Beiträge von Humblebee

    Apropos Kind, weil mich das gerade betrifft und nervt: Ich habe im momentan öfters Konferenzen, die "mal eben" so angesetzt werden (Schulformkonferenzen sind das,übernächste Woche zum Beispiel eine Konferenz in der Berufsschule in einer Klasse, die ich unterrichte): Muss ich da immer anwesend sein? Die ist um 15:15 Uhr und mein Kind kommt um 16 Uhr nach Hause. Mein Mann hat da einen externen Termin, BEIDE Babysitter können nicht und die Nachbarin ist im Krankenhaus. Was mache ich jetzt?

    Ich denke, ob du immer anwesend sein musst, hängt auch davon ab, ob du in Teilzeit arbeitest und wenn ja, ob im Teilzeitkonzept deiner Schule diesbezüglich etwas festgelegt ist. An meiner Schule ist bspw. festgelegt, dass diejenigen, die derzeit nur die Hälfte oder noch weniger ihrer Pflichtstunden unterrichten, nur Mitglied in einem statt in zwei "Teams" sind (die Vollzeit-KuK sind Mitglied in zwei Teams: i. d. R. in einem Bildungsgang- und in einem Fachteam). Dementsprechend müssen diese Teilzeit-KuK natürlich auch nur auf den Teamsitzungen dieses einen Teams erscheinen.

    Einige Kolleginnen und Kollegen haben bei uns auch schon mal ihre Kinder bei Sitzungen, die in einem kleineren Kreis stattfinden - z. B. bei Teamsitzungen, Zeugniskonferenzen oder Abteilungsdienstbesprechungen -, mitgebracht, wenn sie keine andere Unterbringungsmöglichkeit gefunden haben. Das war bisher nie ein Problem und stört auch niemanden (bislang haben sich die Kinder alle ruhig verhalten ;) ). Vor etlichen Jahren (als ich an meiner Schule anfing) gab es sogar mal Kinderbetreuung, die von Seiten der Schule angeboten wurde. Damals haben SuS aus dem Bereich "Sozialassistenz" sich als "Babysitter*innen" betätigt. Das wurde aber nach ein paar Jahren wieder "eingestampft", weil es niemand mehr in Anspruch genommen hat.

    Wirklich sehr interessant Seph ! Wenn ich mich hier in der Gegend so umschaue, gibt es mittlerweile tatsächlich kaum noch reine Realschulen und Hauptschulen. Diese wurden größtenteils in den letzten etwa zehn bis fünfzehn Jahren in - noch immer bestehende - Oberschulen umgewandelt. In zwei Orten wurde statt einer Umwandlung von Haupt- und Realschule in eine OBS - wie gesagt - beschlossen Integrierte Gesamtschulen aufzubauen (die eine gibt es seit 2010, die andere seit 2014; beide ohne Oberstufe).

    Jetzt fiel mir aber gerade ein, dass es bei einer Oberschule in unserer Region (in dem Landkreis, aus dem ich gebürtig komme) auch vor ca. fünf Jahren den Wunsch gab, in eine IGS umgewandelt zu werden. Diese Pläne konnten aber damals nicht in die Tat umgesetzt werden, weil eine Umfrage unter den Eltern der "betroffenen" Grundschüler*innen ergab, dass zu wenige ihre Kinder an einer IGS hätten anmelden wollen. Es ist also bislang bei der Schulform "Oberschule" geblieben.

    Im Regelfall hast Du in der Hausarztoraxis 5 Minuten.

    Fünf Minuten als "Regelfall"?!? Puh, was bin ich froh, dass ich mind. vier Hausarztpraxen (meine eigene, die meines Lebensgefährten und zwei, bei denen mehrere Verwandte und Bekannte Patient*innen sind - und nein: alle letztgenannten sind nicht privat versichert) kenne, wo sich die Ärztinnen und Ärzte soviel Zeit für Gespräche und Behandlungen nehmen, wie es eben braucht. Kann sein, dass es mal nur fünf Minuten oder noch weniger sind, aber es kann auch mal eine Viertelstunde sein.

    Meine Meinung zum Ausgangsthema habe ich ansonsten schon vor über einem Monat geäußert. Schade übrigens, dass der TE Dendemeier sich ebenso lange hier schon nicht mehr gemeldet hat :( .

    Ich sehe es genauso wie Palim und würde an deiner Stelle erstmal das Ref. an einem Gymnasium (oder evtl. einer Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe) absolvieren und mich dann anschließend ggf. in eine andere Richtung hinsichtlich der Schulform orientieren.

    Auch würde ich nicht nur in der Stadt Lüneburg, sondern auch den Umkreis - also Heidekreis, LK Lüchow-Dannenberg, LK Uelzen, evtl. LK Harburg - mit einbeziehen.

    Seph:

    den inzwischen seltener werdenden Oberschulen

    Ist es wirklich so, dass Oberschulen seltener werden? Den Eindruck habe ich hier überhaupt nicht. Natürlich verschwinden zwar Hauptschulen und Realschulen in der letzten Zeit immer mehr aus der niedersächsischen Schullandschaft, aber die wurden hier in der Gegend in den meisten Fällen in Oberschulen umgewandelt. Ich wüsste nur von zwei Orten, wo statt einer Oberschule eine IGS eingerichtet wurde. Aber dass eine Oberschule zu einer Gesamtschule umgewandelt oder komplett aufgelöst wurde, habe ich noch nicht mitbekommen.

    Das ist wirklich interessant @golum ! Diese "Fachlehrer*innen" gibt es in NDS gar nicht; hier gibt es nur "Lehrer*innen für Fachpraxis" (die hier aber nicht mal mit A10, sondern nur mit A9 besoldet werden).

    An meiner Schule gibt es einen Kollegen, der den Schritt vom Lehrer für Fachpraxis im Bereich Metalltechnik zur Theorielehrkraft gemacht hat und dementsprechend Metalltechnik als berufliche Fachrichtung und Politik als Unterrichtsfach für das Lehramt BBS nachstudiert hat und nun A13 als Theorielehrkraft erhält; quasi das, was du in den Schritten 1 und 3 beschreibst.

    @golum: Dann steht man aber in der Zeit des "Nachstudiums" wieder völlig ohne Einkommen da? Oder kann man in dieser Studienzeit an der Schule, wo man als Fachlehrer*in gearbeitet hat, weiterarbeiten?

    Ganz ehrlich: Ich würde es - wenn ich in der Situation des TE wäre und hier in NDS bleiben wollte - eher so machen, dass ich zuerst die notwendigen ECTS in Berufs- und Wirtschaftspädagogik und in einem Unterrichtsfach nachstudieren würde, dann den "Quereinstieg in den Vorbereitungsdienst" absolvieren und anschließend direkt (wenn nicht zu alt für die Verbeamtung) eine mit A13 besoldete Planstelle antreten.

    Zunächst mal finde ich es sehr gut, dass du diesen Weg wählen möchtest! Du möchtest den "direkten Quereinstieg" machen, nicht den über das Referendariat/den Vorbereitungsdienst, verstehe ich das richtig? Ich persönlich kann dir zu beiden Formen des Quereinstiegs nichts sagen, aber evtl. kann dir der User Klinger deine Fragen beantworten. Er durchläuft hier in NDS gerade den "Quereinstieg in den Vorbereitungsdienst" (allerdings nicht im Bereich Elektrotechnik sondern in Wirtschaftswissenschaften).

    Hier in der Gegend dürfte den meisten Kindern das Christkind gänzlich unbekannt sein. Die Geschenke bringt der Weihnachtsmann an Heiligabend.

    Und was die "Feierei" im Februar angeht: In einigen Orten wie Osnabrück wird "Karneval" (in anderen Orten sagt man tatsächlich "Fasching") groß gefeiert (in OS ist am "Ossensamstag" ein großer Umzug und alle Geschäfte etc. ab mittags geschlossen), in vielen aber auch gar nicht bzw. nur mit den kleineren Kindern in den Schulen, Kitas oder Sportvereinen. Ich persönlich kann mit Karneval/Fasching/... überhaupt nichts anfangen.

    Ach ja, und das Aushöhlen von Rüben kenne ich hier ebenfalls gar nicht.

    Du kleiner Hosenscheißer, du hast in deinen 4367 Beiträgen keinen einzigen, der irgendwen irgendwie inhaltlich weitergebracht hätte. Stattdessen gehst du bestimmten Usern auf den Keks, daraus ziehst du deine Daseinsberechtigung. Dein Leben ist vielleicht erbärmlich und besteht nur aus billigen Urlauben und daraus, dass du enttäuscht bist, keinen anspruchsvollen Job als Mathematiker ausüben zu können. Aber dafür kann hier keiner was. Also lass mich gefälligst in Frieden.

    Was soll denn jetzt sowas?!? :autsch:

    Ich habe den Eindruck, dass "Trick or Treat" seit Corona wieder extrem abgenommen hat. Ich denke, der Hype hat sich ein bisschen totgelaufen.

    Nö, bei uns nicht. Es standen im letzten und auch in diesem Jahr genauso viele Kinder zum "Trick or Treat" vor unserer Haustür wie vor Corona (so um die 20 Kinder); die meisten ein wenig verkleidet und alle sehr liebe. Tatsächlich kam nur 2020 gar niemand.

    In der Bekanntschaft fanden am Samstag und Sonntag auch wieder - wie vor 2020 - ein paar Halloween-Partys statt (wo wir aber nicht teilnehmen; ich mag mich überhaupt nicht Verkleiden und finde Mottopartys daher immer doof).

    Hier schmücken die Nachbar*innen aber eher wenig für Halloween. Einige - so auch wir - hängen etwas Deko auf, stellen Kürbis- oder andere Laternen auf o. ä., viele machen allerdings gar nichts. Es gab hier in der Nachbarschaft zum Glück auch noch nie Ärger, wenn mal jemand den Kindern nicht die Haustür geöffnet hat (hier wohnen viele ältere Leutchen, die keine Süßigkeiten verteilen möchten oder es aus gesundheitlichen Gründen gar nicht mehr können), sprich: "Saures"/Streiche gibt es dann gar nicht von den Kindern. Ich denke, das liegt auch daran, dass hier in der Gegend oftmals Erwachsene als Aufsicht dabei sind, wenn die Kinder *rumgehen.

    Bei der Schwester und dem Schwager meines Lebensgefährten, die in einem Nachbardorf wohnen, wurde vor einigen Jahren aber leider mal die Haustür mit Kleber plus rohem Ei und anderen "leckeren" Sachen beschmiert, als sie - weil sie gar nicht zuhause waren - an Halloween nicht öffneten. Der ganze Mist ließ sich nur sehr schwer entfernen und die beiden dementsprechend sauer.

    Kris24 : Gibt es bei dir in der Gegend in der Walpurgisnacht auch so etwas ähnliches wie "Trick or Treat" oder wie habe ich mir das vorzustellen? Das kenne ich nämlich gar nicht. Mir sind nur aus Ostfriesland das "Martinisingen" (das findet allerdings nicht am Martinstag, also am 11.11., sondern an Martin Luthers Geburtstag am 10.11. statt) und aus Bremen und Umgebung das "Nikolauslaufen".

    Wenn kein Name zu finden ist, ist die Quelle unbrauchbar zum Zitieren.

    Okay, dann würde ich das aber gar nicht als zitierfähig gelten lassen. Auf diese Weise...

    ...könnte man sonst auch Forenbeiträge in wissenschaftlichen Arbeiten verwenden.

    Nach dieser Logik dürfte man aber u. a. auch nicht aus Online-Nachrichten wie der Website des "ZDF" zitieren. In diesem Artikel: https://www.zdf.de/nachrichten/po…silien-100.html ist bspw. auch kein/e Autor/in namentlich angeben, sondern lediglich die Nachrichtenagenturen "dpa" und "AP" als Quellen für die im Artikel genannten Informationen benannt.

    Deiner Meinung nach wären solche Quellen also auch ungeeignet für eine Seminararbeit o. ä.?

    Ich würde es als SL einfordern, dass alle ihre Kamera anhaben.

    deswegen gibt es bei uns Kamerapflicht

    Sorry für weiteres OT, aber: Da wird es bei großen Kollegien aber schwierig überhaupt noch wen zu erkennen ;) ! Wir sind mittlerweile über 150 Kolleg*innen. Aber gut, so genau kann ich das nicht beurteilen; wir hatten noch nie eine Gesamtkonferenz online (die fanden entweder in Präsenz statt oder sind während der Corona-Hochzeit komplett ausgefallen).

    Zum Ausgangsthema kann ich gerade nichts beitragen. Berufsbezogen hat mich schon länger nichts mehr gefreut :weissnicht:.

    Ok, wieder eine neue Variante, von der ich heute zum ersten Mal höre Zauberwald !
    Unserem oben erwähnten Freund hätte das aber auch nichts genützt. Der ist nämlich kein Lehrer ;) .

    Nach dieser Erfahrung wundert mich nichts mehr.

    Stimmt! Kann ich absolut nachvollziehen!

    grundsätzlich entscheidet der Arzt nach medizinischen Aspekten frei, ob ein PCR-Test notwendig ist.

    Der Hausarzt unseres Freundes wollte ich noch nicht mal in der Praxis sehen wegen der Ansteckungsgefahr. Die AU musste seine Frau dort abholen. Als Konsequenz wird unser Freund wohl den Hausarzt wechseln (seine Familie ist bei anderen Ärzt*innen).

    (also nicht dein Beitrag verwirrt mich, Humblebee, sondern die Situation. Ich kenne es wie bei D371)

    Das war bisher auch das erste und einzige Mal, dass ich überhaupt mitbekommen habe, dass a) eine Arztpraxis sich bei positiven Selbsttests und/oder Schnelltest geweigert hat einen PCR-Test vorzunehmen und b) die Teststelle nach positivem Schnelltest trotzdem noch für den PCR-Test "abkassiert" hat (bzw. für beide Tests). Allerdings war unser Freund nicht sicher, von wem er "Kontaktperson" war; wahrscheinlich hat er sich Corona bei der Arbeit eingefangen.

Werbung