In NRW mussten die Belege kopiert werden. Ich fand den Aufwand schrecklich. Postporto noch dazu.
Die App: Rechnung ist da, ich bezahle, reiche bei der Beihilfe und ggf. direkt bei PKV ein. Ohne Kopie, Umschlag, zur Post fahren
Ich habe bisher von allen Arztpraxen, die ich aufgesucht habe, eine Originalrechnung und ein Duplikat bekommen, brauche also nichts zu kopieren; Rezepte werden mir schon in der Apotheke kopiert (dort werde ich grundsätzlich gefragt, ob ich eine Kopie benötige). Postporto und Gang zum Briefkasten entfallen bei mir für die Beihilfeanträge, da unser Sekretariat über die Schule einmal pro Woche gesammelt bei der Beihilfestelle alles abgibt. Und auch Briefumschläge können wir in der Schule bekommen.
Ich brauche jetzt 5 Sekunden, ich finde das beschrieben von Humblebee ist ein riesiger Aufwand, da bin ich sehr froh, den nicht mehr betreiben zu müssen!
Joa, bei mir dauert es dann vielleicht eine halbe Minute, das kann man schon als "riesigen Aufwand" bezeichnen, wenn man möchte
: Antrag ausdrucken (ausfüllen muss ich nichts mehr; ich habe den einmal mit meinen Daten versehenen Antrag als PDF gespeichert), mit Datum versehen und unterschreiben, alles "eintüten". Ach ja, und dann muss ich natürlich noch den Umschlag in meine Schultasche stecken und in der Schule ins Sekretariatspostfach legen... Wenn das mal überhaupt eine halbe Minute dauert...
Ehrlich gesagt, wie ich mich kenne, glaube ich, dass der dieser Vorgang bei mir genau so lange dauert, als wenn ich alle Rechnungen nochmal einzeln abfotografieren und dann über die App einreichen muss.
Dass sich die App lohnt und auch zeitsparender ist, wenn man für mehrere Personen im Haushalt Beihilfe beantragen muss, kann ich allerdings gut nachvollziehen. Aber das ist bei mir ja nicht der Fall.
Natürlich ich kann mich irren, was den Aufwand bei der Beihilfebeantragung betrifft, denn ich habe ja die App bisher noch nicht nutzen können. Wenn sie dann mal da ist, probiere ich sie auf jeden Fall aus. Und wenn's mir nicht zusagt, hoffe ich, dass ich auch weiterhin alles in Papierform einreichen kann (wovon ich eigentlich ausgehe, denn man kann ja eigentlich niemanden zur App-Nutzung zwingen).