Ich habe seit einigen Jahren (fünf oder sechs müssen es m. E. mittlerweile sein) meine Stunden um vier reduziert, d. h. ich unterrichte momentan nur 20,5 Stunden (meist ein Halbjahr 21 und das andere 20 Stunden) statt 24,5. Und ich muss sagen: Ich finde, das macht sich für mich positiv bemerkbar, da ich doch weniger Zeit mit der Unterrichtsvor- und -nachbereitung - also bspw. Korrekturen - verbringe und seit der Stundenreduzierung einen unterrichtsfreien Tag in der Woche habe. Ich werde erstmal dabei bleiben, obwohl ich den Vorschreiber*innen recht gebe, dass einige Aufgaben - wie die Klassenlehrertätigkeiten - sich zeitlich natürlich nicht reduzieren lassen.
Ich für mich kann aber sagen, dass ich lieber die volle Besoldung kassiere und dafür ein bisschen mehr arbeite, als dass ich ein kleines bisschen weniger arbeite und dafür auf einen fetten Batzen Geld verzichten muss.
Das kann ich für mich nicht bestätigen. Stichwort "Work-Life-Balance". Ich finde aber auch die finanzielle Einbuße durch die vier Stunden weniger gut zu verkraften (ein "fetter Batzen Geld" ist das m. E. nicht).