Beiträge von Humblebee

    Ich kann ohne zu sparen Urlaub machen oder Möbel kaufen und muss nicht im Plattenbau wohnen, das finde ich luxuriös. Zusätzlich ein Haus zu besitzen ist für mich definitiv mehr als gehobener Mittelstand.

    Wie gesagt: alles Auslegungssache! Ich finde es nicht unbedingt "luxuriös", wenn man Geld genug für Urlaub, Möbelkauf o. ä. auf dem Konto hat und dafür nicht extra sparen muss. Zum einen kommt es ja darauf an, in welcher Preisklasse man sich das Genannte leistet, zum anderen verstehe ich unter "luxuriös" halt definitiv mehr als das.

    Und wer Hauseigentümer*in ist, gehört für dich nicht mal mehr zum gehobenen Mittelstand sondern schon zur "Oberschicht"? Ok... Dann würden die meisten meiner Verwandten und Bekannten (ab Anfang/Mitte 30 aufwärts) zu dieser Schicht gehören, denn mind. 75% von ihnen wohnen in einem eigenen Haus oder einer Eigentumswohnung. Ich kenne wirklich kaum jemanden, der zur Miete wohnt (von den "ganz jungen", die größtenteils noch in Ausbildung oder Studium sind oder erst ein paar Jahre im Berufsleben stehen, mal abgesehen). Scheinbar verkehre ich in "höheren Kreisen"... ;)

    Man muss natürlich im Hinterkopf behalten, dass kaum jemand aus der "mittelalten" Generation seine Kredite für den Haus-/Wohnungskauf bereits vollständig abbezahlt hat; es sei denn, es handelt sich um geerbte Immobilien.

    Dass du nicht dein Unterrichtssoll erfüllen konntest, ist prinzipiell ja erstmal nicht dein Problem, oder? Dich dafür mit einer Faktorisierung zu bestrafen, halte ich für ungerecht. Es fällt doch auch mal was aus wegen Klassenfahrt, Krankheit, etc.

    Ich bekomme einen großen Teil der Faktorisierung durch Praktikumsbetreuung wieder ausgeglichen, weil wir für diese so eine Art Anrechnungsstunden bekommen.

    Wenn eine Klasse auf Klassenfahrt fahren sollte (was bei uns sehr selten der Fall ist; derzeit sowieso nicht), müssen wir das bei den Mehr- und Minderstundenaufzeichnungen als Minderstunden eintragen.

    Dein Beispiel mit Krankheit verstehe ich nicht. Wenn ich krank bin, wird i. d. R. der Unterricht vertreten (dafür bekommt dann die Vertretungslehrkraft eine Mehrstunde bzw. zwei, da es bei uns nur Doppelstunden gibt). Ansonsten wird dies ja nirgendwo festgehalten bzw. irgendwo "verrechnet".

    Das Problem fängt leider schon bei so banalen Dingen an wie "Es muss eine Firma kommen um die Schulklingel umzuprogrammieren. - Vorlaufzeit 6 Wochen"

    Oh je! Da haben wir ja Glück, dass bei uns zum einen die Hausmeister die Schulklingel ein- und ausstellen können und zum anderen selbige durch die versetzten Pausenzeiten eh grad abgestellt wurde.

    Gestaffelter Unterricht würde für uns heißen, dass wir komplett neue Stundenpläne schreiben müssen. Das wäre dann wahrscheinlich der 8. dieses Jahr. Und je nachdem hätten dann auch wieder die Eltern ein Betreuungsproblem.

    Das würde bei uns vermutlich auch komplett neue Stundenpläne (allerdings für meine Abteilung erst der vierte in diesem Schuljahr) und Betreuungsprobleme bei vielen Eltern bedeuten. Da wir sowohl an unserer Schule als auch am Gymnasium der Stadt, in der ich unterrichte, ein großes Einzugsgebiet haben, bräuchten wir definitv auch viel mehr Busse. Deshalb wäre es an meinem Schulort vermutlich nur möglich, dass die Grundschulen und ggf. die Haupt- und die Realschule morgens später mit dem Unterricht starten. Deren SuS sind nun aber m. E. nicht unbedingt diejenigen, die die Busse "verstopfen", mit denen auch unsere SuS fahren...

    NRW ist gemeint. Ich bin da wirklich zwiegespalten. Im Unterricht finde ich es ja machbar, aber in der Pause draußen auf dem Schulhof?

    Ah ok, ich dachte Tom123 spricht von Niedersachsen, weil sie/er ja dort wohnt und im übernächsten Satz auch "bei uns" schrieb.

    Ja, den ganzen Schultag lang Maske zu tragen, fände ich auch schwierig (sowohl für die SuS als auch die KuK), muss ich sagen.

    Wenn man ein Haus halten, sich ausgewogene ernähren kann, sich Freizeitaktivitäten wie Reisen, Konzertbesuche etc. leisten kann, kaputte Kleidung, Elektronik, Autos etc. ersetzen kann, ohne Kredite aufnehmen zu müssen und genug Geld auf der hohen Kante hat, um diesen Lebensstandard zu halten bis man stirbt. Dann ist man reich.

    Siehste, das ist wieder Ansichtssache! Wenn jemand so, wie von dir beschrieben, leben kann, würde ich ihn/sie niemals als "reich" bezeichnen, eher als "gut situiert".

    (Oops, Beitrag zu früh abgeschickt...) Das mit den Immobilien sehe ich allerdings genauso, wollte ich noch hinzufügen.

    Sondern? Wo fängt Reichtum für dich an? :gruebel:

    "Reich" ist für mich jemand, der sich ein sehr luxuriöses Leben leisten kann. Mal ganz klischeehaft gesagt: jemand, der sich (ohne Schulden zu machen!) mehrere Immobilen - inkl. Ferienhaus oder -wohnung (vorzugsweise im Ausland), teure Autos, kostspielige Inneneinrichtung und Kleidung, teure Urlaube usw. leisten kann und trotzdem noch immer ein volles Konto sowie i. d. R. Geld angelegt hat. Jemand also, der sich Luxuskonsum und gewisse "Statussymbole" leisten kann.

    Ansonsten würde ich jemanden, der sehr gut mit seinem Geld über die Runden kommt, als "vermögend" bezeichnen.

    Ich kenne definitv mehr Menschen mit Tierhaarallergie als Personen, die Angst vor Hunden haben. Aber das ist mein persönlicher Eindruck. Ich kenne nämlich (leider) auch nur eine Schule, in der es einen Schulhund gibt.

    Generell als Ausschlusskriterium würde ich einen Assistenzhund auch nicht sehen, aber m. E. dürfte es trotzdem schwierig werden, gerade im Gymnasialbereich eine Stelle zu finden. Andererseits könntest du Nachgedacht als Schwerbehinderte/r durchaus einen Vorteil bei der Jobsuche haben.

    Kritisch ist aber zum Beispiel das Ref, wo man sich nicht bewirbt sondern zugeteilt wird.

    In Niedersachsen bewirbt man sich aber zumindest für einen Studienseminarort. Gäbe es nicht vielleicht die Möglichkeit, die Seminare anzurufen und denen im Vorfeld die Lage zu schildern?

    Andererseits fragt man sich, warum dann doch wieder die Maskenpflicht eingeführt wird. Wenn es kaum Infektionen an Schulen gibt, muss man ja die Kinder auch nicht mit einer Maskenpflicht nerven.

    Das beziehst du jetzt aber nicht auf Niedersachsen, oder? Hier gibt es doch weiterhin keine Maskenpflicht im Unterricht, gemäß der neuesten Version des Rahmen-Hygieneplans!

    Auch, wenn's nicht Hessen betrifft: In dem Landkreis, in dem ich arbeite, liegt die 7-Tage-Inzidenz Stand gestern bei knapp unter 90. Nichtsdestotrotz schreibt der Landkrei auf seiner Homepage, dass der LK zwar momentanl ein Risikogebiet sei, aber "nach Abwägung der aktuellen Lage der Unterricht am kommenden Montag wie vor den Herbstferien als Präsenzunterricht wieder aufgenommen" werde. Dabei sei es weiterhin "die Strategie der Kreisverwaltung, lokal und punktuell auf entsprechende Entwicklungen zu reagieren, indem beispielsweise im Falle einer festgestellten Infektion ggf. die betroffene Kohorte unter Quarantäne gesetzt wird."

    Na, denn...

    Eine Maskenpflicht im Unterricht ist - wenn ich es richtig gelesen habe - für Niedersachsen erstmal nicht vorgesehen. Wobei es die eigentlich angkündigte neue/angepasste Version des Rahmen-Hygieneplans m. E. auch noch nicht gab...

    EDIT: Die neue Version des Rahmen-Hygieneplans findet sich nun doch auf der Homepage des nds. KuMi. Keine Maskenpflicht im Unterricht!

    Ohne konkret die Wohnungen zu kennen: Das hat aber nicht immer was mit dem Mietpreis zu tun, sondern auch häufig mit der Wohnung an sich. Kleine Anekdote dazu am Rand, als meine damals Freundin (und jetzt Frau) und ich zusammenziehen wollten, hatten wir uns auch Wohnungen angeschaut, die gerade leer standen. Teilweise waren die nicht nach Auszug gestrichen (mit Raucher als Vormieter), noch dreckig, Müll lag herum ... etc pp. immer mit Ankündigung "Beim Einzug ist das alles top" - mag ja sein, aber der erste Eindruck zählt. Inzwischen vermieten wir auch und da gibt es so viele Sachen, weswegen Mieter abspringen - ob die Miete jetzt 30 EUR mehr oder weniger ist, ist da nicht unbedingt entscheidend. Und das ist übrigens auch in einer Kleinstadt.

    Sitmmt auffallend, du kennst weder diese beiden Wohnungen noch die Lage auf dem hiesigen Wohnuungsmarkt! Kleinstadt und Kleinstadt halte ich schon für einen Unterschied. Auch, wenn es mir eigentlich zu blöd ist, das zu betonen: Der Zustand beider Wohnungen ist sehr gut, denn sie wurden regelmäßig renoviert sowie die eine Wohnung vor fünf Jahren mit einer neuen Einbauküche ausgestattet, in der anderen wurde vor 15 Jahren das Bad komplett erneuert (sprich: das alte, aus Ende der 1980er Jahre stammende, entfernt) und die Bodenfliesen in Flur und Küche ersetzt.

    Was führt dich übrigens zu der Annahme, dass uns Mieter "abgesprungen" seien? Ich hatte lediglich angemerkt, dass die Wohnungen im letzten bzw. vorletzten Jahr einige Monate leerstanden und wir keine geeigneten neuen Mieter finden konnten (sprich: damals hat sich kaum jemand gemeldet, der überhaupt eine Mietwohnung suchte, und diejenigen, die sich gemeldet hatten, haben wir direkt abgewiesen, weil sie uns nicht geeignet erschienen). Die vorherigen Mieter waren nicht ausgezogen, weil die Wohnungen in schlechtem Zustand waren, sondern weil sie berufsbedingt umgezogen sind bzw. im anderen Fall die Mieterin in ein Seniorenwohnheim gezogen ist. Derzeit haben wir m. E. "gut" vermietet :) .

    By the way: Wenn wir die Miete um sage und schreibe ganze 30 Euro erhöhen würden, würde das unseren "Gewinn" wohl auch nicht gerade erhöhen bei gleichzeitig steigenden Nebenkosten, gell? ;)

    Aber im Endeffekt muss ich sagen, wir kommen schon klar, da mach' dir mal keine Sorgen!

    Wenn ich Vollzeitklassen habe, die vier Wochen im betrieblichen Praktikum sind, werden meine Unterrichtsstunden in diesen Klassen auch "faktorisiert", also mit unter 1 gerechnet. Ist ja auch logisch, denn ich habe ja im Endeffekt nicht das komplette Schuljahr lang jede Woche x Stunden in diesen Klassen unterrichtet. In deinen Berufsschulklassen geht es um Blockunterricht, vermute ich mal? Wie da bei uns gerechnet wird, kann ich nicht genau sagen; müsste ich nächste Woche mal KuK fragen, die bei uns in den Berufsschulklassen mit Blockunterricht eingesetzt sind bzw. unseren Abteilungsleiter.

    Ob das rechtlich zulässig ist? Davon gehe ich mal aus, denn ich habe ja - wie gesagt - über's Schuljahr gerechnet gar nicht mein "Unterrichtssoll" erfüllen können.

    Vielleicht gibt es aber ja hier jemanden, der eine rechtliche Quelle dazu hat (insbesondere für BW).

    Aber genau diese unterschiedlichen Konstellationen würden ja schon wieder ein Quarantäneproblem auslösen, wenn es zum Positivfall kommt.

    Warum sollte das ein Quarantäneproblem auslösen? Wenn es eine/n positiv getestete/n Schüler/in gibt, wird hier sowieso die ganze Klasse in Quarantäne geschickt (außer natürlich - solch einen Fall gab es ja bei uns -, wenn die betreffende Person vor dem Testergebnis schon länger nicht in der Schule war). Das ist meines Wissens in anderen Bundesländern auch der Fall. In welchem Abstand die SuS gesessen haben oder in welcher Konstellation sie zusammengearbeitet bzw. -gesessen haben, ist also völlig egal. Von daher kann ich Gruppenarbeit gut verantworten (unsere SL hat diese aus dem o. g. Grund auch befürwortet).

    Dass jemand bei Partner- und/oder Gruppenarbeit gar nicht mitmachen möchte, habe ich übrigens so gut wie noch nie erlebt, wenn ich so drüber nachdenke.

    dass man ja quasi nur noch am offenen Fenster steht und durchgängig Maske trägt

    Nein, das macht bei uns (beides!) niemand. Fenster sind zwar geöffnet, aber ich kenne keine*n Kolleg*in, die/der sich nur noch direkt am Fenster aufhält. Ist ja kaum möglich, wenn man etwas anschreiben oder unter die Dokumentenkamera legen will. Ich spreche auch lieber von Angesicht zu Angesicht mit meinen SuS als von schräg rechts ;) .

    Ich finde es wirklich gut und wichtig, dass in NRW sämtliche Abschlüsse an staatlichen Weiterbildungskollegs nachgeholt werden können.

    WBK ist der Oberbegriff, das kann auch Abendrealschulen (die auch nicht unbedingt immer abends sind) einschließen, an denen die Sek1 Abschlüsse erreichbar sind.

    Die Idee an sich finde ich auch gut! Ist denn dort auch ein Nachholen des Hauptschulabschlusses möglich?

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