Beiträge von Humblebee

    Ich selbst habe noch keine Kur beantragt, habe aber von einer Kollegin, die aufgrund psychischer Probleme eine Kur gemacht hat, und einer Freundin, die Finanzbeamtin ist (Kur aufgrund einer Stoffwechselerkrankung), gehört, dass der Antrag - der von dir selbst gestellt wird (in "Zusammenarbeit" mit deiner behandelnden Ärztin/Arzt) - bei der Beihilfestelle (und bei der PKV, wenn die Übernahme eines Teils der Kosten für Kuren/Rehamaßnahmen in deinem Vertrag mit drin ist) gestellt werden muss. Für NDS kann man online die notwendigen Formulare herunterladen. Man macht dann einen Behandlungsvertrag mit der Kurklinik, die man sich ausgesucht hat und die einen Platz für den ausgewählten Zeitraum zur Verfügung stellen kann. Bei beiden der oben Genannten wurde der Antrag unproblematisch genehmigt, sie mussten aber - wenn ich mich richtig erinnere - einen Teil der Kosten selber tragen.

    In NDS darf m. E. bei Lehrkräften nur ein Drittel des Kurzeitraums außerhalb der Ferien liegen.

    Einige Infos findest du GoldenGirl hier: Lehrergesundheit: Wie beantrage ich eine Kur? | Betzold Blog

    Ach, ich weiß gar nicht, wie zwei meiner jetzigen Kolleginnen lange Jahre in Norderstedt (Hamburger Speckgürtel) und Kiel (also an der Küste) klargekommen sind und ein ehemaliger Kollege, der nun mit seiner Familie in Eckernförde wohnt und arbeitet (ebenfalls Ostseeküste), ebenfalls nicht am Hungertuch nagt...

    Klinger : Geht's dir eigentlich auch so schlecht in SH wie Firelilly?

    Für einige unserer Bildungsgänge - gerade das BG und die FOS 12 - behaupte ich, dass dem nicht so ist. In diesen Klassen ist die Fehlquote allgemein niedrig und wenn mal jemand zu einer Klausur fehlt, dann glaube ich denjenigen schon, dass sie ernsthaft erkrankt sind.

    Vom Erzbistum schon.

    Stimmt, zum Erzbistum Hamburg gehört auch SH sowie der mecklenburgische Landesteil von MV (habe ich gerade auf der Website des Erzbistums nachgelesen). Es gibt halt nicht so viele Katholik*innen im Norden (insgesamt - laut besagter Website - 364496) ;) . Zum Vergleich: Die "Nordkirche" (Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland) hat in HH, SH und MV laut eigenen Angaben rund 1,8 Mio. Mitglieder (Über uns - nordkirche.de).

    Ein Fischbrötchen ist in Hamburg vielleicht billiger als in Kampen, aber nicht billiger als in den meisten anderen Orten in SH.

    Ich würde behaupten, dass ein Fischbrötchen in Hamburg teurer ist als in vielen Orten im "Inland" von SH, aber genauso teuer oder günstiger als in vielen Orten an der Küste ;) .

    Zur Info, da du es offensichtlich nicht weißt: SH ist kein Teil von HH.

    Na, da bin ich mir aber sicher, dass Moebius das sehr wohl weiß!

    Off topic: Kürzt ihr "ein" tatsächlich mit "'nen" ab? Ich kürze nur "einen" so ab, "ein" kürze ich immer mit "'n" ab.

    "Ich habe gerade 'n leckeres Fischbrötchen gegessen."

    Mache ich genauso! Also, dass ich "einen" mit "'nen" abkürze und "ein" mit "'n".

    Hier werden die Füllungen auch unterschiedlich gemacht, meist mit Marmelade. Die "Spaß"-Version mit Senf kenne ich auch, aber nur aus dem privaten Bereich, nicht vom Bäcker. Außerdem heißen die Krapfen hier durchweg "Berliner".

    Ist hier ähnlich, wobei es Berliner mit unterschiedlichen Füllungen (neben Marmelade z. B. Eierlikör-, Vanille-, Schoko- oder Haselnusscreme) eher zum Jahreswechsel in den Bäckereien zu kaufen gibt. Und ebenfalls zu Silvester oder Neujahr gibt es - im Privaten - den "Scherz" mit Senf in einem Berliner; das war aber vor einigen Jahrzehnten noch beliebter als heutzutage. Wir haben früher in der Familie immer gesagt: Wer den Berliner mit der Senf-Füllung bekommt, hat im kommenden Jahr viel Glück.

    Das konnte ich auch verstehen. Aber dann sollte man nicht sagen, dass es nur 2 Tage gesperrt wird und es dann 2 Wochen sperren. Das ist unredlich. Zudem

    Würde ich gerne die weitere Entwicklung, durchaus nicht zum negativen, zu dem Thema kurz mitteilen

    Na, dann: Sprich' dich aus! Was gibt es so Wichtiges, das du uns mitteilen möchtest?

    Dir ist im Übrigen das Fragezeichen im letzten Beitrag vom Frosch in deinem Thread aufgefallen? Falls nicht, hier nochmal zum Nachschauen:

    <Mod-Modus>

    DennisCicero: damit du das Wochenende dann genießen kannst, mache ich hier bis Montag (?) dann erst einmal zu.

    Kl. Gr. Frosch, Moderator

    Humblebee

    Formal ist das ein Verstoß gegen das Arbeitszeitgesetz, da die 30 Min zwar gestückelt sein dürfen, jedoch muss jedes dieser Stücke mindestens 15 Minuten umfassen. Da fehlen quasi in der kleinen Pause noch 5 Minuten. Wenn Euch jemand ärgern will, wäre das ein Punkt zum rein grätschen.

    Das Arbeitszeitgesetz gilt aber doch nur für nicht-verbeamtete Lehrkräfte, oder? Von denjenigen KuK hat bei uns niemand in der 9./10. Stunde noch Unterricht (da haben wir eh nur max. drei Sportkurse des Beruflichen Gymnasiums, die außerschulisch stattfinden, wie Rudern, Golf oder Bouldern; jetzt im zweiten Halbjahr nur einen einzigen dieser Kurse). EDIT: Und es hat bei uns auch keine Lehrkraft durchgehend von der 1. bis zur 10. Stunde Unterricht. Diejenigen, die die Sportkurse in der 9./10. Stunde geben, haben an dem Tag erst später - meist zur 5. oder sogar erst zur 7. Stunde - Unterricht; darauf wird bei der Stundenplanerstellung geachtet und so steht es auch in unserem Stundenplankonzept. Von daher werden also die vorgeschriebenen Pausenzeiten für alle Lehrkräfte eingehalten, oder sehe ich das falsch?

    Arbeitsrechtlich sind "echte Pausen" solche ab 15 Minuten. Man kann (und sollte!) als Kollegium auch vereinbaren, dass diese Pausen im Lehrerzimmer störungsfrei verbracht werden können und damit wirklich solche sind.

    Absolut richtig!

    Wir haben an meiner Schule nach den ersten drei Doppelstunden 20-Minuten-Pausen und nach der letzten Doppelstunde (also 7./8. Stunde) noch eine zehnminütige Pause. Seit etlichen Jahren hängen an den Lehrkräftezimmern Schilder mit der Aufschrift "Bitte nicht stören - Auch Lehrkräfte brauchen Pause!" und den SuS wird zu Schuljahresbeginn (und bei Bedarf natürlich auch später) mitgeteilt, dass sie sich daran halten sollen. Das klappt hervorragend.

    Auch sprechen wir Lehrkräfte in den Pausen nicht die ganze Zeit über schulische Dinge. Wenn mich diese Gesprächsthemen stören, setze ich mich halt zu KuK, mit denen ich mich über "Außer-Schulisches" unterhalte oder mache - wie hier bereits vorgeschlagen wurde - draußen einen kleinen Spaziergang (das bietet sich ja insbesondere bei Gebäudewechseln an).

    Ich hasse Friseurbesuche auch. Es ist unfassbar teuer, hinterher gibt's kaum Unterschiede zu vorher (habe "schwierige" Haare), an den Waschbecken bekommt man Nackenbeschwerden, weil nicht eine Minute Haare gewaschen wird, sondern 15 min lang 5 verschiedene völlig nutzlose Kuren einwirken sollen und Smalltalk kann ich auch gratis im Lehrerzimmer haben. Für mich leider nutzlos bzw. enttäuschend.

    Schade :( . Die Haarkur massiert mir meine Friseurin übrigens "am Platz" ins Haar und lässt sie unter einem Handtuch einwirken.

    Ich erlebe es bisher noch nicht, aber ich kann mir schon so subtile Altersdiskriminierungen vorstellen:

    • Zweifel an der Kompetenz bei den neuen Medien
    • Verwechslung von Erfahrung mit Unwille zur Veränderung
    • Übertrag von Arbeitsbereichen an Kolleg*innen die noch länger im Dienst sind.
    • Weniger Einbindung in neue junge Kollegiumsgruppen
    • ...

    Solche Sachen halt...

    Ich ergänze: Weniger Einbindung in Arbeitsgruppen u. ä., die sich mit "Neuerungen" an der Schule beschäftigen. Da habe ich es tatsächlich schon erlebt, dass eine Bekannte an ihrer Schule übergangen wurde, d. h. ihr gar nicht mitgeteilt wurde, dass Mitwirkende gesucht wurden.

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