Diejenigen, die technische Schwierigkeiten hatten oder zu Hause partout nicht klar kamen, konnte man ja recht früh schon wieder zum Arbeiten in die Notbetreuung holen.
An meiner Schule gab es keine Notbetreuung für solche SuS.
Diejenigen, die technische Schwierigkeiten hatten oder zu Hause partout nicht klar kamen, konnte man ja recht früh schon wieder zum Arbeiten in die Notbetreuung holen.
An meiner Schule gab es keine Notbetreuung für solche SuS.
a) fragen, was als HA auf ist, b) fragen, was in der Klassenarbeit drankommt, c) fragen, was im Unterricht gemacht wurde, weil man krank war
Komisch, auf die Idee sind meine SuS noch nie gekommen. Ich habe aber auch den Eindruck, dass sich viele unserer SuS scheuen Mails zu schreiben (das ist ja schon wieder "aus der Mode gekommen"; die SuS meiner Klasse nutzen Mails fast nur, um sich krank-/abzumelden - was sie auch sollen!). Da erkundigen sie sich doch lieber über WhatsApp bei ihren Mitschüler*innen oder bei mir persönlich über das o. G.
Meine Regel: Wer fehlt, macht die HA trotzdem, wenn ich sie ins Klassenbuch eingetragen habe und genug Zeit war.
Das ist an meiner Schule ebenfalls die Regel.
Ich wundere mich etwas, dass diese Regelung auch jetzt noch bei euch gilt. Mir scheinen die Betriebe mittlerweile wieder "offener" zu sein, was das Anbieten von Praktikumsplätzen angeht. Schon jetzt haben mir sechs SuS (von 24) aus meiner Klasse Bestätigungen für das - ja erst in über einem Vierteljahr stattfindende - Praktikum vorgelegt und auch in anderen Klassen klappt es wieder. Unsere BES-Klassen bspw. treten ebenfalls nach den Herbstferien ihr erstes zweiwöchiges Praktikum an und laut ihrer Klassenlehrkräfte haben alle SuS einen Praktikumsplatz bekommen.
Die Schulleitung behauptet, dass wir aufgrund von Corona dann schulinterne Praktika anbieten müssen, was für die Fachlehrer ein Riesenmehraufwand ist. Es muss Betreuung gewährleistet werden, Infrastruktur bereitgestellt und überwacht werden usw..
Das war bei uns im letzten Schuljahr allerdings auch der Fall, weil viele potentielle Praktikumsbetriebe wegen Corona keine Praktikant*innen aufnehmen wollten. Das dem wirklich so war und keine Ausrede von faulen SuS, haben wir Lehrkräfte und auch die SL in Gesprächen mit einer ganzen Reihe von Betrieben bestätigt bekommen. Teilweise wurden unsereren SuS auch bereits zugesagte Praktikumsplätze wieder abgesagt.
Wir haben daraufhin zunächst das Praktikum von Februar auf Mai verschoben, aber da gab es noch ähnliche Probleme.
Die "unversorgten" SuS (aus meiner Klasse waren es neun) wurden daher in den vier Wochen beschult. Sie erhielten Projektaufträge, die sie z. T. zuhause und z. T. in der Schule erledigen konnten (dafür haben die Vertretungsplaner*innen PC-Räume zur Verfügung gestellt). Mehrarbeit hatten wir KuK dadurch nicht großartig - abgesehen vom Erstellen der Projektaufträge, aber das haben wir uns mit mehreren KuK aufgeteilt (ich hatte nur eine Stunde damit verbracht) -, denn wir brauchten bei den SuS, die im Praktikum waren, nur telefonische Betreuung durchzuführen statt zum Betrieb zu fahren, und die SuS, die nicht im Praktikum waren, mussten am Ende der vier Wochen eine Projektmappe abgeben, die wir dann - genau wie die Praktikumsmappen - korrigieren konnten.
Von dem Problem, dass SuS sehr "lahmar...ig" sind bei der Suche nach einem Praktikumsplatz, kann ich als Klassenlehrerin einer BFS-Klasse auch ein Lied singen. Unser vierwöchiges Praktikum findet jährlich im Februar - also zu Beginn des zweiten Halbjahres - statt. Diejenigen SuS, die nach den Weihnachtsferien noch keine Bestätigung eines Praktikumsbetriebs eingereicht haben, erhalten von mir eine Liste mit möglichen Praktikumsbetrieben und müssen mir nachweisen (mit Betriebsstempel), dass sie sich wirklich um einen Praktikumsplatz bemüht haben.
Wenn es dann zu Beginn des Praktikums immernoch SuS gibt, die keinen Platz gefunden haben, müssen diese für die vier Wochen am Unterricht einer anderen Klasse (gerne Fachoberschule, Technikerschule oder BG) teilnehnem und erhalten in dem entsprechenden Lernfeld eine 6.
Bereits vor Corona und jetzt erst recht habe ich immer mehr das Gefühl, dass Schüler davon ausgehen, dass wir Lehrer 24/7 per Mail/Teams/was auch immer zu Verfügung stehen. Ich bin z.B. in den Ferien bereits von drei Schülern angeschrieben worden, welche Note sie in der Klausur hätten, die wir in der letzten Schulwoche geschrieben haben.
Interessant! Kann ich für mich überhaupt nicht bestätigen - EDIT: zumindest zu Zeiten außerhalb der Schulschließungen nicht. Zwar schreiben mich auch ab und zu SuS per Mail an, aber das sind zu 99% SuS aus meiner Klasse, die mich morgens in der Schule nicht persönlich erreichen konnten. Und - wie gesagt - das kommt nur selten vor; i. d. R. klären SuS ihre Anliegen "face-to-face" mit mir.
In den Ferien (Sommerferien) hat mich bis dato nur einmal ein Schüler angeschrieben, der eigentlich zum 01.08. einen Ausbildungsplatz angetreten hätte, der ihm aber kurzfristig wieder abgesagt wurde. Nun wollte er mich als Klassenlehrerin fragen, ob er die Schulform noch einmal wiederholen dürfte.
Wegen einer Klausur-Note hat mich bisher auch nur ein einziges Mal ein Schüler angeschrieben: der war im Krankenhaus und ich hatte den anderen SuS aus seiner Klasse ihre Klausur zurückgegeben, aber vergessen, ihm seine Note mitzuteilen, obwohl das so vereinbart gewesen war (sprich: der Fehler/das Versäumnis lag bei mir).
Nein, per E-Mail verschicken wir nichts. Wir stellen aber mittlerweile oft Material auf unserer Lernplattform (das ist bei uns "Moodle") ein. In der Regel ist es aber - wie auch schon vor Corona - so, dass die übriggebliebenen Kopien für die SuS einer Klasse in einem Ordner in deren Klassenraum abgeheftet werden und die SuS sich diese dort 'rausnehmen. Manchmal nehmen auch in der Nähe wohnende Mitschüler*innen Arbeitsblätter für Erkrankte mit.
Ich muss aber dazu sagen, dass ich noch nie von SuS oder Eltern eine Mail erhalten habe mit der Bitte, ihnen per Mail Material zuzusenden.
Oft sagt auch ein Arzt so, der andere so...
Ich habe eine Freundin mit schwerer Vorerkrankung, die von zwei Ärzten genau gegenteilige Meinungen zur Impfung bekommen hat.
Das erinnert mich an die Ehefrau eines Kollegen, die als Stillende im Frühjahr Probleme hatte, die Impfung zu erhalten. Ihre Frauenärztin wollte sie nicht impfen und im hiesigen Impfzentrum wurde sie auch abgewiesen. Ihr Hausarzt hat sie dann aber ohne zu zögern geimpft.
ich glaube auch MS.
Das glaube ich eher nicht. Eine Nichte und ein Neffe meines Lebensgefährten leiden an MS und wurden beide trotzdem gegen Covid19 geimpft. Auch die "Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft" befürwortet die Schutzimpfung ausdrücklich (https://www.dmsg.de/multiple-skler…undesverbandes/)
Meine Schüler ziehen ja teilweise ihre Meldung in Mathe zurück, wenn sie die Rechnung an die Tafel schreiben sollen, statt sie vorzulesen...
Witzig, ich habe genau gegenteilige Erfahrungen. Ok, betrifft Englisch und Wirtschaft, nicht Mathe
Aber viele meiner SuS - egal ob im BG oder der BES (um mal zwei total gegensätzliche Schülerklientel herauszupicken) - schreiben gerne mal was an die Tafel/ans Whiteboard oder stellen ihre Lösungen vor der Klasse stehend am Beamer oder der Dokumentenkamera vor.
Wenn es Kollegen bei mir in der Klasse mal vergessen, trage ich für sie ein und umgekehrt.
Das wäre bei uns nicht möglich, weil wir mit Unterschrift/Unterschriftskürzel die Eintragungen bestätigen müssen.
Eine jetzt aber ernste Frage: für wen sind die Klassenbücher bestimmt?
In meiner Schulzeit lagen sie ausserhalb der Unterrichtszeit in einem offenen Schrank in der Halle vorm Sekretariat.
So konnten Schüler*innen und Eltern Einsicht haben.
Aus deutschen Schulen habe ich es nur an meiner Refschule erlebt, dass die Klassenbücher kurz vor der ersten Stunde ‚rausgebracht‘ und am Ende des Schultages wieder ins Lehrerzimmer reingebracht wurden. Anderswo immer ‚streng geheim‘.
Ich würde meinen, die Klassenbücher sind hauptsächlich für die SL (und ggf. für die Ausbildungsbetriebe und die Erziehungsberechtigten) "interessant". Ich habe es bisher nicht erlebt, dass irgendwer mal um Einsicht gebeten hat. Natürlich fragen SuS ab und zu, wieviele Fehltage sie schon haben, ob alles entschuldigt sei, was in der und der Stunde - wo sie gefehlt haben - gemacht wurde und ob Hausaufgaben drin stehen usw., aber das liest dann die Lehrkraft den SuS vor (sprich: sie schauen das nicht selbst im Klassenbuch nach).
In meiner Schule werden die Klassenbücher in den Lehrerzimmern der einzelnen Abteilungen gelagert. Von dort nimmt sie die/der Kollegin/Kollege, die/der morgens als erste/r Unterricht in der betreffenden Klasse hat, mit in den jeweiligen Klassenraum und die Lehrkraft, die die letzten Unterrichtsstunden des Tages in dieser Klasse hat, bringt es wieder mit und stellt es wieder ins dafür vorgesehene Fach. Na ja, so sollte es im Idealfall laufen, tut es aber nicht immer - siehe meine vorherigen Posts.
Wenn eine Klasse während des Tages den Raum wechselt, nimmt i. d. R. ein/e Schüler/in das Klassenbuch dorthin mit und händigt es der Lehrkraft aus. In dem Fall könnten "interessierte" SuS natürlich schon in der Pause mal im Klassenbuch lesen...
Ach ja: in den Klassen 12 und 13 des BG und teilweise in den FOS-Klassen 12 u. a. sind die Klassen "verkurst". Da gibt es dann gar keine Klassenbücher mehr, sondern die einzelnen KuK führen Kurshefte.
Palim : Ich blicke da auch nicht durch, muss ich sagen.
Die beiden "pädagogischen Mitarbeiternnen", die ich kenne (Bekannte, die früher in völlig anderen Bereichen gearbeitet haben) und die Inklusionskinder an zwei Grundschulen begleiten, wurden in VHS-Kursen ausgebildet.
Der von mir verlinkte Artikel auf der MK-Seite ist ja nun auch schon 3,5 Jahre alt und betraf das Schuljahr 2017/18.
Das Problem ist bei uns, dass auch SuS die Klassenbücher mit heim nehmen. Problematisch wird es v.a. wenn die SuS dann erkranken (vom Datenschutz mal ganz abgesehen)
Das ist bei uns auch schon ein paar Mal passiert, zum Glück aber seeehr selten, und die SuS, die das Klassenbuch mitgenommen hatten, waren auch alle am nächsten Tag mitsamt Klassenbuch wieder anwesend.
Wir haben inzwischen alles digital, alle sind angehalten bis Freitag 14 Uhr alles einzutragen. Klassenlehrer kontrollieren und mahnen ggf. an.
Ich hätte mittlerweile auch gern digitale Klassenbücher. Wir haben das vor etlichen Jahren mit zwei unterschiedlichen schon mal in zwei unserer Abteilungen ausprobiert, dann aber wieder verworfen, weil es nicht "vernünftig" geklappt hat. Nun sollte aber ja hoffentlich die Technik besser sein.
Freitag 14 Uhr wäre aber bei uns nicht händelbar, da mehrere Klassen auch freitags bis zur 8. Stunde Unterricht haben und ein Sportkurs im BG sogar noch in der 9./10. Stunde stattfindet
.
a) Mittlerweile ist es - zumindest an den BBS - häufig so, dass die Refis doch schon zum 01.05. oder 01.11. Stellen in den Schulen antreten, entweder als Vertretungskräfte oder aber tatsächlich auf Planstellen, die dann eben zu dem Zeitpunkt ausgeschrieben sind. Wenn man mal auf eis-online-bbs.niedersachsen.de schaut, findet man dort z. B. für Theorielehrkräfte noch eine ganze Reihe von Stellen, die zum 01.11. und teilweise zum 15.11. oder 01.12. zu besetzen sind.
Ich selbst und die meisten meiner Mit-Refis (unser Ref endete zum April) hatten damals aber auch bis zum Beginn des nächsten Schuljahres Leerlauf. Ich konnte zum Glück drei Monate lang wieder in dem Bürojob arbeiten, den ich schon während des Studiums als Nebenjob gehabt hatte. So stand ich wenigstens nicht ganz ohne Einkommen da.
b) Da stimme ich dir absolut zu!
@ Palim
Dann halten wir Mal fest, dass die von Dir benannten Förderlehrkräfte etwas ganz anderes sind als MPT Kräfte So kannst Du als Frisör Meister auch MPT Kraft werden.
Nichtsdestotrotz werden diese "pädagogischen Fachkräfte" aber auch in NDS als Teil der "multiprofessionellen Teams" bezeichnet: https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/sch…tet-163486.html
Und auch dann gibt es Ärger, weil bei uns nicht zulässig. Es ist Beweismittel für alle Kollegen, die in das Buch eintragen.
Wie gesagt: Als "Beweismittel" wurden Klassenbücher bei uns bis dato (leider?) noch nie benötigt. Zulässig ist es aber natürlich auch nicht ein Klassenbuch mitzunehmen, denn sie sollen als Dokumente in der Schule - in den dafür vorgesehenen Fächern in den Lehrerzimmern - verbleiben. Nur leider nehmen es recht viele Kolleg*innen nicht sehr genau mit diesen Dokumenten...
Viele haben ihre Prioritäten überdacht und die Firma oder den Bereich gewechselt, machen Fortbildungen oder Umschulungen.
Das finde ich sehr interessant! In meinem kompletten persönlichen Umfeld haben nur zwei Personen den Betrieb gewechselt bzw. einen neuen Job angetreten: Der Betrieb, in dem eine Freundin lange Jahre tätig war, wurde im Herbst 2019 geschlossen, sie hatte aber das Glück, im Frühjahr 2020 eine neuen Arbeitsplatz zu finden. Und ein guter Bekannter hat diesen Sommer den Betrieb gewechselt; ob das wirklich mit Corona zu tun hat, glaube ich allerdings weniger, denn er sprach schon seit Jahren von einer Umorientierung und hat nun wohl eher zufällig dieses Jahr ein für ihn attraktives Angebot bekommen.
Eine weitere gute Freundin ist nun schon seit Ende 2019 arbeitslos und hat bisher nichts Neues gefunden.
Bereichswechsel gab es in meinem Umfeld gar nicht und von Fortbildungen und Umschulungen wüsste ich auch nichts. Bis auf die o. g. drei Personen arbeiten alle weiterhin in ihrem alten Job.
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