Beiträge von Humblebee

    Übrigens finde ich es ziemlich ätzend, dass an manchen Tagen vor jeder dritten Haustür ein Karton mit ollem, durchwühltem, unbrauchbarem Zeug steht. Die Reste verteilen sich nach ein paar Stunden auf Bürgersteig und Straße, bis die städtischen "Tatortreiniger" irgendwann aufräumen. Die meisten edlen Spender haben entweder zu volle Mülltonnen oder sind zu faul, ihren Kram zu Sammelstellen zu bringen oder kostenpflichtig zu entsorgen. Schreckliche "neumodische" Angewohnheit.

    Das ist bei uns zum Glück nicht der Fall. Die Kartons/Kisten, die einige vor die Tür stellen, werden - zumindest hier in der Siedlung, wo ich wohne - abends wieder 'reingeholt. Und sollte sich nach einigen Tagen keine Abnehmer*innen gefunden haben, wird der Kram wohl entsorgt (jedenfalls stehen die Kisten nicht länger vor den Türen).

    Glaubst du nicht, dass es im Herbst/Winter wieder Lockdowns geben wird? Wo doch jetzt schon argumentativ vorbereitet wird: "4. Welle wird kommen", "Delta-Variante viel gefährlicher und ansteckender", "Schulen werden nicht immer offen bleiben können" usw.

    Es mag durchaus sein, dass es nochmal einen "Lockdown" geben könnte. Wie ich bereits sagte: Eine Glaskugel haben wir alle nicht! Dass solch eine Entscheidung aber in irgendeiner Weise mit der Bundestagswahl zusammenhängen könnte, halte ich für ausgemachten Blödsinn!!!

    Osnabrück bietet nur einen Quereinstiegsmaster, für den man auch eine Ausbildung braucht, soweit ich das in Erinnerung habe, und kein grundständiges Lehramtsstudium mt Bacherlor.

    Nein, in Osnabrück kann man meines Wissens "ganz normal" den Master of Education im Lehramt an berufsbildenden Schulen studieren und muss im Vorfeld den Bachelorstudiengang "Berufliche Bildung" absolvieren. Siehe auch hier: https://www.uni-osnabrueck.de/studieninteres…denden-schulen/

    Dass es sich um einen "Quereinstiegsmaster" handelt, wüsste ich nicht. Allerdings kann ich mit diesem Begriff auch nicht wirklich etwas anfangen. Was aber zutrifft, ist, dass man, wenn man die beruflichen Fachrichtungen "Sozialpädagogik" oder "Pflegewissenschaften" in OS studieren will, eine einschlägige Berufsausbildung absolviert haben muss.

    Für Hannover hast du recht; da habe ich mich vertan.

    Nichtsdestotrotz ist es aber doch so, dass man zwar die berufliche Fachrichtung "Sozialpädagogik" vielleicht nur an wenigen deutschen Unis studieren kann, wohl aber "Sozialpädagogik" oder "Sonderpädagogik" als Zweitfach wählen kann, oder? Da habe ich zumindest in meiner Schullaufbahn mittlerweile eine ganze Reihe von Lehrkräften kennengelernt, die z. B. die beruflichen Fachrichtungen "Wirtschaft(swissenschaften)" oder "Pflegewissenschaften"/"Gesundheit" mit diesem Zweitfach kombiniert haben.

    In meinem BL gibt es z.B. keine einzige Uni, die das Fach ausbildet

    Ja, das ist wirklch schade. In Hessen gibt es leider meines Wissens auch gar keine Uni, wo man die berufliche Fachrichtung "Pflegewissenschaften" oder "Gesundheit/Pflege" studieren kann, obwohl in dem Bereich sicherlich auch ein immer größer werdender Bedarf da ist.

    Nun ja, das war in diesem Thread gerade alles ziemlich Offtopic und hilft der TE wohl wenig weiter!

    Sozialpädagogik auf Lehramt nur an ganz wenigen Hochschulen deutschlandweit.

    Sind es wirklich nur "ganz wenige" Hochschulen in Deutschland, die "Sozialpädagogik" als berufliche Fachrichtung für das Lehramt an beruflichen Schulen anbieten? Für andere Bundesländer bin ich dahingehend nicht so gut im Bilde, aber hier in Niedersachsen bieten von den fünf Unis und einer Fachhochschule, an denen man das Lehramt an berufsbildenden Schulen studieren kann, drei Unis diese Fachrichtung an (Hannover, Osnabrück und Lüneburg).

    laleona: Die Medien geilen sich an den Mutationen auf, aber alles halb so wild... Der Lauterbach verkündete bei der letzten Mutation auch Inzidenzen weit über 300 und es ist dann doch nicht so gekommen.

    Mutationen sind normal bei Viren und diese erhöhte Infektiösität bei jeder weiteren Variante sollte auch nicht überbewertet werden.

    Deine Kinder haben nichts zu befürchten, keine Angst ;) .

    DAS allerdings finde ich nun doch zu "verharmlosend"! Woher willst du denn so genau wissen, dass "alles halb so wild" sei und Laleonas Kinder "nichts zu befürchten" haben?

    laleona : Ich hoffe einfach und drücke uns allen die Daumen, dass die Delta-Variante sich doch nicht so schnell und heftig verbreitet, wie von einigen befürchtet.

    Dann nenn's Fakenews. Solange etwas völlig unklar ist, muss man es nicht in die Welt setzen.

    Solange ich dazu schreibe, dass etwas noch nicht klar ist oder noch nicht klar sein kann, weil Langzeit-/Späfolgen - egal ob psychischer, körperlicher, wirtschaftlicher, ... Art - von Covid-19 logischerweise zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht nachgewiesen werden können, sind es für mich auch keine "Fake News".

    Hat jemand angenehme Nachrichten, was Corona betrifft? Ich bräuchte dringend welche. Bin superdeprimiert.

    Warum bist du denn so deprimiert?

    Angenehme Nachrichten für mein Bundesland -(wobei die dir nicht wirklich etwas "nützen", da du ja am anderen Ende der Republik wohnst): höchste Inzidenz heute bei 10,3 (LK Stade), sechs Landkreise und eine kreisfreie Stadt bei 0,0. Sieben weitere Landkreise und eine kreisfreie Stadt haben derzeit nur einen aktiven Corona-Fall; in meinem Wohnort sind es drei Fälle, im Landkreis, wo ich arbeite, fünf.

    Sonst wäre auch ein "Jugendliche werden möglicherweise keinen Job finden, weil sie im Coronajahr zu wenig gelernt haben" sachlich oder "ob die heranwachsende Generation häufiger an Depressionen erkrankt, weil sie als Kleinkind nur Menschen mit Masken/ohne Mimik gesehen haben wird sich noch zeigen" sachlich.

    Warum meinst du denn, dass solche Aussagen "unsachlich" seien? Durch die Einschränkungen "möglicherweise" und "... wird sich noch zeigen" zeigt man doch an, dass man es noch nicht sicher weiß. "Unsachlich" - also von Vorurteilen oder Gefühlen bestimmt - finde ich diese Aussagen dadurch aber nicht, sondern nur "mit Unsicherheiten behaftet". Das trifft genauso auf mögliche Langzeitfolgen von Corona zu. Und das ist doch genau das, was Kris auch gesagt hat:

    [...] wir werden es nie genau wissen. Wer in 10 Jahren Herzinfarkt oder Schlaganfall erleidet, wenn irgendwann Nieren versagen oder vorzeitig Demenz ausbricht, kann genau wie bei Krebs die Ursache nicht eindeutig bestimmt werden.

    Daran kann ich nichts "Unsachliches" erkennen.

    Ich bitte im Gegenzug darum, den Kontext zu berücksichtigen. Die Aussage bezog sich direkt auf Firelillys Statement - eine Pauschalisierung kann man, muss man hier aber nicht zwingend herauslesen.

    Ok, dann habe ich das missverstanden. Für mich las es sich so, als würden sich generell alle TZ-Kräfte "ausgebeutet" oder - wie Firelilly schrieb - "ausgeraubt und misshandelt" fühlen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das stark übertrieben ist, denn wenn dem so wäre, hätten wohl viele mir bekannte Lehrkräfte ihren Job bereits an den Nagel gehängt und sich stattdessen (wieder) einen Arbeitsplatz in der freien Wirtschaft gesucht.

    Und wie bekommt man eigentlich eine Mutter-Kind-Kur oder Reha, geht das überhaupt als Privatpatient?

    Ja, natürlich geht das! Warum denn wohl nicht? Ich kenne verschiedene Kolleg*innen, die schon mal eine "Kur"/Reha oder eine Mutter-Kind-Kur gemacht haben und diese auch von den PKV bezahlt wurde.

    Ich möchte in diesem Zusammenhang gerne mal erwähnen, dass ich persönlich tatsächlich noch nie Probleme mit meiner PKV oder der Beihilfestelle hatte. Auch hatte ich noch nie das Gefühl, als Privatpatientin "anders" - weder besser noch schlechter - von Ärzt*innen behandelt worden zu sein. Und auch eine Chefarztbehandlung - ja, das war tatsächlich der "Klinikdirektor", nicht nur ein/e Oberarzt/ärztin! - habe ich bereits erhalten.

    Nun ja, da scheine ich wohl bisher Glück gehabt zu haben. Denn die Erfahrungen der anderen User*innen hier sind ja deutlich anders.

    Aber ich glaube, ich bin eine der wenigen hier, die mit keinem Beamten verheiratet sind.

    Mal abgesehen davon, dass ich selbst nicht verheiratet bin, ist mein Lebensgefährte auch kein Beamter. Und in meinem Bekanntenkreis sind von den Beamt*innen (Lehrkräfte sowie eine Finanzbeamtin und eine Polizistin) nur zwei ebenfalls mit einem Beamten/einer Beamtin verheiratet. ;) Da fällt mir gerade mal wieder auf, dass ich überhaupt erstaunlich wenige (Ehe)paare kenne, wo beide Lehrkräfte sind.

    Das widerspricht aber den Vorgaben des Niedersächsischen Schulgesetzes. Das kann man sicherlich schulintern so regeln und auch gut begründen entspricht aber nicht den Vorgaben. Grundsätzlich sind alle Lehrkräfte und auch PMs, die das Fach gerade unterrichten und alle Lehrkräfte, die das Fach als Lehrbefähigung haben, Teil der Fachkonferenz. Entsprechend kann sich keiner beschweren, wenn ein Schulleiter auf Anwesenheit besteht.

    Ich bin mir nicht so sicher, ob das wirklich dem nds. Schulgesetz widerspricht. Zum einen gibt es für BBS gar keine "Fachkonferenzen" - ich habe nochmal nachgelesen: laut Schulgesetz heißen sie an BBS "Fach- und Bildungsganggruppen". Zum anderen findet sich im Runderlass "Besondere Regelungen für teilzeitbeschäftigte und begrenzt dienstfähige Lehrkräfte an öffentlichen Schulen" von 2017 folgende Formulierung: "Sofern eine entsprechende Reduzierung bestimmter teilbarer und nicht teilbarer außerunterrichtlicher Tätigkeiten (z. B. Teilnahme an Konferenzen und Prüfungen) auch durch alternierenden Einsatz nicht ermöglicht werden kann, ist die dadurch im Verhältnis zu Vollzeitkräften entstehende stärkere Belastung an anderer Stelle zumindest annähernd auszugleichen, soweit ein Ausgleich nicht schon durch die Erleichterungen der Nummern 2.1.1 bis 2.1.6 erreicht wird." (unter diesen Nummern findet sich z. B. die Regelung, dass mind. ein unterrichtsfreier Tag ermöglicht werden sollte, die teilzeitbeschäftigte Lehrkraft nicht zu viele Springstunden haben sollte etc.).

    Der erste Teil des Satzes bedeutet doch - so würde ich es zumindest verstehen -, dass es durchaus möglich ist, schulintern eine Reduzierung der nicht teilbaren außerunterrichtlichen Aufgaben für Teilzeitkräfte vorzunehmen, oder?

    Kommt aufs Bundesland drauf an, bei uns müssen Teilzeitkräfte nur eine Fachkonferenz machen, Vollzeit zwei (Berlin), aber in Brandenburg gehört z.B. jeder der Fachkonferenz an, der in dem Fach unterrichtet.

    Ob das auch auf's Bundesland ankommt, kann ich gar nicht sagen. Ich weiß aber sicher, dass es an meiner Schule so festgelegt wurde, dass Teilzeitkräfte, die weniger als die Hälfte der Soll-Stundenzahlen unterrichten, nur einem "Team" (so heißen bei uns die Fach- und Bildungsgangkonferenzen) zugeteilt werden und nicht zweien, wie sonst üblich. Sprich: Vollzeitkräfte und Teilzeitkräfte, die mind. 13 Stunden unterrichten, sind in zwei Teams (i. d. R. einem Fachteam und einem Bildungsgangteam), die Teilzeitkräfte, die 12 Stunden oder weniger unterrichten, in nur einem Team. Und dementsprechend müssen sie dann auch an den Teamsitzungen/Fachkonferenzen teilnehmen.

    Und wenn ich nicht absage und mich infiziere, sollte ich dann den PCR-Test selbst bezahlen müssen? Und die, dir jetzt wieder in Restaurants gehen oder im Stadtzentrum einkaufen und sich infizieren?

    Ja, auch die könnten m. E. ruhig für einen evtl. notwendigen PCR-Test aufkommen müssen. Ich selbst wäre dazu in einem solchen Fall auf jeden Fall bereit (Begründung: siehe mein Post von gestern).

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