Beiträge von Kris24

    Gibt ein gutes Video von Sabine Hossenfelder dazu.

    Danke, das Video kannte ich noch nicht (gerade angesehen) . Ich hätte oben besser AMOC statt Golfstrom schreiben sollen (aber da hätte mich wohl kaum jemand verstanden). Aber sie spricht ja auch von "Eiswein aus Europa" und es könnte Jahrtausende gehen, auch wenn wir dann "brav sind" (diese Nichtumkehrbarkeit ist zu vielen nicht klar, wir wollen immer Kompromisse schließen und ich weiß, dass über die einzelne Folge heftig diskutiert wird). Immerhin wären eure Gletscher sicher. Ich verlinke dazu https://www.leibniz-gemeinschaft.de/en/about-us/wh…ischer-schwelle

    (mir bereiten auch die Eisschmelze in Grönland Sorge, neben dem "Bleichen" der Korallenriffe, Antarktis usw. und natürlich weiß niemand genau, wann was eintritt. Aber die Folgen sind zu extrem, um mit Vernunft Experimente durchzuführen. Nur ist der Mensch nicht vernünftig.)

    Ist doch super. Wir tun uns vor allem selbst leid. Ich weiss nicht, wie oft ich in den vergangenen Tagen allergrösstes Bedauern über den fehlenden Schnee in den Bündner Bergen gehört habe. Ja, so ist es, 90 % der Schweizer Gletscher sind unwiederbringlich verloren. Vom Bedauern ändert sich da auch nichts mehr und das Land wird weiter existieren. Es ist schon richtig was SteffdA schreibt, es geht jetzt um Anpassungsstrategien und nicht darum, die Zeit zurück zu drehen. Das Auto abzuschaffen ist z. B. keine Frage des Umweltschutzes sondern eine schiere Notwendigkeit weil es in Kürze keinen Treibstoff mehr geben wird.

    Anpassung wie? SteffdA schrieb von etwas (das wäre Klimawandel, Zypressen statt Birken) . Ähnliches las ich von einer anderen hier auch.

    Leider reicht das mit Sicherheit nicht. Keine Gletscher in der Schweiz, nicht problematisch für die meisten, keine Korallenriffe (einer der ersten Kipppunkte, ich wollte noch nie dort tauchen (und weiter denken die meisten nicht). Kein Golfstrom, naja (wieso wird es kälter?), 1 Milliarden Flüchtlinge wohin? Grenzen zu funktioniert bei einer Millionen etwas, bei 500 Millionen in Europa (1 Milliarde weltweit)? Da gibt es Krieg. Ich gebe mir keine Illusion mehr hin.

    Man bekommt nach der Entlassung ein Schreiben, wo man seine Anschlussbeschäftigung (falls bereits vorhanden) einträgt und angibt, ob man nachversichert werden möchte oder die Nachversicherung aufschieben möchte. Wenn du hier dann zeitnah wieder verbeamtet wirst, entstehen dir meines Erachtens keine Nachteile.

    Es geht um die Zeit im Referendariat. Sollen sie zur Pension zählen (finanziell viel besser) oder zur Rente. Wenn man nie mehr verbeamtet wird, ist letzteres besser, sonst nicht. (Egal ist es nur, wenn man 40 Jahre als Beamter arbeitet, sonst fehlen einem Prozente für die Pension.)

    kleiner gruener frosch du kannst die Corona Spielweise wieder öffnen, die Panik ist jetzt sowieso hier.

    Ich diskutiere gerne mit dir über die Sache, aber du nennst wieder keine Gegenargumente, sondern greifst nur die Person (den "Boten") an.

    Bei Covid hat dies funktioniert, weil es menschliche Maßnahmen waren. Die Politik ließ sich von Querdenkern treiben. Außerdem waren die Folgen gering im Vergleich zur Klimakatastrophe. Die Natur diskutiert nicht mit dir.

    (Persönlich nehme ich Menschen wie dich nicht ernst, Menschen, die keine Argumente austauschen, sondern nur persönlich werden. Daher bist du seit langem von mir blockiert.)

    Okay, ich hätte die Situation dazu schreiben sollen.

    Ich wusste nach dem Ref nicht, ob ich mich dann verbeamten lassen will oder nicht. Habe mich also für die 18 Monate nachversichern lassen und bin ca. 1 Jahr später verbeamtet worden. Da konnte ich nicht nennenswert Nachteile erkennen.

    Du beziehst dich ja auf ne Nachversicherung zu einem viel späteren Zeitpunkt, oder?

    Ich war dazwischen 6 Jahre angestellt und habe mich nach dem Referendariat auch nachversichern lassen. Meine Referendariatszeit zählt nun zu den angestellten Jahren, bei den verbeamteten hätten die 2 Jahre mehr Geld gebracht (kurz, ich hätte darauf verzichten sollen).

    Doch, tut es.

    Da kommen keine Vogonen, die die Erde wegen das Baus einer galaktischen Umgehungsstraße wegsprengen.

    Die Bedingungen werden sich etwas ändern und m.e. wäre es an der Zeit sich entsprechende Anpassungstrategien zu überlegen, anstatt immer nur eine 150%-ige Alles-oder-Nichts-Lösung zu verfolgen.

    Und nein, das war jetzt kein Plädoyer dafür, seine Umwelt zu versauen.

    Die Bedingungen werden sich so ändern, dass unsere Zivilisation Vergangenheit sein wird.

    (Es gibt ja Menschen, die glauben, wir könnten den Temperaturanstieg bei 2, 5 Grad oder 3 Grad oder 4 begrenzen. Wenn größere Kipppunkte fallen (und das kann bei 2 Grad sein (sicher ist nur unter 1,5 Grad nicht) ), dann entscheidet nur noch die Natur.

    In der letzten Eiszeit war es durchschnittlich 6 Grad kälter. Es gab weniger Menschen, die einfach weiter zogen oder starben (bekamen die anderen nicht mit). Heute gibt es Grenzen und mindestens 1 Milliarde Flüchtlinge. Was macht dies mit unserer Zivilisation? Rücksicht wird zuerst verschwinden.)

    Ich schreibe deutlich, die Erde wird überleben, unsere Menschlichkeit nicht.

    Kommt darauf an, welche Strecke du wählst. Vorschlag: Bielefeld - Stuttgart - Zürich suchen. Der IC von Stuttgart nach Zürich hält in Singen. Dort umsteigen in den "Seehas" nach FN. Da steigst du um in Köln und Stuttgart und dann noch in Singen.

    Die Züge kenne ich alle gut. Allerdings fährt der Seehas zwischen Engen und Konstanz, nicht nach Friedrichshafen. Es gibt aber einige Züge von Singen nach Friedrichshafen (z. B. auch der RE von Basel).

    (teilweise ist die Gäubahn dank Reparationszahlen an Frankreich teilweise noch einspurig, sie wird endlich nach knapp 80 Jahren jetzt ausgebaut und ist teilweise daher in Baden-Württembergs Ferien unterbrochen, also aufpassen)

    Ich fahre überhaupt nicht Auto, ist keine Referenz für mich. Nachts will ich schlafen und zwar in meinem Bett und nicht in egal welchem Verkehrsmittel. Fliegen nervt mich aus genau dem Grund übrigens zu Tode. Die meiste Zeit sitzt man sich irgendwo sinnlos den Hintern platt und ich kann nicht schlafen.

    Dich meinte ich doch gar nicht, sondern die beiden, die dies schrieben.

    Oh, mit dem Länderwechsel war wirklich auch ein Wechsel vom TB- in den Beamtenstatus verbunden?

    Bislang war es im Lehramtsbereich eigentlich Usus, dass jeder Eintritt in ein Beamtenverhältnis (auch in einem anderen Bundesland) den bestehenden Arbeitsvertrag nach Tarif obsolet macht (ohne, dass irgendwelche Kündigungsfristen zu beachten seien)

    Ich muß die Kündigungsfrist einhalten. Deshalb wurde gleich von Baden-Württemberg gesagt, notfalls kann ich die Stelle (und die Verbeamtung) ein Jahr später antreten. Zum Glück für mich hatte ich im 1. Jahr in NRW nur eine Teilzeitstelle angeboten bekommen und einen neuen Vertrag für Vollzeit nach einem Jahr. Der 2. Vertrag war noch keine 5 Jahre alt.

    Der große Unterschied zu heute, es gab noch keinen Lehrermangel.

    zu Osterweiterung Nato

    Darf nicht jedes Land selbst bestimmen, welchem Pakt es angehören möchte? Oder sind sie doch nicht unabhängig und müssen weiter Russland gehorchen? Wer bestimmt über andere? (USA und Nato haben ja nicht erpresst, die baltischen Staaten, Polen usw. haben selbst entschieden. Für mich darf jeder selbst entscheiden, andere meinen fremden Menschen (Staaten) es vorschreiben zu müssen. Dass niemand zu Russland gehören möchte, ist nur Russlands Schuld.)

    Zu Fahnen gestern bei der Demo

    Wagenknecht bat, keine Fahnen von Reichsbürgern, andere Rechten, nationale usw. zu zeigen. Vermutlich hatte sie Bedenken, in einem Meer von russischen, Reichsbürger und ähnlichen von den meisten in Deutschland nicht anerkannten Flaggen zu stehen (macht keine guten Bilder und nur darum geht es). Anscheinend haben sich einige Russen/Russlanddeutsche nicht daran gehalten. Ukrainer waren sicher nicht auf dieser Demo, auch niemand, der Ukraine unterstützt. (Es gab viele weitere Demos gestern in Berlin.)

    Zu den 650 000 Stimmen zum Aufruf von Wagenknecht und Schwarzer

    Jeder kann diese mit einer (Wegwerf)Mailadresse unterstützen. Ich kenne welche, die mit Stalin, Putin usw. mehrfach erfolgreich abgestimmt haben (ich finde die Idee doof, weil niemand sich die Unterzeichner ansieht, letztendlich wird nur von der Gesamtstimmenzahl in den meisten Medien berichtet). Ich weiß aus der Vergangenheit, dass viele russische Trolle aus St. Petersburg usw. unterzeichnet haben. Kurz, viele (die allermeisten?) Stimmen sind nicht von davon überzeugten Deutschen, das weiß jeder Politiker (sowohl Scholz als Wagenknecht) und reagiert entsprechend.

    Ja, wenn die aus der Zentralschweiz kommen, kann's auch einfach mal Steinschlag irgendwo gegeben haben. Soweit ich mich erinnere, war deswegen letztes Jahr ein ganzer Streckenabschnitt mal länger gesperrt. Ansonsten... Schaffhausen... Ja, die Züge fahren von West nach Ost auf der deutschen Seite. Wen wundert's also.

    Steinschlag kann sein, gesagt wurde einmal wegen Krankheitsausfällen des Zugpersonals (kam mir an dem Tag so bekannt vor). Ich muss jetzt wirklich los. Viel Spaß heute.

    Da kann man sich ja gleich erschießen.

    Es sind übrigens 42 Minuten in Köln, nicht 30. Das ist keine gemütliche Nacht, das ist ein Albtraum. Da würde ich auch lieber ab 2 Uhr selbst im Auto sitzen..

    Eine über 700 km Autofahrt nachts ist auch nicht immer entspannend (ich erinnere mich an für mich plötzlich auftauchende Schwertransporte auf der Autobahn, die extrem langsam fuhren (unter 10 km) und nicht überholt werden konnten (nach 2 Stunden fuhr ich auf den nächsten Parkplatz und habe dort übernachtet).

    Ich selbst fahre übrigens oft nachts mit dem Zug (plane gerade eine Fahrt nach Leipzig bzw. Hamburg, Strecke von hier weiter als die Schweiz groß ist).

    7:04 Uhr, ich sitze plangemäss im Zug nach Chur. Angekommen bin ich in Zürich ebenso plangemäss um 7:00 Uhr. Ich brauch da keine "Luft und Zeit", ein pünktlicher Zug tut's auch.

    Naja, letzten Sommer hatten hier (Bahnhof Schaffhausen) mehrfach auch Schweizer Züge (nicht auf deutsche wartend) eine Stunde und mehr Verspätung.

    (Ich bin in Schaffhausen oft umgestiegen und habe die Durchsagen gehört. Es waren auch Züge aus der Innerschweiz etc. dabei, ich dachte nur, auch nicht besser. Auch bei mir klappten in Deutschland Umstiege von 5 Minuten und Bahnsteigwechsel fast immer.)

    Noch besser wäre es, würden die Züge pünktlich fahren. Was Verspätungen bei der DB AG bedeuten, habe ich bei der letzten Klassenfahrt kennengelernt, als wir 1,5 Stunden bei ca. 0°C auf dem Bahnsteig stehen durften.

    Ich brauche keine App und kein GPS-Tracking, ich brauche eine Bahn, die mit der Präzision des japanischen Shinkansen den Fahrplan einhält.

    Nur mal zur Info: Jeder Schnellzug, der in Japan entweder mehr als 10 Sekunden zu früh oder mehr als 15 Sekunden zu spät in den Bahnhof einfährt, wird als unpünktlich gewertet. Da liegt die Meßlatte für die DB.

    Ja, wäre besser.

    (Häufig werden bei größeren Verspätungen der Grund genannt. Leider waren es bei meinen Zugreisen immer wieder Menschen, die sich vor Züge warfen. Das betrifft nicht nur den einen Zug, sondern die komplette Strecke (und da die dann ausweichen auch andere Strecken). Eine extreme Verspätung (80 Minuten) kam durch den Herzinfarkt einer anderen Zugreisenden statt, ich kann nicht beurteilen, ob diese Zeit notwendig war. Selbst erlebt habe ich einen Unfall. Ein Auto stand auf den Schienen (Halbschranken waren unten, ich sah den Zusammenprall), der Fahrer hat laut Zeitung nicht überlebt, die Strecke war 2 Stunden gesperrt. Im letzten Sommer kamen die vielen zusätzlichen Fahrgäste dazu, es dauert länger, wenn 500 statt 50 ein- bzw. aussteigen. Als der Fahrplan erstellt wurde, wusste niemand vom Ukrainekrieg und 9-Euro-Ticket. Was kann man da (kurzfristig) ändern?)

    Ich bin früher auch viel gependelt (OWL - Südbaden, 750 km Entfernung). Mit dem Auto waren meine Vorhersagen viel ungenauer (durchschnittlich 4 Unfälle auf der Strecke, Stau in Stuttgart (wieso ist dieser Tunnel immer gesperrt, wenn ich kam), locker eine Stunde und mehr Verspätung). Mit dem Zug hatte ich nie mehr als 10 Minuten Verspätung (auch weil die Regionalbahn auf den IC wartete und die anderen Fahrgäste auf mich).

    Ja, die SBB-App kann alles, bis auf Kaffee kochen. Der muss ich nicht mal sagen, dass ich wissen will wo der nächste Bahnhof ist, die weiss einfach jederzeit wo ich bin. Und sie weiss auch an jeder Haltestelle welcher Bus gerade wie viele Minuten Verspätung hat bzw. wo die nächste Baustelle unterwegs ist. Das GPS-Tracking ist dermassen gut, dass es einen fast schon gruselt. Ich muss der auch nicht sagen, von wo nach wo ich fahren will, ich sage ihr einfach, dass ich gerade in den Zug eingestiegen bin, dann rechnet die mir den Preis für die Fahrt ab und weiss auch gleich noch welchen Streckenabschnitt ich im Verbund gefahren bin. Ohne die SBB-App wäre ich wahrhaftig verloren ^^

    Genauso gut funktioniert der DB Navigator. Ich war den ganzen Tag herum gelaufen, schwamm abends noch in einem Torfsee, den mir Einheimische empfohlen hatten und dachte, wie komme ich jetzt heim? Dank GPS wurde mir die nächste Bushaltestelle in 1,6 km Entfernung genannt mit Uhrzeit und 3 Anschlusszügen. Sie zeigte mir sogar wie ich zu Fuß dorthin komme. Sicherheitshalber fragte ich andere Badegäste, die mir dies bestätigten. Preise werden auch genannt (damals dank 9-Euro-Ticket nicht notwendig).

    Gut ist auch die Echtzeitanzeige bei Zugverspätungen. Sie weist darauf hin, wenn der überübernächste Zug vermutlich nicht erreicht wird und bietet Alternativen an. So konnte ich rechtzeitig umsteigen und kam pünktlich an. Ich könnte auch darüber Tickets etc. kaufen, habe ich bisher noch nicht getan. (Sie half mir sogar in Schaffhausen und in Basel. )

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