Beiträge von Humblebee

    Die Korrekturstunden fürs Fachabi wurden uns dafür dieses Schuljahr dann noch gekürzt...

    Meinst du damit "Entlastungsstunden", also quasi "Korrekturtage"? Die gibt es bei uns eh nur im BG; in der FOS und den anderen Bildungsgängen also überhaupt nicht.

    BFS, die zum "Fachabi" führen, haben wir in NDS übrigens gar nicht. Es gibt nur die Möglichkeit der Erlangung der Fachhochschulreife in der FOS Kl. 12 (und unter bestimmten Voraussetzungen im BG) und der allgemeinen Hochschulreife im BG.

    Ende ist bei uns spätestens 17 Uhr (Beginn ab 14 oder 15 Uhr)

    Wie macht ihr es denn dann mit dem Nachmittagsunterricht? Bei uns beginnen alle Sitzungen erst um 15:30 oder 16 Uhr, weil die 8. Stunde bis 15:10 Uhr geht und viele KuK bis dahin im Unterricht sind. Außerdem müssen ja auch die Elternvertreter*innen (bei uns in NDS zumindest) zu den Gesamtkonferenzen eingeladen werden und die hätten vermutlich um 14 Uhr oftmals noch keine Zeit.

    aber einen Termin "open End' anzusetzen, das habe ich echt noch nie erlebt. Ist in den Schulen aber scheinbar Standard. Und so laufen die Konferenzen dann auch. Wenn es keine feste Zeit gibt, zu der man fertig sein muss, dann muss man sich auch nicht bemühen sich kurz zu fassen.

    Nein, bei uns ist das - wie gesagt - nicht so. Alle Sitzungen, auch die Gesamtkonferenz/-dienstbesprechung sind auf zwei Stunden festgesetzt (überschritten wurden die zwei Stunden bisher höchstens um ein paar Minuten, dafür aber auch des Öfteren mal unterschritten). Genau aus diesen Gründen - "sich kurz fassen" und "endlose Diskussionen vermeiden" - wurde das Zeitlimit vor ca. 15 Jahren bei uns von der Gesamtkonferenz beschlossen.

    Einzelfall-Probleme werden im ganzen Plenum diskutiert, weniger als die Hälfte der Kollegen betroffen

    Dafür gibt es bei uns Abteilungsdienstbesprechungen und Sitzungen der Fach- und Bildungsgangsteams. Sowas hat doch in einer Konferenz, in der alle Lehrkräfte sitzen, nicht zu suchen.

    Zusätzlich zu diesem Punkt hilft auch, wenn vorab festgelegt wird, wieviel Zeit die einzelnen Tagesordnungspunkte etwa in Anspruch nehmen sollen, und wenn dann jemand als "Zeitwächter" fungiert.

    Ja, genau. Das ist bei uns schon in der Einladung zur jeweiligen Konferenz festgelegt (TOP 1: 16-16:15 Uhr, TOP 2: 16:15-16:45 Uhr usw.) und die stellvertretende Schulleiterin hat die Zeiten im Auge.

    Uns hat es übrigens auch geholfen, dass wir einen Konferenztag festgelegt haben, was gerade den KuK mit Kindern zupass kommt, die dann besser planen können. Zudem haben wir nicht allzuviele Sitzungen (pro Schuljahr dreimal GK bzw. Gesamtdienstbesprechung, zwei- bis dreimal Abteilungsdienstbesprechung und zwei Teamsitzungen, wobei jede Lehrkraft einer Abteilung und die Vollzeitkräfte zwei Teams zugeordnet sind) und es gibt schon zum Schuljahresanfang einen festen Terminplan für diese Sitzungen.

    Das Billigticket wird Verkehr erzeugen. Weil Leute einfach nur deshalb wegfahren, weil es nix kostet. Deshalb müssen mehr Züge eingesetzt werden. Und ehrlich gesagt, ich glaube nicht, dass viele Autos stehen bleiben deshalb. Im Zug ist man ja so viel Volk ausgesetzt.

    Davon gehe ich allerdings auch aus! Ich kenne bspw. momentan niemanden, der/die in den nächsten Monaten aufs 9-Euro-Ticket umsteigen und dann mit Öffis zur Arbeit fahren wird statt mit dem Auto. Dann doch eher mit dem Fahrrad/E-Bike.

    Ich kenne Englischkollegen, bei denen gibt es keine obere Grenze, aber ich kenne auch zwei, bei denen geht es in 30-45 min. Und die rühren keine Arbeit doppelt an.

    Ich gehe die nur einmal durch. Aber ich muss ja die mind. drei Seiten, die jede/r SoS schreibt, lesen, Fehler korrigieren (außer im Abi; da gibt es keine "Positivkorrektur", sondern die Fehler werden nur noch angestrichen), inhaltliche Anmerkungen an den Rand schreiben, eine sprachliche und eine inhaltliche Bewertung machen und dann die Gesamtnote ausrechnen bzw. Excel ausrechnen lassen (das Sprachliche zählt bei uns 60%, das Inhaltliche 40%). Hinzu kommt, dass unsere Klausuren oft aus zwei Teilen (Hörverstehen und Textaufgabe) bestehen und ich dadurch noch zusätzliche "Rechnerei" habe. Dann gibt es auch noch Kurzgutachten, die die SuS zu jeder Klausur erhalten, die ich erstellen muss.

    Dazu brauche ich dann insgesamt schon etwa eine Stunde und mir ist schleierhaft, wie ich das in der Hälfte der Zeit schaffen könnte, ohne dass ich eher oberflächtlich arbeite.

    Ich schaffe Englisch nie in unter einer Stunde. Seit die Klausurzeiten verlängert wurden, eher 1,5 Stunden.

    Wo wurden denn die Klausurzeiten verlängert? Ist das nur in NRW so?

    Bei uns am BG sind die Klausurzeiten, seit wir diesen Bildungsgang haben (2006 oder 2007, wenn ich mich richtig erinnere), dieselben geblieben: In den Klassen 11 und 12 werden pro Halbjahr zwei Englisch-Klausuren geschrieben (wobei wir überlegen in der 11 im 2. Halbjahr nur noch eine zu schreiben; in NDS gibt es dahingehend keine genauen Vorgaben). EDIT: Diese Klausuren gehen aber alle nur über 90 Minuten.

    In der 13 im 1. Halbjahr eine Klausur, dann die "Vorabiklausur" (Klausur unter Abiturbedingungen), die dementsprechend länger ist, und dann die Abiklausuren.

    In allen Ländern um uns herum spielt das auch keine Rolle mehr.

    Das entspricht definitv nicht der Wahrheit. Hör' also bitte auf Lügen über etwas zu verbreiten, was du gar nicht genau wissen kannst. In meinem Umfeld sehe ich viele Leute, die beim Einkaufen, in der Bank, in der Apotheke, teilweise bei der Arbeit (im Betrieb meines Lebensgefährten ist weiterhin Maskenpflicht außer am Arbeitsplatz/Schreibtisch), ... und auch in Schulen - nicht nur in meiner, denn es berichten mir auch Lehrkräfte von anderen Schulen in der Umgebung, dass ihre KuK ebenso wie eine ganze Reihe von SuS weiterhin Masken tragen. Abstände werden hier ebenfalls gerade beim Einkaufen noch gut eingehalten usw Also scheint Corona wohl doch noch eine Rolle zu spielen.

    Es fängt damit an, dass man keine privaten Nummern herausgibt.

    Kann ich auch nur jedem empfehlen.

    Auch das schrieb ich schon mehrfach: Ich mache das seit Anbeginn meiner Tätigkeit als BFS-Klassenlehrerin und habe überhaupt negative Erfahrungen damit gemacht. Die Anzahl der Telefonanrufe, die ich von den SuS aus meiner Klasse und deren Erziehungsberechtigten erhalte, beläuft sich auf max. zehn in einem Schuljahr. In den Ferien hat mich noch nie jemand angerufen und an den Wochenenden ebenfalls sehr selten (die haben dann auf den AB gesprochen). Ansosnten nehmen alle per Mail Kontakt mit mir auf.

    In Schulformen, wo der Elternkontakt stärker ist, würde ich meine Privatnummer aber auch nicht 'rausgeben. Ich gehe dann davon aus, dass diese Lehrkräfte auch in der Schule persönlich gut erreichbar sind, indem sie z. B. Sprechstunden anbieten (die gibt es bei uns gar nicht).

    Das kommt so ziemlich die Art der Klausuren an die ich stelle. Wie es für Deutsch und Englisch ist kann ich nicht sagen. Für eine Klausur in den Lernfeldern mit 20 Studierenden brauche ich im Schnitte 4-5 Stunden. Manchmal auch etwas mehr. Wobei ich nicht glaube, dass Klausuren am BG oder in der FOS (ich bin hier in der externen Prüfung drin) für mich mehr oder weniger Aufwand wäre.

    Da bist du aber wirklich schnell bei deinen Korrekturen! Ich brauche mehr Zeit: Für eine Englischklausur - also die einer Schülerin/eines Schülers - im BG ca. eine Stunde, in der FOS Kl. 12 mind. eine halbe Stunde. Abiklausuren sind natürlich noch zeitaufwändiger, weil sie länger sind (bestehen aus drei Teilen: Hörverstehen, "Mediation" und Textaufgabe) und wir zudem noch recht ausführliche Gutachten dazu verfassen müssen.

    Für eine Lernfeld-Klassenarbeit in meiner BFS-Klasse (woanders unterrichte ich derzeit keine Lernfelder o. ä.) brauche ich auch schon ca. 15 Minuten pro Schüler/in; bei meiner in diesem Jahr aus (noch) 22 SuS bestehenden Klasse benötige ich also über 5 Stunden für die Korrektur einer Lernfeld-KLA.

    Naja das mit dem Korrekturfach ist in NRW aber auch von der Schulform abhängig.

    Bei uns am BK werden fast überall Klassenarbeiten geschrieben. Ich habe da auch jeden Block (alle 6-7 Wochen) entsprechend für jede Klasse einen Stapel liegen. Die Berufsfachschule ist zwar Vollzeit und man kann die Arbeiten dann etwas anders legen, aber bei 2-3 Klassenarbeiten pro Halbjahr hat man dann dort auch nicht viel weniger als bei den Azubis. Dazu kommen dann teilweise noch Abschlussklassen mit Projektsimulationen wo man Dokus korrigieren muss sowie IHK Prüfungen und Dokumentationen.

    Aber gehört für mich halt dazu.

    Danke für die Info, das war mir als Niedersächsin nicht so ganz klar, dass dies in NRW schulformabhängig ist.

    Bei uns an den BBS kommen auch noch teilweise Projektvorstellungen mit Dokumentation dazu, die die KuK bewerten müssen (die gibt es aber nur in den Fachschulen und in Klasse 12 BG und 12 FOS) und in einigen Bildungsgängen Facharbeiten. In den IHK-Prüfungsausschüssen sind natürlich auch diverse Lehrkräfte tätig, aber nicht allzuviele. Da wird bei uns dann aber immer drauf geachtet, dass diejenigen, die in den IHK-Ausschüssen sind, mit anderen Prüfungen nicht völlig überlastet werden; bspw. wird einer meiner Kollegen, der fast jedes Jahr im Prüfungsausschuss für den Einzelhandel sitzt, zusätzlich alle zwei bis drei Jahre "nur" im Abi eingesetzt (hat dort also dann Klausuren zu korrigieren wie auch mündliche Prüfungen abzunehmen), hat aber ansonsten nichts mit weiteren Abschlussprüfungen an unserer Schule zu tun. Ich hingegen habe nichts mit der IHK zu tun (bin überhaupt selten in der Berufsschule eingesetzt und wenn auch nur mit Englisch), habe dafür aber jedes Jahr die schrifltichen und mündlichen Abschlussprüfungen in meiner BFS-Klasse, meist FOS-Englischprüfungen und bin zumindest Zweitprüferin im Englisch-Abi.

    Ich unterrichte ausschließlich in der Fachschule. Ich denke das ist das Niveau doch noch höher.

    Ob das Niveau z. B. in Mathe an der Fachschule höher ist als am BG, kann ich nicht sagen. Ich habe mal Englisch an der Technikerschule unterrichtet; da war das Niveau definitv nicht sonderlich hoch (eher so wie in einer BFS) und an den anderen Fachschulen, die es an unserer BBS gibt, ist es in Englisch - wenn ich meine KuK so höre, die dort unterrichten - leider ähnlich.

    Aber sind denn deine Klausuren denn nun auch sehr "korrekturintensiv"? Darauf bist du noch nicht eingegangen. Wenn dem so ist, bewundere ich dich, dass du nicht auch mal an Feiertagen oder Wochenende nie korrigieren musst. Das bekomme ich nicht hin!

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