Beiträge von Humblebee

    Was ist daran traurig state_of_Trance ? Es muss doch jede/r selber wissen, wie sie/er seinen "Abschied" aus der Schule gestaltet haben möchte, oder? Bei uns wird es i. d. R. so gehandhabt, dass es eine "größere" Verabschiedung im Rahmen einer Abteilungsdienstbesprechung gibt und dann auf der Gesamtkonferenz die jeweilige Lehrkraft auf die Bühne der Aula gebeten wird, der SL eine kurze "Laudatio" auf die Person hält und es dann ein Abschiedsgeschenk von der Schule gibt.

    Wenn das jemand aber nicht möchte, hat niemand ein Problem damit. Warum auch? Mein Ding ist sowas absolut nicht. Mir reicht eine kleine Verabschiedung im kleineren (Abteilungs-)Kreis vollkommen.

    Dass der Anteil an den Berufskollegs so hoch ist, wundert mich eigentlich deutlich mehr als an den Gymnasien.

    Mit "Kollegs" sind höchstwahrscheinlich WBK u. ä. gemeint und nicht die Berufskollegs, denn der komplette Titel der Statistik lautet: "Anteil der weiblichen Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen in Deutschland im Schuljahr 2021/2022 nach Schulart". Die beruflichen Schulen sind dort also gar nicht in dieser Statistik enthalten.

    In den nds. öffentlichen BBS ist der Anteil der männlichen und weiblichen Lehrkräfte in etwa gleich hoch: Im Schuljahr 2021/22 gab es hier 5323 männliche und 5538 weibliche Lehrkräfte (siehe Broschüre "Die niedersächsischen berufsbildenden Schulen in Zahlen" - Download unter Die niedersächsischen berufsbildenden Schulen in Zahlen | Nds. Kultusministerium (niedersachsen.de)).

    Ich freue mich übrigens nun auch über den Regen von vorgestern und gestern Abend/Nacht und gleichzeitig darüber, dass uns der angekündigte Starkregen verschont hat (in einigen Orten hier in der Region war es allerdings insbesondere am Mittwoch Abend schlimmer).

    Ich kenne es aus dem Ref (NDS) nur mit Amstbezeichnung: Chili Paprika, StRef' (Chili ist mein Vorname)

    Das ist ja mal wieder interessant. Erst recht, dass sogar die Refis mit Amtsbezeichnung unterschrieben! Ich habe das hier noch nie gesehen; weder auf den Zeugnissen, die meine Schule ausstellt (wie ich aber bereits schrieb: bei unserem Schulleiter steht das "OStD" im Abschlusszeugnis dabei, bei den Klassenlehrkräften hingegen nicht), noch bei meiner Ausbildungsschule. Auch auf den Zeugnissen, die wir von den SuS aus den allgemeinbildenden Schulen bekommen unterschreiben die Klassenlehrkräfte jeweils nur mit Vor- und Nachnamen- manchmal sogar nur mit dem Nachnamen- und allenfalls die Schulleiterin/der Schulleiter mit ihrer/seiner Amtsbezeichnung.

    Bei irgendwelchen Briefen oder anderen Dokumenten setzen zwar einige KuK ihre Amtsbezeichnung zu ihrer Unterschriftswiederholung, aber auch da habe ich selbige noch nie bei der (handschriftlichen) Unterschrift gesehen.

    Wir hatten mal einen Kollegen, der hat seine eigen Verabschiedung "absichtlich(?!) verpasst", weil er auf Reden über ihn etc. keine Lust hatte. Das finde ich dann immer schade, wenn sowas nicht kommuniziert werden kann.

    Solch eine Kollegin haten wir auch mal. Die hat aber netterweise schon lange Zeit vorher verlauten lassen, dass sie nicht mehr zu den Dienstbesprechungen/Konferenzen am Schuljahresende käme, weil sie keine Lust auf das "Brimborium" bzgl. ihres Abschieds habe. Das kann ich allerdings gut nachvollziehen. Ich habe mir auch schon überlegt, dass ich die SL bitten werden, wenn es denn bei mir so weit ist, auch kein großes Ding daraus zu machen, denn ich habe absolut keine Lust auf großartige Reden und Co. (irgendwelche Lieder zum Abschluss gibt es bei uns normalerweise eh nicht - höchstens bei der Verabschiedung eines Mitglieds der SL - und eine Lehrerband haben wir auch nicht).

    Könntest du das bitte noch erklären? Ich hätte gedacht, flache Hierarchien und Beförderungsämter schließen sich son bisschen aus.

    Hierzu mal eine kurze Anekdote: Eine Kollegin von mir hat an unserer Schule vor etlichen Jahren ihr Referendariat beendet, konnte aber mit ihrem Unterrichtsfach zum damaligen Zeitpunkt keine Planstelle bei uns bekommen. Da sie nicht weit zur Arbeit fahren wollte, hat sie eine Stelle an einer Privatschule im näheren Umkreis angenommen. Dort war es damals - so erzählt sie - sehr chaotisch und sowohl im Kollegium als auch in der Schulleitung gab es ständige Wechsel. Das führte dazu, dass sie nach einem Jahr an dieser Schule plötzlich zuerst zur stellvertretenden, dann sogar zur kommissarischen Schulleiterin aufgestiegen ist. Sie hatte dann aber kurze Zeit später ebenfalls die Nase voll von dieser Schule, hat gekündigt, ein paar Jahre gar nicht gearbeitet und ist - wie gesagt - mittlerweile wieder an unserer Schule.

    Hier in der Umgebung gab auch keine Neugründungen von Privatschulen. Im Rhein-Main-Gebiet aber schon, glaube ich. Ich bezog mich aber auf das Dokument von destatis, das aufzeigt, dass die Anzahl an Privatschulen steigt.

    Für NDS habe ich nun nachgeschaut: Hier beträgt der Anteil der Privatschulen 8,1%, wobei von den 401 Privatschulen allein 96 im beruflichen Bereich angesiedelt sind (Privatschulen in Niedersachsen (privatschulberatung.de)). Viele davon bilden im Gesundheits- und Pflege- sowie im sozialen Bereich aus und führen Bildungsgänge wie die BFS Ergotherapie, die Fachschule Heilerziehungspflege u. ä. (siehe hier - auf der rechten Seite unten sind die Bildungsgänge und Bildungsangebote der nds. BBSn in freier Trägerschaft einzusehen: Schulen in freier Trägerschaft | Nds. Kultusministerium (niedersachsen.de)).

    Kommst du aus einem Bundesland, in dem die Stellenvergabe ausschließlich oder vorrangig Schulschwänzer ausgeschrieben werden?

    :D Den Satz müsstest du bitte mal genauer erklären ;) !!! Meintest du evtl. "schulscharf" statt "Schulschwänzer"? (Sch... Worterkennung, gell?!)

    Was genau an deinen Gesprächen lässt dich denn am Seiteneinstieg als passenden Schritt für dich selbst zweifeln? Was lässt dich umgekehrt vermuten, dass dies ein für dich passender Schritt sein könnte?

    Das fände ich auch mal interessant Rossvita . Wurdest du dermaßen "abgeschreckt" von den Schulen an sich oder von dem, was dich als Seiteneinsteiger*in erwarten würde/könnte?

    Es gibt immer mehr Privatschulen, da immer mehr Eltern ihre Kinder lieber auf eine Privatschule schicken.

    Ist das tatsächlich so? Hier in der Region wüsste ich nicht, dass in den letzten zehn Jahren neue Privatschulen gegründet wurden. In meinem Umfeld gibt es zudem nur sehr wenige Eltern, deren Kinder auf eine Privatschule gehen oder gingen (spontan fallen mir nur drei Familien ein).

    Aber evtl. ist das in anderen Gegenden Deutschlands anders. Das kann ich nicht sagen.

    Wie aus dritter Hand? Mich betrifft es selbst, wie ich oben geschrieben habe. Ich habe rund 80€ mehr raus als als Beamter (angenommen sind 350€ Abzug für PKV).

    Oben schriebst du doch nur, dass "Bekannte" von dir an einer Privatschule tätig sind, nicht du selbst. Oder habe ich da was überlesen?

    Ich bin in meinem ganzen Leben noch nie so angesprochen worden. Vielleicht eher so ein Nordmenschen Ding.

    Deshalb schrieb ich ja, dass diese "Anrede" hier in der Gegend gar nicht mal so unüblich ist. Wahrscheinlich heißt es deshalb auch "Hamburger Sie" bzw. "hanseatisches Sie".

    Ich selbst bin übrigens - wenn ich mich recht erinnere - auch noch nie so angesprochen worden. Habe es aber schon in diversen Fällen mitbekommen.

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