Beiträge von Humblebee

    Wir sind aber seit Wochen bei Inzidenzwerten, die eine Infektion sehr unwahrscheinlich machen, vorausgesetzt man hält sich an normale(!) Regeln.

    Außerdem kommt es wohl auch auf die Zusammensetzung der Schülerschaft an, ob Corona eingeschleppt wird. Ich habe Vertrauen zu allen meiner Schüler.

    Ich habe auch Vertrauen zu meinen SuS. Nichtsdestotrotz hatten wir im beruflichen Gymnasium in der vorletzten Woche eine infizierte Schülerin (die sich - wie ich stark vermute - auch an die Hygieneregeln inkl. Maskenpflicht gehalten hat, aber leider das Pech hatte, dass ihr Vater mit einem symptomlos infizierten Kollegen zusammengearbeitet hatte). Zum Glück haben sich aber keine weiteren Schüler*innen bei ihr angesteckt, was wohl insbesondere daran liegt, dass alle FFP2-Masken getragen haben und Abstände einhalten.

    Wenn es Verpflegung gibt, braucht man keine eigene vom entsprechenden Tagegeld kann.

    Kannst du mir diesen Satz bitte näher erläutern! :ka:

    Wenn es Verpflegung gibt, wird doch gar kein Tagegeld bezahlt. Aber dann sind die Kosten für die Verpflegung doch in den Kosten für die Fortbildung selber enthalten und die bekommt man doch auch erstattet (oder sie wird direkt von der Schule bezahlt). Oder habe ich da irgendwo einen Denkfehler?

    In der Sache hat Firelilly durchaus recht, auch wenn ich im speziellen Fall der Refausbildung der Meinung bin, dass es ausreichen würde, wenn die Ausbilder eine Verpflegungspauschale bekommen und der Tag halt dann so geplant wird, dass sie sich selbst verpflegen können.

    Dem stimme ich auch zu. Wie ich bereits schrieb: Bei uns im BBS-Bereich sind zumindest an den mir bekanntnen Schulen Buffets oder sonstige "ausgeartete" Verpflegung an Prüfungstagen oder zu Unterrichtsbesuchen absolut unüblich. Und das ist auch gut so!

    Keine Maskenpflicht stimmt dagegen. Ein wahrer Segen für die geplagten Schüler und Lehrer.

    Inwiefern werden SuS und Lehrkräfte durch das Tragen von leichten OP-Masken "geplagt"?

    In NDS fällt bei niedrigen Inzidenzen auch die Maskenpflicht in den Schulen weg. Da aber die Gesundheitsämter i. d. R. im Infektionsfall von SuS trotzdem alle, die keine FFP2-Masken getragen haben, in Quarantäne setzen, trage ich sie auch noch (zumindest bis Anfang Juli, wenn meine Zweitimpfung zwei Wochen her ist).

    Die Testpflicht gilt bis Schuljahresende und daher dürfen die Erziehungsberechtigten auch weiterhin ihre Kinder (oder eben die volljährigen SuS sich selbst) nach Antrag vom Präsenzunterricht befreien lassen.

    BTW: Wenn mich eine Fortbildung vom Thema her nicht intessiert, melde ich mich logischerweise dafür nicht an! Aber an Fobis zu "Classroom management" oder zu neuen Bildungsplänen habe ich schon teilgenommen und die waren sehr interessant und ich habe daraus jede Menge für meinen schulischen Alltag (nicht unbedingt für Beförderungen u. ä.; danach strebe ich nicht) mitgenommen.

    Daher kann ich diese Aussage/Frage absolut nicht nachvollziehen:

    Was habe denn ich bitte schön von einer Fortbildung über ... Classroom management oder den neuen Bildungsplan oder Unterrichtsmethode XY?

    Es zwingt dich doch keiner solch eine Fobi zu besuchen, wenn du deines Erachtens nichts davon hast!?

    Okay, gut, dann strecke ich das vor und reiche die Kosten direkt in Kiel (Dienstherr) ein oder muss das über den Tisch des Schulleiters gehen?

    Das kannst du doch über die Reisekosten abrechnen oder in SH nicht? Auszug aus der "Niedersächsischen Reisekostenverordung":

    § 7 Tagegeld, Aufwandsvergütung für Verpflegung

    (1) 1Für Mehraufwendungen für Verpflegung erhalten Dienstreisende ein Tagegeld. 2Die Höhe des Tagegeldes bemisst sich nach der Verpflegungspauschale nach § 9 Abs. 4 a Satz 3 des Einkommensteuergesetzes. 3Führen Dienstreisende an einem Kalendertag mehrere Dienstreisen durch, so sind für die Berechnung des Tagegeldes die Abwesenheitszeiten zusammenzurechnen. 4Wird ein Dienstgeschäft im Umkreis von zwei Kilometern zur Dienststätte oder zur Wohnung erledigt, so wird ein Tagegeld nicht gewährt; dies gilt nicht für Dozentinnen, Dozenten, Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Fortbildungsveranstaltung.

    EDIT: Sorry Sissymaus, ich sehe gerade, dass du das auch schon geschrieben hast!

    Und mein Partner kommt von seinen Fortbildungen mit Präsentkörben wieder oder erzählt, dass es ein opulentes Buffet gab.

    Mein Partner nicht. Wenn der eine Fortbildung hat, gibt es auch nur Getränke, Kekse und vielleicht noch belegte Brötchen. Mittagessen müssen die Teilnehmer*innen erstmal selbst bezahlen, bekommen aber i. d. R. die Kosten vom Betrieb erstattet.

    Die Unterschiede in den Möglichkeiten, die man hat, scheinen deutschlandweit derzeit SEHR groß zu sein.

    Auf jeden Fall! Hier benötigt man aufgrund der sehr niedrigen Inzidenzen - in der Stadt, in der ich wohne, liegt sie heute bei 10,1; in den umliegenden Landkreisen zwischen 0,0 (!) und 3,1 - bspw. zum Essengehen - egal ob Außen- oder Innengastronomie - keinerlei Nachweis mehr.

    I Wish … werde ich mir bald als richtige Lehrkraft aber mal rausnehmen.

    Wieso "rausnehmen"? Uns wurde schon im Referendariat gesagt, dass wir während des Unterrichts ruhig trinken sollen, es sei denn, dies sei in Fachräumen oder durch die Schulleitung/Schulordnung ausdrücklich verboten. Zum Glück kenne ich aber keine Schule, wo letzteres der Fall ist. In Fachräumen dürfen KuK und SuS bei uns aber auch nur auf dem Gang etwas trinken.

    Manche Gruppen kann man nicht alleine lassen, da kannst du nicht mal aufs Klo gehen, wann du willst.

    Nee, auf's Klo gehe ich während des Unterricht auch nicht. Aber in den Pausen schon. Wieso gehst du denn den ganzen Vormittag gar nicht auf die Toilette Kris24 ?!?

    Natürlich kann man unsere älteren SuS eher mal alleine lassen als jüngere und in meinen Theorieunterrichtsstunden eher als im fachpraktischen Unterricht, das ist klar. Im PC-Raum lasse ich Klassen auch nicht unbedingt allein.

    Ist bei mir auch so und ich merke sofort, wenn ich keine Allergietabletten genommen habe (was ich leider manchmal abends vergesse, die machen aber so müde, dass andere Zeiten blöd sind). Die Jahre davor habe ich schon lange keine mehr genommen.

    Genau dasselbe bei mir! Ich hatte Jahre, wo ich keine Cetirizin nehmen brauchte und im Moment geht es gar nicht ohne. An einigen Tagen hatte ich schon das Gefühl, die helfen nicht mal mehr :( ...

    im Lehrerzimmer auch für alles und jeden Verfügbar/ansprechbar zu sein.

    Also, das bin ich definitv nicht! Wenn ich Pause habe, mache ich auch Pause und bin nicht für KuK oder SuS "verfügbar", wenn ich gerade keine Lust auf Gespräche habe!

    Und auch im Unterricht bin ich mal nicht 100%ig präsent, wenn die SuS Stillarbeitsphasen haben. Das heißt natürlich nicht, dass ich nicht mitbekomme, was im Klassenraum passiert, aber schon, dass ich mich mal zurücknehme, aus dem Fenster schaue, etwas trinke o. ä.

    Ich selber hatte auch ein mal einen Kurs mit 30 Schülern.

    Das kann ich "toppen"! Ich hatte vor einigen Jahren mal im BG in der 13. Klasse einen Englischkurs gA mit 32 SuS. Auch unsere 11er BG-Klassen haben meist eine Klassenstärke von 28 bis 30 SuS. Im Gegensatz dazu haben wir aber z. B. in einigen Berufsschulklassen nur 10-15 SuS.

    lassel : Nachlesen kannst du das für die allgemeinbildenden Schulen in NDS im Runderlass "Klassenbildung und Lehrkräftestundenzuweisung an den allgemein bildenden Schulen": http://www.voris.niedersachsen.de/jportal/?quell…d.psml&max=true

    Im ersten Halbjahr hat man relativ früh in den Fächern jeweils einen Fachdidaktiktag an der Schule der jeweiligen Lehrbeauftragten. Man besucht eine Unterrichtsstunde im jeweiligen Fach des/der LB und behandelt diverse Fachdidaktikaspekte.

    Ach, das ist ja interessant! Wir waren bei unseren Seminarleiter*innen nie in deren Unterricht. D. h. doch: bei meiner Pädagogikseminarleiterin war ich tatsächlich mehrere Male in ihrem Unterricht dabei, weil sie zufällig an meiner Ref-Schule war und auch die Fächerkombi Wirtschaft und Englisch hatte.

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