Beiträge von Humblebee

    Sei mir nicht böse - aber glaubst du wirklich, dass junge Leute in dem Alter (!) mit Brause und Erdbeerkuchen feiern? :rotfl:

    Auch ohne Erdbeerkuchen und Brause kann man aber versuchen Abstand zu halten, oder? Hat ja scheinbar bei unserem Nachbarssohn auch geklappt; zumindest sind die Corona-Fallzahlen hier in der Stadt in der letzten Zeit nicht besonders stark gestiegen ;) .

    2. lädt man zur Hochzeit in aller Regel alte Menschen ein,

    Ist das bei euch so? ^^

    Ich war noch nie auf einer Hochzeitsfeier, wo vor allem alte Menschen waren; zwar ein paar ältere Verwandte, aber ich würde meinen, mind. 75-80% der Gäste waren eher jüngere Leute (Freundes- und Bekanntenkreis, jüngere Verwandte, Kolleg*innen; oft mit Kindern). Altersdurchschnitt so bei 35 Jahren, schätze ich jetz einfach mal.

    Mein Partner und ich haben bereits unsere Hochzeitsfeier verschoben. Wir möchten unsere Familien und Freunde nicht unnötig gefährden.

    Das muss ja jeder für sich selbst wissen, denke ich. Eure Entscheidung ist eben gewesen, die Hochzeitsfeier zu verschieben, andere feiern trotzdem und versuchen hoffentlich, die Abstandsregeln einzuhalten. Zwei Kolleginnen von mir haben jetzt in den Ferien standesamtlich geheiratet und beide haben nur im kleinen Kreis mit Familienmitgliedern und Trauzeugen im Garten - die eine bei sich zuhause, die andere im Garten eines Restaurants - gefeiert (eine hatte 17, die andere 25 Gäste). Auch da kann natürlich was passieren, aber ich denke, dass weiß jeder Gast und kann sich überlegen, ob er an solch einer Feier teilnehmen möchte oder nicht.

    Einige meiner SuS sind auch in den letzten Monaten 18 geworden und haben dann halt schweren Herzens eben gar nicht gefeiert. Und der Sohn unserer Nachbarn hatte Anfang Juli einen runden (25.) Geburtstag; der hätte auch gern groß gefeiert, hat sich dann aber angesichts der derzeitigen Situation auf eine kleine Grillparty mit 15 Gästen beschränkt. Ich war kurz drüben: die jungen Leute saßen tatsächlich alle auf Abstand. Genauso haben wir es bei einer Geburtstagsfeier gemacht, bei der wir - zusammen mit 14 anderen Gästen - am Sonntag eingeladen waren. Man muss ja nichts "provozieren", finde ich. Wir haben uns dort auf drei große Gartentische aufgeteilt und nur diejenigen, die aus einem Hausstand kommen, saßen dicht zusammen.

    Nochmal kurz OT dazu @Lehramtsstudent : an meiner Bündelschule (d. h. bei uns gibt es die verschiedensten beruflichen Fachrichtungen, u. a. im kaufmännischen, gewerblich-technischen und sozialen Bereich) haben wir auch die Schwerpunkte Elektro- und Metalltechnik. Dort sind physikalische Themengebiete Teil der berufsspezifischen Lernfelder, die von Fachtheorie- und Fachpraxislehrkräfen unterrichtet werden. Von denen hat aber keiner Physik als Unterrichtsfach (abgesehen von dem o. g. Kollegen, der auch im BG und der FOS Physik unterrichtet).

    Vielleicht ist das aber ja gerade dem Mangel an KuK mit dem Unterrichtsfach "Physik" geschuldet?! Das kann ich leider nicht sagen.

    OK Freunde, ich bin hier jetzt wirklich raus. Die Diskussion wird mir massiv zu dumm. Wir versuchen hier einfach weiter zu leben und dazu gehören auch Geburtstage, die man feiert. Ich wünsch euch was, macht's gut und immer schön vorsichtig, ne?

    Jetzt sei doch nicht sauer! Klar müssen wir versuchen weiter zu leben, aber, wie oben schon geschrieben wurde: wer meint zu diesen Zeiten Party machen zu müssen ohne Abstände einzuhalten, muss eben mit den möglichen Konsequenzen leben. Das haben halt deine SuS jetzt am eigenen Leib erfahren und sind nun "angepisst" darüber, dass sie in Quarantäne sind, aber sie werden wohl in Zukunft erstmal etwas vorsichtiger sein. Genauso wie die Praktikant*innen, die sich in St Wolfgang in Österreich, gegenseitig mit Corona angesteckt haben.

    Ich schätze aber, dass es nicht nur an unserer BBS wenig Physikunterricht gibt, sondern dieses Fach an beruflichen Schulen allgemein nicht weit verbreitet ist (ich kenne mich allerdings im technischen Bereich nicht so aus; evtl. gibt es dort ja doch Schulformen, wo Physiklehrer*innen gebraucht werden). Wir hatten übrigens bis vor einem halben Jahr sogar zwei Kollegen, die Physik unterricht haben, aber der eine ist zum Halbjahr pensioniert worden ;) .

    Ein digitaler Lehrplan und Stoffverteilungsplan ist ein Plan, der digital unterteilt und verfügbar steht, mit der Möglichkeit, zu den einzelnen Themen und Unterthemen Online-Aufgaben, Tests etc einzubinden. Also nicht nur eine PDF oder Excel-Tabelle. Schüler müssen bei einzelnen Themen Leistungsfeststellungen durchführen und könnten evtl. sogar erst nach Bestehen zum nächsten Thema zugelassen werden.

    PDF- oder Excel-Tabellen sind es im "Didaktischen Wizard" nicht, aber die SuS haben keine Zugriffsmöglichkeit darauf (was ich auch gut finde!). Was nun daran so toll sein soll, zu den einzelnen Themengebieten Onilne-Aufgaben etc. einzubinden, erschließt sich mir nicht wirklich, außer, dass man weniger "Papierkram" hätte.

    Nochmal meine Frage von gestern: wenn du so einen großen Teil deines Unterrichts "digitalisiert" hast, arbeitest du dann gar nicht mehr mit den eingeführten Lehrmitteln?

    Kann ich genauso bestätigen, --- ! Poltik ist sicherlich kein Mangelfach an BBSn und wird in allen Bildungsgängen bei uns max. zweistündig unterrichtet, oft sogar nur ein Halbjahr lang.

    Dass wir an unserer BBS jemanden ausschließlich für den Deutschuntrricht eingestellt haben, habe ich noch nicht erlebt, obwohl wir - siehe oben - immer Bedarf an Deutsch-KuK hatten.

    Auch denke ich nicht, dass wir jemanden, der Gymasiallehramt mit "Politik/Wirtschaft" studiert hat, für die berufliche Fachrichtung "Wirtschaftswissenschaften" bzw. "Wirtschaft und Verwaltung" einstellen würden, solange es Bewerber*innen gibt, die diese Fachrichtung auf Lehramt BBS studiert haben. In meiner Abteilung "Wirtschaft und Verwaltung" gibt es derzeit überhaupt nur eine Kollegin, die "von Haus aus" Gymnasiallehrerin ist (für Deutsch und Geschichte, wobei sie letzteres am BG unterrichtet). Sie hat damals wirklich Glück gehabt, dass sie die Stelle bei uns - mangels Konkurrenz, da es außer ihr eine andere Bewerberin gab, die dann ihre Bewerbung wieder zurückgezogen hat - überhaupt bekommen hat. Diese Stelle war übrigens seinerzeit mit "Fachrichtung: beliebig; Unterrichtsfach: Deutsch" ausgechrieben.

    @Lehramtsstudent : Deine Aussage kann ich für Informatik unterschreiben, aber Physik gibt es z. B. an meiner Schule nur am BG Technik (und in der FOS gibt es das Fach "Naturwissenschaften" als "Mischung" aus Physik, Bio und Chemie), sprich: dafür benötigen wir genau eine Lehrkraft.

    Hallo Doctor,

    herzich Willkommen in diesem Forum! Wenn du Fragen hast: immer her damit (obwohl ich dir wohl nicht viel werde beantworten können, weil ich in einem anderen Bundesland wohne, an einer anderen Schulform bin und andere Fächer habe als du).

    Beste Grüße

    Humblebee

    Willst du mir irgendetwas unterstellen ?

    So viel Blödsinn habe ich nicht einmal bei dir erwartet. Solche Typen, wie du, k.... mich an. Pausenlos die große Klappe und nichts dahinter.

    Sag' mal, geht's noch??? :pfui:

    Wie kann man auf der einen Seite behaupten, dass es keine "Diskussionskultur" mehr in Deutschland gäbe und dann solche Aussagen 'raushauen?! Ist wohl doch zu warm im Moment, was?

    Ergonomie am Arbeitsplatz fällt flach?

    Weißt du, auf was für harten Stühlen wir an unverstellbaren Tischen, die nicht einmal annährend Platz für Arbeitsmaterial bieten, wir im Lehrerzimmer sitzen?

    Das würde ich dann aber auch auf deine SL und den Schulträger schieben. Bei uns wurden alle sechs Lehrerzimmer, die wir in den verschiedenen Abteilungen und Gebäuden/Gebäudeteilen haben, im Laufe der Jahre, die ich an dieser Schule unterrichte, renoviert und neu möbliert bzw. zwei Gebäude komplett neu gebaut. Da hatten wir Lehrkräfte immer ein Mitspracherecht bei der Ausstattung, d. h. wir haben verschiedene Stühle zum "Probesitzen" bekommen und durften auswählen, welche wir haben möchten. Dasselbe galt und gilt für die Stühle am Lehrerpult bei der Modernisierung der Schulgebäude.

    Aber ich schrieb ja schon im anderen Thread, dass uns immer recht viel Geld für Modernisierungen zur Verfügung gestellt wird. Da sind wir ziemlich priviligiert, denke ich.

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