Beiträge von Humblebee

    Mehr Wespen kann ich auch nicht beobachten, dafür steigt hier die Anzahl und Vielfalt an Bienen und Schmetterlingen. Ich hab vor 4 Jahren angefangen, bewusst schmetterlingsfreundlich zu pflanzen, Brennesseln in bestimmten Bereichen stehen zu lassen usw. und man merkt, dass Jahr für Jahr mehr Arten auftauchen 😊

    Wie schön :verliebt:! Nicht mal unsere insektenfreundlichen Blumen und Sträucher, an denen sich in einigen Jahren viele Bienen, Schmetterlinge und Co. tummelten, ziehen dieses Jahr die Tierchen an :( .

    Was ich dieses Jahr beobachten konnte: Massenhaft Bienen und bis zur letzten Hitzeperiode vermehrt Schmetterlinge.

    Witzig, und wir haben letztes Wochenende bei dem Treffen mit der Freundesgruppe, von dem ich eben schrieb, noch alle gesagt, wie wenig Bienen und Schmetterlinge wir dieses Jahr bisher gesehen haben.

    Diese Bernsteinschaben sind mir noch nie aufgefallen, muss ich sagen.

    Was wir hier in Haus und Garten insbesondere im Frühjahr beobachten, sind eine große Menge von Ameisen (teilweise kamen sie - dieses und vorletztes Frühjahr - leider auch schon ins Haus: im Abstellraum, nahe der Haustür und im Gäste-WC). Die sind aber nur ab den ersten warmen Tagen im März bis etwa Ende Mai/Anfang Juni zu sehen und dann nur noch in "gemäßigter" Anzahl. Und aus dem Haus verschwinden sie zum Glück auch nach ein paar Wochen wieder.

    Bei uns gibt es eindeutig mehr Wespen und sie scheinen auch laut Medien besonders aggressiv zu sein.

    Draußen etwas essen ist auf jeden Fall bereits seit einem Monat unmöglich (normalerweise gibt es das Problem erst im September).

    Ja, das habe ich neulich auch schon gehört, dass die Wespen dieses Jahr sehr aggressiv seien. Wie gesagt: Hier sehen wir diesen Sommer ("Wespenmonat" ist m. E. sonst eher der August) nur wenige Wespen und die, die da sind, sind sehr friedlich. Wir waren letztes Wochenende bei Freunden in der Nähe von Bremerhaven zu Besuch und haben den ganzen Tag auf der Terrasse gesessen. Direkt neben deren Terrasse ist ein Wespennest, aber die haben sich überhaupt nicht für uns interessiert und kamen nicht ein einziges Mal zu uns an den Tisch geflogen.

    Weil sie von SuS und deren Eltern gewählt werden?

    Angebot und Nachfrage.

    Letztere scheint hier im Norden - siehe oben - wohl kaum mehr zu bestehen.

    Von den E-Schulen in unserer Region weiß ich, dass sie aus pädagogischen Gründen oft gezielt reine Jungen- und Mädchenklassen bilden.

    Auch das kenne ich hier aus der Gegend gar nicht. Genauso wenig wie nicht-koedukativen Sportunterricht.

    So wie es aussieht sind die geschlechterspezifischen Schulen überwiegend konfessionell, haben eine lange Tradition, wenn man die Gründungsjahre anschaut und sind meistens von Orden gegründet.

    Drum gibt es hier im Norden wohl nur wenige (besser gesagt: nur eine) und in den ostdeutschen Bundesländer gar keine ;) .

    Laut der o. g. Wikipedia-Liste gibt es in SH, HH, HB und eben den ostdeutschen BL null und in NDS nur zwei reine Mädchenschulen. Wobei meine kurze Google-Recherche gerade ergeben hat, dass das nicht stimmt, es gibt nämlich offenbar nur noch eine einzige: Die Liebfrauenschule in Vechta ist noch reines Mädchengymnasium; die in der Wiki-Auflistung genannte Marienschule in Fürstenau (LK Osnabrück) nimmt (mittlerweile?) laut Homepage auch Jungs auf, führt allerdings ein schuleigenes Internat nur für Mädchen. Eine weitere katholische Schule in NDS, das Mariengymnasium in Papenburg, nimmt ebenfalls - aufgrund sinkender Anmeldezahlen - seit 2023 Jungs auf.

    Das scheint mal wieder regional unterschiedlich zu sein. Hier gibt es dieses Jahr nicht mehr Hornissen als sonst (nämlich kaum welche) und Schmetterlinge, Bienen und Wespen m. E. weniger als in den letzten Jahren.

    Aber findest du es als Englischlehrerin nicht total doof, wenn deine SuS in der Mittelstufe schon Romeo und Julia oder Löcher auf Deutsch gelesen haben?

    Nein, nicht wirklich. Wobei Shakespeare auf der o. g. Literaturliste für NDS gar nicht auftaucht. "Löcher" sagte mir bis eben überhaupt nichts (musste ich erst googlen); in der Oberstufe - ich unterrichte ja nur Klasse 11 bis 13 am BG - würden wir dieses Buch wahrscheinlich nicht lesen, denn das scheint mir eher für jüngere SuS geeignet. In der 11 haben wir in den letzten Jahren entweder "The Curious Incident of the Dog in the Night-Time" oder "The Hate U Give" als Ganzschrift gelesen. Falls das schon jemand in der Unterstufe an der allgemeinbildenden Schule auf Deutsch gelesen haben sollte, ist es halt so; würde mich - wie gesagt - nicht stören.

    ich kann nur staunen und denken: Bayern.
    Zwei Ganzschriften in der 6. Klasse und dann diese zwei.
    Keine der zwei würden meine SuS überhaupt lesen, aber sie decken nicht mal ansatzweise den Lehrplan ab.
    und ja, ich bin bei dir, ich nehme auch nur Bücher, die in deutscher Sprache verfasst wurden. Das muss nicht immer in Deutschland sein (ich hatte mal "Themba" im Jahr der WM in Südafrika, aber das Buch wurde auf Deutsch verfasst).

    Ich habe mir gerade interessehalber mal die Lektüreempfehlungen des nds. MK für die Klassen 5 bis 10 am Gym. angeschaut. "Robinson Crusoe" taucht da als Empfehlung für Kl. 7/8 auf, "Die Abenteuer des Odysseus" gar nicht. Die Hälfte der für Kl. 5/6. genannten Jugendbücher stammt aber auch von nicht-deutschsprachigen Autor*innen: Das geht von Klassikern wie "Alice im Wunderland", "Der Seewolf" oder "Reise um den Mond" über Astrid Lindgren bis hin zu neuerer Jugendliteratur, z. B. von Sharon Creech, Patrick Ness oder Marijolijn Hof.

    Es ist doch quasi eine Übersetzung darunter, man kann den Text mitlesen oder vorher lesen, als Vorentlastung.

    Ja, klar, das habe ich auch getan (mache ich eigentlich immer so, dass ich nur den Artikel lese und mir keine "Hörtexte" anhöre). Habe mir nur nach der Anmerkung von Klinger den Text nochmal zusätzlich angehört. Und halt festgestellt, dass ich recht wenig verstehe ;) .

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