Beiträge von Miss Miller

    Ich würde meine Kinder am liebsten zuhause lassen und selber nur Distanzunterricht machen, aber das werde ich ja leider nicht dürfen. Ich bin gespannt, wie sich die Zahlen in den nächsten Tagen entwickeln.

    Eine Freundin von mir ist Intensivkrankenschwester und sagt, dass mittlerweile viele 40-75-Jährige auf ihrer Intensivstation liegen, und denen geht es zum großen Teil richtig schlecht.

    Weiß jemand, wann das nächste Bund-Länder-Treffen ist? Ich hoffe, dass es morgen schon Konkreteres gibt, die sollten sich so bald wie möglich treffen und entscheiden. Morgen beginnen einige BL mit Lockerungen. Ich fühle mich gerade ein bisschen wie im freien Fall. Ich würde mich gerne in den kommenden Wochen mit meiner Familie zuhause einschließen, das geht aber nicht, wenn wir alle in die Schule müssen. (Ausnahme: Gatte, der kann aber selber entscheiden, homeoffice an 4 von 5 Tagen zu machen). Ich würde gerne Unterricht planen, weiß aber nicht, ob für Präsenz oder Distanz. Das Gerede von Laschet heute macht es nicht besser. Ich hoffe sehr auf morgen.

    Ich fände einen harten Lockdown für 3-4 Wochen auch angemessen, am besten so bald wie möglich. Und mit Lockdown meine ich nicht das halbherzige Getue hier in Deutschland. Meine Befürchtung ist aber, dass jedes BL eh wieder sein Ding macht. Ich sehe schon Laschet mit seiner Gestik und dem Gelaber vor meinem inneren Auge am Rednerpult.

    Am meisten ärgert mich eigentlich dieser Blödsinn seit Oktober 2020... wenn da mal intelligente Entscheidungen getroffen worden wären, wären wir jetzt vielleicht in einer anderen Lage.

    Das liegt nun völlig außerhalb meiner Vorstellungskraft ;) Ein frischer Blätterkrokant der Firma mit dem G...Hasen steigert mein persönliches Wohlbefinden enorm :lach: Da kommt kein Äpfelchen mit


    Bin gespannt auf deine Erfahrungen :super:

    Nachmittags/abends ist es hart, aber insgesamt ist es cool und fällt mir gar nicht so schwer. Ich bin jetzt 6 Tage zuckerfrei und esse viel frischere Lebensmittel, weil in wirklich jedem verarbeiteten Produkt Zucker ist. Nicht wirklich alltagstauglich, aber macht mich gerade sensibel für meinen Körper. Ich hoffe, dass ich nach den vier Wochen nicht wieder in alte Muster verfalle. Es geht um die Süßigkeiten, die ich so nebenher esse, Schoki, Hanuta, Weingummi etc. Ich möchte noch Süßes essen, aber nicht so überzuckertes. Mir wird am Ende der Zeit ein Hanuta extrem süß schmecken, und daran möchte ich mich nicht mehr gewöhnen. Also nur noch Zartbitter und Süßigkeiten selber machen. Verzichten is nich... aber Mengen von überzuckerten Süßigkeiten möchte ich nicht mehr in mich reinmampfen. Dieser Winter war wirklich krass. Ich sag nur „Mozartkugeln“ ....

    Sport und Bude aufräumen.

    Macht ausgeglichen und stellt die innere Ordnung her. Ich hab mich viel mit Süßigkeiten getröstet, aber das hilft ja nur für den Moment. Daher werde ich den April zuckerfrei gestalten. Außer frischem Obst gibt es nichts mit Zuckerzusatz. Das soll das Wohlbefinden steigern. Bin gespannt....

    Düren kann jetzt wieder auf den Stand von vor einer Woche zurück kehren, also die mittleren Klassen im Distanzunterricht unterrichten

    Wuppertal auch, da werden alle weiterführenden Schulen wieder in Distanz unterrichtet.


    https://mobil.ksta.de/region/c…istanzunterricht-36439428


    Ganz ehrlich, ich bin zwar froh über den Präsenzunterricht meiner Kids und auch über meinen, aber ich wäre dankbar, wenn auch hier wieder zum Distanzunterricht zurückgekehrt werden würde. Ich finde das gesamte Vorgehen der Politik gerade seit November geradezu absurd, aber ich schließe mich und meine Familie gerne noch ein halbes Jahr oder mehr zuhause ein. Hier soll niemand Corona bekommen.

    Ich war in meiner damaligen Klasse und wir haben immer wieder zwischendurch aufs Handy geguckt. Als ich dann raus aus dem Lehrerzimmer ging, verabschiedete ich mich noch von einem Kollegen und dachte „Ob ich den wohl jetzt länger nicht sehen werde?“

    Ich war aber froh, ich wollte Corona nicht bekommen. Wir sind dann zuhause auch wirklich zuhause geblieben, hatten keine persönlichen Kontakte bis auf unsere direkten Nachbarn (haben ein Reihenendhaus). Wir haben sehr viel n-tv/ n24 geguckt in den ersten Tagen. Es war spooky. Ich habe dann irgendwann angefangen, Masken zu nähen, da das KH hier in der Nähe einen Aufruf gemacht hatte. Insgesamt habe ich bis Mai 750 Masken genäht und den größten Teil in der Nachbarschaft ohne Profit verkauft.

    Die Stimmung war krass.... heute ist sie anders, wir haben gelernt, mit dem ganzen Mist zu leben.

    ich bin auch ein Augenmensch - Farben sind für mein Wohlergehen extrem wichtig. (Wer mich gut kennt, sieht anhand meiner Kleidungsfarbe meine Stimmung. An manchen Tagen benötige ich bestimmte Farben, heute war es blau.)

    Mir geht es ähnlich. Zu erblinden wäre mein Albtraum. Ich hatte nach einer Nasen-OP mal wochenlang keinen Geruchs- und Geschmackssinn, das war schrecklich! Es fehlte ein Stück Lebensqualität, vor allem beim Essen.

    Ich habe gerade meine Unterricht gerade evaluiert und auch allgemeine Fragen zum Wohlbefinden in der Pandemie gestellt. Ich habe auch einige Schüler dabei, denen es soweit ganz gut geht aber die meisten hängen ziemlich durch. Bei einigen habe ich auch Anzeichen von Depression wahrgenommen, schon in den letzten Wochen, und Kontakt zu ihnen aufgenommen. Das tat ihnen gut. Wenn kommende Woche tatsächlich wieder halbe Klassen in der Schule sind, werde ich mit meinen erst mal rausgehen, ein gemeinsames Picknick machen, ein bisschen quatschen lassen. Das ist viel wichtiger als der Unterrichtsstoff. Vielleicht lasse ich sie noch schöne Zettel füreinander schreiben, zum gegenseitigen Durchhalten. Man könnte zum Beispiel Postkarten verteilen, mit schönen Motiven, die sie dann einzelnen Mitschülern schreiben.

    Meine Kinder leiden auch, sie sind beide in der Notbetreuung, und damit geht es Ihnen viel, viel besser (Mir auch). Aber sie sind beide ziemlich durch, vor allem die kleine ist total nah am Wasser gebaut, weint ständig, ist einfach nicht im Gleichgewicht.

    Ich befürchte, dass die Zahlen wieder steigen werden und die Osterferien als Puffer nicht reichen. Ich bin gespannt, wie es danach weitergeht. Immerhin ist ein vorläufiges Ende absehbar, irgendwann sind wir alle geimpft, und die Mutanten scheinen ja auch durch die Impfung eingebremst zu werden. Dann können wenigstens wieder einige Dinge des Alltags wie früher stattfinden.

    Ich weiß gar nicht, ob es der TE um den NTA geht - das schrieb sie ja nicht explizit. Ich hatte hier eher eine pädagogische Diskussion vermutet.

    Genau, darauf wollte ich hinaus. Meine Tochter hat - wie ich - ADHS und wir haben es ihren Lehrern kürzlich gesagt, da sie im homeschooling natürlich größere Probleme hat.


    Ich beobachte, dass die Haltung von Lehrkräften nach und nach pädagogischer wird und ADHS mittlerweile nicht mehr den Ruf hat, dass alles, was auch nur ein bisschen verhaltensauffällig ist, diagnostiziert wird. Auch freue ich mich, dass Methylphenidat ("Ritalin") nicht mehr nur verteufelt wird.

    Wir sind bei einem Kinderpsychiater, den ich einfach hochkompetent finde und wir gehen mit unserer Tochter einen Weg, bei dem ich ein sehr gutes Gefühl habe.

    Ich hoffe nun, dass die LehrerInnen meiner Tochter auch eine professionelle Haltung haben.


    Natürlich mache ich mir nun Gedanken, wie ihre schulische Biografie aussehen wird/ aussehen kann. Meine eigene war nicht gut, ich war nicht diagnostiziert und war nur die, die immer aus dem Rahmen fiel, sowohl in sozialer, als auch in schulischer Hinsicht. Trotzdem habe ich Abi gemacht, studiert und ein sehr gutes Referendariat gemacht und bezeichne mich als sehr gute Lehrerin.

    Ich möchte meiner Tochter gönnen, dass sie nicht so viel negatives feedback für Dinge bekommt, für sie einfach nichts kann. (Von den Noten abgesehen, mit ADHS gelingen einem manche Dinge halt einfach schlechter als andere).

    Ich habe dann einfach mal fallenlassen, dass ich als ADHS-Kranker da doch einiges korrigieren müsste. Da war dann Totenstille. Das war den Kollegen offenbar sehr peinlich.

    Du hast ADHS? Und du hast das im Kollegium gesagt? Ich traue mich noch nicht so recht, es wissen nur 2 Kolleginnen, die mir recht nahe stehen. Hast du danach einen veränderten Umgang der KuK mit dir festgestellt? Wie kommst du im Alltag klar? "Merkt" man dir spezifische Dinge an?


    Ich habe seit Jahren in der Schule (mit Ref-Schule bin ich bei 3 Schulen) den Ruf, chaotisch zu sein, das hat sich aber in den letzten 2-3 Jahren deutlich gebessert - ich bin in einer Abteilung, in der ich mich sehr wohlfühle und ich habe Stunden reduziert. Dazu 2 Verhaltenstherapien, die mich wirklich "gerettet" haben. Mittlerweile habe ich in der neuen Abteilung den Ruf, extrem gut strukturiert zu sein. 8)


    Aber es allen sagen ....? Ich habe wegen diverser anderer Erkrankungen einen Antrag auf Schwerbehinderung gestellt - wenn ich 50% bekomme, werde ich mit SL sprechen, aber auch da möchte ich eigentlich nicht von meinem ADHS berichten.

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