In der Tat ist der Begriff nicht so korrekt, wenn es da auch reine Schulformen gibt (z. B. "höhere Handelsschule", die später keinen Berufsabschluss darstellt).
1) Du schreibst, dass Du keinen von damals kennst, der mit dem Fach Wirtschaft bei Euch (außer einen) nicht unterkam. War Wirtschaft da vielleicht noch nicht so "in Mode" und daher sehr gefragt?
In den Bedarfsmeldungen zu Hessen und Niedersachsen wird der Bedarf an der Fachrichtung "Wirtschaft" und auch "Verwaltung" mit "befriedigend" angegeben. Das ist zumindest kein "ausreichend" oder "schlechte Chancen".
2) Zählen bei der möglichen Einstellung auf eine Planstelle auch bereits abgeleistete Berufsausbildungen oder interessiert das dort keine Sau?
Mit "Lehrerfahrung" meine ich nicht die Pflichtpraktika im Haupt- u. Nebenfach während des Studiums, sondern vorigen Unterricht durch den Seiten-/Quereinstieg oder der Wartezeit nach dem REF, wo manche Lehrer ja schon als Angestellte arbeiten/jobben.
Was genau meinst du mit "reinen Schulformen"? Die Vollzeitbildungsgänge an den BBS? Ich frage mich übrigens gerade kleinerAdler in welchem Semester du bist? Warst du in den letzten Jahren mal an einer niedersächsischen BBS? Dann müsstest du eigentlich wissen,dass es die "Höhere Handelsschule" in Niedersachsen schon seit über 10 Jahren nicht mehr gibt... 
Zu deinem Punkt 1: Ich habe nicht geschrieben, dass ich "von damals" niemanden kenne (meine Formulierung lautete übrigens "so gut wie keine Personen" - bitte genauer lesen!), der mit der Fachrichtung Wirtschaftswissenschaften keine Planstelle bekommen hat! Das habe ich auch auf die heutige Zeit und alle Referendar*innen, die mit dieser Fachrichtung in den letzten Jahren an meiner und anderen mir bekannten BBSn sein/ihr Ref gemacht hat, bezogen. Da haben tatsächlich fast alle eine Planstelle bekommen (wobei das Unterrichtsfach "Politik" z. T. etwas überlaufen war; momentan werden aber häufig Stellen mit "Wirtschaft - beliebig" ausgeschrieben). Ausgenommen habe ich - siehe mein Post von gestern - ausdrücklich mehrere Refis, die ihr Ref vorzeitig abgebrochen haben oder dieses mit einer schlechten Note abgeschlossen haben, denn auch das waren in den 20 Jahren, die ich schon im Schuldienst bin, so einige.
Dass die Fachrichtung Wirtschaft(swissenschaften) früher nicht "in Mode" war, ist Blödsinn, mit Verlaub gesagt!
Zu deinem Punkt 2: Ich denke, dass es sich in einem Lebenslauf nicht schlecht macht, wenn man vor dem Studium bereits eine Berufsausbildung abgeschlossen hat. Aber im Endeffekt ist das bei der Vergabe einer Planstelle irrelevant.
Es gibt in so ziemlich jedem kleinen Kleckerdorf in Deutschland eine Berufsschule.
Wie kommst du denn auf darauf??? Die berufsbildenden Schulen haben i. d. R. ein sehr großes Einzugsgebiet. Zumindest hier in Niedersachsen gibt es pro Landkreis meist nur ein oder zwei BBS und nur in den größeren Städten wie Osnabrück oder Oldenburg gibt es mehr BBS-Standorte (in OS fünf, in OL vier Standorte). Hannover stellt allerdings mit m. E. 14 berufsbildenden Schulen eine Ausnahme dar.