Beiträge von Humblebee

    Ist das wirklich so?

    Allein in meinem damaligen Kernseminar mit ca. 15 Personen sind zwei durchgefallen. Eine weitere Person aus dem Fachseminar hat (berechtigt) endgültig nicht bestanden, eine weitere Person wurde nicht zugelassen... An der Schule ist in den letzten 3,5 Jahren auch jemand durchgefallen.

    Die Noten meiner mit Refis waren auch breit gestreut.

    Das war bei mir vor rund 20 Jahren auch so (aus meiner Gruppe fiel einer durch) und ich habe seitdem immer mal wieder gehört, dass Refis durchgefallen sind. Allerdings betraf das nur vereinzelte Refis; so manche/r hat auch schon im Laufe des ersten Ausbildungsjahres die Reißleine gezogen und das Ref abgebrochen (aus eigenen Stücken oder es wurde ihr/ihm nahegelegt).

    An einer Regelschule gibt es Eltern, merkwürdige KuK und langweilige Unterrichtsinhalte.

    Die gibt es doch auch an einer BBS ;)!? Zwar nicht im selben Umfang wie an einer allgemein bildenden Schule, aber sowohl Eltern/Erziehungsberechtigte, "merkwürdige" Kolleg*innen als auch langweilige Unterrichtsinhalte sind mir in den letzten 20 Jahren immer mal wieder begegnet :D.

    Was machen denn die KuK an den berufsbildenden Schulen, da landet doch auch wieder alles und jeder.

    In NDS gibt es die Möglichkeit, für das Lehramt an BBS - neben der beruflichen Fachrichtung - statt eines Unterrichtsfaches wie Englisch, Deutsch, Mathe, ... "Sonderpädagogik" zu studieren. Wir haben mehrere KuK an der Schule, die dies gemacht haben. Sie sind insbesondere im Bereich der "Berufseinstiegsschule" eingesetzt.

    Nichtsdestotrotz wüsste ich - wie ich vorhin bereits schrieb - nicht, dass wir schon mal SuS aus dem Förderschwerpunkt "geistige Entwicklung" an unserer Schule hatten. Diese jungen Menschen machen meines Wissen häufig eine Ausbildung in den "Werkstätten für behinderte Menschen" (mit denen wir als BBS zusammenarbeiten) oder in einem "Berufsbildungswerk".

    Am BK landen auch immer wieder GE-Schüler. Keiner von uns hat diesen Förderschwerpunkt. Das Studium eines Förderschwerpunktes am BK wurde zudem in NRW abgeschafft, da SuS mit Übertritt aufs BK diesen FöSpchwerpunkt "verlieren". Außer GE oder KME.

    Aktuell haben wir in einer Klasse 2 oder 3 GE-Schüler.

    BVJ und BF1 haben ganz häufig frühere Förderschüler(innen) und auch andere, die das zwar formal nicht waren, es aber defacto sind mit sozial-emotionalem Förderbedarf, Lernschwierigkeiten...

    Und die KuK werden vom System damit allein gelassen.

    Ehemalige Förderschüler*innen haben wir auch immer mal wieder. Aber ich wüsste nicht, dass da mal jemand mit dem Förderschwerpunkt "geistige Entwicklung" dabei war.

    Der Preis scheint mir die Aufgabe eines Teils der Freiheit zu sein.


    - Man muss Urlaub machen wenn Ferien sind, nicht, wann man es möchte. Dann ist es oft voll und teuer.

    Entschuldige bitte, aber das ist doch lächerlich! Das hast du doch schon bei Aufnahme deines Studiums gewusst. Und auch die anderen "Teile der Freiheit", die man als Beamter/Beamtin aufgibt, sollten dir doch wohl zumindest schon im Laufe des Studiums bewusst geworden sein. Oder hast du darüber nie nachgedacht?!

    Es hat alles seine Vor- und Nachteile, aber ich mag es nicht, wenn man immer nur die Nachteile im Beamtentum und die Vorteile der freien Wirtschaft betont. Das ist m. E. nicht realistisch.

    Das sehe ich genauso!

    Ich weiß, deine Form der Teilzeit ist aber schon in Ordnung, wenn man es sich finanziell erlauben kann. Schwierig finde ich eine "leichte Reduktion", die aber nicht zu einem freien Tag führt. Da verschenkt man meistens einfach nur Geld.

    Da gebe ich dir recht. Bei uns ist es i. d. R. so, dass alle Lehrkräfte, die TZ arbeiten, einen unterrichtsfreien Tag von den Stundenplaner*innen"freigeschaufelt" bekommen. Selbst einige Lehrer*innen, die VZ arbeiten, haben einen (wenn es denn gerade so passt).

    (Schön übrigens, dass du deine Verwirrend-Reaktionen immer erklärst und nie einfach stehen lässt ;) )

    Danke, aber immer erkläre ich sie sicher nicht; nur da, wo ich es für nötig halte (was allerdings relativ oft der Fall ist).

    Lohnt sich Teilzeit wirklich ?

    Ja, für mich persönlich schon. Nämlich genau aus dem von dir genannten Grund (plus dem, was CDL schrieb): mehr Freizeit, mehr Lebensqualität. Man muss aber wirklich darauf achten, dass man nicht genauso viel arbeitet wie vorher. Bei mir klappt das gut.

    Es gibt nur eine Form der Teilzeit, die sich lohnt: Das Sabbatjahr.

    Für dich vielleicht, für mich käme das nicht infrage.

    Unsere SL verlangt in einem solchen Fall (krank bis zu den Ferien) definitiv immer eine Gesundmeldung und sagt, dass sie sonst die Ferien mit als Krankenzeit dazurechnen muss!

    Da bin ich mir sehr sicher, dass deine SL die Ferien nicht mit dazurechnen darf! Wenn du gemäß einer AU bis zum Tag X krankgeschrieben bist, bist du doch automatisch ab dem auf Tag X folgenden Tag wieder arbeitsfähig. Egal, ob da nun Ferien sind oder nicht (Ferien sind ja schließlich "unterrichtsfreie Tage").

    Bei uns ist meines Wissens noch nie eine per Mail eingegangene Krankmeldung übersehen worden oder "verschütt gegangen", denn wir haben eine eigens für Abmeldungen eingerichtete E-Mail-Adresse. Ich finde dieses System bei einem großen Kollegium auf jeden Fall besser, als wenn ich als Lehrkraft extra bei den Vertretungsplaner*innen anrufen müsste. Telefonische Abmeldungen wären bei uns auch allein deswegen nicht praktikabel, weil sehr viele KuK in mehreren Abteilungen eingesetzt sind und sich dementsprechend evtl. bei zwei oder noch mehr Vertretungsplaner*innen abmelden müssten (jede der fünf Abteilungen hat zwei Personen - Abteilungsleiter*in und Stellverteter*in -, die u. a. für Stunden- und Vertretungsplanung der jeweiligen Abteilung zuständig sind).

    5 Min vor Unterrichtsbeginn? Na ich hoffe, dass das die absolute Ausnahme ist, bei uns ist krankmelden bis 6.15h angesagt.

    Sonst hat der Vertretungskoordinator auch keine Chance mehr, dass zu planen, da er/sie ja selbst Unterricht hat.

    Zwar finde ich 5 Min. vor Unterrichtsbeginn auch sehr spät (kommt bei uns m. E. auch so gut wie nie vor), aber 6:15 Uhr wiederum sehr früh. Wir sollen uns bis ca. eine Dreiviertelstunde vor Unterrichtsbeginn - bis 7:30 Uhr (Beginn ist um 8:10 Uhr) - per Mail abmelden. Um 6:15 Uhr würde noch keiner unserer Vertretungsplaner*innen "in Aktion treten".

    Mein intensives Englisch-Studium hat sich definitiv negativ auf mein Deutsch ausgewirkt.

    Das kann ich für mich nicht bestätigen. Ich würde mal von mir behaupten, dass ich sowohl in der deutschen wie auch der englischen Grammatik, Rechtschreibung usw. recht gut "aufgestellt" bin. Allerdings kenne ich im Englischen dadurch, dass ich dieses Fach unterrichte, einfach viele Grammatikregeln. Das ist im Deutschen nicht der Fall (da mache ich sehr viel wohl einfach "instinktiv" richtig).

    nein, die Beihilfe und die Versicherung scannen die Rechnungen und vernichten sie dann.

    Ich mache Beihilfe für zwei, da käme an Papier schon was zusammen.

    Ok, das ist was anderes und ist hier in NDS bisher nicht der Fall gewesen. Ich habe allerdings zuletzt Anfang dieses Jahres Beihilfe beantragt (bei der PKV noch gar nichts eingereicht, weil es sich bisher nicht lohnte aufgrund der Beitragsrückerstattung) und da bekam ich die eingereichten Unterlagen zurück. Evtl. wurde das hier mittlerweile auch geändert.

    Ich scanne alles und schicke die Originale an Beihilfe und Versicherung. Aktenordner sehen einfach hässlich aus …

    Mal abgesehen davon, dass ich Aktenordner keineswegs hässlich finde: Du bekommst aber doch die Rechnungen von der Beihilfe mitsamt Bescheid wieder zurückgeschickt. Oder ist das in NRW nicht der Fall? Und wenn doch: Wirfst du dann direkt alles weg?

    Ich habe die Arztrechnungen, Beihilfebescheide etc. bisher immer etwa sechs bis acht Jahre aufbewahrt. Da ich nicht so viele habe (meist nur wenige Arztbesuche pro Jahr, nehme selten verschreibungspflichtige Medikamente,...), bleibt die Menge überschaubar.

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