wort es sich handelte (bzw. handeln sollte; so ist es nämlich definitiv nicht lösbar) :rotwerd:...

    Auf ein Neues:

    GEIADRUCSNMHENSTU

    Volker_D : Ich sehe es zum einen anders (das wirst du ja bereits bemerkt haben) und bin zum anderen auch in diesem Thread an einem Punkt angelangt, wo ich deine Argumentation einfach nur noch schräg und für mich absolut nicht mehr nachvollziehbar finde.

    Wie gesagt: Mach' wie du denkst. Ich werde mit dir hier nicht mehr diskutieren, da wir eh meist aneinander vorbeireden, und ich dir nicht folgen kann. Zumal es nun einmal an meiner Schule - im Gegensatz zu deiner - nur Doppelstunden gibt und im Laufe derer die meisten unserer SuS irgendwann etwas trinken.

    Wir schreiben hier in einer für Meschen lesbaren Sprache. Da wird schon mal gekürzt und da werden schon mal alternative Worte benutzt. Das kommt hier andauernd vor. Mit deinem Argument könnte ich hier fast jede Antwort in Frage stellen, die ohne direktes Zitat auskommt.

    Was für ein Argument denn nun wieder? Mein Beitrag beinhaltet keinerlei Argument. Ich habe dir lediglich noch einmal dargelegt, dass hier genau null User*innen ihren SuS irgendwelche Zeitvorgaben machen, wann sie etwas trinken sollen/müssen. Und deine Bezeichnung irgendeiner "Regel", die hier angeblich von irgendwem aufgestellt wurde, ist in diesem Zusammenhang absolut nicht angebracht. Oder beziehst du das etwa darauf, dass sich die User*innen hier selbst irgendwelche "Regeln" auferlegen würden? Sorry, aber das ist genauso ein Quatsch.

    Es lautete z.B. "[...] weil mir von ärztlicher Seite gesagt wurde, dass ich regelmäßig - etwa alle 30-45 Min. - etwas trinken soll."

    Da ich es war, die dies geschrieben hat, beziehe ich mich mal direkt auf dein Beispiel: Das ist doch keine "Regel", sondern es ist eine Empfehlung meiner Hausärzt*innen und meines Lungenfacharztes, an die ich versuche, mich zu halten (ganz einfach, weil ich selber merke, dass es mir guttut, regelmäßig ein wenig zu trinken, und zwar sommers wie winters). Mit meinen SuS und wann diese etwas trinken, hat das aber überhaupt nichts zu tun.

    Großartig finde ich übrigens auch, dass du selber schreibst:

    Trinken ist wichtig! Und sollte in kleinen Schlucken regelmäßig gemacht werden.

    aber es für dich selbst augenscheinlich mit dem Trinken im Schulalltag völlig anders handhabst (da du ja anscheinend meistens den ganzen Unterrichtstag lang in der Schule überhaupt nichts trinkst). Was denn nun? Ist Trinken dir wichtig oder ist es dir völlig egal?

    Na ja, mach' es, wie du möchtest. Ich werde das auch weiterhin tun und bin im Übrigen froh, dass es an meiner Schule keinerlei "Kleiderordnung" gibt, abgesehen davon, dass keine Klamotten mit rassistischem oder sexistischem Inhalt o, ä. getragen werden dürfen und keine Kopfbedeckungen, die komplett das Gesicht verdecken (geschlossene Motorradhelme etc.). Ansonsten halten sich zumindest die KuK, mit denen ich in verschiedenen Klassen zusammenarbeite, alle an die Schulordnung und an die in den einzelnen Bildungsgängen geltenden Regelungen; in den Rücken gefallen ist da in den letzten 20 Jahren meines Wissens auch noch kein/e Kolleg*in jemand anderem.

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