Beiträge von Humblebee

    Ich habe auch schon mitbekommen, dass das Gesundheitsamt eine Quarantäne der Lehrkräfte nach Positivtestung eines Schülers zunächst nicht aussprach

    Bei uns mussten die Lehrkräfte der drei Schüler, die positiv getestet wurden, auch nicht in Quarantäne, da sie genügend Abstand zu den Betreffenden hatten (laut Gesundheitsamt habe unser Hygienekonzept funktioniert) bzw. weil ein Schüler schon vor dem positiven Testergebnis längere Zeit gar nicht in der Schule war. In solchen Fällen muss doch keine Quarantäne sein, oder siehst du das anders?

    Meine Sorge wächst von Tag zu Tag, vor allem, da die ganzen Kids mit ihren zahlreichen Erkältungssymptomen munter weiter in die Schule kommen

    Warum schickt ihr die Kids, die starke Erkältungssymptome haben, denn nicht wieder nach Hause? Machen wir seit Schuljahresbeginn schon so und siehe da: bisher nur drei Corona-Fälle bei über 1500 SuS (und die haben sich nachweislich nicht in der Schule angesteckt)!

    Mir würde es sehr zugute kommen, wenn jeder Lehrer eine Woche individuellen Urlaub nehmen könnte und dafür die Sommerferien entsprechend verkürzt wären.

    Der ausfallende Unterricht könnte entweder ausfallen -sind ja eine Woche Sommerferien weg - oder durch Selbstlernphasen ersetzt werden.

    Könnte dann auch mal öfter mit meiner Partnerin, die nicht im Schuldienst ist, gemeinsamen Urlaub machen. Sie hat in den Ferien überwiegend Urlaubssperre, da viele Arbeitskolleginnen schulpflichtige Kinder haben. Schulpflichtige Partner zählen da nicht viel.

    Letzteres ist halt einfach Pech, finde ich. Gehört eben zu den negativen Seiten unseres Jobs dazu, dass wir nur in den Ferien Urlaub machen können, unsere Partner*innen dann aber ggf. keinen Urlaub bekommen. In dem Fall gehen die Kolleg*innen mit schulpflichtigen Kindern m. E. auf jeden Fall vor. Ich schätze auch, das ist eine Sache der Absprache.

    Und bei deiner Idee bzgl. individuellem Urlaub für jede Lehrkraft möchte ich nicht Stunden- bzw. Vertretungsplaner*in sein! :sterne:

    Ok... Na ja, du musst es dann ja aus eigener Erfahrung wissen. Ich kenne einen Fall aus der Verwandtschaft, wo eine Beamtenpension des Mannes (ich meine, auch A12; er war bei der Polizei im gehobenen Dienst) und eine kleine Rente der Ehefrau nur knapp für die von mir genannten Dinge ausreichen. Klar können sie damit leben, aber sich eben auch keine größeren Sprünge leisten.

    Ich bin halt der Meinung, jeder sollte "für später" was zurücklegen; Beamtenehepaar oder nicht. Aber das muss ja jeder für sich selbst wissen!

    Humblebee: No pun intended, aber Deine Einschätzung der eigenen Lage ist mir doch ein bisschen zu "humble". Mit zwei Lehrergehältern, jeweils noch einer vermieteten ETW und einem Erbe (BTW, ich finde es schon eher früh - im Zweifelsfall: zu früh -, mit 45 zu erben) zählt Ihr vermutlich schon nicht mehr nur zu den reichsten 10%. Was Ihr Euch leisten wollt und was Ihr Euch leisten könntet, sind zwei Paar Stiefel.

    Zum einen haben wir keine zwei Lehrergehälter, denn mein Lebensgefährte arbeitet in der sog. "freien Wirtschaft" (wenn's jetzt in Corona-Zeiten dumm käme, wäre es seinen Job evtl. los), zum anderen erhalten wir für die vermieteten kleinen Wohnungen nur jeweils 300 bzw. 350 Euro Miete (abzüglich der Nebenkosten für Hausverwaltung, Instandhaltung etc. bleibt da für uns nicht wirklich viel übrig, weswegen wir die Wohnungen wohl demnächst verkaufen werden).

    Mit 45 zu erben, finde ich nun übrigens nicht besonders früh. Mein Vater war 77, als er verstarb. Das ist nun zwar nicht sehr alt, aber auch nicht mehr wirklich jung, oder?

    Ich habe im Übrigen nie behauptet, dass ich mich zu den reichsten 10% zählen würde. Wie kommst du darauf? [Edit: Oder habe ich dich falsch verstanden und du meinst, dass wir auf jeden Fall zu den reichsten 10% gehören würden? Das fände ich ich absoluten Quatsch! Sooo groß war mein Erbe nun auch wieder nicht und sind auch unsere Mieteinnahmen nicht, s. o.]

    Ich würde weiterhin meinen, dass wir uns trotz der von mir genannten Voraussetzungen kein "sehr luxuriöses" Leben leisten könnten. Aber da ist natürlich wieder die Frage, was genau man unter "luxuriös" versteht.

    EDIT 2: EIn "nettes" Leben ist aber trotzdem für uns drin 8).

    Warum sollte ein Beamtenpaar mit Immobilienbesitz noch irgendwas fürs Alter zurücklegen? Etwa für den unwahrscheinlichen Fall, dass die Pension doch mal aufs Niveau der gesetzlichen Rente gekürzt wird?

    Warum nicht? Wovon sollte man denn sonst z. B. Dinge wie "Essen auf Rädern" oder Pflegedienste, Haushalts- und Gartenhilfe bezahlen, wenn man später noch gesundheitlich so weit auf der Höhe ist und in seinem Haus wohnen bleiben möchte?

    Vorausgesetzt, dass du Wohneigentum besitzt: Legst du denn tatsächlich gar nichts zusätzlich zurück?

    In unserer Nachbarschaft wohnt ein Pärchen, beide Grundschullehrer und beide haben recht früh geerbt. Die wohnen sehr luxuriös, haben neben ihrem Gehalt noch Mieteinnahmen und haben quasi schon die halbe Welt bereist. Kinder haben sie keine. Ich würde sie als reich bezeichnen, nicht aber allein wegen ihres normalen Gehaltes.

    Das finde ich sehr interessant. Ich verdiene ja sogar besser als eine Grundschullehrkraft (und mein Lebensgefährte verdient auch nicht so viel weniger), wir sind ebenfalls kinderlos, haben beide jeweils eine Eigentumswohnung vermietet und ich habe vor einigen Jahren geerbt (allerdings nicht "früh" sondern erst mit Mitte 40). Nichtsdestotrotz wohnen wir weder sehr luxuriös noch haben wir die halbe Welt bereist...

    Da müssen deine Nachbarn wohl eine ganze Menge geerbt haben, dass sie sich solch einen Lebensstil leisten können! Oder sie legen wenig für die Altersfürsorge zurück (was aber ja wohl dringend anzuraten wäre, wenn man keine Kinder hat, die sich später um einen kümmern könnten).

    Also in BW ist ein Quereinstieg mit Wirtschaft an BBS zumindest theoretisch (es muss auch die entsprechende Ausschreibung geben) möglich.

    In Hessen hingegen besteht kein großer Bedarf an Wirtschaftslehrern an BBS (also kein Quereinstieg möglich). In NRW m.W. auch nicht. Und NDS, keine Ahnung.

    Theoretisch ist der Quereinstieg bei uns in Niedersachsen wohl auch möglich (es existiert auf eis-online-bbs.niedersachsen.de zumindest ein Formblatt für den Quereinstieg in Wirtschaft und Verwaltung: https://www.eis-online-bbs.niedersachsen.de/formblaetter/4…_Wirtschaft.pdf). Bedarf besteht aber m. E. wenig bis gar nicht.

    Bei uns trägt etwa die Hälfte der KuK und Mitarbeiter*innen Stoffmasken - selbstgenäht oder selbstgekauft - und die andere Hälfte die günstigen Einwegmasken (Sind das dieselben, die man auch als "OP-Masken" bezeichnet? Ich weiß es nicht.). Schlauchschals bzw. Buffs tragen unsere beiden Hausmeister.

    Ich selber trage fast nur Stoffmasken einer bestimmten Marke, die ein wenig kleiner/enger ausfallen, weil ich ein relativ kleines Gesicht habe. Dementsprechend stehen diese Einwegmasken bei mir seitlich ab und trotz Bügel rutschen sie von der Nase, so dass ich sie ständig hochschieben muss. Allerdings fange ich unter den Stoffmasken doch recht schnell an zu schwitzen.

    Sollte bei uns auch eine Maskenpflicht im Unterricht beschlossen werden, werde ich mir Einmalmasken in Größe S bestellen und hoffen, dass diese nicht ZU klein ausfallen.

    Bei der Einschulung in die 1. Klasse war ich ja nur bei einem nicht dabei. Die anderen dreimal waren ins Gymnasium, da waren aber Papa und Oma mit. Die Kinder fanden es nicht so schlimm wie ich. Sie witzelten gern über unsere Nachbarskinder, die sich wohl beide ganz allein in die 5. einschulen mussten(halb so wild, wenn der Papa Lehrer am selben Gymnasium ist).

    "Einschulung" in die 5. Klasse kenne ich gar nicht. Zwei Kinder von Bekannten kamen letztes und vorletztes Jahr in die 5. Klasse (einmal Gymnasium in Bayern und einmal Realschule in Niedersachsen) und beide wurden zwar von ihrer Mutter bzw. ihrem Großvater zur Schule gebracht, aber dort gingen die Eltern nicht mit in die Schule und es gab meines Wissens auch keine großartige "Einschulungsveranstaltung".

    Wird das denn so unterschiedlich gehandhabt?

    Ein bekannter Schulleiter einer BBS sagte wörtlich zu mir: "Wirtschaft soll angeblich Mängelfach sein, kannste aber die Straße mit pflastern."

    "Die Straße mit pflastern" halte ich für übertrieben (an unserer Schule hatten wir vor zwei Jahren schon Schwierigkeiten, überhaupt ein/e Referendarin/Referendaren mit Wirtschaft zu finden), aber Mangelfach ist Wirtschaft auch nicht, das wäre mir neu.

    Ich denke aber trotzdem, dass ein Quereinstieg mit Wirtschaft/Wirtschaftswissenschaften als beruflichem Schwerpunkt schwierig wird. Im gewerblich-technischen Bereich sind sehr viel mehr Stellen offen.

    Erwachsenenbildung und berufliche Gymnasien stelle ich mir spannend vor, zumindest sollte die Pubertät schon halbwegs überstanden sein und Elternarbeit nicht mehr im Vordergrund stehen.

    Elternarbeit steht an BBSn m. E. nur noch selten im Vordergrund (am ehesten noch im beruflichen Gymnasium!). Die SuS sind dort ja ab 15 aufwärts.

    Dein Argument, dass die Pubertät "schon halbwegs überstanden sein" sollte, kann ich nicht nachvollziehen. Wenn du eigentlich an einem Gymnasium unterrichten möchtest, würdest du doch dort auch jüngere SuS haben!? In der 5. klasse sind sie ja erst 10 oder 11!

    Wurst aus Hirn mit Hafergrütze und dazu Grünkohl, ihr seid tapfer :troest:

    Nee, nee, auch in der Bregenwurst ("Bregen/Brägen"=Hirn/Gehirn) ist seit 10 Jahren - seit der BSE-Krise - kein Hirn mehr zu finden ;) Und die Wurst mit der Hafergrütze ist ja Pinkel. Eine Wurst mit beidem darin gab es also nie :victory:!

    Grünkohl mit Pinkel ist suuuuperlecker! Um das zu essen, muss man nicht tapfer sein ^^. Da bewundere ich eher diejenigen, die Surströmming, Froschschenkel oder Vogelfüße herunterbekommen...:uebel:

    Djino : Zum traditionellen Grünkohl im Ammerland oder Ostfriesland gehört - neben der Pinkel - natürlich auch Kochwurst, Kassler und Bauchspeck ;) .

    Ich koche ihn so ähnlich wie in diesem Rezept, nehme aber tiefgefrorenen oder am besten frischen Grünkohl vom Wochenmarkt, koche Kassler und Speck "im ganzen Stück" mit (gebe ich mitsamt der Kochwurst erst eine halbe bis dreiviertel Stunde vor Ende der Kochzeit hinzu), füge nur eine Prise (keinen ganzen Teelöffel!) Zucker hinzu und würze zusätzlich mit etwas Muskat und gemahlenem Piment.

    https://www.chefkoch.de/rezepte/170667…aender-Art.html

    So, jetzt ist aber erstmal Schluss mit Grünkohl! Um den zu kochen und zu essen, ist es mir längst noch nicht kalt genug!

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