Beiträge von Kris24

    Susanne, es ging hier darum, dass plötzlich 150 Euro fehlen, weil das Bundesamt für Steuern die Daten nicht weiter geleitet hat. Und ich glaube nicht, dass jemand mit A8 Spitzensteuersatz und Soli zahlen muss und vorher immer selbst eingereicht hat. (Deshalb überraschend, wer vorher nicht eingereicht hat, dem fehlen nicht plötzlich 150 Euro. )

    Darauf habe ich geantwortet.

    Du ziehst irgendeinen Satz heran und schreibst dazu. Aber dann beziehe dich bitte nicht auf mich.

    Nein, man musste nicht, man konnte den Beitrag melden. Wie du ja selbst sagst. Ich kenne viele, die den nicht gemeldet haben, weil sie sagen, da sie eh eine Steuererklärung machen, sparen sie sich den Papierkram vorher.

    Doch, du schriebst, dass man mit A8 kaum Steuern zahlt und ich sagte, das stimmt nicht, sondern hängt von der Steuerklasse ab, denn mit 5 oder 6 zahlst du ab dem 1. Euro bereits Steuern und dann eben auch soviel wie andere evtl. erst in den höheren Ämtern.

    Wenn einer freiwillig Steuerklasse 5 wählt, bekommt natürlich nur einer in dem Fall der Partner Freibeträge. Doppelt abrechnen kann man natürlich nicht.

    Und der Papierkram für private Krankenkasse beschränkte sich entweder auf Abgabe des von der Krankenkasse erhaltenem Blatt im Sekretariat oder selbst versenden im Briefumschlag oder Hochladen im Kundenportal. Mehr als 2 bzw. 5 Minuten (beim Brief) habe ich nicht benötigt. Aber wer zuviel Geld hat, gibt dem Staat gerne zinslosen Kredit.

    Für die KK Beiträge sind das ja eingetragene Freibeträge, die erhält der, der sie zahlt (und die muss man ja nicht eintragen lassen, wenn man nicht will), aber ja, alle anderen erhält der Partner mit, die "normalen" Freibeträge eben, die ohne Eintragung gehen, die gibt es eben nur bei den Steuerklassen 1,3,und 4. 5 und 6 haben keinerlei automatische Freibeträge.

    Doch, natürlich musste man es bisher beim Arbeitgeber melden, wenn man privat versichert ist oder die Beiträge wurden erst einmal vollständig besteuert. Bei über 150 Euro pro Monat war es mir sehr wichtig, rechtzeitig das Blatt hochzuladen bzw. früher per Brief zu senden.

    Es geht hier um KK und wer privat versichert ist, musste sie bis jetzt beim Arbeitgeber selbst melden, mehr schrieb ich nicht.

    Automatisch ist es teilweise ab kommenden Jahr und das hat schon einmal nicht geklappt.

    Es geht hier nicht um gesetzlich Versicherte.

    Zentralabitur war früher immer DAS Kriterium für hohen Standard. Baden-Württemberg und Bayern haben sich stets damit gerühmt, Abiturient*innen seien im letzten Jahr vorm Abschluss nach Hessen umgezogen, so das Gerücht.

    Ich habe ja vor vielen Jahren einige Jahre in NRW unterrichtet und anschließend seit über 20 Jahren in Baden-Württemberg, habe Fortbildungen für Abiaufgabenerstellung in beiden Bundesländern besucht und Abiaufgaben selbst erstellt. In NRW damals ohne zentrales Abitur notwendigerweise, in Baden-Württemberg ist man nur alle paar Jahre dran. Aus den zig jedes Jahr erstellten Aufgaben von Kollegen werden dann ein paar für das zentrale Abitur ausgewählt.

    Beide Seiten haben recht.

    Die Schüler ohne zentrales Abitur konnten im "Steckenpferd" ihres Lehrers mehr, in allen anderen Themen weniger. Beim zentralen Abitur muss alles gleichermaßen vertieft unterrichtet werden nicht nur einzelne Bereiche.

    Wenn man sich alte Aufgaben ohne zentrales Abitur ansieht und den Unterricht nicht kennt, kann man leicht dem Irrglauben aufsitzen, damals wüssten die Schüler insgesamt mehr. Auch ein Beweis ist einfach, wenn er vorher im Unterricht ausführlichst behandelt wurde.

    Mit A13-A16 mag das wenige wirklich hart treffen, aber es gibt ja noch nicht genug Beamte in A8 aufwärts. Da sind 150 Euro mal schnell ein größerer Teil des frei verfügbaren Einkommens. Und das gerade im Januar, wo viele Rechnungen auflaufen.

    Wir haben es nicht bemerkt, da wir nichts eingetragen haben. Ansonsten wäre ich aber auch total gechillt bei der Summe. Ärgern würde es mich auch nicht, lohnt sich bei der Summe nicht 😅

    Ich vermute, dass man mit A8 deutlich weniger Steuern zahlt, sicher nicht 42 % plus Soli. Der Freibetrag senkt ja nur das Bruttoeinkommen. Wenn man sowieso kaum Steuern zahlt, ändert sich kaum etwas. Und dann hat man vielleicht auch schon früher nicht die Mühe gemacht, etwas einzureichen?

    Vermutlich hat das Land recht, wenn es gegenüber der Presse behauptet, bei den meisten sei es nur ein kleiner zweistelliger Betrag. Aber genau diese Verharmlosung hat mich zusätzlich aufgeregt. "Wir sind nicht schuld und wieso fragt die Presse überhaupt nach? Es geht doch nur um wenige Euros für ein paar Beamte."

    Ich weiß das auch nur durch das Forum hier und weil Kris24 was dazu geschrieben hatte. Etwa zeitgleich kam meine Bezügemitteilung und so konnte ich das einordnen. Aber vielleicht sollte ich auch nochmal meine Mails checken - habe ich eigentlich schon...

    Ich las es vor einer Woche unter Aktuelles auf der baden-württembergischen Seite direkt nachdem ich mich über meinen Gehaltszettel gewundert habe. Das hatte ich dann hier hinein kopiert.

    Vorgestern hat unsere SL dann die Mail weitergeleitet. Vielleicht war eure bereits in den Weihnachtsferien? Die Mail kam erst am Freitag.

    Mich ärgert halt, dass das Bundesamt die Meldung über die Störung über 2 Wochen nicht weitergeleitet hat und Baden-Württemberg es angeblich erst erfahren hat, als die ersten sich beschwerten.

    Und mich ärgert die Verharmlosung, dass es nur wenige Euros seien, bei mir sind es über 150 Euros. Klar zahle ich als Single inkl. Soli und Kirchensteuer prozentual mehr als Familien. Aber letztere zahlen vielleicht mehr für ihre Krankenkasse?

    Ich sehe nicht, wie das zu Fehlvorstellungen führen sollte. Die Rechnung, die wir mit den Kindern durchführen ist mathematisch korrekt. Es ist auch korrekt, dass ein ganzzahliger Rest vom Dividenden übrig bleibt. Das einzige wo wir in der Grundschule abweichen ist, wie dieser Rest notiert wird. Den können wir jetzt in der Grundschule noch nicht weiter aufteilen. Ich habe noch nie davon gehört, dass es zu großen Problemen geführt hat, wenn die Lehrkraft in der 5. oder 6. Klasse dann die Restschreibweise umgestellt hat und eine Lösung für das Problem erläutern konnte.

    Größere Probleme vielleicht nicht, aber schwache Schüler behaupten auch lange nach Einführung der Bruchrechnung immer wieder, dass 3 : 5 nicht geht. Es hat sich in ihrer Vorstellung zu gut eingebrannt. 3/5 wird zwar auch notiert wie gelernt, aber nicht zusammen gebracht. Und natürlich erkläre ich auf verschiedenen Wegen ausführlich.

    Die Schüler mit der Schreibweise 5 + 3 : 5 hatten diese Probleme nicht.

    Man könnte vielleicht thematisieren, dass 3 Kuchen an 5 Kinder verteilt werden können, dann aber kein Kind einen ganzen Kuchen erhält. Ich verstehe aber auch, wenn dies eine Überforderung für schwächere Kinder bedeutet.

    Wie geschrieben, ich hatte zeitweise Kinder, die so schrieben. An meiner jetzigen Schule ist das nicht der Fall.

    Fehler können passieren, mich nervt massiv die gefundene Übergangslösung eben nicht die vorhandenen Werte zu benutzen sondern erstmal alles auf 0 zu setzen. Absolute Frechheit.

    Die alten Werte wurden bereits gelöscht, mich nervt allerdings, dass dies spätestens seit dem 30. November bekannt war und erst als Klagen kamen, zugegeben wurde.

    Immerhin die Stuttgarter Zeitung schrieb gestern, dass das Problem inzwischen gelöst sei. Hoffen wir, dass jetzt die Übertragung klappt.

    Und das ist auch gut so. Auf die Division mit Rest aus der Grundschule bauen wir mit der Modulo-Operation auf. Da ist nämlich das ganzzahlige Ergebnis der Division uninteressant, es zählt rein der Rest.

    Es erschwert aber erst einmal die Bruchrechnung in Klasse 6.

    Ich hatte Schüler, die in der Grundschule statt Rest z. B. 38 : 7 = 5 + 3 : 7 schrieben, die hatten es deutlich leichter.

    Das ist aber kein Erkennungsmerkmal von Seiteneinsteigern. Auch im regulär absolvierten Drittfach haben manche Kollegen nur die kleine Fakultas.

    Doch, ich schrieb nicht Drittfach, sondern Zweitfach mit kleiner Fakultas, also nur ein Fach mit großer Fakultas.

    Also Erkennungsmerkmal ist nur ein Fach.

    Wir haben Quereinsteiger mit vollständigen Referendariat, aber nur in einem Fach die Berechtigung auch Sek. II unterrichten zu dürfen. Im 2. Fach ist nur bis Klasse 10 zulässig.

    Sagt wer? Wenn man eine halbe Flasche trinkt oder nervös ist (bei Klausuren tatsächlich möglich!), dann kommt es vor, dass Menschen müssen.

    Wie gesagt, für Klausuren und Prüfungen sollte eine Regelung her wie von Bolzbold beschrieben.

    Welche Regelung, seine letzte umgedrehtes Blatt mache ich schon.

    Sonst schreibt er aus NRW-Sicht und Fachsicht, unsere Klausuren sind nicht so lang. Natürlich kann man niemanden verwehren, mehrere Stunden die Toilette nicht aufsuchen dürfen. Bei uns sind es höchstens 90 Minuten. Sämtliche Reisebusse auch auf Klassenfahrten mit denen ich unterwegs war, erwarten 2 Stunden.

    Ich schrieb bereits zu Beginn, dass ich es im Notfall auch erlaube, evtl. muss halt nachgeschrieben werden oder ich werte nur den ersten Teil oder... Es kommt auf die Umstände an.

    Gerade in meinen Fächern war Abschreiben schon immer gut möglich, verschiedene Schreibstile gibt es nicht. Und die Mitschüler verlangen am heftigsten, dass wir dagegen vorgehen. Ich gebe mir auch keine Illusion hin, dass ich etwas zu 100% verhindern kann. Ich möchte es nur schwieriger gestalten, zu betrügen und nicht einfach die Augen zudrücken.

    Wenn man schon solche "Agentenausrüstung" für Ohren hat, dann ist eine kleine Kamera in der Brille, am Ärmel oder sonstwo auch kein Problem mehr. Dann kann der Helfer in Echtzeit diktieren. Das Foto hilft irgendwie nichts und eine Toilette braucht es dafür auch gar nicht.

    Stimmt, allerdings war dies bei uns bisher noch nicht der Fall. Vielleicht benötigt der Helfer auch etwas Zeit^^?

    Es wird halt auch von den ehrlichen Mitschülern verlangt, dass wir irgendetwas machen und nicht nur die Schultern zucken. Bis jetzt sind sie damit zufrieden, wie geschrieben, es verlangt absolut niemand von mir, während der Klausur auf Toilette gehen zu dürfen. Ich gehe aber auch davon aus, dass sich alles weiter entwickelt wird und entweder doch etwas wie "Abschirmung" geben wird oder überhaupt keine Klausuren mehr. Zur Zeit finde ich es auch unbefriedigend.

    Ich bin verwirrt, weil das doch sehr nach einer Verschwörungstheorie klingt. Bei uns darf sogar während der Abiklausuren aufs Klo gegangen werden und das sind die einzigen Klausuren, bei denen sich eine derartige Mogelei auch nur im Ansatz lohnen würde.

    Bereits genauso vorgekommen und es geht ja auch um Zulassung zum Abitur und "Übung".

    Mal davon abgesehen zählen auch Klausuren für das Abitur und es gibt Monatspreise.

    Beim Abitur darf bei uns auch gegangen werden, 5 Stunden sind zu lang. Nur jetzt ist die SL verantwortlich und es wird nicht damit vor Mitschülern geprahlt. (Ich weiß es also nicht.)

    Mir ist offen gestanden auch nicht klar, wofür man bei diesem Szenario überhaupt auf Toilette gehen müsste. Das geht doch auch alles ohne den Raum zu verlassen.

    Es muss ein Foto gemacht werden. Viele Schüler tun dies bereits beim austeilen der Arbeiten zu Beginn, weil der Lehrer dann nicht alle im Blick hat. Ich lasse alle Arbeiten daher umgedreht liegen bis ich ausgeteilt habe.

    Klar es gibt Brillen und Stifte, die fotografieren können. Aber nicht jeder ist Brillenträger und die Aufnahmen nicht so gut. Es fällt eher auf, wenn die Gerätschaften entsprechend gedreht werden. 100 % Sicherheit gibt es nie, aber allzu leicht muss man es Schülern auch nicht machen und Klausuren dauern bei uns höchstens 90 Minuten (außer Abitur), dass sollte auch ohne Toilettengang möglich sein.

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