Beiträge von Humblebee

    Interessant Seepferdchen , dass euch zwei festgelegte Termine angeboten wurden! Kommt dann jemand zu euch in die Schule, der die Abstriche nimmt?

    Wir haben lediglich die Info bekommen, dass wir zwei - für uns kostenfreie - Tests bis zu den Herbstferien machen können. Dazu müssen wir einen Berechtigungsschein ausfüllen und im Sekretariat abstempeln lassen. Die Tests müssen wir aber laut Schein "in einer von der KV Niedersachsen gelisteten Vertragsarztpraxen" durchführen lassen; außerdem steht dort explizit, dass die Testungen nur außerhalb der Dienstzeiten vorgenommen werden dürfen.

    Deshalb habe ich doch gesagt, dass meine Freundin an einer BBS, bei uns heißt das Berufsschule oder Berufskolleg, war... Und da hatte sie das jedenfalls nicht. Ist ja toll dass ihr sowas macht, an dem Berufskolleg wurde sowas jedenfalls nicht angeboten

    Das ist dann wohl persönliches Pech...In Schulformen, in denen man die Fachhochschulreife oder die allgemeine Hochschulreife erreichen kann, sollten diese "Veranstaltungen" m. E. auf jeden Fall angeboten werden.

    Zu deiner Information: Das berufliche Gymnasium und die Fachoberschule sind in Niedersachsen vollzeitschulische Bildungsgänge, die an einer BBS angeboten werden; in NRW sind sie ebenfalls Schulformen an den Berufskollegs, soweit ich weiß. "Berufsschule" ist eine Teilzeit-Schulform, in der Auszubildende den schulischen Teil ihrer Ausbildung absolvieren.

    Ist doch klar, dass die Vorbereitung an einer BBS gerichteter ist als an einer anderen Schule? Es gibt bei euch doch Fachrichtungen.

    Das ist wohl jedem klar. Nichtsdestotrotz bleibe ich dabei, dass die Vorbereitung auf das spätere Berufsleben in allen weiterführenden Schulen stattfinden muss, sei es durch Praktika, Bewerbungstraining, Berufsberatung,.. Wenn ich mich nicht sehr täusche, ist Berufsorientierung sogar verpflichtend vorgeschrieben.

    Kleine Anmerkung: Mit solchen Leuten haben wir an der Schule auch schon sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Leute die meinen, alles schon gesehen und die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben, sind genauso ungeeignet wie die kompletten Naivchen.

    Das ist aber sehr schade. Wir haben mit diesen "Leuten" bisher nur gute Erfahrungen gemacht. Dass ein/e Refi neunmalklug war bzw. "die Weisheit mit Löffeln gefressen" zu haben meinte, habe ich zum Glück noch nie erlebt.

    Und hast du ein Jahr lang was anderes gemacht/denkst du du hast was verpasst, wenn du das nicht gemacht hast oder woher kommt diese Idee?

    Die meisten Lehrkräfte an beruflichen Schulen haben vor ihrem Studium eine Ausbildung gemacht und ich denke, die kommt ihnen auch für ihr späteres Berufsleben als Lehrkraft gut zupass. Ich persönlich finde es super, dass unsere Refis einfach schon "mehr im Leben stehen" als die "kleinen Küken", die - wie Fossi es schon passend beschrieb - direkt nach dem Abi und dem Studium das Ref beginnen. Zumindest berichtet mir auch eine Bekannte, die an einer Grundschule tätig ist, immer wieder, wie unsicher die jungen Referendar*innen, die an ihre Schule kommen, noch sind. Gutes Gegenbeispiel sind die beiden Refererendarinnen, die im Mai bei uns begonnen haben: beide schon Anfang 30; beide haben eine Ausbildung vor dem Studium absolviert (und die eine danach noch zwei Jahre in diesem Beruf gearbeitet); eine ist verheiratet und hat bereits zwei Kinder. Diese beiden sind einfach schon viel lebenserfahrener, wissen genau, was sie wollen und sind m. E. dadurch ziemlich "tough".

    Ich persönlich habe nach zweijähriger (berufsfachschulischer) Ausbildung und einem Jahr betrieblichem Praktikum erst mit 23 mein Studium begonnen und bin mit 30 ins Referendariat gestartet.

    Sehe eher an älteren Kollegen, dass die oftmals absolut keine Ahnung haben, wie es auf dem freien Markt ab geht- woher sollen sie das auch wissen?

    Siehe oben: was berufliche Schulen angeht, so haben die meisten KuK - jüngere wie ältere - irgendwann mal in der "freien Wirtschaft" gearbeitet.

    Natürlich ist dies meine Sichtweise als Lehrkraft an einer BBS!

    Dito. Und wir haben uns auf Mittwoch geeinigt, da man da auch im Normalfall gar keine Arzttermine hinlegen kann.

    Das ist auch ein gutes Argument! Mittwochs und auch montags passen bei uns nicht, weil da die zweiten, dritten (und - wo vorhanden- vierten) Ausbildungsjahre Berufsschulunterricht bis zur 10. Stunde haben. Donnerstags (sowie dienstags und z. T. freitags) haben die ersten Ausbildungsjahre Unterricht bis zur 8. Stunde; unsere Vollzeitbildungsgänge haben sowieso max. bis zur 8.

    .... den neuen Schülern (Schüler mit und ohne Hauptschulabschluss, Berufsschule, auf Ausbildung vorbereitend) schon Dienstag Themen anbietet, die sie für diese zwei Stunden wöchentlich wählen können.

    Ich bin gerade etwas irritiert... Um welche SuS handelt es sich denn nun? SuS der "Berufsschule" - wie du schreibst - können es ja nicht sein, denn das wären Auszubildende. Also sind es wohl SuS eines Vollzeitbildungsgangs in einer berufsbildenden Schule?

    Oder aber - so etwas gibt es an meiner Schule - handelt es sich um SuS von allgemeinbildenden Schulen, die einmal pro Woche zu euch an die Schule kommen? Bei uns nennt sich das "Kooperationsprogramm": die SuS der allgemeinbildenden Schulen kommen in kleinen Gruppen (ca. 10 Personen plus eine betreuende Lehrkraft) an einem Schultag für 6-8 Unterichtsstunden zu uns und erhalten Einblick in den Fachpraxisunterricht verschiedener Berufsbereiche (technischer Bereich, Agrarwirtschaft, Gastronomie und Hauswirtschaft, Gesundheitsbereich, kaufmännischer Bereich); nach einem halben Jahr wechseln die Gruppen. Derzeit ist das Programm wegen Corona ausgesetzt.

    In welchem Bundesland bist du denn eigentlich @Stross?

    Zu den Ideen, die du hast, muss ich sagen, dass ich Nr. 2 - evtl. noch erweitert um Bewerbungstraining - sehr gut finde!

    Ende vom Lied war, dass die Schule oder Eltern (weiß ich nicht genau) den Schüler angezeigt haben und der Kollege vor Gericht aussagen musste. (Seitdem schaut er weg. ^^)

    Er schaut weg, weil er vor Gericht eine Aussage machen musste?!? Wo ist denn da das Problem??? Musste mein Lebensgefährte auch schon mal (war Unfallzeuge, wo der Verursacher Fahrerflucht begangen hatte); ist doch super, wenn es der Aufklärung dient!

    Da kann ich Tom123 nur zustimmen!

    Wir haben vor zwei Jahren den Donnerstag als Konferenztag festgelegt (Gesamtkonferenzbeschluss). Das heißt nicht, dass nun an jedem Donnerstag irgendwelche Konferenzen und Co. stattfinden, sondern dies ist der Wochentag, an dem eben Dienstbesprechungen, Teamsitzungen, Elternabend, Eltern- und Betriebssprechtag und auch - wenn möglich - Ordnungsmaßnahmenkonferenzen stattfinden. Ausnahmen sind Zeugniskonferenzen, denn die finden immer montags und dienstags zum Halbjahres- und Schuljahresende in der Woche vor Zeugnisausgabe statt, und die monatlichen Sitzungen des "Abteilungsleitungsteams" an jedem ersten Dienstag eines Monats.

    Wir haben aber zusätzlich eine Art Jahresterminplan, sprich: die meisten Termine werden am Schuljahresbeginn vom Schulleitungsteam festgelegt und in den "Schulmanager" eingetragen.

    Ladungsfrist für alle Konferenzen, aber auch für Dienstbesprechungen und Teamsitzungen ist bei uns eine Woche. Wobei ich gerade nicht auf dem Schirm habe, ob das eine interne Regelung ist oder in der Konferenzordnung steht.

    Ob wir ein Konzept für Teilzeitkräfte haben, weiß ich - ehrlich gesagt - nicht.

    Das Prüfungsamt wird einem da keine Auskunft geben. Was interessiert die das auch? Die haben mit dem 1. Staatsexamen ja nichts mehr zu tun.

    Jetzt bin ich verwirrt... Das Prüfungsamt hat mit dem 1. Staatsexamen nichts zu tun?!? Wir mussten uns damals beim Prüfungsamt für die 1. Staatsexamensprüfung anmelden und es war auch für die Zulassung und die Durchführung zuständig. Hat sich dahingehend etwas geändert (als ich studiert habe, gab es noch kein Bachelor- und Masterstudium)? Oder ist das in NRW anders als in Niedersachsen?

    Mir sagt aber auch diese Geschichte mit den "Ordnungsgruppen" nichts. Das ist wohl ebenfalls NRW-spezifisch, gell?

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