Beiträge von Humblebee

    Ich weiß bei uns alleine 4 Schulen, die alle nicht drin stehen. Bei uns durfte es auch nicht den Eltern gesagt werden, wenn es Coronafälle gibt.

    Aber das steht doch dann meistens in der Zeitung, welche Schulen von Corona betroffen sind?! Außerdem müssen doch die Erziehungsberichtigten immer informiert werden, wenn meldepflichtige Erkrankungen an einer Schule auftreten, oder ist das bei Corona-Fällen anders?

    Vormals habe ich an einer Berufsschule gearbeitet, dort konnten Wünsche bezüglich Beginn der Tätigkeit, etc. ohne grosse Probleme berücksichtigt werden. Davon bin ich -wahrscheinlich etwas naiv- ausgegangen.

    Wenn ich kündige, bekomme ich kein Arbeitslosengeld, das würde ich gerne vermeiden.

    An einer berufsbildenden Schule sind aber ja auch die Unterrichtszeiten anders, sprich: länger, gell?! Ein Kollege von mir hatte es in den letzten Schuljahren auch mit unseren Stundenplaner*innen so abgesprochen, dass er immer erst zur 3. Stunde Unterricht hatte, weil seine Frau um 7 Uhr im Büro sein muss und er dann die beiden jüngeren Kinder zur Kita bzw. zum Kiga gebracht hat; dafür musste er aber meist bis zur 8.oder sogar bis zur 10. Stunde bleiben. Im kommenden Schuljahr wird es (coronabedingt) auch bei ihm nicht möglich sein diese Regelung aufrechtzuerhalten, so dass er mind. an einem Tag zur 1. Stunde Unterricht hat. Da wird seine Frau dann wohl mit ihrem AG absprechen müssen, dass sie an dem Tag später anfängt.

    Bist du sicher, dass du gar keine ALG bekommst, wenn du selbst kündigst? Meines Wissens gibt es doch eine Sperrzeit von max. drei Monaten, danach würdest du aber trotzdem ALG erhalten. Oder habe ich das falsch in Erinnerung (sorry, ich kenne mich damit nicht wirklich gut aus)?

    EIn "Partnerinterview" mit anschließender Vorstellung lasse ich auch jedes Jahr in den einzelnen Klassen durchführen und dann jede/n SoS die/den Interviewpartner*in vorstellen (z. T. auch kurz auf Englisch in den Klassen, in denen ich Englisch unterrichte). Klappt i. d. R. sehr gut! Für meine eigene BFS-Klasse habe ich dazu einen "Interviewbogen" mit vorgegebenen Fragen, weil diese z. T. noch sehr schüchternen SuS sonst oft nicht wissen, was sie die/den häufig noch unbekannten Sitznachbarin/nachbarn fragen sollen.

    Zum Teil haben sich tatsächlich nicht mehr schulpflichtige SuS (die oftmals ja auch schon volljährig sind), nachdem sie durch die Ordnungsmaßnahmenkonferenz für x Tage vom Unterricht ausgeschlossen wurden, "freiwillig" vom Schulbesuch abgemeldet. Ich glaube allerdings kaum, dass diese "Pappnasen" dann noch irgendwo anders zur Schule gegangen sind!

    Die noch schulpflichtigen SuS sind i. d. R. nach Ende des Unterrichtsausschlusses wiedergekommen... oder auch nicht: in den Fällen, wo diese SuS anschließend unentschuldigt gefehlt haben, wurde halt der Landkreis eingeschaltet (Bußgeldverfahren).

    Außerdem erinnere ich mich an einen Fall, wo die betreffende Schülerin nach der OMK und dem dort beschlossenen Ausschluss vom Unterricht (waren m. E. 10 Tage) nicht mehr zur Schule kam, sondern - auf Anraten der OMK hin - in ein "Langzeitpraktikum" bis zum Schuljahresende gegangen ist.

    Das ist jetzt aber mal wieder seeehr OT!

    Ich stelle mir gerade vor, wie sich eine Familie eine andere Schule sucht, weil das Kind, welches sich nicht an die Hausordnung gehalten hat, Schulausschluss bekam. (Leider kommt das nie vor, aber man kann es sich mal vorstellen.)

    Zumindest mehrtägiger oder -wöchiger Ausschluss vom Unterricht kommt bei uns meist mehrmals pro Schuljahr in verschiedenen Schulformen vor ;) . Dass ein Schüler komplett der Schule verwiesen wurde, habe ich allerdings auch erst einmal miterlebt (da schloss sich dann auch ein Gerichtsprozess und eine Jugendstrafe an); ich würde aber nicht behaupten, dass wir solche Fälle nicht auch schon häufiger an der Schule hatten (wovon ich dann aber nichts mitbekommen habe).

    Zeitgleich müssen viel mehr Aufsichten geleistet werden, sodass viele Lehrer gar nicht mehr die Möglichkeit haben, sich im Lehrerzimmer eine Pause zu genehmigen. Zumindest lief es von Mai-Juli an meiner Schule so.

    Das war bei uns gut geregelt; wir hatten genausoviele Aufsichten wie vorher, da sich durch die versetzten Pausen ja weniger SuS als sonst in unseren einzelnen Pausenbereichen aufhielten.

    Bei uns wird voraussichtlich (wieder) mit versetzten Pausenzeiten gearbeitet werden, um nicht alle SuS zeitgleich auf den begrenzten Schulhof zu jagen. Das führt natürlich auch für die Lehrkräfte dazu, dass der im Lehrerzimmer anwesende Anteil in den Pausen geringer ist.

    Das wird bei uns wahrscheinlich ähnlich gehändelt werden mit den versetzten Pauen, wie. auch vor den Sommerferien schon. Wir haben außerdem auch für jede Abteilung ein eigenes Lehrerzimmer und da ich in der größten Abteilung arbeite, haben wir ein recht großes Lehrerzimmer, in dem m. E. mind. 25 Personen mit reichlich Abstand sitzen können.

    Dann doch nochmals OT weil's so schön ist. 😁

    So ist es bei uns auch. Die Fachlehrer müssen als Zugangsvoraussetzung zum Vorbereitungsdienst eine Ausbildung und Weiterbildung (Meister oder Fachschule) absolvieren. Mit der Lehrbefähigung erfüllen sie die beamtenrechtlichen Vorraussetzungen und werden im gehobenen Dienst eingestellt.

    https://lehrkraefteakademie.hessen.de/lehrerausbildu…hnische-faecher

    EIn letztes Mal dazu OT: Danke für die Info und den Link! Dabei habe ich noch einen Unterschied festgestellt, denn in Niedersachsen gibt es im Bereicht "WIrtschaft/Verwaltung" keine "Fachpraxislehrkräfte".

    Aber was die Verbeamtung angeht, habe ich mich bzgl. Niedersachsen oben missverständlich ausgedrückt: auch "Lehrer*innen für Fachpraxis (LfFp)" werden z. T. bei uns verbeamtet (abhängig von den "Voraussetzungen", die sie mitbringen); aber nur in der Besoldungsgruppe A9.

    An dem Wort "feiern" merke ich, dass ich ganz schön alt geworden bin und die aktuellen Gepflogenheiten nicht mehr kenne.

    Was wird denn da immer gefeiert?

    Ich dachte immer, "feiern" impliziert einen gewissen Anlass, der was Besonderes ist, z.B. Geburtstag, Hochzeit, Hochzeitstag, eine bestimmte Prüfung, Führerschein, Abi, Beginn der Sommerferien etc., solche Sachen halt, ne?

    Ist "feiern" inzwischen ein Synonym für "anlassloses Saufen, möglichst aufmerksamkeitsheischend in der Öffentlichkeit"? :weissnicht:

    "Feiern gehen" wird hier von Jugendlichen schon seit Jahren synonym zu "Party machen" u. ä. Begrifflichkeiten benutzt ;) !

    Nicht Corona, aber ein kleiner Hinweis: Ohne qualifizierte Einwilligung der SuS (es dürfen eigentlich auch keine Nachteile in Aussicht gestellt werden) ist das eigentlich kaum zulässig. Die Speicherung auf dem privaten Smartphone ist ziemlich sicher auch nicht in Ordnung.

    Und ja, ich weiß, dass das vieles erleichtert. Ich habe kommendes Jahr 12 Klassen (BK halt), aber ich für meinen Teil werde auf dieses Mittel verzichten.

    Gibt es halt Sitzpläne.

    Ich meine, darüber wurde hier im letzten Jahr schon mal diskutiert. Wir handhaben es auch so, dass zum Schuljahresbeginn (am 2. Schultag) Fotos von den SuS zum Namenlernen gemacht werden (mit einer schulischen Digitalkamera). Aber am 1. Schultag erhalten sie u. a. eine Einwilligungserklärung, in der sie (und bei den Minderjährigen natürlich auch die Erziehungsberechtigten) erklären, dass sie damit einverstanden sind, dass Fotos für schulische Zwecke gemacht und auch nur dort - also in der Schule, keinesfalls auf privaten Endgeräten der Lehrkräfte! - gespeichert werden dürfen. Diese Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden. Gemäß unserer Datenschutzbeauftragten, die zufälligerweise auch diejenige ist, die seit Jahren das Fotografieren übernimmt, ist das so i. O.

    ...und die TE kommt außerdem aus NRW und nicht aus Hessen ;) .

    Abgesehen davon, finde ich das wirklich - OT!!! - mal wieder sehr interessant! Wir haben in Niedersachsen für den Unterricht im "fachpraktischen" Bereich oftmals Lehrkräfte, die nicht studiert haben und daher auch nicht im Vorbereitungsdienst waren und nicht verbeamtet werden, sondern halt als Fachpraxislehrkräfte angestellt werden. Diese KuK finden sich nicht nur im Bereich Hauswirtschaft, sondern auch im gewerblich-technischen Bereich (beispielsweise Maurer-, Zimmerer-, Maler- und Kfz-Meister*innen).

    Hannelotti : ist bei uns genauso! Das (praktische) Fach Hauswirtschaft wird bei uns auch ausschließlich von Fachpraxislehrkräften im Angestelltenverhältnis unterrichtet, die ausgebildete Hauswirtschafterinnen (z. T. Hauswirtschaftsmeisterinnen), Köchinnen o. ä. sind. Wir haben sogar einen Mann dabei, was ja eher selten ist; der ist gelernter Hotelfachmann.

    UNd die Einwohner dort behaupten ja, dass das an den (deutschen) Urlaubern liegt.

    Ist das so? Ich habe es nicht weiter für den Rest von Österreich verfolgt, aber unsere Nachbarn sind gerade in St. Wolfgang im Urlaub, das sich ja als "Hotspot" entpuppte, nachdem dort mehrere (österreichische!) Praktikant*innen, die z. T. gemeinsam in einem Zimmer wohnen, zusammen gefeiert haben. Da kann es also nicht an den deutschen/ausländischen Urlauber*innen gelegen haben und davon war auch unter den Einheimischen nicht die Rede, wie unsere Nachbarn berichteten (die sich übrigens haben testen lassen und zum Glück negativ sind; sie sind auch erst angereist, als wohl die meisten Ansteckungen schon erfolgt waren).

    Die Familienfeier in Hagenow mit mindestens 100 Teilnehmern war eine "Pullerparty" ?!

    Ich musste googeln, da ich nicht wusste was das ist. Mir persönlich ist es unbegreiflich, wie man die Geburt eines Kindes (ein wunderschönes Ereignis) mit einer Großparty ohne Verstand feiern kann, vor allem in diesen Zeiten.

    Oh je! Tja, Einige feiern halt, wie die Feste fallen - Corona oder nicht :( ...

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