Beiträge von Humblebee

    Gibt´s (aus GS und FöS) noch jemanden, der noch nicht geimpft ist? Ich hab noch nicht mal einen Termin, dabei sind die Bayern doch angeblich so toll (das sagt zumindest unser Maggus immer). Ich fühle mich schon ganz ... aussätzig - Überträgerin der Pest oder so :zahnluecke:

    Hier in Niedersachen war der "Impfstart" für die die Grund- und Förderschullehrkräfte und -mitarbeiter*innen sowie das Kita-Personal erst gestern. Von daher dürfte es hier erst wenige geben, die bereits geimpft sind, schätze ich.

    Mein Mann hat mir eine Smartwatch geschenkt und ich habe mir angewöhnt, möglichst täglich Spaziergänge zu machen (Danke an die Uhr mit den immer wieder netten Motivationsmitteilungen :victory: ). Aber ich bin es soooooo leid, immer alleine da draußen herum zu laufen. Ich möchte mich einfach gerne mal unterhalten, und hab niemanden dafür.

    Mal ganz blöd gefragt: Käme für dich die Anschaffung eines Hundes infrage? Ich habe zwar selber noch nie einen Hund gehabt, höre aber von Bekannten immer wieder, dass sie beim Gassigehen oft mit anderen Hundebesitzer*innen ins Gespräch kommen. Eine Kollegin hat sogar dabei ihre heute beste Freundin vor einigen Jahren kennengelernt (da war diese Kollegin - die allein lebt - auch gerade neu an unsere Schule gekommen und kannte außer uns KuK noch niemandem am Schulort, der auch ihr Wohnort ist).

    In Niedersachsen besteht die Möglichkeit des Quereinstiegs m. E. in allen Schulformen. Es gibt hier den "Quereinstieg in den Vorbereitungsdienst" (also in das Referendariat) oder den "direkten Quereinstieg" (das ist das, was du für Bayern als "Seiteneinstieg" beschreibst). Nähere Infos siehe hier: https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/sch…nst-166228.html

    Da wurde ich aber nicht genommen, aus dem ganz offensichtlichen Grunde weil ich an einer Berufsschule offen gesagt auch gar nicht tätig werden will. Dort habe ich ja wieder Technik, Softwareentwicklung usw... ich sehe meine Stärken eher in der pädagogisch-didaktischen Arbeit mit den Schülern und weniger als Know-How-Tank, mit dem sich die beruflichen Schulen auf den aktuellsten Stand bringen können.

    Diese Argumentation kann ich im Übrigen überhaupt nicht nachvollziehen. Warum meinst du denn, dass du an einer beruflichen Schule nicht pädagogisch-didaktisch mit den Schüler*innen arbeiten könntest?

    Alles was nicht Lebensmittel ist. Ich glaube kaum, dass das ein Helvetismus ist.

    Um nochmal darauf zurückzukommen: das "Warenhaus" ist eine auch im deutschen Einzelhandel gut bekannte Betriebsform. Es gibt allerdings auch so einige Warenhäuser mit Lebensmittelabteilung. Die bekanntste Warenhauskette ist - wie Conni schon schrieb - "Galeria Karstadt Kaufhof". Die Betriebsform "Warenhaus" wird tatsächlich bei Wikipedia gut erklärt: https://de.wikipedia.org/wiki/Warenhaus

    Zum „Warenhaus“: Mir ist dieser Begriff zuletzt bewusst in den 80ern begegnet, als es eben neben Karstadt und Kaufhof noch Hertie und Horten gab. Danach nahm diese Warenhaus-Kultur irgendwie ab und wurde teilweise von den großen Supermärkten wie real oder Kaufland übernommen. So erlebe ich es auch momentan, dass eben weniger Warenhäuser aufgesucht werden, sondern man eher die großen Supermärkte aufsucht und die nicht alltäglichen Dinge (Bücher, Kleidung, Parfümerie ...) im entsprechenden Geschäft besorgt.

    Da gebe ich dir vollkommen recht. Bis vor ca. 25-30 Jahren gab es noch viel mehr Warenhäuser in den deutschen Innenstädten; mittlerweile kaufen mehr Kunden in Verbrauchermärkten (also den großen Supermärkten) in Industriegebieten oder am Stadtrand.

    Ich kenne übrigens immer noch viel mehr positiv Getestete als Geimpfte.

    Ich kenne auch eine ganze Reihe postiv Geteste (so ca. 25-30 oder so gar noch mehr müssten es im weiteren Bekanntenkreis mittlerweile sein), weiß aber nur von drei Personen im Verwandten- und Bekanntenkreis, die schon geimpft wurden: eine Verwandte und die Mutter unserer Nachbarin (beide über 80), die vorletzte bzw. vor drei Wochen beide mit "Biontech" ihre erste Impfung erhalten haben sowie die Tochter einer Bekannten, die im Pflegeheim arbeitet und schon beide Impfungen erhalten hat (da die erste bereits ziemlich früh im Januar war, müsste es sich ja auch um "Biontech" oder "Moderna" handeln). Alle drei hatten nur Schmerzen an der Einstichstelle und teilweise im geimpften Arm.

    Ich vermute daher, dass es nicht gleichmäßig verteilt ist, sondern an manchen Orten, in manchen Peergroups geballt auftritt.

    Die postiv getesten Personen, die ich kenne, sind/waren zwischen 16 (ein Schüler aus meiner Klasse, den es jetzt während der Schulschließungen im Januar "erwischt" hatte) und 95. Sie wohnen hier in der Region, aber auch in anderen Gegenden Niedersachsens, in SH, NRW, Bayern, BW, Sachsen und in Schweden.

    I couldn't care less. Arbeite besser an deiner Überheblichkeit, Personen anhand geschriebener Texte charakterisieren zu wollen.

    Merkwürdig, dass ich wohl nicht die Einzige bin, die aus der Art und Weise, wie du hier schreibst, eine gewisse Überheblichkeit herausliest (siehe Beiträge anderer User*innen weiter oben)...8)

    Nun gut, kommen wir zu einem Fazit: Dir kann hier nicht geholfen werden - deine Ansprechpartnerin bleibt weiterhin die Landesschulbehörde - und du willst dir scheinbar auch gar nicht helfen lassen, da du eh schon alles (besser) weißt!

    Und damit bin ich 'raus und sehe meine Antworten an dich als reine Zeitverschwendung an.

    Im Kontext des Referendariats ist vielmehr die Frage, aus welchem Grund sämtliche Studienfächer für das Lehramt an Berufsbildenden Schulen auf dezidierte berufliche oder schulische Ausbildungsgänge ausgerichtet sind ("Farbtechnik und Raumgestaltung" auf die Berufsfachschule "Farbtechnik und Raumgestaltung" oder Wirtschaftswissenschaften auf die Fachoberschule Wirtschaft), die Fachoberschule Gestaltung jedoch ausgespart wird.

    Könnte vielleicht daran liegen, dass der Großteil der SuS an einer BBS in beruflichen und schulischen Ausbildungsgängen beschult wird?!? Der Anteil der SuS in der FOS Gestaltung, im BG Gestaltungs- und Medientechnik oder im Ausbildungsberuf "Mediengestalter Digital und Print" ist demgegenüber halt recht gering. Und dafür wird sich vermutlich die Einrichtung einer eigenen beruflichen Fachrichtung (plus "Kunst" als Unterrichtsfach) an den Unis nicht lohnen, schätze ich.

    ür das BK-Ref braucht man auch 52 Wochen fachpraktische Tätigkeit.
    Wie sieht das in Nds aus?

    Das ist hier eigentlich genauso. Auszug aus dem Merkblatt zur Einstellung in den Vorbereitungsdienst für das Lehramt an berufsbildenden Schulen - Stand Februar 2020: "2.4 Berufspraktische Tätigkeit: Der Nachweis über eine einjährige bzw. zweijährige für die Fachrichtung förderliche berufspraktische Tätigkeit oder Berufsausbildung gem. Anlage 5 zu § 6 Abs. 7 (Nds. MasterVO-Lehr) ist spätestens zwei Monate vor dem Einstellungstermin nachzureichen. Spätestens zum Einstellungstermin muss die berufspraktische Tätigkeit in Gänze nachgewiesen sein." (herunterzuladen auf der Seite https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/sch…len-167437.html)

    Allerdings meint der TE ja, dahingehend von der LSB anderweitige Auskünfte erhalten zu haben. Wird wohl am Unterrichtsfach "Kunst" liegen, das es eben hier im Zusammenhang mit dem Studiums des Lehramts BBS gar nicht gibt.

    Gottseidank kannst du kein Kollege von mir werden.

    Von mir glücklicherweise auch nicht, da meine Schule nichts in Richtung "Gestaltung" anbietet.

    mit dieser Einstellung würde vom beruflichen Schulwesen absehen. Da wirst du, deine Kolleginnen, Kollegen und Lerngruppen keine Freunde haben.

    Genau das denke ich auch.

    Liebe/r Finch : Ich würde dir dringend empfehlen vor Beginn deiner Tätigkeit als Lehrkraft an deiner Einstellung zu arbeiten!

    Hier vor Ort wird an vielen Gymnasien bereits Kunst durch Quereinsteiger vermittelt. Im Bezug auf das Fach Kunst ist Schönwetterphase anscheinend beständig. :)

    Ob das allerdings auch für die berufsbildenden Schulen gilt, weiß ich nicht. Wenn ich mir die derzeit freien Stellen für Theorielehrkräfte an den nds. BBS so anschaue, gibt es dort genau eine freie Stelle für das Fach Kunst (allerdings in Kombination mit angewandter Informatik): https://www.eis-online-bbs.niedersachsen.de/FreieStellenTL.aspx

    Das würde in meinem Fall nicht anders sein. Einsatzmöglichkeiten: Berufliches Gymnasium, Fachoberschule, Berufsfachschule Medien bzw. Berufsschule Mediengestaltung, Vermittlung einfacherer Lehrinhalte in anderen Berufsfachschulen.

    Irgendwie widersprichst du dir, denn in deinem Eingangspost war von "Berufsschule" gar nicht die Rede.

    Dort schriebst du ja:

    Kann man unter vorliegenden Gegebenheiten – Kunst ist hier ein sg. „Mangelfach“ – das Referendariat an der Berufsbildenden Schule innerhalb vollzeitschulischer Bildungsangebote absolvieren

    Und diese Frage würde ich persönlich weiterhin mit "Nein" beantworten.

    Das ist ein weit verbreiteter Irrtum.

    Wo genau liegt deiner Meinung nach irgendein "Irrtum"? ich habe dich lediglich gefragt, was du mit deiner Aussage meintest: "Hinzukommt, das für die Fachoberschule Gestaltung – zumindest in Niedersachsen – kein Lehramt im Kontext der Berufsbildenden Schulen angeboten wird. Die Fächer zielen deutlich auf die berufliche Ausbildung ab." Das hast du ja nun beantwortet. Alles klar.

    Sowohl die Fachoberschule Gestaltung, angeboten in jedem Bundesland, wie auch das berufliche Gymnasium bieten mehr als genug Wochenstunden zur Unterrichtung in Vollzeit. Hinzukommen Lehrinhalte - etwa das technische Zeichnen - für die handwerklichen Ausbildungsberufe und die Unterrichtung von angehenden Mediengestalterinnen und Mediengestaltern.

    Ich kann nur wiederholen, dass unsere Referendare alle sowohl in Vollzeitschulformen als auch in Teilzeit-, also Berufsschulklassen, und in den verschiedensten Bildungsgängen (vom BG über Berufsfachschulen bis zu den Berufseinstiegsklassen) eingesetzt werden. Dass sie diese unterschiedlichen Bildungsgänge kennenlernen sollen, wird insbesondere von den Studienseminaren vorgegeben. Wenn irgend möglich, sollen sie sogar jeweils eine ihrer Prüfungsunterrichtsstunden in einer Vollzeit- und einen in einer Teilzeitklasse durchführen.

    wird danach im Rahmen der einjährigen Berufsfachschule Leute mit Hauptschulabschluss ausbilden. Davon bin ich weit entfernt.

    Mit dieser Einstellung wärest du daher meiner Meinung nach an einer BBS komplett verkehrt, da du sicherlich auch in einer einjährigen BFS, der BES o. ä. unterrichten müsstest.

    Konkret werde ich nach dem Referendariat an eine Berufsbildende Schule gehen ...

    Woher weißt du das übrigens schon so genau? Hast du jetzt - obwohl du dein Studium noch gar nicht beendet hast - schon eine Planstelle in einigen Jahren sicher?

    Ich möchte aber noch einmal betonen, dass ich in den 20 Jahren, die ich an einer BBS in Niedersachsen tätig bin, es noch nie erlebt habe, dass Refis, die das Lehramt Gymnasium studiert hatten, ihr Ref an einer BBS absolviert haben. Ob das möglich ist, musst du tatsächlich mit der zuständigen Landesschulbehörde klären, am besten unter "Zuhilfenahme" der BBS, wo du gerne das Ref machen möchtest. Hast du denn mit dieser Schule schon Kontakt aufgenommen?

    Es geht hier doch um die Unterrichtsverteilung, also die Einsatzplanung, wer welche Klasse unterrichtet, und nicht um den Stundenplan, oder? Da wäre bei uns nicht der Stundenplanersteller, sondern unser Schulleiter zuständig, wie auch Bolzbold schon anmerkte.

    Bei uns sind sowohl für die Einsatz- als auch die Stundenplanung die einzelnen Abteilungsleiter zuständig. Für die Stunden- und Vertretungsplanung arbeiten sie jeweils noch mit einer anderen Lehrkraft zusammen.

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