Beiträge von Miss Miller

    Die Übersetzung kann ich so nicht nachvollziehen, denn bisher hat ja immer jedes Bundesland dann hinterher gemacht, was es wollte, wir sind also genau so schlau wie vorher

    Das denke ich auch, und das große Argument ist ja, dass die Zahlen rückläufig sind.

    Ich könnte mir aber auch vorstellen, dass Frau Gebauer mal ein bisschen Recherche gemacht hat und auf die Info gestoßen ist, dass ein zu frühes Öffnen für einen rapiden Wiederanstieg der Zahlen sorgen kann. Daher halte ich alles für möglich.

    Ich weiß gar nicht, was ich will. Ich weiß nur, dass 2 Kids (1 mit ADHS) im homeschooling mit meiner (ebenfalls ADHS) 3/4-Stelle und einem Mann, der jede Woche 60 Stunden arbeitet, nicht mehr lange funktionieren wird. :angst: ;(

    wir arbeiten in der Distanz auch nach Stundenplan. Allerdings wurden wir von der SL mehrfach und sehr deutlich darauf hingeiwesen, dass wir dabei maximal 50 -70% des Pensums aus dem Liveunterricht einplanen sollen; mehr sei unrealistisch. Gerade in den unteren KLassen erlebe ich das tatsächlich so.

    Deine Schulleitung hat da eine gute Idee gehabt! Ich erlebe hier das Gegenteil bei der eigenen Tochter (6.Klasse)

    Mein Teams läuft gut, ich habe bisher positive Erfahrungen. Meine Tochter nutzt schulcloud, das läuft so lala, Zoom ebenso lala.

    Was sich aktuell rauskristallisiert, ist, dass im Homeschooling alles länger dauert - Aufgaben, Erarbeitung von Inhalten, Unterricht per Konferenz. Sowohl an der Schule meiner Tochter wird das deutlich, als auch bei mir. Die Schüler melden das zum Teil zurück, wenn sie sich trauen. Ich musste eben mal eine Lanze für meine Tochter brechen, und das Thema bei den Eltern ansprechen. Die sind nämlich alle brav wie die Schäfchen und lassen ihr Kind das Wochenende durcharbeiten.

    Die Aufgaben sind einfach zu viel, weil alles länger dauert. Ist das bei euch auch so?

    Ganz, ganz, ganz schwierige Frage .... ich ärgere mich nach wie vor darüber, dass die Monate im Frühjahr, Sommer und Herbst schlichtweg verpennt wurden. Das Konzept der Bundesregierung ist jetzt planlos, die Konzepte der Länder noch planloser.

    Wenn man damals Personal gewonnen hätte, hätte man jetzt andere Voraussetzungen für die Betreuung von Kindern in Kleingruppen und stünde jetzt nicht vor der Frage, ob man es riskiert, Schulen aufzumachen und damit die Zahlen in die Höhe zu treiben oder Kinder durch Homeschooling zu schädigen durch alle bekannten Nachteile und Probleme.

    Hat schon mal jemand Erkundigungen bzgl. des "Kinderkrankengelds" eingeholt oder davon sogar schon Gebrauch davon gemacht?

    Ich rotiere hier und möchte beide Kinder nicht in die Notbetreuung geben.

    Aber ich höre immer wieder, dass diese Regelung nur für gesetzlich Versicherte gilt. Sind wir da außen vor? Mein Mann ist auch privat versichert, könnte aber auch nicht frei machen.

    Bei mir läuft alles prima, aber ich habe ja noch zwei Kinder zu Hause. Der eine Laptop fällt aktuell aus, der Drucker hat nicht direkt funktioniert, und die Plattform meiner Tochter funktioniert gar nicht, weil sie völlig überlastet ist. Beide sind völlig unmotiviert und brauchen immer wieder Aufforderungen, die ich nicht leisten kann. Ich bin gespannt, wie diese drei Wochen verlaufen werden… Lange halte ich das nicht durch. Eben erst mal Pizza bestellt.

    Ich lerne mit meiner Tochter Mathe und stehe bei einer Aufgabe auf dem Schlauch. Kann mir jemand helfen?


    In einem Bus sind 2/7 der Plätze belegt. An der nächsten Station steigen Leute zu. Nun ist jeder 5. der freien Plätze auch belegt. Wie hoch ist der Anteil der freien Plätze?

    Wenn die Schulen Notbetreuung anbieten und diese ohne Einschränkungen (beide Eltern systemrelevant) nutzbar ist, werden die Klassen wieder voll. Wenn dann die KuK, die zuhause Kinder haben, auf die zusätzlichen Tage für die Kinderbetreuung (eig. "Kind krank-Tage") zurückgreifen, wird das eine große Herausforderung vor allem für die Grundschulen. Massig Kinder, wenig Lehrer ... wie soll das werden??

    Ich bin da ganz ehrlich, meine Kinder bleiben den Februar zuhause und ich unterstütze sie bei den Aufgaben, mache mit ihnen Sport, spiele mit ihnen etc. Und dabei greife ich gerne auf die zusätzlichen Tage zurück. Das Schuljahr ist eh für den Eimer, meine Klasse hat zum Teil das letzte Praktikum nur zu 50% gemacht, abgesehen von einigen U-Inhalten.

    Mir reichts ... wenn ich von einer Nachbarin (Grundschule) höre, dass die Schulleitung ihr Kollegium auffordert, 100% zu geben, egal, ob mit Kindern oder ohne, und diese Nachbarin verzweifelt ist und den Tränen nahe, dann wird mir echt übel.

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