Beiträge von Humblebee

    Ich war das letzte Mal im April beim Friseur, aber ich habe gestern immerhin einen Termin gemacht für nächsten Freitag. Aber... habe schon überlegt, ihn abzusagen. Ich gehe da überhaupt nicht gerne hin.

    Echt nicht?! Warum nicht, wenn ich fragen darf?

    Ich gehe total gerne zu meiner Friseurin (einmal im Monat zum Spitzenschneiden, die sonst brüchig/splissig werden, und zum Haarefärben) und empfinde diesen Termin ein wenig wie "Wellness am Kopf" (Haarwäsche, Haarkur ins Haar einmassieren, Kopfmassage,...) Außerdem - ich gebe es zu! - geht es dabei richtig klischeehaft zu: Ich klöne mit meiner Friseurin und manchmal anderen Kund*innen über Gott und die Welt, blättere in Zeitschriften (Koch- und Backzeitschriften oder diese ganz fiesen Klatschblättchen) - was ich sonst nur mal in Arztpraxen tue - und trinke dazu ein Käffchen und esse Kekse^^ .

    Du kennst berufliche Schulen nicht oder? Die Klassen tragen ihr Herz auf der Zunge und sind wirklich sehr ehrlich zu den Lehrkräften. Auch wenn denen irgendwas nicht passt.

    Das kann ich so nicht bestätigen. Klar gibt es einzelne SuS und manchmal auch ganze Klassen, die "ihr Herz auf der Zunge tragen", aber ich würde nicht sagen, dass das auf mehr SuS als an allgemeinbildenden Schulen zutrifft.

    Man muß bei uns spätestens um 14 Uhr auf dem Standesamt sein, besser vormittags zwischen 8.30 Uhr und 12.30 Uhr und dann mindestens eine Stunde Zeit mitbringen. Also wie anders soll das gehen als an einem ganzen Tag? Aber ok, ich habe auch noch ordentlich Fahrzeit zwischen Schule und Heimatort.

    Wie gesagt: Standesamt, Kapelle und Pfarrer an einem Tag sollten es sein und schon war nur noch ein Termin in dem ganzen Jahr machbar.

    Also mal wieder ein "Platty-Sonderfall" ;) !

    Ich kenne zum einen tatsächlich kein Ehepaar, das die standesamtliche und die kirchliche Trauung am selben Tag "durchgezogen" hat; das wäre den meisten wohl zu stressig. Zum anderen haben zumindest hier in der Gegend die Standesämter längere bzw. arbeitnehmerfreundlichere Öffnungszeiten (bspw. am "langen Donnerstag" von 14 bis 18 Uhr geöffnet) und ich wüsste auch nicht, dass man dort eine ganze Stunde zur Anmeldung zur Eheschließung benötigt (wir kamen pünktlich zum vereinbarten Termin dran und waren nach ca. 20 Minuten wieder draußen ;) ). Außerdem ist es hier auch möglich, dass nur eine der beiden "Ehewilligen" zu diesem Termin erscheint und von der Partnerin/dem Partner, die/der verhindert ist, eine Vollmacht sowie die notwendigen Unterlagen vorlegt.

    Dass die Frau älter ist, ist doch auch vollkommen ok?! Schade, dass eine solche wie die von dir geschilderte Denkweise noch immer so stark verbreitet ist! Eine ehemalige Mitstudentin ist 13 Jahre älter als ihr Mann, mit dem sie nun schon über 20 Jahre zusammen ist. Die beiden hatten damals, als sie zusammenkamen, auch mit so einigen schiefen Blicken zu kämpfen (zumal der Mann damals erst Anfang 20 war), haben sich aber nie viel draus gemacht.

    Bei erfreulicheren Terminen ist es ja genau das Gleiche. Wer bitte kommt bei seiner eigenen Hochzeit mit einem freien Tag aus?

    Da muss ich jetzt mal nachhaken: Warum sollte man mehr als einen freien Tag für die eigene Hochzeit benötigen? Wenn ich so drüber nachdenke, hat bisher niemand in meinem persönlichen Umfeld (weder Verwandte, noch Freund*innen/Bekannte als auch Kolleg*innen) für seine/ihre Hochzeit mehr als einen Tag Urlaub genommen, wenn überhaupt. Entweder wird an einem Samstag geheiratet und am selben Abend gefeiert oder die Feier findet zu einem anderen Zeitpunkt statt; diejenigen nehmen dann i. d. R. gar keinen Urlaub für ihre Hochzeit. Oder aber die standesamtliche Hochzeit findet an einem anderen Wochentag statt (sehr oft an einem Freitag) und die kirchliche am Samstag (wobei in den letzten Jahren kaum noch jemand aus meinem Umfeld kirchlich geheiratet hat) mit anschließender Feier. EDIT: Recht weit verbreitet war es zudem eine Zeitlang, dass man erst ein Jahr nach der standesamtlichen Hochzeit kirchlich geheiratet und dann erst groß gefeiert hat (dann aber auch an einem Samstag).

    Sonntags wird sich dann erholt und am Montag wieder zur Arbeit gegangen 8) - es sei denn, es handelt sich um Lehrkräfte-Ehepaare; die heiraten gern in den Ferien...

    Ich denke bei sowas immer nur: "Wie wird das mal, wenn einer von den Beiden in Rente ist?"

    Wenn er mit 67 in Rente geht, ist sie 50. Die Weltreise etc. kann man da vergessen, weil sie noch arbeiten muss.
    Wenn sie dann mit 67 in Rente geht, ist er 84. Die Weltreise kann man dann auch vergessen, weil er voraussichtlich gesundheitlich dazu gar nicht mehr in der Lage sein wird.

    Und ich mache mir schon Gedanken, weil meine Frau ein Jahr älter ist als ich.

    Diese Gedankengänge kann ich überhaupt nicht nachvollziehen, muss ich sagen. Ich kenne eine ganze Reihe von Paaren, wo der eine "Teil" älter ist als der andere (sowohl Frauen, die etliche Jahre älter sind, als ihr/e Partner*in, als auch Konstellationen, wo der Mann älter ist). Eine Freundin von mir ist 25 Jahre jünger als ihr Mann; sie wird dieses Jahr 50, er 75. Das war in all den Jahren, die die beiden schon zusammen sind (mittlerweile fast 25 Jahre!) nie ein Problem. Eine andere Bekannte ist fünf Jahre älter als ihr Mann und geht dieses Jahr in Rente, während ihr Mann noch ein paar Jahre arbeiten muss. So what? Mein Mann ist übrigens auch fast vier Jahre älter als ich. Dass er vermutlich schon Rentner sein wird, während ich noch im Schuldienst bin, freut mich für ihn :) .

    BTW: Nicht jede/r hat "hochfliegende" Pläne wie eine Weltreise für die Zeit seiner/ihrer Rente bzw. Pension ;) .

    übrigens: wer wie ich, die Anwesenheit und die Unterrichtsthemen aus Gründen nachträglich einträgt, dem sei gesagt, dass es imho weniger Zeit kostet, als jede Stunde während des Unterrichts einzutragen und ich grundsätzlich bei diesem System bleiben würde, aber es eine Grenze von 90 Tagen gibt, bis wie weit zurück man die Unterrichtsinhalte eintragen kann. Also besser in Zukunft schon zu den Quartalsnoten nachtragen.

    Ich trage lieber schon während der Stunden ein; genauso, wie ich es bei einem Papier-Klassenbuch auch getan habe. M. E. wäre es (zeit)aufwändiger, wenn ich irgendwann nach dem Unterricht nachtragen würde, denn dann müsste ich mir ja zum einen die Anwesenheit vorher handschriftlich notieren und nochmal in "WebUntis" übertragen, zum anderen benötige ich dann wieder nachträglich etwas Zeit zum Eintragen. Wir haben allerdings in jedem Raum einen Lehrer-PC, wo ich mich zu Beginn der Stunde direkt einloggen und dann im Laufe der Unterrichtsstunde in "WebUntis" eintragen kann.

    Das mit der 90-Tage-Grenze ist evtl. eine Sache der Einstellung durch euren Admin oder hängt von der Version von "WebUntis" ab. Bei uns gibt es diese Grenze nicht; ich kann bspw. auch zum Ende eines Schuljahres noch auf die Eintragungen zu Schuljahresbeginn zugreifen. Dann schaue ich immer, ob noch irgendwo Eintragungen fehlen und trage ggf. nach.

Werbung