Beiträge von Humblebee

    Da würd ich mir an deiner Stelle jetzt mal Gedanken machen. 😉

    Warum sollte ich? Ich habe wahrlich Besseres zu tun, als mir Gedanken über eine Klasse aus dem Schuljahr 2010/2011 zu machen (eine der wenigen meiner Klassen übrigens, in der es mal - selten für eine BFS-Klasse! - keinerlei Probleme gab). Aber wenn du dir über so etwa Gedanken machen würdest: Nur zu; ich nicht.

    Fun fact: Eine Schülerin aus dieser Klasse ist mittlerweile Fillialleiterin in einem Betrieb, wo wir öfter mal Praktikant*innen haben. Die sagt doch tatsächlich jetzt "Frau Humblebee" zu mir und wir amüsieren uns gerne bei meinen Praktikumsbesuchen darüber, wie es damals in dem Schuljahr war, als ich noch ihre Klassenlehrerin war :lach:.

    Meine Güte. Mir ist schon klar, dass "Ratte" normalerweise als Beleidigung gilt.

    In dem von mir dargestellten Zusammenhang waren aber weder "ihr Ratten" noch "Frau Oberratte" als Beleidigungen gemeint (das brauche ich jetzt aber wohl nicht nochmal zu erläutern). I

    Als Schüler, spätestens so ab der 10. Klasse, hätte ich alle diese Bezeichnungen als störend empfunden. Ich wollte nicht mit Lehrern befreundet sein oder einer "Klassenfamilie" mit dem Lehrer an der Spitze angehören.

    Als Hiwi hatte ich mal eine Vorgesetzte, die die Frauen ständig "Liebes" genannt hat und die Männer "Schätzchen". Fürchterlich übergriffig.

    Warum kann man sich nicht einfach, wie unter Menschen, die bestenfalls den Status eines "Bekannten" haben, beim Namen ansprechen? Dieses gezwungen "intime" ist extrem unangenehm. Zum Glück läuft das an meiner Schule gut. Da käme auch niemand auf die Idee, andere als Ratte zu bezeichnen.

    Du kennst mich und meine Kolleg*innen nicht und weißt überhaupt nicht, wie wir unsere SuS ansprechen. Jaaaa, tatsächlich kennen wir ihre Vornamen und sprechen sie damit an (einige sogar mit den Nachnamen; das handhaben einige KuK in den Fachschulen so).^^

    Nochmal: Es war eine einzige Klasse (von 20, die ich in all den Jahren schon als Klassenlehrerin hatte), mit der ich mich so gut verstanden habe, dass wir uns derartige "Spitznamen" gegeben haben und sich niemand daran gestört hat. Und ein paar Kolleginnen sagen ab und zu "Hasen" zu ihren Klassen. Auch daran hat sich offensichtlich noch nie jemand gestört (ich denke mal, unsere SuS sind alt und selbstbewusst genug, sich dahingehend zu äußern).

    Kannst du nun Sch.../störend/übergriffig finden. Bleibt dir überlassen.

    Wieso übernachten? Täglich mit den Öffis hin. Haben meine Kinder schon in der Grundschule gemacht.

    Siehe mein Beitrag von gestern: Die von meinem Wohnort aus nächstgelegene Eishalle ist eine halbe Stunde Autofahrt entfernt. Sie liegt in einem kleinen Ort, den man hier von der Stadt aus mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Busse und Zug plus Fußwege) nur in über 1,5 Stunden erreichen könnte.

    Ansonsten ist Eislaufen in öffentlichen Hallen und auch professioneller Eissport hier im Norden halt nicht so verbreitet. Wie gesagt: in der DEL (1. und 2. Liga) gibt es nur zwei norddeutsche Teams.

    Da haben wir ein vollkommen unterschiedliches Sprachgefühl. Ich empfinde es als krasse Beleidigung, jemanden als Ratte zu bezeichnen. 😳

    Aha. Dass meine Klasse mich im Gegenzug als "Oberratte" bezeichnet hat, ist dir scheinbar entgangen. Die Aussage "Wir sind echt ganz schöne Ratten!" kam im Übrigen von meinen Schüler*innen, nicht von mir :D.

    Na, was soll's. Wenn hier einige "Hasen" grundsätzlich als Infantilisierung, "Ratten" grundsätzlich als Beleidigung, ... empfinden, tangiert mich das nicht wirklich, denn meine KuK und SuS haben da offensichtlich eine andere Auffassung.

    Dann haben deine SuS das natürlich genauso zu sehen.

    Woher weißt du denn, wie CDLs SuS die Bezeichnung "Hasen" finden?

    Ersetze die "Hasen" doch mal durch "Schweinchen" oder gleich "Schweine",

    Ich hatte vor einigen Jahen eine Klasse, zu der ich im Scherz auch mal "Na, ihr Ratten?!" gesagt habe und sie dann zu mir "Moin, Frau Oberratte!"

    Ach, und eine der Kolleginnen, die ihre Fachoberschüler*innen gerne mal als "Hasen" bezeichnet - was die SuS teilweise auch wissen - bekam schon einmal auf der Abschlussfeier einen Blumenstrauß von ihrer Klasse und eine Abschiedskarte, wo auf dem Umschlag stand "Hasenpost für unsere Frau X."

    Ich musste letztens mehrere Stunden konzentriert am PC arbeiten und merkte mit der Zeit die Belastung an den Augen und im Nackenbereich.

    Die merke ich auch, wenn ich mehrere Stunden hintereinander am Schreibtisch sitze und korrigiere ;) . Da hilft nur: Ab und zu bewegen, strecken, aufstehen und herumlaufen,...

    Gerade mit einer Radiologie-Praxis telefoniert, brauche einen MRT-Termin.

    „Da könnte ich Ihnen den 11. 11. anbieten. Sagen Sie mir kurz noch Ihre Krankenkasse.“ „...“ „Ist das privat?“ „Ja.“ „Warten Sie mal ... Dann kommen Sie doch am kommenden Mittwoch.“

    Da hast du aber Glück gehabt! Ich hatte vor einigen Jahren mal einen MRT-Termin, auf den ich über mehrere Monate warten musste. Dort wurde ich bei der Terminvereinbarung zwar auch gefragt, ob ich privat oder gesetzlich versichert sei, aber das war dann wohl für die Wartezeit komplett egal.

    Mein Mann und seine Freunde haben früher als Studenten immer sämtliche jungen Frauen als Hasen bezeichnet. Das fand und finde ich ganz daneben. Wie man bei SuS darauf kommt, erschließt sich mir auch nicht.

    Als Bezeichnung für junge Frauen habe ich das noch nie gehört (außer im Zusammenhang mit dem "Playboy Bunny" und als "Skihase").

    Wie einige meiner Kolleginnen darauf kommen, ihre SuS so zu bezeichnen (Mir fiel bei genauerem Nachdenken auf, dass es nicht "KuK" sind, die ihre Klassen so nennen, sondern mehrere weibliche Lehrkräfte)? Keine Ahnung.

    Wo gibt es denn professionelle Eissporthallen? Scheint in NRW verbreiteter zu sein.

    Aber ich käme nicht auf die Idee, eine Woche in die Nähe einer Eissporthalle zu fahren, um dort täglich Schlittschuh zu laufen.

    Ich definitv auch nicht. Die von hier aus nächstgelegene Eishalle (die auch von einem Verein, der in der Regionalliga spielt, genutzt wird) ist eine halbe Stunde Autofahrt entfernt. Dann gibt es noch weiter entfernte Eishallen in Bremen und Bremerhaven.

    In der DEL spielen übrigens meines Wissens derzeit nur zwei norddeutsche Vereine: die "Grizzlys Wolfsburg" und die "Fischtown Pinguins" (ja, wird wirklich so geschrieben! ^^) aus Bremerhaven; in der DEL2 spielt gar kein Verein aus dem Norden.

    Warum gibt es eigentlich so viele Pauker, die unbedingt Wintersport machen wollen? Warum nicht Windsurfen, Kart-Fahren, Segelfliegen, Fallschirmspringen... ?
    Im Sommer gibt es solche Angebote komischerweise nie, dafür gefühlt an praktisch jeder Schule Wintersport.

    Ersteres vermutlich deswegen, weil die genannten (Kartfahren, Fallschirmspringen,...) nicht als "Sportarten" in den Curricula auftauchen.

    Der Skikurs, der jahrelang an unserem BG angeboten wurde, hat nun schon seit einigen Jahren (2017 war die letzte Fahrt, meine ich) nicht mehr stattgefunden. Es haben sich immer weniger SuS dafür angemeldet (Begründungen u. a.: Eltern sind nicht bereit die hohen Kosten zu zahlen, SuS wollen das Geld lieber in den Führerschein u. a. investieren, Fahrt dauert sechs Tage und die mitfahrenden SuS verpassen eine komplette Unterrichtswoche,...). Mittlerweile sieht der Kollege, der früher die Skifahrt organisiert hat, aus Corona- und Umweltgründen davon ab.

    Im Sommer wird an unserem BG ein Ruderkurs angeboten.

    Aus meiner norddeutschen Sicht ist diese quasi "Verpflichtung" zum Skifahren und zu Skifahrten in der Schule irgendwie kurios.

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