In der Folge sind bei uns die vier Wochen vor den Weihnachtsferien die für die Schüler stressigste Zeit im ganzen Jahr, weil dann noch alle Kollegen ihre Klassenarbeiten durchbekommen wollen, schließlich reicht die Zeit nach den Ferien noch so eben, um die Nachschreiber einzufangen. Eine „besinnliche Weihnachtszeit“ ist praktisch nicht existent.
Für uns Kollegen sind die Weihnachtsferien die arbeitsreichsten Ferien, zumindest geht es mir so, weil der ganze Kram dann natürlich korrigiert werden will.
Ich kann das für mich und viele meiner KuK so nicht bestätigen, dass die Weihnachtsferien die arbeitsreichsten Ferien sind. Ich habe immer in den Herbst-, Weihnachts- und Osterferien in etwa gleich viele Klausuren zu korrigieren. Bei uns an der Schule läuft es meist so: Entweder lassen wir pro Halbjahr zwei Klausuren in einem Fach/Lernfeld/... schreiben (dann liegt die erste vor den Herbstferien - also Ende September bis Mitte Oktober, je nachdem wann nach den Sommerferien die Schule wieder anfing - und die zweite irgendwann Ende November bis vor den Weihnachtsferien) oder nur eine, die dann meist nach den Herbstferien geschrieben wird. Und im zweiten Halbjahr liegen die Klausurtermine - wenn denn zwei geschrieben werden - meist im März/April und dann noch im Mai/Juni.
Ich persönlich korrigiere übrigens lieber innerhalb der Ferien; würde es also eher blöd finden nach den Weihnachtsferien Klausuren korrigieren zu müssen.