Beiträge von Humblebee

    Können dann die Kids, die z.B. Französisch vorher hatten, nicht an euer BG?

    Doch. Diejenigen SuS, die bereits in der Sek. I mind. vier Schuljahre - genauer: in vier aufeinanderfolgenden Klassenstufen - eine zweite Fremdsprache erlernt haben, brauchen am BG ab der Klasse 11 eh keine zweite Fremdsprache mehr zu belegen (sie können aber natürlich trotzdem am Spanischunterricht teilnehmen, wenn sie möchten). Eine Verpflichtung zur Belegung einer weiteren Fremdsprache besteht nur für diejenigen - und das macht bei uns einen Großteil der BG-SuS aus -, die vorher in der allgemeinbildenden Schule noch keine zweite Fremdsprache hatten (oder eben weniger als vier Schuljahre lang).

    Das wird teilweise durch Zusammenarbeit benachbarter Schulen auf gemeinsamen Kursleisten trotzdem möglich gemacht. Die betreffenden Schüler müssen dann einfach für die Wunschfremdsprache 2x pro Woche an eine andere Schule wechseln.

    Das war bislang bei uns noch nie notwendig. Es hat sich bisher noch niemand darüber beschwert, dass wir nur Spanisch anbieten ;) . Ich schätze aber, es wäre kein Problem, wenn jetzt jemand absolut kein Spanisch, sondern lieber Französisch oder Latein als neue Fremdsprache erlernen möchte, für diesen Unterricht an das örtliche Gymnasium (das ist max. 10 Minuten Fußweg entfernt) zu gehen.

    Die Förderschule Geistige Entwicklung besuchen die SuS meist bis mindestens 18 Jahre, in manchen Ländern ist auch eine Verlängerung bis 20/21 Jahre möglich.

    Das spräche also nicht grundsätzlich gegen diese Schulform.

    Und da wäre es dann möglich, ausschließlich die älteren SuS in der Sek II in Englisch und Wirtschaft (das sind nun mal die Fächer, für die ich mich entschieden habe) zu unterrichten? Kann ich mir kaum vorstellen, aber ok.

    Da freue ich mich mit! Wobei bei uns die Sonne mittlerweile immer mal wieder von aufziehenden (auch dunklen) Wolken verdeckt wird; kann sein, dass es später noch Regen gibt. Aber ich habe heute relativ früh - um kurz nach 9 - schon einen schönen kleinen Spaziergang im nahegelegenen Stadtteilpark gemacht :) .

    Ich bin bis gestern ein paar Tage im Ammerland* gewesen. Hatte in einem Restaurant tatsächlich kurz überlegt das Grünkohlgericht zu nehmen.

    Hätte ich mal, dann könnte ich jetzt mitreden. ^^

    * Mein Bruder ist vom Sauerland ins Ammerland gezogen vor einigen Jahren.

    Das hat dein Bruder gut gemacht (dass er umgezogen ist, meine ich)!

    Ja, hättste mal den Grünkohl probiert! Jetzt musst du wohl bis zum nächsten winterlichen Besuch im Ammerland warten... Schade!

    Das dachte ich auch. Ich habe den zuerst ja in Oldenburg gegessen. Und dann wurde mir in Bremen erklärt, das zählt aber nicht ... Vermutlich ist das so ähnlich wie wenn man sich in Basel einbürgern lässt. 'N Schweizer wird man deswegen noch lange nicht. :doc:

    Pinkel wird auf jeden Fall auch noch westlich von Bremen gegessen, z. B. in und in der Region rund um Oldenburg, im Ammerland, in Friesland und in Ostfriesland. Und auch südlicher - im Raum Emsland und Osnabrück - gibt es oft Grünkohl mit Kochwurst/Mettenden und Pinkel.

    In den Werbevideos von Meck-Pom war nur exemplarisch aufgeführt, dass die betreffende Lehrperson auch WiPäd studiert hat und gerade (neben der eigentlichen Schulform Berufsschule) am Gymnasium unterrichtet.

    Ist damit nicht evtl. das berufliche Gymnasium/Fachgymnasium mit dem Schwerpunkt bzw. der Fachrichtung "Wirtschaft" gemeint? Ich weiß leider nicht, auf welches Werbevideo du dich beziehst, sonst würde ich es mir anschauen.

    Zu deinen eigentlichen Fragen kann ich leider nichts sagen, da ich in NDS tätig bin und hier auch mein Referendariat absolviert habe.

    Du checkst im Hotel ein und der Mann an der Rezeption sagt "Moin!" Sehr freundlich lächelnd natürlich. Ich interpretiere daraus: " Guten Tag, haben Sie ein Zimmer reserviert?"

    Weiter geht es später im Restaurant. Die Bedienung kommt zum Tisch und singt ein sehr freundliches Mooiiiin. Wir geben als Antwort die Bestellung auf. Als sie später in der Nähe ist, geht sie an das Restauranttelefon, das gerade lautet 6nd sagt Moin in den Hörer. Im Kopf formuliere ich die Worte Guten Abend, hier ist das Restaurant ...., was kann ich für sie tun? :D Das alles und noch viel mehr lässt sich durch ein einfaches Moin ausdrücken. Aber immer höchst freundlich und durchaus unterschiedlich betont.

    Naja, vielleicht übertreibe ich auch bisschen^^

    Das ist ja witzig! Ist mir - glaube ich - so noch nie passiert; also, dass jemand einfach nur "Moin" gesagt hat, ohne dahinter noch eine passende Frage - wie "Was kann ich für Sie tun?" o. ä. - formuliert hat. Es sei denn, ich selber habe direkt nach meinem "Moin" gleich mein Anliegen hinterhergeschoben :) .

    Damit betont man das "Moin" doch aber nur unterschiedlich. Hat es dadurch aber unterschiedliche Bedeutungen? Dann könnte ich ja auch sagen, dass ein "Hallo" je nachdem, wie ich es betone, "sehr viele Bedeutungen" hat. Ich kann damit aber m. E. höchstens zum Ausdruck bringen, wie ich gerade so "drauf bin", was aber ja mit der Bedeutung (als Begrüßung) nichts zu tun hat, oder?

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