Beiträge von Humblebee

    Ich bin ehrlich: Ich schaffe es im Alltag selten zu differenzieren. Ich habe insgesamt ca. 120 SuS, meine Klassen sind normalerweise vollgestopft / viel zu groß.

    Wenn ich es schaffe, gebe ich den Schnellen Zusatzaufgaben, in manchen Klassen klappt es auch mit Lerntandems/Lernteams; meist bin ich aber glücklich, wenn ich überhaupt was geschafft kriege mit meinen Rabauken. :rotwerd:

    Das geht mir ähnlich. Bei uns an den BBS treffen in vielen Klassen so unterschiedliche Niveaus zusammen, dass eine DIfferenzierung meist nicht möglich ist (insbesondere dann nicht, wenn ich die SuS nur einmal in der Woche für eine Doppelstunde sehe). In Englisch unterrichte ich z. B. in den Berufsfachschulklassen auf dem Niveau der Hauptschule bis Realschule Klasse 9-10. Da bekommen ggf. die besonders Guten und Schnellen Extra-Aufgaben, aber für die besonders Schlechten kann ich leider relativ wenig tun (die müssen sich notfalls Nachhilfe nehmen oder mit besseren SuS in Lernteams zusammensetzen). In den Lernfächern in Wirtschaft mache ich des öfteren Gruppenarbeiten auf unterschiedlichen Niveaus.

    Einhaltung der Korrekturzeit, Vorliegen einer Angabe und einer Musterlösung, Notenliste der Schüler, Punktesprung (also welche Note bei welcher Punktzahl), alle Schülerarbeiten abgegeben (bzw. die nicht abgegebenen vermerkt), Notendurchschnitt.

    Bei der Aufgabenstellung achte ich darauf, ob die Aufgaben lehrplankonform sind, ob die Operatoren eindeutig verwendet werden (also dass die Schüler wissen, was sie machen sollen), ob das Anforderungsniveau passt. Bei der Korrektur stichprobenartig, ob Fehler übersehen wurden, ob die Punktzahl stimmt, ob der gleiche Fehler bei verschiededenen Schülern gleich bewertet wurde. Bei Kollegen, wo die Korrektur über Jahre zuverlässig erfolgt, muss ich die korrigierten Arbeiten gar nicht mehr durchsehen, aber mache es meistens dennoch stichprobenartig. Einfach so.

    Sarek

    Bzgl. der Korrekturzeit gibt es m. E. nur für allgemeinbildende Schulen in Niedersachsen eine zeitliche Vorgabe. Für alle anderen Formalia ist die Lehrkraft selbst verantwortlich, d. h. es überprüft niemand, ob z. B. eine Musterlösung vorliegt (mache ich persönlich meist handschriftlich oder in Englisch - bei Grammatikaufgaben - manchmal gar nicht). Klassenarbeiten werden bei uns übrigens, außer am BG, nach dem IHK-Notenschema bewertet.

    Wir haben mit Zustimmung der Schulleitung und selbst die Schulsenatorin hatte in einem ihrer Briefe gesagt, man sollte das mit dem Datenschutz nicht so eng nehmen, alles genommen, was uns begegnet ist, denn Schul.Cloud wird jetzt erst aufgebaut, Videokonferenzen laufen noch nicht für alle usw. wie hätten wir also anders aggieren sollen?!?

    Ähnlich war der Tenor hier in Niedersachsen auch. Auszug aus dem "Leitfaden" des niedersächsichen MK für SL und Lehrkräfte an BBS vom 17.04. unter dem Punkt "Datenschutz": "Schulschließungen und häusliches Lernen machen in deutlich größerem Umfang als bisher elektronische Kommunikation erforderlich. Da dienstliche Geräte nur in sehr begrenztem Umfang zur Verfügung stehen, werden deshalb vorübergehend die Verwendung von Privatgeräten sowie die Nutzung von Messengern und Clouddiensten, z. B. WhatsApp oder Skype, unter gewissen Rahmenbedingungen akzeptiert..." (diese Bedingungen führe ich jetzt nicht noch im Einzelnen auf).

    Mal eine Frage an die Schulleitungen bzw. diejenigen, die öfter Gezwitscher hören:

    Muss man eher damit rechnen (heutiger Stand), dass die Schulen nach den Ferien wieder in den normalen Unterricht zurückkehren oder wird es wohl noch mit geteilten Klassen und verringerter Schülerzahl weitergehen?

    Das würde mich auch mal interessieren! Ich denke aber nicht, dass die Überlegungen in den Kultusministerien schon so weit sind.

    Finde ich vor allem frech, dass dieser Datenschutzbeauftragte erst jetzt damit um die Ecke kommt! Als Beauftragter für den Datenschutz hätte er sich dazu ja wohl schon länger mal Gedanken machen können... Erst jetzt, also Monate, nachdem die Schulen geschlossen wurden, fällt ihm ein, dass es mit dem Datenschutz beim Homeschooling Probleme geben könnte?!? :autsch:

    Na ja, das ist relativ, würde ich sagen. Ob sich der Erziehungsanteil einer Lehrkraft seit meiner eigenen Schulzeit erhöht hat, kann ich schlecht beurteilen (sind halt unterschiedliche Sichtweisen), aber auch an einer BBS haben wir - gerade bei den "schwachen Klassen" m. E. einen recht hohen Erziehungsanteil. Und was die - wie ich sie immer nenne - "Bürotätigkeiten" angeht, so haben wir auch davon viele zu erledigen, gerade als Klassenlehrkraft (und an meiner Schule sind ca. 80% aller KuK Klassenlehrer*innen).

    Laut dieser Seite stimmt das nicht.Also das mit MVP

    https://www.tz.de/auto/kennzeich…r-10065742.html

    Dann hat die Autorin wohl schlecht recherchiert ;-). Ich war eigentlich - bevor ich diesen Artikel gelesen habe - auch der Meinung, dass die genannten Buchstabenkombinationen in ganz Deutschland verboten sind. Wenn man beim Straßenverkehrsamt für Schwerin ein Wunschkennzeichen mit einer dieser Kombis sucht, erscheint dort auch der Hinweis: "Folgende Buchstabenkombinationen sind nicht zulässig: HJ, KZ, NS, SA, SS".

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