Beiträge von Humblebee

    Das hängt davon ab, wie weit das Schuljahr fortgeschritten ist. Das macht nach den Herbstferien kaum noch Sinn.
    Wenn die gleiche Ausbildung oder eine fachverwandte Ausbildung angestrebt wird, dann lassen wir sie auch in der Berufsschulklasse.

    In Berufsschulklassen dürfen SuS, die aktuell keinen Ausbildungsplatz haben, nicht beschult werden ("Ansage von oben" = RLSB). Wir müssen sie daher leider - auch nach den Herbstferien oder noch später - nach Abbruch der Ausbildung in eine Berufsfachschulklasse aufnehmen, auch wenn sie dort häufig keine Chance mehr haben, den Bildungsgang erfolgreich abzuschließen, weil das Schuljahr bereits so weit fortgeschritten ist.

    Ich weiß, es ist für dich schulartfremd und also sicher unbekannt, aber: in der Sek2 gibt es keine Vertretung. Da wird einfach Unterricht gehalten oder eigenständig gearbeitet.

    Kommt wohl auf die Schule an. Ich kenne einige Gymnasien und IGSn, wo es auch in der Oberstufe Vertretungsunterricht gibt. Wir zählen als BBS ja in NDS auch komplett zum Sek II-Bereich und es gibt bei uns in allen Bildungsgängen - von der Berufseinstiegsschule über die Berufsfachschul- und Fachschulklassen und die Berufsschule bis hin zum Beruflichen Gymnasium - Vertretungsunterricht, wobei einige Klassen natürlich auch mal eigenständig arbeiten (können) ohne Vertretungslehrkraft bzw. dies in einigen Klassen eher möglich ist als in anderen.

    Oder die nach einer abgebrochenen Berufsausbildung etwas ganz anderes machen wollen und noch schulpflichtig sind.

    Dazu wollte ich noch sagen: Diese jungen Leute kommen bei uns nicht in die Berufsvorbereitung, sondern gehen in die Berufsfachschulklassen, weil sie i. d. R. ja schon einen Schulabschluss haben.

    SuS, die das Gymnasium ohne jeglichen Schulabschluss verlassen haben, hatte ich übrigens bislang auch nur äußerst selten.

    Im Bereich "Wirtschaft" gehen viele in den Einzelhandel/Verkauf, eine ganze Reihe auch in die Lagerlogistik. Die SuS aus der BES Technik gehen häufig in "Mechaniker*innen-Berufe" (Kfz- oder Landmaschinen-Bereich, Anlagenmechaniker*innen u. ä.), SuS aus dem Bereich "Hauswirtschaft" - genauer: "Hauswirtschaft und Pflege" - oft in die Pflege oder die Gastronomie. Ansonsten gehen aus allen Bereichen recht viele in handwerkliche Berufe.

    Ob das auch von der Region abhängig ist, kann ich nicht sagen. Ich weiß nicht, wie es in anderen Regionen Niedersachsens aussieht, also wo deren BES-SuS nach Abschluss der BBS landen.

    Praktika sind m. E. die allerbeste Möglichkeit für die Jugendlichen, um in die Ausbildung zu gelangen! Das habe ich in den letzten Jahrzehnten nicht nur in der Berufsvorbereitung/Berufseinstiegsschule, sondern auch in den Berufsfachschulklassen immer wieder festgestellt.

    In diesem Jahr waren wir sehr erfolgreich und haben viele in die Ausbildung vermittelt. Vielleicht hat das mit der Verdopplung der Praktika vor 2 Jahren zu tun oder der Jahrgang war besonders.

    Ansonsten wollen viele gern in den nächsten Bildungsgang für den nächsten Schulabschluss. Und wieder in den nächsten. Ist halt warm und kuschelig bei uns. Und man kennt alles und hat ab Mittag frei.

    Das ist bei uns ähnlich. Dieses Jahr haben aus der "Berufseinstiegsklasse 2" - die wir in den Bereichen Wirtschaft, Technik und Hauswirtschaft führen -, die aber sozusagen die "höchste" Stufe der Berufsvorbereitung darstellt und wo sich in den Klassen nicht nur SuS ohne, sondern auch mit schlechtem Hauptschulabschluss befinden (halt die, die aufgrund ihrer Zeugnisse aus den abgebenden Schulen nicht in die Berufsfachschulen aufgenommen werden), sehr viele einen Ausbildungsplatz gefunden. Einige gehen noch weiter in die BFS.

    Aus den "niedrigen" Stufen der Berufseinstiegsschule - das ist bei uns die Berufseinstiegsklasse 1 und die Berufseinstiegsklasse Sprache und Integration - gehen sehr viele weiter in die BES 2. In diesen beiden Stufen ist es aber (leider!) für die SuS gar nicht möglich, einen Hauptschulabschluss zu erwerben; das geht nur in der BES 2.

    Die Länge der Praktika ist in unserer BES aber schon seit etlichen Jahren dieselbe: vier Wochen. Wobei wir es einige Jahre lang so gehandhabt hatten, dass die SuS vier Wochen am Stück im selben Praktikumsbetrieb waren. Mittlerweile sind wir aber wieder auf zweimal zwei Wochen in zwei unterschiedlichen Betrieben, da dies die Chancen auf einen Ausbildungsplatz u. E. erhöht.

    Gleich viel passt aber doch auch nicht wirklich. Die Wirtschaftsmenschen brauchen doch keine teueren Maschinen und die Verbrauchsmaterialien sind hier auch nicht so kostspielig. Was machen die Fachbereiche mit geringeren Bedarfen mit den Mitteln?

    Wenn in der Technik teurere Maschinen angeschafft werden, fließt halt in der "Wirtschaft" (den Begriff "Wirtschaftsmenschen" finde ich übrigens... na ja....) das Geld in bessere PC-Ausstattung oder im Bereich "Hauswirtschaft" in Küchenausstattung. Im Übrigen ist unser Bereich "Wirtschaft und Verwaltung" der größte der Schule.

    Auf jeden Fall erhalten an meine Schule alle Bereiche das Geld für die notwendige Ausstattung und es muss niemand "hinterherbetteln" oder darunter leiden, dass in einen Fachbereich mehr investiert/"besser" investiert wird als in andere.

    Südlich von Wilhelmshaven (da war ich im Herbst 2021), Küste bei Dangast. Hast du dir so ein Häuschen zum Übernachten gegönnt?

    Wenn ich mich nicht komplett irre, ist das nicht in Dangast, sondern in Wilhelmshaven: das "Banter Fischerdorf" am Banter Seedeich. Diese Mobilheime - die meines Wissens alle im Privatbesitz sind und weder gemietet noch besichtigt werden können - werden aufgrund der Witterung nur in den Sommermonaten aufgebaut.

    Mich wundert ja am meisten, dass Urlaubsunterkünfte im Juli günstiger sein sollen als im August. Ich dachte, das sei inzwischen von Pfingsten bis Ende August immer teuer. Man lernt immer dazu. Ab September wird es günstiger, es sind aber manche Dinge (z.B. Animation) nicht mehr vollständig verfügbar .

    Meine Erfahrungen nach - die sich insbesondere auf Ferienunterkünfte in Form von Ferienhäusern und -wohnungen beziehen - geht die Hauptsaison, wo diese Unterkünfte am teuersten sind, von etwa Mitte Juni oder 01.07. bis Mitte-Ende August. Das bezieht sich jetzt auf Buchungen, die ich in den letzten 20 Jahren in Deutschland, Großbritannien, Irland, Dänemark, Frankreich und den Niederlanden vorgenommen habe.

    NDS hatte 2024 Ferienbeginn am 24.6. und rutscht nun nach und nach weiter nach hinten - bis zum 20.7.2028 - und dann wieder nach vorne.

    NRW war 2023 als erstes dran, am 22.6. und rutscht jetzt nach und nach nach hinten - 8.7.24, 14.7. 25 ... bis zum 20.7.206 und dann wieder nach vorne.

    An sich macht die Gruppe NDS und die Gruppe NRW um zwei Jahre versetzt die gleichen Bewegungen.

    Ach, so meinst du das. Ja, um einige Tage oder eine Woche rutschen wir natürlich nach hinten. Große "Sprünge" gibt es aber ja nicht. Da war der letzte "Festlegungszeitraum" mit den großen Unterschieden im Sommerferienbeginn in NDS in den Jahren zwischen 2012 und 2014 sowie 2015 und 16 meines Wissens wirklich eine Ausnahme.

    NDS und NRW kommen vom Anfang und rutschen nach hinten.

    Vielleicht vergucke ich mich, aber für NDS stimmt das so nicht: Dieses Jahr hatten wir Sommerferienbeginn am 02.07., 2026 ist es der 03.07. und 2027 der 08.07. Wir rutschen also nicht EDIT: kaum nach hinten. Und NRW kommt auch nicht "vom Anfang", da dort dieses Jahr die Ferien gerade erst - also Mitte Juli - begonnen haben.

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