Beiträge von Humblebee

    Das wird besonders im berufsbildenden Bereich deutlich. Lehrkräfte entscheiden hier bisweilen, wer später verletzte Menschen versorgen, Trinkwasser kontrollieren, mit Starkstrom hantieren darf.

    Na ja, darüber entscheiden aber nicht ausschließlich die Berufsschulen bzw. deren Lehrkräfte, denn die Abschlussprüfungen für die Azubis werden ja von den Kammern organisiert und durchgeführt und der praktische Teil der Berufsausbildung findet im Ausbildungsbetrieb statt.

    Die Ausbildung von Rettungssanitäter*innen (auf die spielst du doch mit "verletzte Menschen versorgen" an, oder?) erfolgt außerdem ja gar nicht an beruflichen Schulen sondern direkt bei Rettungsdiensten wie dem DRK, den "Johannitern", den "Maltesern" oder dem ASB.

    Dann hat sich seit meinem Ref geändert, kann natürlicv sein. (Würde aber die Möglichkeit von Huckepackkursen stark erschweren)

    Ja, das hat sich erst mit der Rückkehr zu G9 vor einigen Jahren geändert.

    Jetzt habe ich doch nochmal gegooglet und dazu einige Infos in diesem Artikel von 2018 auf der Website der nds. GEW gefunden: Abitur nach neun Jahren: Was ändert sich? | GEW - Niedersachsen . "Huckepackkurse" sollen demnach trotzdem möglich sein, aber ich habe keine Ahnung, wie man das "unterrichtstechnisch" umsetzt (wir haben am BG keine jahrgangsübergreifenden Kurse).

    gA: grundlegendes Anforderungsniveau: GK

    EA: erhöhtes Anforderungsniveau: LK

    (Beide 4-stündig in NDS in der Fremdsprache)

    KC: Kerncurriculum

    Ich kann mich irren, meine aber, dass in NDS auch in der fortgeführten zweiten Fremdsprache die gA-Kurse/Grundkurse dreistündig und die eA-Kurse/Leistungskurse fünfstündig sind. Nur bei "Neubeginn" einer weiteren Fremdsprache ab Klasse 11 sind die Kurse in 12 und 13 meines Wissens vierstündig.

    (Habe gerade keine Lust, mich auf Quellensuche dafür zu begeben :rotwerd: ...)

    Das habe ich abgeschafft, stört den Unterricht noch mehr (bei uns wollen sie ausführlich erzählen wie überraschende Glätte im Juli oder Entenfamilie kreuzt Fahrrad).

    Lange Erklärungen verlangen meine KuK nicht, aber zumindest ein "'tschuldigung für die Verspätung" beim Reinkommen und nicht einfach ein wortloses Hinsetzen. Mir persönlich ist es ziemlich egal, ob die Zuspätkommer*innen sich nun entschuldigen oder nicht; gestört wird der Unterricht dadurch aber ja sowieso.

    Klar, das kann passieren, muss aber nicht. Man hat doch bspw. im Restaurant nicht ständig mit nervigen Gästen zu tun oder muss nicht unbedingt dauernd "Bestellungen im Akkord abarbeiten", wenn man z. B. Töpferwaren o. ä. herstellt.

    Ich hatte ja als ein Beispiel für "Hobby zum Beruf gemacht" das eines alten Freundes meines Mannes gebracht, der sein Hobby Aquaristik zum Beruf gemacht und sich mit einem Geschäft für Zierfische und Co. und Aquaristikzubehör selbstständig gemacht hat. Der hat eigentlich einen komplett anderen Beruf gelernt (Kunststoffformgeber) und dort sogar einen Meistertitel erworben, war aber nach etwa 15 Jahren in diesem Beruf ziemlich unglücklich, ist daher ausgestiegen und hat dann jahrelang im Zoofachhandel - Schwerpunkt Aquaristik gearbeitet. Vor 10 Jahren hat er sich dann selbstständig gemacht und hat nach eigenem Bekunden noch immer große Freude an seiner Arbeit. EDIT: Also bei ihm hat die Erwerbstätigkeit sein Hobby definitiv nicht ruiniert (er beschäftigt sich auch privat weiterhin mit Aquaristik) oder ist ihm in irgendeiner Form zur Last geworden.

    Mit dem Rhein bist du schon auf der richtigen Fährte. Aber der Fluss, der auf dem Foto zu sehen ist, ist nicht der Rhein ;) . (Ich hoffe, mit dieser Aussage habe ich jetzt nicht allzu viel Verwirrung gestiftet.)

    Weitere Antworten kann ich leider erst morgen oder übermorgen in diesem Thread liefern. Schönen Abend allerseits!

    Wer sagt dass man überhaupt zum Amtsarzt noch muss? Ist das in Hessen definitiv so?

    Viele die ich kenne waren vor dem Referendariat und dann gar nicht mehr.

    Ich meine, hier im Forum mal gelesen zu haben, dass man in Hessen dreimal zur amtsärztlichen Untersuchung muss (vor dem Ref., bei Antritt einer Planstelle - also zur Verbeamtung auf Probe - und dann nochmal zur Verbeamtung auf Lebenszeit). Kann mich aber irren... s3g4 , Alterra oder andere: Könnt ihr das genauer sagen?

    Das ist aber wahrscheinlich auch eine individuelle Sache. Ich hatte tatsächlich solche Termine, die mit dem Schulalltag kollidieren. bislang eher selten. Kinder habe ich ja nicht, also fallen da schon eine ganze Menge Termine weg. Sowas wie Notar- und ähnliche Termine, Warenannahme, Handwerkertermine etc. konnte ich bisher immer auf nachmittags oder freie Tage legen. Hochzeiten, an denen ich teilnehmen wollte, fanden in meinem Umfeld passenderweise alle an Samstagen oder an Tagen, an denen ich frei hatte, statt. Was Taufen/Taufgottesdienste angeht, kenne ich es nur so, dass diese sonntags sind.

    Die Teilnahme an Trauerfeiern, Termine mit meinem damals erkrankten Vater u. a., die mit meinen Unterrichtszeiten kollidier(t)en, kann ich an meiner Schule durch Stundentausch organisieren. Da sind unsere Stundenplaner*innen aber auch sehr zuvorkommend, um uns Lehrkräften dahingehend keine Steine in den Weg zu legen.

    Ja, das wäre schön, wenn das immer klappte. Aber hier geht es ja um die hartnäckigen Fälle.

    Ja, es gibt leider Klassen, wo nicht nur mal ein/e Schüler*in zu spät kommt, sondern regelmäßig mehrere SuS innerhalb der ersten Stunden in 5- bis 10-Minuten-Abständen hereinpoltern ("wortlos hinsetzen" klappt bei denen nicht). Das nervt und stört halt doch und da hilft nur eine klare Ansprache.

    Viele meiner KuK verlangen von den Zuspätkommer*innen auch eine - zumindest mündliche - Entschuldigung. Sie können im Ausbildungsbetrieb ja auch nicht einfach ohne jegliche Entschuldigung zu spät kommen.

    Mich als kinderfreie Person nervt die Abhängigkeit von den Ferienzeiten, hohen Preisen etc. auch.

    Mich - als ebenfalls Kinderlose - nicht. Das habe ich schließlich alles schon gewusst, als ich mich für meinen Beruf entschieden habe und entsprechend mit "einkalkuliert". Wie Friesin schon schrieb: Es gibt wirklich Schlimmeres bzw. andere Dinge, die mir wichtiger im Leben sind. Wäre mir das o. G. so wichtig, hätte ich mich wahrscheinlich für einen anderen Beruf ("in der freien Wirtschaft") entschieden.

    Mein Mann hat im Übrigen kein Problem mit meinem Beruf und damit, dass wir nur in meinen Ferien gemeinsam längere Urlaubsreisen machen können, dass ich mich manchmal (selten!) auch am Wochenende an den Schreibtisch setze,... Urlaub ist aber nun auch in unserer beider Leben nicht solch ein wichtiges Thema. Wir fahren - genau wie Milk&Sugar und ihr Mann - zudem öfter mal getrennt voneinander weg. Mein Mann war auch schon mit einem Kumpel für zwei-drei Wochen in Gegenden unterwegs, die mich nicht wirklich interessieren und wo ein Urlaub für mich aufgrund des Klimas und der langen Flugzeiten eh nicht in Frage kommt (Asien).

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