Beiträge von Humblebee

    Ich frag mal anders: empfandest du selbst den Klassenzusammenhalt oder Bildungsmehrwert nach Fahrten in deiner eigenen Schulzeit als nachhaltig?

    Ich übernehme mal die Antwort von Antimon: Ich war zwar auch nicht gefragt, antworte aber trotzdem. Und zwar mit einem ganz klaren "Ja!" - sowohl den Klassenzusammenhalt als auch den Bildungsmehrwert betreffend. Das betraf sowohl meine allererste Klassenfahrt in der 5. Klasse (damals wurden - zumindest in meiner Heimatstadt - in der Grundschule noch keine Klassenfahrten gemacht) ins Osnabrücker Land, in der 7. Klasse Skifahrt in den Harz (ja, es hatte tatsächlich geschneit!), in der 9. Klasse wiederum in den Harz in das "Internationale Haus Sonnenberg" ("Begegnungsfahrt" zum Thema "Umwelt" mit zwei Klassen aus den Niederlanden und Österreich; das war total interessant!), in der 12. Klasse mit meinem Französisch-Leistungskurs nach Paris und in der 13. mit dem Englisch-LK nach London.

    EDIT: Abschlussfahrten, wie es sie heute überall gibt, hatten wir damals nicht.

    Ok, nicht Bayern, aber momentan hat der Landkreis, in dem meine Schule liegt, eine Inzidenz von nur noch 25 (letztmalig lag sie vor zehn Tagen bei über 50). Meines Wissens haben wir seit Ende der Sommerferien noch keine Corona-positiven SuS gehabt, allerdings schon mehrere, die als Verdachtsfälle oder Kontaktpersonen in Quarantäne mussten (die konnten sich aber nach fünf Tagen wieder "freitesten").

    Ja, bezüglich des Auswendiglernens in Chemie vs Bio hast Du völlig recht. I

    :/ Wo habe ich denn irgendwas von "Auswendiglernen" geschrieben? Mir ging es eher darum, dass ich Physik sehr uninteressant fand und es mir einfach zu schwer war, während mir insbesondere Bio, aber auch Chemie besser gefiel.

    Ich hatte Bio auch als drittes Prüfungsfach im Abi (also schriftlich), habe dafür aber nicht mehr oder weniger gelernt (oder auswendig gelernt) als für meine anderen beiden schriftlichen Prüfungsfächer Englisch und Französisch und für das mündliche Fach (Erdkunde). Chemie habe ich zwar bis zum Abi belegt/belegen müssen, hatte aber keine Prüfung darin.

    @Antimon: Mag durchaus sein. Ich kann ja nur das berichten, was ich in meiner eigenen Schulzeit erlebt habe, und weiß, dass ich selber mit Bio am besten, mit Chemie auch recht gut und mit Physik überhaupt nicht klarkam (Naturwissenschaften sind aber ja eh nicht gerade meine Lieblingsfächer gewesen ;) ). Von daher war ich auch sehr froh, dass ich Physik nach der 11. Klasse abwählen konnte.

    Wie es mit dem "Wahlverhalten" heutzutage aussieht, weiß ich nicht. Unsere SuS am BG können nichts abwählen, wobei es bei uns - bedingt durch die verschiedenen Schwerpunkte - gar keinen Chemieunterricht gibt, sondern nur Physik und Bio.

    Es ging in den Artikeln wohl hauptsächlich um Kinder im Kita Alter, wo wohl die üblichen Infekte teilweise sehr viel stärker ausfallen als sonst.

    Natürlich nur anekdotisch, aber ich höre Ähnliches gerade ebenfalls von mehreren KuK, die kleinere Kinder haben, wie auch von einer Nachbarin, die in einer Kita arbeitet (Magen-Darm-Infekte und Erkältungen gehen wohl gerade 'rum). Letztere meint, dass die erste starke Erkältungswelle dieses Jahr schon jetzt gestartet sei und damit früher als sonst. Zudem gab es anscheinend auch schon im Sommer viele erkältete Kinder (vor den Sommerferien im Juli hatte es bspw. drei meiner Kolleginnen erwischt, die sich bei ihren kleinen Töchtern und Söhnen - im Alter zwischen drei und fünf Jahren - angesteckt hatten).

    Ein Artikel zur momentanen Erkältungswelle findet sich hier (bezogen auf NRW): https://www.nw.de/nachrichten/zw…-erkaeltet.html

    OT, aber das finde ich sehr spannend, @Antimon.

    Wenn ich an meine Oberstufenzeit zurückdenke, war Biologie bei diejenigen, die mit Naturwissenschaften auf Kriegsfuß standen, noch das geringere Übel. Diejenigen, die in allem Mittelmaß waren, entschieden sich zumeist für Biologie und Physik. Chemie war ein Fach, das man entweder liebte oder hasste, und diejenigen, die Chemie und Physik hatten, galten als die Naturwissenschaftscracks.

    Was Bio angeht, stimme ich dir zu; war zu meiner Schulzeit genauso. Aber bei uns war es damals so, dass die meisten SuS die Kombi Bio plus Chemie gewählt haben (auch in Bio gibt es ja viele Chemie-Anteile) und sehr viele Mitschüler*innen wenn möglich (bis auf einen seeehr kleinen Physik-LK mit 10 Teilnehmern; nur Jungs!) Physik nach der 11. Klasse abgewählt haben. Da war also eher Physik das Fach, das man liebte oder hasste.

    Morgens schon? Berlin ist so kraaaaaaaaaaaaaaaaaaaaass...

    Na ja, standesamtliche Trauungen bspw. sind ja häufig morgens/vormittags. Da kann man im Anschluss ja gleich feiern. Oder Geburtstagsfrühstück oder -brunch oder oder... ;)

    Conni : Viel Spaß beim Feiern und ich bin gespannt auf dein neues Rätsel! In letzter Zeit haben mir die meisten Fotos hier so gar nichts gesagt, weil ich die entsprechenden Gegenden (z. B. in Österreich) nicht kannte.

    Uns wurde an der Uni geraten Physik Lehramt unbedingt in Kombination mit Mathe zu studieren. Physik würde schon so viel Mathe beinhalten, da wäre mehr als das halbe Mathestudium schon mitgemacht. Stand ~2005. Weiß wer, ob das immer noch so in etwa gilt?

    Mit Blick ins Kollegium und meinen Bekanntenkreis: einige Ph/Mathe und Chemie/Mathe Kollegen, aber keine einzige Person mit Chemie/Physik. Vielleicht kenne ich die falschen Leute, vielleicht steckt da aber auch etwas handfestes dahinter.

    Im Kollegium einer Bekannten, die Chemie- und Bio-Lehrerin an einem Gymnasium ist, gibt es eine Kollegin, die Mathe, Chemie und Physik unterrichtet, einen Kollegen mit Informatik und Physik sowie zwei KuK mit der - wohl eher ungewöhnlichen - Kombination Physik + Englisch und Physik + Politik. Bis auf den jungen Kollegen mit der letztgenannten Kombi haben aber meines Wissens die anderen ihr Studium auch schon Ende der !990er bis Mitte der 2000er beendet.

    Meine Schüler (alle über 18) waren heute in der 7./8. Stunde nach einer Klassenarbeit ziemlich fertig. Drum Thema des heutigen (für mich fachfremden) Politik-Unterrichts: Bundestagswahl

    Hab den Hausmeister gebeten heute schon einmal das Wahllokal bei uns in der Klasse aufzubauen. Der war auch ganz froh, daß er jemanden hatte, um die Tische zu verrücken. Dann haben wir "geübt" wie das am Sonntag bei der Wahl abläuft.

    Was ich dabei so erschreckend fand: Viele Schüler hatten überhaupt keinen Plan wie ein Wahllokal aussieht, daß man da am Sonntag die Wahlbenachrichtigung und den Personalausweis mitbringen muß und wie dann die Abläufe in dem Wahllokal sind, also Kontrolle der Personalien, Streichung aus der Wählerliste, Übergabe des Stimmzettels, wie ist der Stimmzettel aufgebaut, wie faltet man das "Stimmzettel-Plakat" wieder zusammen, daß es in die Wahlurne paßt.

    Ich war doch sehr erstaunt, daß sehr viele Schüler so gar keinen Plan hatten davon, wie das am Sonntag abläuft. :traenen:

    Mich haben damals meine Eltern als 5jährigen mitgenommen, wenn irgendwelche Wahlen anstanden. Die Allermeisten meiner Schüler haben noch nie ein Wahllokal von innen gesehen.

    Da hätte es sich doch angeboten, mit dieser Klasse und anderen an der "Juniorwahl" teilzunehmen und dieses im Unterricht vorzubereiten. Das machen meine Politik-Kolleg*innen bei jeder anstehenden Wahl.

    https://www.juniorwahl.de/bundestagswahl…-westfalen.html

    Ich denke mal, das hängt auch wirklich von der untersuchenden Amtsärztin / dem Amtsarzt ab! Ich hatte bspw. damals einen Amtsarzt erwischt, bei dem ich gar keinen Hörtest machen musste. Bei einer Bekannten wurde laut ihren Aussagen der Sehtest nur sehr schnell und oberflächlich durchgeführt.

    Erstmal eine Rückfrage an plattyplus typlus : Wer ist Annie Seel? Von ihr habe ich noch nie gehört.

    Ansonsten finde ich die Frage, welche Person(en) ich "schön" finde, sehr schwierig, muss ich zugeben. Vom Aussehen her fallen mir eine ganze Reihe ein. Ich sage jetzt einfach mal: Julia Roberts und George Clooney.

    Was macht für dich die "Schönheit" einer Person aus?

    Ach Mimimaus , da weiß ich jetzt gar nicht, welchen Emoji ich anklicken soll... Den traurigen, weil es der/dem Lütten so schlecht geht oder den "Daumen hoch", weil ich dir bzgl. der Impfungen absolut recht gebe?! Auf jeden Fall wünsche ich dem Wurm baldige Besserung!!!

    Lehrerin2007 : Ok, wenn es wirklich gar nicht anders zu organisieren ist, gebe ich dir ein Stück weit recht. Natürlich hat eine mehrtägige Schulfahrt Auswirkungen auf das Privatleben. Aber dass es am Ende nur an einigen wenigen KuK hängenbleibt auf Klassenfahrten zu gehen, die das "Pech" haben keine Begründung wie Kinderbetreuung zu haben, kann m. E. auch nicht sein.

    Teilzeitlehrkräfte sollen aber ja auch eigentlich sowieso nur selten oder gar nicht für Klassenfahrten "herangezogen" werden, Einen kleinen Ausgleich erhalten wir in NDS zudem dadruch, dass wir eine Plus-Stunde/Mehrstunde pro Tag bekommen (was aber natürlich nur ein Tropfen auf dem heißen Stein ist).

    Generell denke ich, dass es im Kollegium einer für alle KuK passende Regelung für Schulfahrten bedarf und meiner Meinung nach jede/r Kollegin/Kollege alle paar Jahre mal in den "sauren Apfel beißen" sollte. Das sollte doch hoffentlich jede/r irgendwie geregelt bekommen! Und wenn es - wie in deinem Fall - halt so ist, dass du erstmal abwarten wolltest, bis deine Kinder älter sind, und erst jetzt wieder bereit bist auf Klassenfahrt zu fahren, ist es doch auch in Ordnung.

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