Beiträge von Kris24

    Ach herrje. Alkohol verursacht in der Schweiz (da weiss ich, wo ich die Zahlen finde, für Deutschland darfst du selber suchen) etwa 8.5 % aller jährlichen Todesfälle, auf Tabak gehen weitere etwa 14 %. Dass dein Klassenkamerad am Cannabiskonsum gestorben ist halte ich schlichtweg für ein übles Gerücht.

    https://www.suchtschweiz.ch/zahlen-und-fakten/

    Zwischen "alles ganz harmlos" und "alles ganz schlimm" ist ne Menge Luft. Man stirbt einfach nicht ursächlich an Cannabiskonsum.

    Ich habe nie behauptet, dass Alkohol harmlos ist, zum Gegenteil. Es trinken aber, glaube ich, mehr als kiffen. (Man müsste die Zahlen von früher dazu heranziehen, dauert ja etwas bis man stirbt.)

    Mein Klassenkamerad starb definitiv als Folge seiner Schizophrenie. Ob dies Folge von seinem Cannabiskonsum ist, kann natürlich nicht bewiesen werden (die Wahrscheinlichkeit dafür ist nur deutlich erhöht).

    (Ich kannte einen Kettenraucher, der immer behauptet hat, sein Lungenkrebs sei Folge von seiner Kindheit in Duisburg, kann sein oder nicht.)

    Merken wir uns einfach Kris24 weiß immer alles vorher und besser, egal ob das jetzt Klimawandel, Corona, Alkohol oder Cannabis ist.

    Und du kannst nur beleidigen(, um deine Unwissenheit zu verbergen?) Ich kenne das Verhalten bisher nur von intellektuell begrenzten (und wundere mich gerade sehr).

    Klimawandel war bereits vor 30 Jahren Thema meiner Staatsexamensarbeit, Alkoholdehydrogenase Thema im Studium (und jetzt im Lehrplan für problematische Mutationen) und ein möglicher Zusammenhang Cannabis und Schizophrenie habe ich wie geschrieben erst nach dem Tod von meinem Klassenkameraden erfahren (war für mich übrigens sehr überraschend, ich wusste bis dahin nur von vorübergehenden Psychosen).

    Alkohol ist die viel grössere Gefahr.

    Wie heißt es so schön, wäre Alkohol eine neue Erfindung, würde es nie erlaubt werden. Gerade Jugendliche mangelt es noch am Enzym Alkoholdehydrogenase (bzw. es sind mehrere).

    (Nur hinterher verbieten ist schwierig.)

    Problem bei allen ist das mangelnde Wissen der breiten Bevölkerung. Aber auch Cannabis ist nicht für alle so harmlos wie oft dargestellt (nur wo erfährt man es, ich erfuhr von der Problematik mit Schizophrenie auch erst durch Mitschüler nach dem Tod des Klassenkameraden).

    Weil Alkohol einen Rausch ermöglicht und das für viele ein Erlebnis ist! Man kann sich ja auch absichtlich dumm stellen!

    Gott sei Dank gibt es da ja bald auch gesündere Alternativen legal!^^

    Bei Cannabiskonsumenten ist Schizophrenie viel häufiger als bei anderen (2-3fach).

    Ein Klassenkamerad von mir ist letztendlich daran gestorben. (Kann natürlich genau wie Lungenkrebs bei Rauchern Zufall sein.)

    Doch, Corona gibts noch. Genauso wie andere Viren, Erkältungen etc. Es ist eine von vielen anderen Viruserkrankungen. Ist es wichtig, weswegen man vertritt? Ich vertrete gerade wegen Magen-Darm und einer Mandelentzündung.

    Ich habe aber in 28 Jahren noch nie soviel vertreten wie im vergangenen Jahr (und meinen Kollegen geht es genauso) und es ist in der Mehrheit Covid-19 (vielleicht sogar (fast) alles, ich weiß nicht über alle Gründe Bescheid). Jede Woche mindestens 3 zusätzliche Stunden seit den Herbstferien (aktuell sogar 4 oder 5, also eine täglich), nein, das hatte ich noch nie (3 im Monat war eher der Durchschnitt). Und dabei fallen alle Randstunden rigoros aus (früher nicht). Ihr habt vermutlich dank Schultyp kaum/keine Vertretungsstunden und wisst nicht wie belastend sie sind. Es geht mir um die Häufigkeit und da ist Covid-19 noch nicht normal, sondern bei Kollegen der häufigste Grund (dank digitalem Tratsch weiß ich meistens Bescheid). In mehreren Wochen (aktuell auch) fehlen über 15 oder gar 20 % aller Kollegen mindestens eine Woche.

    (Ich bin nach meiner Covid-19 noch nicht fit, schlafe nachts dank stundenlangem Husten nicht, vielen meiner Kollegen geht es genauso, der nächste Infekt folgt umgehend. 30 Schulstunden, dazu Elternsprechtag an meinem freien Nachmittag, eine außerunterrichtliche Veranstaltung, die ich leite, alles kommende Woche, das hatte ich noch nie.)

    Übrigens Magen-Darm ist häufig aktuell eine Covid-19-Infektion, nicht alle testen (zum richtigen Zeitpunkt). Mandelentzündung ist häufig Folge von einem Infekt. Ich bin erstmals soweit, nachzudenken, ob ich wirklich bis zur Pension arbeiten soll, ob ich es schaffe.

    So ungefähr, aber trotzdem, Wein ist doch was Leckeres, das verstehen junge Menschen noch gar nicht, da trinkt man doch Saurer Apfel, Cola-Rum und sowas:flieh:

    Der Wein war damals zwar billiger als heute. Aber ich habe tatsächlich immer lieber Wein getrunken (er wurde mit der Zeit nur immer trockener).

    Vielleicht liegt es an den Gelegenheiten hier? Es gibt hier überall Weinfeste und Weinlokale.

    Also trinkst du ein Glas Wein und das wars dann? Ich versuche es wirklich nachzuvollziehen.

    Ja. (Bei mir ist es zumindest so.)

    Interessant finde ich gerade, dass gerade golum genauso denkt wie ich, obwohl wir beide in Weinanbaugebieten heimisch sind (oder gerade deshalb).

    Ein guter Wein schmeckt mir und ich genieße das Glas wirklich, aber das reicht.

    Das finde ich tatsächlich bemerkenswert.

    Mich haben Erlebnisse in meiner Kindheit so abgestoßen, dass dies bis heute wirkt.

    Ich möchte nie die Kontrolle über mich verlieren, wie ich es bei anderen erlebt habe (und Betrunkene stoßen mich bis heute so ab, dass ich sie nicht in meinem engsten Freundeskreis habe). Zum Glück ist in meiner Umgebung tatsächlich alkoholfrei verbreitet (ich erhalte bei Freunden eher ein alkoholfreies Bier als eines mit). Selbst bei Kollegenfesten wird zwar Alkohol getrunken, aber erstens nur von einigen (Hälfte?) und zweitens in Maßen. Betrunken habe ich noch keinen erlebt.

    Ich kenne einige auch Kollegen, die aus religiösen Gründen tatsächlich nie Alkohol trinken.

    Ich selbst trinke hin und wieder ein Glas Wein (Weinfeste, Urlaub abends zum Essen), war aber noch nie betrunken.

    Aber in BW sind doch alle anwesenden Eltern mit Sorgerecht stimmberechtigt. Beide anwesende Elternteile eines Kindes haben eine Stimme. Und die Elternteile von Zwillingen haben jeweils auch genau eine Stimme. Wenn nur ein Elternteil anwesend ist, ist es trotz zweier Kinder nur eine Stimme.

    Eben. Aber das wussten die Eltern nicht.

    Richtig - und pro Kind haben die Eltern, wenn gemeinsam anwesend, nur eine Stimme, nicht zwei. Das erkläre ich immer (!) zu Beginn des Abends - sowohl in meiner Rolle als Klassenlehrer, als auch ergänzend in der Rolle als Vater. Einige KollegInnen an den Schulen meiner Kinder scheinen das entweder nicht zu wissen, oder sie erläutern das Prozedere nicht korrekt.

    Ich erkläre es inzwischen auch.

    Es ist eigentlich praktisch, wenn man in einer solchen Ecke wohnt. Von Heidelberg ist es nicht weit nach Hessen, wenn man zu frohen Leichnamen und Allerheiligen mal was vergessen hat. Basel ist sogar noch toller, die Franzosen kennen ja so gar keine konfessionellen Feiertage. Im äussersten Notfall geht immer der Carrefour in St Louis.

    Also ich gehe am 1. August sicher nie einkaufen. Dank Schweizer kommt man in kein Geschäft hinein. ;)

    (Unsere Geschäfte bereiten sich extra darauf vor, Schweizer Fahnen und früher entsprechend bedruckte Einkaufstaschen.)

    Die eingangs geschilderte Problematik existiert in dieser Form eigentlich nicht. (Die JuristInnen in der Behörde haben mir bei solchen Gedankenspielen mitgeteilt, dass das nicht zielführend sei...).

    Die einzige Situation, in der das wirklich beanstandet würde, wäre eine, in der die Klassenleitung entweder die Pflegschaftsvorsitzenden bewusst überginge und beispielsweise diese nicht bei der Erstellung der Tagesordnung beteiligen würde. Das würde vermutlich spätestens am Pflegschaftsabend thematisiert - und auch dort wären noch Ergänzungen zur Tagesordnung möglich.

    Ansonsten kräht da kein Hahn nach, weil die Pflegschaftsvorsitzenden in der Regel froh sind, wenn sie das nicht auch noch machen müssen (wenn sich überhaupt jemand für dieses Mitwirkungsgremium findet - das ist auch nicht selbstverständlich.)

    In der Vergangenheit habe ich "meine" Pflegschaftsvorsitzenden gefragt, ob sie oder ob ich einladen soll und sie bei der TO beteiligt. In der Regel "durfte" ich dann einladen.

    (Irgendwie finde ich ein solches Gedankenspiel auch gerade nicht sonderlich zielführend. Ich kann mich aus den letzten 18 Jahren an keine Situation erinnern, in der eine Wahl eines Gremiums im Nachhinein beanstandet worden wäre.)

    Ich habe es zweimal erlebt, aber aus anderen Gründen.

    Bei einem Kollegen wurde ein Vater gewählt und es stellte sich später heraus, dass er nur der Stiefvater war und nicht erziehungsberechtigt. Bei mir waren einmal nicht genug Eltern anwesend, das habe ich nicht bemerkt, weil von einigen Kindern beide Eltern (mit verschiedenen Namen) anwesend waren. Beide Male mussten Elternabend und Wahl wiederholt werden (und ich hoffte, dass beim 2. Mal mehr Eltern von verschiedenen Schülern anwesend sind, war zum Glück der Fall).

    Beides ist viele Jahre her.

    Ich habe jetzt ausgefüllt, frage mich aber, was meine Ansicht bringt.

    Ich habe bereits 2 Schüler durch erfolgreichen Suizid verloren (einer 3 Wochen nach Beginn meines Referendariats, da konnte ich viel vom Fachlehrer lernen, beim 2. Mal war ich gefordert). Beide Male für alle überraschend. Im privaten Umfeld waren es 3 (besonders betroffen hat mich der Verlobte einer Studienfreundin).

    Es sind jetzt mindestens 18 Jahre her (und die Gedanken und Hilflosigkeit kommen gerade wieder hoch).

    Nach meinem aktuellen Kenntnisstand betrifft es 3 - 5 % der Geimpften und mein persönliches Umfeld ist nahezu vollständig geimpft. Und ... wie ich schrieb, es kommt darauf an, wie man LongCovid definiert. Zählt man z. B. komischen Allergien dazu, die Leute nach einer Infektion plötzlich haben, ja, solche Personen kenne ich.

    In meinem Kollegium an der Schule wüsste man davon. Man weiss alles mögliche, wir sind sehr offen, bisweilen ein ziemlicher Tratschhaufen.

    Und da frage ich mich, woher du akut weisst, dass die alle Covid haben. DAS weiss ich tatsächlich von absenten Kolleginnen und Kollegen nicht. Der Krankenstand ist ansonsten bei uns im Schulhaus völlig normal für die Jahreszeit.

    Bei uns wird auch viel getratscht. Von allen weiß ich es auch nicht. Deshalb schrieb ich zum großen Teil und nicht alle. Und normalerweise reichen bei uns Vertretungsbereitschaften und es werden Sonntagabend keine Freiwilligen gesucht.

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