Beiträge von Kris24

    In Ba-Wü ist jeder 2.Samstag offizieller Schultag. Er kann durch Beschluss der Schulkonferenz und Umschichtung der Unterrichtsstunden auf die Tage Mo-Fr jedoch unterrichtsfrei gehalten werden. Dass Lehrer an diesem Tag nicht unterrichten müssen, bedeutet nicht, dass sie an diesem Tag nicht arbeiten und ihre wöchentliche 41-h-Woche ableisten. Das ist nicht als Hinweis an Schulleitungen gedacht, um dies als Begründung für Konferenzen zu verwenden. Aber als Hinweis an KuK, die mit ihrem Rechtsschutz vor Gericht ziehen wollen.

    Deshalb beginnen Ferien offiziell in Baden-Württemberg oft am Samstag (nicht Montag, wenn die Ferien gerade diesen Samstag treffen).

    (Und nur 3 Stunden am letzten Schultag ist hier auch nicht möglich, es müssen mindestens 4 sein, sonst gilt es als (beweglicher) Ferientag. (Es ist aber erlaubt z. B. 2 Stunden Schulgottesdienst stattfinden zu lassen, da niemand hin muss, bleiben dann für die allermeisten nur 2 Stunden übrig.)

    Ich habe vor kurzem Arbeitsblätter mit DM aussortiert. :sofa:

    (Gut ich habe sie vor Jahren zuletzt verwendet, weil Schüler nur an Drogeriemarkt dachten. :rofl:)

    Ich hatte übrigens ungewollt ein Jahr lang mit voller Stelle inkl. 2 Bugstunden fast eine Dreitagewoche, Montag bis Mittwoch je 8 Stunden, Donnerstag die ersten beiden. Um Punkt 9 Uhr habe ich mich im Lehrerzimmer verabschiedet. (Und bin heim, um zu schlafen. Donnerstagmittag und Freitag stand die komplette Unterrichtsvorbereitung an, Montag bis Mittwoch war ich dazu nicht mehr in der Lage (ich war damals noch neu am Gymnasium, vielleicht würde es heute besser funktionieren). Nur dreimal habe ich es geschafft 4 Tage wegzufahren.

    In Brixen war ich schon (Klassenfahrt), Wein haben wir auch getrunken, die Häuschen kenne ich allerdings nicht.

    Ich grübeln gerade, vielleicht doch (von der anderen Seite), ist zu lange her.

    Ratten sind kitzelig und quietschen sogar, wenn sie sehen, wie ein anderer Ratz gekitzelt wird! 💓

    Danke für die Info. Ich wollte es genauer wissen und las gerade, sie suchten (nach dem kitzeln) die Hand des Forschers, wollten weiter gekitzelt werden.

    Und was ich auch noch nicht wusste, Mensch und Ratte sind nicht kitzlig, wenn sie Angst haben.

    Aber auf der Website heißt es doch "Lehrkräfte werden spütbar von administrativen Aufgaben entlastet". Stimmt das etwa nicht!?

    Kommt vermutlich darauf an, ob man regelmäßig Noten in Papierlisten einträgt oder Klassenlehrer ist, der den Noten von Kollegen hinterher läuft, die grundsätzlich nie eintragen. Mich hat es deutlich entlastet, keine Suche mehr nach den Notenheften im Lehrerzimmer, keine Dutzende Mails an Kollegen, die nicht eintragen und nicht auf Mails antworten.

    An alle, die hier von "Bereitschaftsstunden" schreiben: Verstehe ich es richtig, dass diese zusätzlich zum Deputat bestehen?

    An alle, die hier von spontaner Vertretung in Hohlstunden schreiben: Verstehe ich es richtig, dass es sich dabei um Mehrarbeit handelt und nicht um

    Unterrichtsverlegung?

    Falls ein- oder zweimal ja, bin ich froh über die Bedingungen an meiner Schule.

    Bei uns gibt es halt keine Doppelsteckung und auch Lehrer werden mal überraschend krank (und seit Corona häufiger). Und ja, wenn ich Untericht halte (auch in Vertretungsstunden kann man Mathe machen) ist es Mehrarbeit (Bereitschaftstunden ohne Vertretung nicht).

    Bei uns wurde über Bereitschaftstunden abgestimmt, die deutliche Mehrheit war dafür. Vertretungsstunden werden gleichmäßig verteilt (früher hatte man zusätzlich zu vielen Hohlstunden auch noch viele Vertretungsstunden). Wenn niemand krank wird, kann man ja heim.

    Ich wundere mich gerade über die teilweise extrem hohe Anzahl an Freistunden - arbeitet ihr in 24-Stunden-Schichten? Bei uns im Grundschulbereich gibt es nur insgesamt maximal 30 Unterrichtsstunden - da kann man bei einem Deputat von 28 Stunden gar nicht auf 15 Freistunden kommen. Klar, bei 10 Stunden am Tag sieht das vielleicht anders aus, aber wenn man an kleinen Grundschulen 28 Stunden auf einen Rahmen von 30 verteilen kann, sollte es doch möglich sein, 25 auf 50 u verteilen, ohne dabei 15 Freistunden u produzieren. Das ist doch irgendwie sonst schon extrem…

    Ich unterrichte an einem Gymnasium, wir haben bis zu 12 Stunden pro Tag (nur Freitags sind es 6). Und wenn ich für Chemie einen Chemieraum benötige und für Sport einen Sportraum und es 700 verschiedene Stundenpläne gibt, weil kaum ein Schüler und kein Lehrer denselben hat, wird es schwierig.

    (Es betraf daher immer dieselben Kollegen, bilingual, Naturwissenschaftler, Sportler, daher war es dem Kollegium lange kein Bedürfnis.)

    Wir haben extreme Bedingungen (sehr viele Profile ab Klasse 5 (also viele Kopplungen), sehr wenige Fachräume, Sportstätten müssen mit anderen Schulen geteilt werden), mein Rekord liegt bei 15 Hohlstunden (bei 25 Deputatsstunden). Ich habe damals angefangen, (fast) alles in der Schule zu erledigen. Dieses Jahr habe ich offiziell 5 Hohlstunden (davon sind 3 Bereitschaftstunden), aktuell allerdings keine, weil ich einen langfristig erkrankten Kollegen vertrete.

    15 (ein Kollege hatte 16), waren definitiv für mich zu viele, zumal wir damals noch kein Bereitschaftstundenmodell hatten und ich ständig überraschend für Vertretungen herangezogen wurde, die 5 aktuell sind prima, weil ich meinen Chemieunterricht komplett in der Schule vorbereiten kann. Es hängt also vom Fach und den Rahmenbedingungen ab, ich habe in der Chemiesammlung absolut Ruhe und alle Geräte und Materialien, die ich benötige. Außerhalb der Bereitschaft werde ich auch nie zur Vertretung herangezogen.

    Ich habe schon 2x erlebt, dass ein Kollege / eine Kollegin plötzlich verstorben ist, einmal davon sogar während des Unterrichts. Beide waren alleinstehend und ich weiß nicht, wie das mit den Noten, die sicherlich nicht in der Schule hinterlegt waren, geregelt wurde.

    Ich bisher 4x (einmal als Schüler vor über 40 Jahren, der Lehrer ging auf die Schultoilette, weil es ihm übel war und 10 Minuten später wurde er tot aufgefunden).

    Bei 2 der 3 Kollegen lagen Noten in der Schule vor, es erleichtert gewaltig (und Hinweis auf den anderen Thread, niemand muss beim schwer erkrankten Kollegen oder gar seinen trauernden Angehörigen nachfragen). Bei uns ist es (noch) freiwillig, aber viele verwenden asv (wird in Baden-Württemberg sowieso für Zeugnisse verwendet). Auch in Edupage ist es möglich und wird als Alternative empfohlen. Auch ich habe alle Noten aufgrund dieser Erlebnisse in der Schule hinterlegt (seitdem es digital geht, ist es wirklich kein Zeitaufwand mehr). (Und einmal vor Jahren hat es auch mich "gerettet", weil eine Notenliste kurzfristig nicht mehr auffindbar war.)

    Die meisten sollten in der Lage sein 50 - 100€ in einen Welt-Etf kostengünstig zu investieren. Über eine Laufzeit von 30-40 Jahren kommt da schon etwas zusammen.

    Aber solange man sein Konto bei einer Filialbank unterhält und die teure Generalagentur für Versicherungen nutzt …naja.

    Kostengünstiger als heutzutage kann man nicht mehr investieren. Kaum Gebühren, keine unnötig teuren Banken/Versicherungsagenturen mehr notwendig.

    Investieren sollte man Gelder, die man übrig hat. Und das sind bei vielen (den meisten?) nicht 50 - 100 Euro im Monat. Sie können kaum Rücklagen für Auto und Kühlschrank bilden.

    Mir ging es vorher auch nicht um Aktien oder Sparbücher, sondern wer von der Politik profitiert und da wurden Einkommen deutlich über 100 000 Euro bzw. 150 000 Euro genannt. 12 Milliarden von den knapp 100 Milliarden sollte an das reichste Prozent gehen.

    Das ist übrigens auch so eine Geschichte von "rechter" Seite. Da "rechnen" sich Vielfachmillionäre zur Mittelschicht und die glaubt fälschlicherweise, sie würden auch profitieren bzw. zahlen, obwohl es nur die oberen 1 % betrifft. Ich habe die vor der Wahl genannten Zahlen nicht mehr parat und bin zu müde zum suchen (ich fahre nachher noch weg, muss dringend ins Bett), aber kleine Aktionäre profitieren eben nicht insgesamt von der Politik der AfD bzw. CXU.

    Hier heißt es nur "Die Rückgabe einer Klassen- oder Kursarbeit oder schriftlichen Überprüfung erfolgt innerhalb angemessener Frist." Was ist angemessen? (Wieder für mich völlig neue Punkte, z. B. nur über die letzten 10 Stunden in manchen Fächern, höchstens 30 Minuten und allgemein mindestens 2 Wochen nach Rückgabe der vorherigen.)

    Vorschriften sind so abweichend (habe ich bei meinem Bundeslandwechsel auch feststellen müssen), kein Wunder, dass Eltern überrascht nachfragen. Bei uns in Baden-Württemberg darf ja Mitarbeit und Verhalten in der Fachnote nicht mitberücksichtigt werden, daran halten sich manche KollegINNen hier nicht, das fordern immer wieder Eltern ein.

    Das gilt für Österreich, in Baden-Württemberg sehen zumindest Fristen und Wiederholung der Klassenarbeit anders aus. Ich muss nicht innerhalb einer Woche zurück geben, darf nur die nächste Arbeit erst nach Rückgabe schreiben lassen, auch viele andere Punkte waren für mich völlig neu und interessant.

    Dein "wir" oben klang so allgemein gültig. Vermutlich hat deshalb Tom nachgefragt. Ich kenne in Baden-Württemberg keine entsprechenden Regeln.

    Ich habe jahrelang Kindern das Schwimmen beigebracht. Manche haben wirklich panische Angst und legen sich nicht auf den Rücken. Da konnte die Wassergewöhnung noch so gut sein. (Manche Kinder brachten schlechte Vorerfahrungen mit, weil Eltern "Wassergewöhnung" zu schnell angegangen sind.)

    Reihenfolge Kraul, Rücken und Brust kenne ich auch, aber es klappt tatsächlich nicht bei jedem. Es hat schon seinen Grund, dass 2 Stile (Bauch und Rücken) bei div. Schwimmscheinen gefordert sind. (Manche haben für Rücken Monate benötigt.)

    Tja die Linken verteufeln seid jeher Aktieninvestitionen als Bestandteil der AV. Sie sorgen eher dafür dass die unten kein Vermögen aufbauen.

    Tja, bei manchen bleibt kein Geld am Ende des Monats übrig, nicht jeder hat die gute Besoldung eines Lehrers.

    Aber "Rechte" sehen nur sich selbst und halten andere, die weniger haben, für faul. (Ich würde ein paar Euro jeden Monat sparen, wenn der Soli wegfällt, über 90 % der Deutschen nicht. Ich bin aber nicht so egozentrisch, dass ich nur mich sehe. Wenn ich im Wahlprogramm lese, dass bei AfD 150 Mrd. ungedeckt ist und bei der CXU 100 Mrd, von denen vor allem das reichste Prozent profitiert, dann frage ich, welche Partei nicht mit Geld umgehen kann und Schulden machen will, es sind nicht die Grünen und Linken. (Es geht nicht um ein paar Aktien.))

    Ich habe das Glück, Platz mit allem drum und dran (Regal, Desktop, Drucker, Scanner usw.) in der Chemiesammlung zu haben. Ich nehme Klassenarbeiten selten mit nach Hause. Folge, ich sitze gerade in der Sammlung, weil ich heute korrigiert habe. Ich gebe die Noten dann auch gleich ins Notensystem ein (keine Schülerdaten auf irgendwelchen privaten Systemen). (Ich besitze ja auch einen Schlüssel, um jederzeit in die Schule zu können, war ja neulich Thema im anderen Thread. Jetzt gehe ich heim und lasse alles in der Schule, Feierabend.)

    Aber vermutlich nicht auf dem Schulparkplatz, denn da ist es bei uns auch so, gehört zur Schule, ist also somit "Privatgelände" und das Ordnungsamt nicht zuständig und die Schule müsste die Kosten fürs Abschleppen vorschießen.

    Tja, also wird nicht abgeschleppt

    Doch. Ohne Berechtigungskarte mit meinem Kürzel und Schulstempel kostet es. Und ja, auch hier wird täglich kontrolliert (Prüfer von anderen Schulen erhalten als erstes eine Karte.)

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