Beiträge von Humblebee

    Die Berufsschule ist nur eine Schulform an beruflichen Schulen.

    Ergänzend dazu: In der "Berufsschule" findet der schulische/theoretische Teil der dualen Berufsausbildung statt. Sie wird von den Azubis an ein bis zwei Tagen - je nach Ausbildungsjahr - in der Woche besucht; es ist also eine Teilzeit-Schulform. In einigen Ausbildungsberufen gibt es statt wöchentlichem Unterricht den sog. "Blockunterricht" (d. h. Vollzeitunterricht in zusammenhängenden Teilabschnitten). Näheres dazu u. a. hier: https://www.kmk.org/themen/berufli…ufsschulen.html

    Neben der Berufsschule finden sich aber in den beruflichen Schulen/BBS/BK auch noch viele Vollzeitschulformen, wie Berufsfachschulen, berufliche Gymnasien u. a.; also Schulformen für Schüler*innen, die sich nicht in einer Berufsausbildung befinden.

    Na alle, die sich nicht mehr an 1978 erinnern können:zungeraus:

    Ich erinnere mich immerhin noch an den Golfkrieg, da hat mir meine Mutter erklärt, was Hamstern ist. Aber mal ohne Witz, die, deren Eltern den Krieg erlebt haben, empfinden das Bevorraten sicher nicht so abwegig, wie Menschen, die in den 90ern geboren wurden. Meine Mutter hat noch eingeweckt, das ist jetzt wieder im Kommen, oder?

    Jetzt komme ich mal wieder mit meinem persönlichen Umfeld um die Ecke, das ja so viel anders ist als das manch anderer User*innen hier. Ja, es mag durchaus daran liegen, dass in meinem Bekannten- und Verwandtenkreis die Eltern noch aus der Kriegs- oder Nachkriegsgeneration stammen und dass viele die Schnee- und Eiskatastrophe im Winter 1978/79 mitgemacht haben, was dazu führt, dass relativ viele eine "Vorratshaltung" betreiben.

    Ich war in dem Winter in der ersten Klasse und erinnere mich, dass nach den Weihnachtsferien im Januar 1979 erstmal wegen Schnee der Unterricht ausfiel und dann im Laufe des Monats nochmals wegen Eisregen und Glatteis (es gab nämlich in diesem Winter nicht nur unglaublich viel Schnee, sondern es war auch sehr kalt und dementsprechend wurde es, als der Schnee zu tauen anfing, auf den nur teilweise geräumten Straßen a...glatt). Zudem gab es Lieferengpässe in vielen Geschäften, weil die LKW mit neuen Lieferungen z. T. nicht durchkamen (gesperrte Straßen wegen Schnee und Eis) oder auch bspw. Milch gar nicht erst bei den Bauernhöfen von den Milchwagen abgeholt werden konnte.

    Und ja, du hast recht Quittengelee : Einwecken und Obst- und Gemüseanbau im eigenen Garten oder auf der Terrasse/dem Balkon wie auch im Kleingarten ist in den letzten Jahren scheinbar wieder stark im Kommen.

    Keiner ernährt sich von Dosen, wenn er krank ist. Sondern man sollte frisches Obst etc essen. Eine Hühnersuppe kochen.

    Jetzt muss ich mich mal outen: Wenn ich "kränkle" (und damit meine ich nicht, dass ich mit hohem Fieber im Bett liege), habe ich meist keine rechte Lust zu kochen (und erst nicht lange am Herd zu stehen um bspw. Hühnersuppe zu kochen), möchte aber trotzdem eine richtige Mahlzeit essen und nicht nur ein bißchen Obst und Gemüse. Dann gibt es meist irgendwas aus dem Tiefkühlschrank, tatsächlich auch mal aus der Dose oder wir bestellen was beim Lieferdienst. Oder aber mein Lebensgefährte kocht irgendwas ganz Einfaches, wie Nudeln mit einer Fertigsauce aus dem Glas.

    Hühnersuppe koche ich übrigens auch oft auf Vorrat und friere sie ein, weil es i. d. R. ein großer Topf voll wird und wir nicht mehrere Tage hintereinander Hühnersuppe essen möchten ;) .

    Für die allgemein bildenden Schulen in NDS findet sich in der "Verordnung über den Wechsel zwischen

    Schuljahrgängen und Schulformen allgemein bildender Schulen" vom 03.05.2016 die folgende Formulierung:

    "Hat eine Schülerin oder ein Schüler aus von ihr oder ihm zu vertretenden Gründen Unterricht versäumt und können die Leistungen in einem oder mehreren Fächern aus diesem Grunde nicht beurteilt werden, so hat die Klassenkonferenz im Regelfall ungenügende Leistungen in dem jeweils betroffenen Fach zugrunde zu legen."

    Das bezieht sich aber ja nur auf die Zeugnisnoten, nicht auf die mündlichen Noten jeder einzelnen Stunde.

    Ich versuche auch, mir so oft wie möglich Notizen zur mündlichen Mitarbeit zu machen (oft aber nicht als Noten sondern mit "+", "-" usw.). Wenn ein/e Schüler/in in meinem Unterricht fehlt, notiere ich das dementsprechend erstmal mit "f", ergänze dann aber später, ob die-/derjenige entschuldigt oder unentschuldigt fehlte.

    Ach, diese Antwort sehe ich ja jetzt erst. Unter "Verabschiedung" ist laut unseres ehemaligen Schulleiters auch die Verabschiedung einer Klasse oder eines Bildungsgangs zu verstehen, nicht nur die einer Lehrkraft, die bspw. in den Ruhestand geht. Da hatte eine Kollegin, die von ihrer Klasse (einjähriger Bildungsgang) zum Abschied einen 10 Euro-Gutschein eines Gartencenters bekommen hatte, vor einigen Jahren extra nachgefragt. Laut Ex-SL dürfen wir solche Gutscheine annehmen.

    Ja dann bleibe ich daheim, weil ich mich nicht gut fühle. Es wurde hier aber nicht darüber diskutiert, sondern jeder, der krank ist (egal in welcher Ausprägung) daheim bleiben soll.

    Na, wenn du meinst. Sehe ich anders, aber ich kann dir natürlich deine Sichtweise nicht absprechen.

    EDIT: Im Endeffekt - das schrieb ich ja schon gestern - muss das ja sowieso jede/r für sich selbst entscheiden. Ich kann nur hoffen, dass diejenigen es so halten, wie einige hier schon schrieben und bei einer ansteckenden Krankheit mittlerweile wenigstens eine FFP2-Maske zum Einkaufen aufsetzen.

    BBS-Lehrkräfte werden wegen der weiten Wege nach Kilometern und nicht nach Stunden bezahlt.

    Au ja! Obwohl das dann wiederum unfair gegenüber den KuK wäre, die größtenteils in derselben Abteilung eingesetzt sind und deshalb nicht großartig "wandern gehen" müssen ;) .

    Die Dimensionen einer BBS sind häufig noch größer als die großer Gymnasien.

    Stimmt, das ist teilweise auf jeden Fall so.

    300 bis 800 Meter läuft man in dieser Zeit. Ist euer Gebäude wirklich so groß?

    Ja. Mit Anbauten haben wir ein sehr "ausgedehntes" Hauptgebäude (bzw. halt ein Gebäude, das aus mehreren Gebäudeteilen besteht) und aufgrund der Tatsache, dass dazu noch zwei einzelne neuerbaute Gebäude kommen, bin ich z. B. von unserem BG-Gebäude ins oberste Stockwerk des Gebäudeteils meiner Abteilung oder auch in einen der Neubauten mind. fünf Minuten unterwegs. Na ja, ich bin aufgrund meiner Arthrose plus kurzer Beine nicht so schnell wie andere...

    Och bitte, das kannst du doch wohl selber für dich definieren! Langsam wird's echt albern!

    Aber bitte, wenn ich dir damit einen Gefallen tue: "richtig krank" heißt für mich zum Beispiel (!) Fieber haben, sich total schlapp und matt und müde fühlen, starken Husten haben, heftige Hals- und/oder Kopfchmerzen (oder anderswo im Körper Schmerzen) haben etc. pp.

    Sich also insgesamt in einem so kranken Zustand zu befinden, dass man a) nicht zur Arbeit geht und b) sich einige Tage im Bett auskurieren muss. Statt eben sich nach draußen zu begeben um einzukaufen.

    Hinsichtilich des Maske-Tragens sehe ich es etwas anders, aber bzgl. deines letzten Absatzes gebe ich dir absolut recht Meer .

    s3g4 : Es ist doch völlig egal, ob es nun um Corona oder sonstige Krankheiten geht! Wer "richtig krank" ist, gehört meiner Meinung nach ins Bett und nicht in den Supermarkt! Wirklich schade, dass einige von euch scheinbar trotzdem in solchen Fällen selber einkaufen gehen müssen, weil ihnen niemand Hilfe dabei anbietet :(

    Zum Glück ist es in meinem "Dunstkreis" so, dass - schon immer, nicht erst "seit Corona"! - man sich gegenseitig hilft, wenn jemand erkrankt ist. Als ich vor etlichen Jahren mal einen heftigen Magen-Darm-Infekt hatte (damals war ich noch Single), haben mir eine Nachbarin und eine Bekannte Medikamente besorgt und für mich eingekauft. Nach der Gallenstein-OP meines Lebensgefährten hat sein Bruder unseren Rasen gemäht. Als ein Ehepaar in der Nachbarschaft im Sommer an Corona erkrankt war, habe ich ihre AU bei ihren Hausarztpraxen abgeholt und wir haben Getränke, frisches Brot und Obst für sie eingekauft. Jetzt hat sich dieselbe Nachbarin den Fuß angeknackst und ich habe sie schon zweimal zum Arzt gefahren, weil ihr Mann bei der Arbeit war und sie nicht fahren konnte. Da muss sie sich doch nicht extra ein Taxi bestellen, wenn genausogut ich sie fahren kann. Solcherlei Hilfe versteht sich m. E. von selber!

    Echt, du hast deinen Freundeskreis verändert? Ist das nicht traurig?

    Mal abgesehen davon, dass ich das aus dem Post von Tom gar nicht 'rauslese: Ist es nicht eher "normal", dass sich der Freundeskreis im Laufe der Zeit verändert? Ich finde das zumindest überhaupt nicht traurig, sondern das bringen die unterschiedlichen Phasen im Leben nun mal so mit sich. Und auch Corona brachte das halt mit sich.

    Wir haben "Corona-bedingt" den Kontakt zu einem Paar abgebrochen, mit dem wir zwar nicht befreundet waren, die aber zu unserem Bekanntenkreis zählten. Der Mann ging uns schon seit längerer Zeit wegen seiner Begeisterung für verschiedene Verschwörungstheorien auf den Keks, aber als er sich dann als kompletter Coronaleugner entpuppte und seine Frau auch noch mitzog (die bis dahin zumindest von diesen Verschwörungstheorien nichts gehalten hatte), haben wir und weitere Bekannte uns von ihnen abgewandt. Sorry, aber mit solchen Leuten mag ich nichts zu tun haben.

    Zum Thema "Einkaufen gehen, wenn man krank ist", halte ich mich mal zurück. Das muss im Endeffekt jede/r selbst wissen, wie sie/er das hält.

    EDIT: Ach doch, eines noch: Einen Lieferdienst des örtlichen Supermarkts - den sie auch heute noch anbieten - gab es in der norddeutschen Kleinstadt, wo ich aufgewachsen bin, schon vor 50 Jahren. Meine Eltern und Großeltern haben sich von dort oft Getränke liefern lassen. Aber das mag natürlich eine Ausnahme gewesen sein; kann ich nicht sagen und auch nicht mit anderen Orten vergleichen.

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