Junglehrer321 : Du bist doch aus Österreich, nicht wahr? Daher weiß ich - ehrlich gesagt - nicht wirklich, ob unsere Erfahrungen und Prognosen aus Deutschland dir überhaupt weiterhelfen können.
Beiträge von Humblebee
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Sozialpädagogik auf Lehramt nur an ganz wenigen Hochschulen deutschlandweit.
Sind es wirklich nur "ganz wenige" Hochschulen in Deutschland, die "Sozialpädagogik" als berufliche Fachrichtung für das Lehramt an beruflichen Schulen anbieten? Für andere Bundesländer bin ich dahingehend nicht so gut im Bilde, aber hier in Niedersachsen bieten von den fünf Unis und einer Fachhochschule, an denen man das Lehramt an berufsbildenden Schulen studieren kann, drei Unis diese Fachrichtung an (Hannover, Osnabrück und Lüneburg).
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laleona: Die Medien geilen sich an den Mutationen auf, aber alles halb so wild... Der Lauterbach verkündete bei der letzten Mutation auch Inzidenzen weit über 300 und es ist dann doch nicht so gekommen.
Mutationen sind normal bei Viren und diese erhöhte Infektiösität bei jeder weiteren Variante sollte auch nicht überbewertet werden.
Deine Kinder haben nichts zu befürchten, keine Angst
.DAS allerdings finde ich nun doch zu "verharmlosend"! Woher willst du denn so genau wissen, dass "alles halb so wild" sei und Laleonas Kinder "nichts zu befürchten" haben?
laleona : Ich hoffe einfach und drücke uns allen die Daumen, dass die Delta-Variante sich doch nicht so schnell und heftig verbreitet, wie von einigen befürchtet.
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Dann nenn's Fakenews. Solange etwas völlig unklar ist, muss man es nicht in die Welt setzen.
Solange ich dazu schreibe, dass etwas noch nicht klar ist oder noch nicht klar sein kann, weil Langzeit-/Späfolgen - egal ob psychischer, körperlicher, wirtschaftlicher, ... Art - von Covid-19 logischerweise zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht nachgewiesen werden können, sind es für mich auch keine "Fake News".
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Hat jemand angenehme Nachrichten, was Corona betrifft? Ich bräuchte dringend welche. Bin superdeprimiert.
Warum bist du denn so deprimiert?
Angenehme Nachrichten für mein Bundesland -(wobei die dir nicht wirklich etwas "nützen", da du ja am anderen Ende der Republik wohnst): höchste Inzidenz heute bei 10,3 (LK Stade), sechs Landkreise und eine kreisfreie Stadt bei 0,0. Sieben weitere Landkreise und eine kreisfreie Stadt haben derzeit nur einen aktiven Corona-Fall; in meinem Wohnort sind es drei Fälle, im Landkreis, wo ich arbeite, fünf.
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Sonst wäre auch ein "Jugendliche werden möglicherweise keinen Job finden, weil sie im Coronajahr zu wenig gelernt haben" sachlich oder "ob die heranwachsende Generation häufiger an Depressionen erkrankt, weil sie als Kleinkind nur Menschen mit Masken/ohne Mimik gesehen haben wird sich noch zeigen" sachlich.
Warum meinst du denn, dass solche Aussagen "unsachlich" seien? Durch die Einschränkungen "möglicherweise" und "... wird sich noch zeigen" zeigt man doch an, dass man es noch nicht sicher weiß. "Unsachlich" - also von Vorurteilen oder Gefühlen bestimmt - finde ich diese Aussagen dadurch aber nicht, sondern nur "mit Unsicherheiten behaftet". Das trifft genauso auf mögliche Langzeitfolgen von Corona zu. Und das ist doch genau das, was Kris auch gesagt hat:
[...] wir werden es nie genau wissen. Wer in 10 Jahren Herzinfarkt oder Schlaganfall erleidet, wenn irgendwann Nieren versagen oder vorzeitig Demenz ausbricht, kann genau wie bei Krebs die Ursache nicht eindeutig bestimmt werden.
Daran kann ich nichts "Unsachliches" erkennen.
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Ich bitte im Gegenzug darum, den Kontext zu berücksichtigen. Die Aussage bezog sich direkt auf Firelillys Statement - eine Pauschalisierung kann man, muss man hier aber nicht zwingend herauslesen.
Ok, dann habe ich das missverstanden. Für mich las es sich so, als würden sich generell alle TZ-Kräfte "ausgebeutet" oder - wie Firelilly schrieb - "ausgeraubt und misshandelt" fühlen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das stark übertrieben ist, denn wenn dem so wäre, hätten wohl viele mir bekannte Lehrkräfte ihren Job bereits an den Nagel gehängt und sich stattdessen (wieder) einen Arbeitsplatz in der freien Wirtschaft gesucht.
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Die TZ-Kräfte fühlen sich ausgebeutet
Auch in diesem Fall würde ich darum bitten nicht zu pauschalisieren.
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Und wie bekommt man eigentlich eine Mutter-Kind-Kur oder Reha, geht das überhaupt als Privatpatient?
Ja, natürlich geht das! Warum denn wohl nicht? Ich kenne verschiedene Kolleg*innen, die schon mal eine "Kur"/Reha oder eine Mutter-Kind-Kur gemacht haben und diese auch von den PKV bezahlt wurde.
Ich möchte in diesem Zusammenhang gerne mal erwähnen, dass ich persönlich tatsächlich noch nie Probleme mit meiner PKV oder der Beihilfestelle hatte. Auch hatte ich noch nie das Gefühl, als Privatpatientin "anders" - weder besser noch schlechter - von Ärzt*innen behandelt worden zu sein. Und auch eine Chefarztbehandlung - ja, das war tatsächlich der "Klinikdirektor", nicht nur ein/e Oberarzt/ärztin! - habe ich bereits erhalten.
Nun ja, da scheine ich wohl bisher Glück gehabt zu haben. Denn die Erfahrungen der anderen User*innen hier sind ja deutlich anders.
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Aber ich glaube, ich bin eine der wenigen hier, die mit keinem Beamten verheiratet sind.
Mal abgesehen davon, dass ich selbst nicht verheiratet bin, ist mein Lebensgefährte auch kein Beamter. Und in meinem Bekanntenkreis sind von den Beamt*innen (Lehrkräfte sowie eine Finanzbeamtin und eine Polizistin) nur zwei ebenfalls mit einem Beamten/einer Beamtin verheiratet.
Da fällt mir gerade mal wieder auf, dass ich überhaupt erstaunlich wenige (Ehe)paare kenne, wo beide Lehrkräfte sind. -
Das widerspricht aber den Vorgaben des Niedersächsischen Schulgesetzes. Das kann man sicherlich schulintern so regeln und auch gut begründen entspricht aber nicht den Vorgaben. Grundsätzlich sind alle Lehrkräfte und auch PMs, die das Fach gerade unterrichten und alle Lehrkräfte, die das Fach als Lehrbefähigung haben, Teil der Fachkonferenz. Entsprechend kann sich keiner beschweren, wenn ein Schulleiter auf Anwesenheit besteht.
Ich bin mir nicht so sicher, ob das wirklich dem nds. Schulgesetz widerspricht. Zum einen gibt es für BBS gar keine "Fachkonferenzen" - ich habe nochmal nachgelesen: laut Schulgesetz heißen sie an BBS "Fach- und Bildungsganggruppen". Zum anderen findet sich im Runderlass "Besondere Regelungen für teilzeitbeschäftigte und begrenzt dienstfähige Lehrkräfte an öffentlichen Schulen" von 2017 folgende Formulierung: "Sofern eine entsprechende Reduzierung bestimmter teilbarer und nicht teilbarer außerunterrichtlicher Tätigkeiten (z. B. Teilnahme an Konferenzen und Prüfungen) auch durch alternierenden Einsatz nicht ermöglicht werden kann, ist die dadurch im Verhältnis zu Vollzeitkräften entstehende stärkere Belastung an anderer Stelle zumindest annähernd auszugleichen, soweit ein Ausgleich nicht schon durch die Erleichterungen der Nummern 2.1.1 bis 2.1.6 erreicht wird." (unter diesen Nummern findet sich z. B. die Regelung, dass mind. ein unterrichtsfreier Tag ermöglicht werden sollte, die teilzeitbeschäftigte Lehrkraft nicht zu viele Springstunden haben sollte etc.).
Der erste Teil des Satzes bedeutet doch - so würde ich es zumindest verstehen -, dass es durchaus möglich ist, schulintern eine Reduzierung der nicht teilbaren außerunterrichtlichen Aufgaben für Teilzeitkräfte vorzunehmen, oder?
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in der Corona-Warn-App funktionieren sie, in der CovPass App funktionieren sie nicht!
Bei meinem Lebensgefährten (der auch ein iphone hat) war es genau umgekehrt
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Kommt aufs Bundesland drauf an, bei uns müssen Teilzeitkräfte nur eine Fachkonferenz machen, Vollzeit zwei (Berlin), aber in Brandenburg gehört z.B. jeder der Fachkonferenz an, der in dem Fach unterrichtet.
Ob das auch auf's Bundesland ankommt, kann ich gar nicht sagen. Ich weiß aber sicher, dass es an meiner Schule so festgelegt wurde, dass Teilzeitkräfte, die weniger als die Hälfte der Soll-Stundenzahlen unterrichten, nur einem "Team" (so heißen bei uns die Fach- und Bildungsgangkonferenzen) zugeteilt werden und nicht zweien, wie sonst üblich. Sprich: Vollzeitkräfte und Teilzeitkräfte, die mind. 13 Stunden unterrichten, sind in zwei Teams (i. d. R. einem Fachteam und einem Bildungsgangteam), die Teilzeitkräfte, die 12 Stunden oder weniger unterrichten, in nur einem Team. Und dementsprechend müssen sie dann auch an den Teamsitzungen/Fachkonferenzen teilnehmen.
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Und wenn ich nicht absage und mich infiziere, sollte ich dann den PCR-Test selbst bezahlen müssen? Und die, dir jetzt wieder in Restaurants gehen oder im Stadtzentrum einkaufen und sich infizieren?
Ja, auch die könnten m. E. ruhig für einen evtl. notwendigen PCR-Test aufkommen müssen. Ich selbst wäre dazu in einem solchen Fall auf jeden Fall bereit (Begründung: siehe mein Post von gestern).
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Soll doch auch jeder der irgendwo hin in den Urlaub fliegen will den Test aus eigener Tasche bezahlen, ne?
Ja, warum denn nicht? Ich fände es durchaus in Ordnung, wenn jeder dafür selbst aufkommen müsste. Warum sollen denn andere dafür zahlen müssen, wenn ich mich "amüsieren" will und damit eine Corona-Infektion quasi in Kauf nehme?
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"Neues aus Uhlenbusch" (darüber habe ich mich gerade mit einer Kollegin unterhalten
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Ferienhaus
- auf Camping habe ich mittlerweile keine Lust mehr (war aber als Jugendliche sehr viel mit meinem Vater im Wohnmobil unterwegs; also würde ich mich im Zweifelsfall wieder dafür entscheiden).Schorle oder "reines" Wasser?
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Einige meiner SuS sind nun mittlerweile auch geimpft. Aus meiner eigenen BFS-Klasse sind es seit gestern drei SuS, aus einer FOS-Klasse weiß ich von zwei SuS und aus zwei BES-Klassen ebenfalls von insgesamt drei SuS. Diese Schüler*innen sind aber alle schon mind. 17 Jahre alt.
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Jap, das sieht man tatsächlich mal, das muss aber wirklich an der "Hauptstraße" stehen und nicht direkt vor der Tür. Dann kommen mehr vorbei und es ist auch anonymer

Die Schwester und Schwager meines Lebensgefährten wohnen in einer kleinen Siedlung mit Einfamilienhäusern (Dorfgröße: ca. 700 EW). Da nehmen auch Spaziergänger*innen mal was aus den Kisten
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Das ist echt n "Dorfproblem"
Nö! Siehe oben! Das kann m. E. höchstens da ein Problem sein, wo die Leute nichts Gebrauchtes geschenkt haben bzw. benutzen möchten oder wo eben die Häuser so abgelegen sind, dass niemand daran vorbeikommt
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