Beiträge von Humblebee

    Ich finde gut, wenn hier offen damit umgegangen werden kann, dass wir eben nicht alles immer wuppen können. Und nicht immer müssen.

    Das finde ich auch!

    Obwohl ich für mich selber zum Glück sagen kann, dass ich meinen Energiespeicher sowohl in den Sommerferien 2020 als auch in den diesjährigen recht gut wieder aufladen konnte. Zu Beginn der Pandamie wie auch im letzten Winter und Frühjahr habe ich mich allerdings auch ziemlich am Limit gefühlt. Im Moment geht es mir - ähnlich wie im Herbst letzten Jahres - hingegen recht gut.

    Leo13 : Du hast dir diesen Thread anscheinend noch nicht ganz durchgelesen, oder? ;) Vermutlich kommt die TE aus NRW oder einem anderen BL, wo Klassenfahrten sehr wohl zur Dienstpflicht gehören. In NDS ist dies - wie hier ( Lehrerin2007 schrieb es ja schon) bereits festgestellt wurde - hingegen nicht der Fall.

    Leider scheint die TE sich aber ja nicht mehr für unsere Antworten zu interessieren, da sie seit ihrem Anmeldetag vor einem Monat nicht mehr online war...:weissnicht:

    Ich vermute, dass ihr eine vierstellige Schüler*innenzahl habt. Das schafft kaum eine allgemeinbildende Schule.

    Natürlich hat eine BBS mehr SuS als eine allgemeinbildende Schule, aber ich habe jetzt gerade mal die Statistik des Schuljahres 20/21 für die SuS-Zahlen an den einzelnen Schulen meines Wohnortes angeschaut. Demnach haben zwei der drei IGSn vierstellige SuS-Zahlen und drei von sechs Gymnasien ebenfalls. Das Gym eines Nachbarlandkreises hat - verteilt auf zwei Standorte - laut Schul-Homepage 1400 SuS und das - in einer Kleinstadt gelegene - Landkreis-Gym, das ist selbst früher besucht habe, hat laut Aussage der Schulleiterin eine durchschnittliche SuS-Zahl von 1000 SuS.

    So ungewöhnlich scheinen vierstellige SuS-Zahlen also doch nicht zu sein.

    Aber wie dem auch sei: Es muss doch für derartige Fragen irgendwen geben, der sich dazu äußern kann?! Denn die TE wird ja nicht die erste mit diesem Anliegen sein.

    Hab mal aus jux geschaut. Reihenhaus, 110m2 Wohnfläche und 290m2 Grundstück im Umkreis (10-20km)/Baujahr 1999 Energieausweis G ist grad bei so ca 670k mit Nebenkosten.

    Das Haus meiner Eltern, Baujahr 1877 und komplett 2015 hätte derzeit einen geschätzten (2019 geschätzt) Marktwert von 2,2 mio. €. Klar größeres Grundstück etc aber für normal Sterbliche kaum noch machbar.

    Ui, das sind wirklich horrende Preise! Das Haus meines verstorbenen Schwiegervaters wurde gerade für 350.000 Euro verkauft. Steht auf dem Dorf mit recht guter Infrastruktur (im Dorf selber: Bäcker, kleiner Lebensmittelladen, Friseur, Hausarztpraxis, Apotheke, Bankfiliale, ...; nächste Kleinstadt nur ca. 6 km, nächste große Stadt 20 km entfernt). Baujahr 1972, über 130 m² Wohnfläche und mehr als 1400 m² Grundstück; letztes Jahr alles frisch tapeziert und neue Heizungsanlage sowie z. T. neue Fenster eingebaut, vorletztes Jahr Bad und Gäste-WC komplett saniert, letzten Winter Küche renoviert und mit neuer Einbauküche ausgestattet; Ölheizung.

    Was ist denn eine Verwaltungsleitung? Den Begriff habe ich noch nicht gehört.

    An welcher Schulform bist du denn tätig? Für die BBSn hier gibt es häufig Verwaltungsleiter*innen, die z. B. für das Finanz- und Personalmanagment sowie die Organisation der Verwaltung der Schulen zuständig sind.

    Sorry, ich dachte, diese Verwaltungsleitungen gebe es in anderen Schulformen auch!

    Die Preise sind tatsächlich explodiert. Wir haben 2016 unser Grundstück gekauft. Seitdem hat sich alleine der Bodenrichtwert verdoppelt und teilweise werden mangels Angebot noch Liebhaberpreise gezahlt, die weit davon entfernt sind.

    Man bekommt heute nicht mal mehr ein 130 qm Fertighaus ohne Grundstück, ohne Keller und ohne Garage für unter 400.000 €, zumindest wenn man die Baunebenkosten einrechnet.

    Ja, die Preise sind explodiert, aber doch nicht erst jetzt. Das zieht sich doch schon seit Jahren hin und hat nicht nur mit der Corona-Pandemie zu tun.

    Geht mir größtenteils ähnlich. Sowohl, was die Verfügbarkeit von Handwerkern angeht (wir hatten da schon vor etlichen Jahren "Spaß", als wir eine Kleinigkeit am Haus gestrichen haben wollten und neue Rolladengurte brauchten; hat ewig gedauert, bis wir einen Malerbetrieb und einen Rolladenbauer gefunden haben, die bereit waren, diese Kleinigkeiten zu erledigen), als auch bzgl. nicht erhältlicher Produkte (ist mir überhaupt noch nicht aufgefallen, außer, dass unsere Schulcafeteria seit Wochen keine Papiertüten zum Verpacken der belegten Brötchen erhalten hat weil die nicht lieferbar sind).

    Weitere Beispiele von Produkten, bei denen anscheinend Lieferengpässe bestehen, die aber hier noch gut erhältlich waren: E-Bike (hat unsere Nachbarin im August bestellt, drei Wochen später abholen können) und Einbauküche (hat die Lebensgefährtin meines verstorbenen Schwiegervaters für ihre neue Mietwohung Anfang August bestellt und die angegebene Lieferzeit von acht Wochen wurde termingerecht eingehalten). Ach ja, Ameisengift hat mein Lebensgefährte vorletzte Woche bei "Raiffeisen" gekauft; da stand noch alles voll im Regal.

    Spritkosten, Heizkosten (Gas) sowie erhöhte Stromkosten (ab November) sind allerdings für uns ein Thema.

    Wohl wahr, es ist null attraktiv, Bus oder Bahn zu fahren. Es gibt ja auch für große Strecken praktisch keinen Nachtzug und Autozug mehr. Und über die Unzuverlässigkeit der Bahn braucht man auch keine Worte mehr verlieren.

    Um "große Strecken" ging es doch hier gar nicht, sondern um Kurzstrecken. Dafür kann ich - wenn ich nichts Schweres transportieren muss - doch gut das Fahrrad benutzen oder auch zu Fuß gehen.

    Und zumindest in der Stadt ist der ÖPNV (Busse) für mich durchaus attraktiv; die Busse fahren hier schräg gegenüber meiner Haustür im Viertelstundentakt und ich bin in 15 Min. in der Innenstadt. Kosten für ein Busticket, das ich innerhalb von zwei Stunden nach Entwertung auch für die Rückfahrt nutzen kann: 2,50 Euro. Würde ich mit dem Auto in die Innenstadt fahren, fielen Parkgebühren in etwa derselben Höhe (1,20 pro angefangene Stunde) an.

    Für Fahrten zu meinem Arbeitsplatz ist der ÖPNV allerdings hingegen gar nicht attraktiv, weil ich - wenn ich mit dem Bus fahren würde - statt der 48 km, die ich mit dem Auto fahre, a) eine viel längere Fahrtstrecke hätte (da ich zunächst mit dem Bus hier zum ZOB fahren müsste, dann in einen "Überlandbus" einsteigen, der durch die Dörfer tingelt; das sind dann insgesamt sicherlich an die 60 km, wenn nicht noch mehr) und b) viel länger unterwegs wäre (mit dem Auto brauche ich ca. 40 Minuten, mit den beiden Bussen bräuchte ich genau 1:25 Stunde).

    Mit dem Zug wäre es noch komplizierter: da müsste ich hier den Bus zum ZOB nehmen, dann einen Zug, der Richtung Osten fährt, dann umsteigen und Richtung Süden fahren (Fahrtzeit Zug - wenn's gut läuft und man den Anschlusszug nicht verpasst - ca. 1 Stunde, plus Busfahrtzeit an meinem Wohnort und Fußweg vom Bahnhof zur Schule am Schulort).

    Darfst du in NDS unterhälftig arbeiten? Hast du offizielle "Reduzierungsgründe"? (Kinder, Pflege naher Angehöriger, ...)

    Wichtiger Punkt! Wenn ich die §§61 und 62 des NBG nicht falsch verstehe, darf ein/e nds. Beamtin/Beamter tatsächlich nur aus familiären Gründen unterhälftig arbeiten: §61 (1) NBG: "Einer Beamtin oder einem Beamten mit Dienstbezügen kann auf Antrag für eine bestimmte Dauer Teilzeitbeschäftigung mit mindestens der Hälfte der regelmäßigen Arbeitszeit bewilligt werden, soweit dienstliche Belange nicht entgegenstehen." (siehe

    https://www.nds-voris.de/jportal/portal…key=#focuspoint)

    Ansonsten kann ich deine Fragen Katha18 leider nicht beantworten. Habt ihr keine Verwaltungsleitung, die für eure Schule zuständig ist/an eurer Schule beschäftigt ist, die dir Antworten auf deine Fragen geben kann?

    dass Eltern und SuS, die eine Lehrkraft über ein gewisses Maß hinaus beanspruchen, das dann als Zusatzleistung bezahlen müssten.

    Und wie genau willst du festlegen, was dieses "gewisse Maß" ist? Das empfindet doch wohl jede Lehrkraft anders und es ist von Region zu Region, von Schulform zu Schulform, von Schule zu Schule, ... auch nochmal unterschiedlich. Wenn ich mal von mir selbst und anderen Lehrkräften im beruflichen Bereich ausgehe, haben wir wenig bis gar nichts mit den Erziehungsberechtigten unserer SuS zu tun.

    Leider gehört das "erschwerte Bedingungen" und mehr Geld abrechnen zum "guten" (oder schlechten) Ton der Ärzte

    Hm, ich war seit März letzten Jahres zwar nur bei drei Ärzten (einmal bei meiner Hausärztin, einmal beim Zahnarzt, zweimal beim Frauenarzt), aber von denen hat niemand aufgrund "erschwerter Bedingungen" mehr abgerechnet als sonst. Mal rein interessehalber: Ist das bei vielen von euch passiert?

    schön eingerichtete, saubere Ruheräume mit Sesseln schaffen um durchs Hintertürchen die Produktivität und Motivation von uns zu steigern.

    Die gibt es in einigen Teilen meiner Schule. Ob dadurch die Produktivität und Motivation im Kollegium gesteigert wurde, lasse ich mal dahingestellt. Ich setze mich gerne in Freistunden oder während des Wartens auf Konferenzen o. ä. mal dorthin, aber im Endeffekt wäre ich doch lieber zuhause ;) .

    Ich gebe zu bedenken, dass falls Kinder geplant sind, es keine gute Idee ist, in verschiedenen Bundesländern zu sein. Die Ferienregelungen in RLP und BW sind sehr unterschiedlich.

    +1! Davon kann eine Freundin von mir ebenfalls ein Lied singen: sie wohnt in NDS an der Landesgrenze zu NRW und ihre Schule liegt in NRW. Gerade die sich nicht überschneidenden Sommerferien waren für sie und ihren Sohn, als er noch jünger war, nicht wirklich schön.

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