Beiträge von Kris24

    ergänzend, die von fachinformatiker verlinkte Umfrage ist von Anfang Januar. Eine aktuelle zeigt jeweils 43 bzw. 44 %.

    (Interessant ist die Fragestellung. Wenn USA, Niederlande u.a. auch liefern, dann will es auch der deutsche Michel. Es ist daher gut, dass die Politik sich nichtvauf Umfragen verlässt (wechseln täglich).)

    Finde ich schon heftig, dass Scholz nach dem Medienbeschuss und dem Drängen der Koalitionspartner und CDU nachgegeben hat.

    Wie vor 80 Jahren schießen deutsche Panzer Russen ab.


    Da sieht man, dass der Mainstream anders denkt, als ein großer Bevölkerungsteil.

    https://www.tagesschau.de/inland/deutsch…trend-3255.html

    Deutsche Panzer helfen nach über 80 Jahren Ukrainern, sich gegen Angreifer zu wehren (und es werden nur Russen abgeschossen, die Ukrainer angreifen). Aufgefordert wurden sie von Polen, die besonders stark vor 80 Jahren unter Nazideutschland gelitten hat.

    Und wenn man bedenkt, dass Wagneranführer bekannte Nazis sind (z. T. tätowiert), dann kann man auch schreiben, deutsche Panzer gegen Nazis.

    Ja, es ist knapp die Hälfte gegen Lieferung (genauso viele aber auch dafür), davon aber vor allem AFD- Anhänger, Russlanddeutsche und Linke wie Waggenknecht, die Stalin immer noch für einen großen Mann hält.

    Ich finde die Einheit des Westen gut (Abrams von USA, angeblich eine ganze Reihe Länder in Europa und die NZZ schreibt, sogar die Schweiz überlegt). Deutschland ist also eingebunden.

    Du kannst ja was anderes unternehmen, das du für wirksamer hältst. Die machen, was sie für wirksam halten.

    Und weil du von 'Kindern' sprichst, die 'nerven', um 'sich moralisch überlegen zu fühlen' usw., ich kann nur mutmaßen, warum du deine Wortwahl abwertend wählst. Aber wenn du dich ein bisschen umsiehst, würdest du feststellen, dass zum Beispiel Scientist Rebellion aus Wissenschaftler*innen aus der ganzen Welt besteht. Informierte, intelligente Erwachsene

    https://extinctionrebellion.de/aktionen/kampa…tist-rebellion/

    Ich war anfangs nicht sicher, aber inzwischen halte ich die Klimaaktivisten mit ihren krassen Methoden für wirksamer als die ruhigen der anderen. Letztere werden überhört, über erstere ärgern sich viele, aber es bewirkt langsam ein Umdenken. Das haben die Querdenker begriffen, die AfD, es verschiebt das Gefühl.

    Hier gehen noch jeden Montagabend die Querdenker spazieren, versperren die Hauptstraße, aber über die Klkmaaktivisten regen sie sich auf.

    OK, wir sind offensichtlich zu dritt in Sachen pro Kleberei. Ich bin ehrlich, ich würde selber nicht mitmachen, dafür bin ich zu feige. Ich hätte Angst um meinen Job im Staatsdienst den ich dann doch zu sehr mag. Aber ich bin im Herzen bei allen, die sich auf die Strasse hocken. :victory:

    Eigentlich muss ich korrigieren und habe gar keine Zeit (habe das meiste nicht gelesen) , aber das Thema ist mir seit vielen Jahren wichtig, ich bin eurer Meinung (also pro Kleberei). Warum?

    Den meisten ist nicht klar, was auf uns zu kommt. Ich persönlich gehe davon aus, dass ich noch die Klimakatastrophe (nicht verniedlicht Klimawandel oder Klimakrise) erleben werde (hoffentlich erst in 30 Jahren und nicht schon früher). Wie müssen Zwanzigjährige sich fühlen, wenn sie etwas Bescheid wissen? Ich erlebe seit 30 Jahren dummes Geschwätz, zu Beginn wurde es schlicht geleugnet, jetzt wir sind viel zu klein, wir können nichts ändern, sollen doch die anderen, die Chinesen (die erzeugen nur ein Drittel von uns, es geht um pro Kopf, nicht nach Nation, dann könnte man sich auf ein Bundesland beziehen, noch weniger Klimagase).

    Wenn keine Industrienation voraus geht, werden die Entwicklungsländer nicht einsehen, warum sie sparen sollen. Wie viele Ahrunwetter pro Jahr wollen wir uns leisten, wie viel für Küstenschutz zahlen? Vor ein paar Jahren waren wir mit 65 Millionen Flüchtlingen überfordert. Es werden 1 Milliarde erwartet (bei 50 Grad Außentemperatur kann niemand auf Dauer überleben, also sterben oder fliehen). Und ja, wir werden wohl die Grenzen noch weiter schließen und auf die Verzweifelten schießen, aber was macht das mit unserer Gesellschaft?

    Wie wenig Wissen viele haben, sieht man an den Diskussionen über 1,5 Grad (fast erreicht). Dann sind es halt 2 Grad. Kipppunkte? Ja, man kann nicht genau sagen, wann genau der einzelne fällt. Aber die Wahrscheinlichkeit steigt mit jedem hundertstel Grad (und es fallen immer weitere) . Dann müssten wir negativ Klima relevante Gase ausstoßen (also reduzieren), um Status Quo zu erhalten. Die meisten denken doch linear, denken, wenn irgendwann es zu viel wird, dann reicht es immer noch für Änderungen. So funktioniert es nicht, alles lange bekannt (sonst hätte Exxon Valdez nicht Jahrzehntelang viel Geld gezahlt, um uns erfolgreich zu verwirren https://www.spektrum.de/news/wie-exxon…eugnete/1374674 )

    Aber die meisten wollen einfach nicht nachdenken und dann stören Klimaaktivisten aller Art. Über Fridays for Future wurde sich lustig gemacht, die wollen nur die Schule schwänzen, über "Klimakleber" verbreitet Bild und Co. Lügen und viele (auch hier) glauben es. Bloß nicht nachdenken, bereitet nur schlechtes Gewissen.

    Beim Unfall mit dem Betonmischer kam später heraus, dass die Klimaaktivisten (Kleber wie einige hier schreiben), extra Rettungsgassen ließen (die wie üblich auch bei anderen Staus von einigen Autofahrern versperrt wurden), die Polizei vorher benachrichtigt hatten (die vergaßen den anderen Rettungskräften Bescheid zu sagen (das Spezialfahrzeug hätte einen anderen Weg nehmen können)) und die Notärztin vor Ort bereits entschieden hat, nicht auf das Spezialfahrzeug zu warten, bevor sie erfuhr, dass es im Stau steht. Aber es wird immer noch behauptet, die Radfahrerin starb wegen den Klimaklebern.

    Ich frage, wer handelt kriminell, die Klimaaktivisten oder die Politiker, die nicht genug tun, um 1,5 Grad einzuhalten (dann fallen vermutlich keine großen Kipppunkte, deswegen der Wert)? Verhalten sich nicht eher die kriminell, die zu viel Kohlenstoffdioxid etc. erzeugen (10,8 t statt unter 3 t oder ich zitiere

    "Der durchschnittliche CO₂e Fußabdruck pro Kopf liegt in Deutschland bei 10,8 Tonnen. 31 Prozent, also 3,4 Tonnen, sind auf den sonstigen Konsum zurückzuführen. 2,2 Tonnen beziehen sich auf das Wohnen, 5 Prozent auf Strom und 20 Prozent auf Mobilität. Zusätzlich ergeben sich 1,7 Tonnen pro Kopf aufgrund der Ernährung und 0,8 Tonnen durch die öffentliche Infrastruktur im Allgemeinen. Das Klimaziel legt einen Fußabdruck von unter einer Tonne CO₂e pro Kopf in Deutschland fest." Aus https://www.bmuv.de/media/kohlenst…0Mobilit%C3%A4t. Auf jeden Fall verursacht das viel mehr Tote.

    Also lieber die Klimaaktivisten als Kriminelle oder Terroristen beschimpfen, das lenkt herrlich ab. Tun ja alle.

    Nö, die sind in den Daten enthalten.

    Oder vielleicht noch 20.000 andere Faktoren? Müßig

    Wie denn? Wenn jemand ein Jahr später an einem Herzinfarkt stirbt, denkt sicher niemand mehr an die Covid-19-Infektion. (Und es gibt ja auch noch Herzinfarkt ohne Covid-19-Infektion, man kann nur deutlich erhöhte Wahrscheinlichkeit feststellen.)

    Ich las mal, ein bestimmter Herzinfarkttyp Überlebenschance über 90 %, gleichzeitig noch Covid-19 unter 20 %. Aber du meinst, dass letztere alle an 20 000 andereFaktoren gestorben sind?

    Ich muss jetzt in den Unterricht.

    Naja die Letalität liegt bei uns bei 0,44%.

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    Wenn man von ca. 30.000 Neuinfektionen aus geht, dann sind das 132 Personen täglich. Es sterben in Deutschland ca. 500.000 Menschen im Jahr, also ist der Anteil der Coronatoten (direkt oder indirekt) bei ca. 9% der Todesfälle. Rechnet man die indirekten raus, noch deutlich weniger.

    Und rechnet man die indirekten dazu, sind es weitaus mehr.

    (Noch ein Jahr nach einer COVID-19-Infektion ist das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall u.a. deutlich erhöht (teilweise doppelt so hoch). Und auch wenn immer behauptet (und daher viele glauben), nicht jeder tote Covid-19-positive wird zu den COVID-19-Toten gezählt. Und wer Herzinfarkt und COVID-19-Infektion gleichzeitig hat, hat eine viel geringere Chance zu überleben, als wenn er Herzinfarkt alleine hätte. Ist jetzt der Herzinfarkt alleine schuld oder doch auch Covid-19? Außerdem vermuten einige, dass Covid-19 länger das Immunsystem beeinträchtigt. Das könnte auch manch schweren Verlauf vieler jetzigen anderen Infektionen erklären, ich las gerade über A-Streptokokken und Scharlach etc. Dann wären auch jüngere betroffen (die hoffentlich überleben, trotzdem nicht schön).)

    Quittengelee

    Zu Autismus in den verschiedensten Formen hatten wir mehrfach eine Fortbildung. Alle unsere Autisten waren offiziell anerkannt (deshalb erhielten wir auch jedes Mal weitere Informationen zu dem konkreten Fall).

    Mag sein, dass ein einzelner Kollege mal blöd daher quatscht, aber er wird sofort von Kollegen korrigiert. Es ist nicht so, dass wir gar keine Ahnung haben.

    Ich habe aktuell auch einen sehr verhaltensauffälligen Schüler und er leidet definitiv auch an seinem Verhalten, kann es aber nur zeitweise abstellen. Er reagiert mitunter sehr aggressiv, sehr eigenartig (unkontrolliert) und ist anschließend todunglücklich. Aber gerade er zeigt, dass wir am Gymnasium nicht ausreichend für ihn tun können. Viele Kollegen haben absolut kein Verständnis, andere bemühen sich. Aber bei über Dutzend verschiedenen Kollegen und vielen Vorfällen verliert jeder den Überblick (und reagiert dann unpassend).

    Gymnasien sind halt irgendwie Massenbetrieb. Die Schüler haben viele Kollegen teilweise nur eine Stunde pro Woche, wir Lehrer viele Schüler (2 Klassen habe ich jeweils nur eine Stunde pro Woche). Bei ca. 30 Schüler pro Klasse kann ich mich nicht jedem einzelnen so widmen wie er es braucht, wie ich es gerne möchte.

    Was ist ein "Böger-Tag"?

    Meine Woche wird ähnlich kurz, da Montag in BW noch frei ist und ich meinen freien Tag nicht am Montag habe.

    Ich habe heute meinen neuen Wanderschuhe eingeweiht bei Haßmersheim auf einem schönen Weg teilweise an den Steilhängen entlang, teilweise über alte Weinbergpfade auf und ab in herrlichstem Sonnenschein. Mein Hund hat dabei die (vermeintliche) Abstammung von einer Gemse entdeckt und ist ziemlich wild herumgesprungen in den Steilhängen, so dass ich sie an bestimmten Stellen zu ihrer und meiner Sicherheit an die nicht nur sprichwörtliche kurze Leine genommen habe. ^^ Das war richtig schön und hat Körper und Seele aufgeladen.

    Ich habe am Montag Unterricht, Rest der Familie auch. In ganz Baden-Württemberg ist also nicht frei. (Wäre zu schön, Montag ist mein langer Tag. )

    Ich musste daher heute Unterricht vorbereiten und noch ein paar Klassenarbeiten korrigieren, die ich Montag zurück geben möchte.

    (Ich freue mich aber für dich. Montag frei, finde ich besonders schön.)

    Abrechnung des Stromversorgers: 22 weniger "verbraucht" als 21. 100€ zurück :)

    War bei mir letzten September auch so.

    Problem, ich kann nicht noch einmal 20 % sparen und werde jetzt dank Strompreisbremse bestraft. (Ich zahle also bei gleichem sparsamen Verbrauch mehr als ich letztes Jahr zurück erhalten habe, aber es geht ja um unser Klima.)

    Also bei uns machen eindeutig die Teilzeit-Lehrerinnen (ja, es sind nur Lehrerinnen) mehr Zusatzaufgaben. Das ist etwas, worüber ich mich schon immer gewundert habe. Ich kann zwei Hände voll Vollzeitler nennen, die keine Zusatzaufgaben haben, während mir keine einzige Teilzeitlehrkraft ohne Zusatzaufgabe einfällt. Ist mir völlig unbegreiflich und es ärgert mich immer wieder.

    Bei uns nicht. Ich arbeite auch Vollzeit und habe eine sehr zeitaufwändige Zusatzausgabe, für die ich nur 2 Deputatsstunden Ermäßigung erhalte. Bei meinen Kollegen ist es auch so.

    Unsere Teilzeitkräfte achten sehr auf Teilzeit, unterstützt von PR und Gleichberechtigungsbeauftragte.

    Es ist eine Milchmädchenrechnung, wenn man die teilbaren Aufgaben an Vollzeit bemisst.

    Je mehr Teilzeitkräfte ich habe, desto stärker werden die Vollzeitkolleg:innen belastet, … was wiederum zum höher bemessenen Standard wird,

    letztlich müssen auch die Teilzeitkräfte mehr übernehmen.

    Ja. Allerdings nicht ganz.

    Vorstellung, alle unterrichten gleiche Stundenzahl Teilzeit. Arbeit bleibt gleich, wird aber auf mehr Schultern verteilt, weil mehr Kollegen anwesend sind, da Teilzeit.

    Problematisch für Vollzeitkräfte sind die vielen, die nur 1 - 2 Stunden reduziert haben und Teilzeitsvorteile (überproportional) beanspruchen.

    Die Arbeit ist da. Wie soll sie gerecht verteilt werden? Das sorgt immer für Diskussionen und Unzufriedenheit bei einzelnen (hoffentlich nicht viele). Problematisch ist, dass jeder erst seine Arbeit sieht.

    Mir (als Vollzeitlerin, aber mit starken Gedanken an Teilzeit, die natürlich nie klappen werden) wäre es lieber, die Aufsichten und Bereitschaftsdienste werden proportional reduziert (zu Not leicht mehr als die Teilzeitquote, dafür aber die Konferenzen durch Lesen von Protokollen ersetzt werden (anteilig / überproportional oder gar fast alle meinetwegen, selbiges für Projekte).
    Selbiges für Schulfeste und co. Es sind "on top"-Sachen. Aufsichten und Bereitschaften, die IM Alltag sind, sind je nach Schulbau und Schulform eh schon für Alle belastend. Wenn eine SL alle TZ-Leute von Aufsichten befreit, damit sie zu unsäglichen Konferenzen und Schulfesten kommen können, die eh außerhalb der Kernschulzeit liegen und zu Betreuungsproblemen führen (was eh zu spontanen Krankheiten führt), dann werden die VZ-Leute im Alltag kontinuierlich überproportional belastet.

    Ja, den Gedanken hatte ich auch schon. Bei uns entscheiden aufgrund ihrer Zahl die Teilzeitkollegen. (Sie sind aber nur überproportional befreit nicht komplett.)

    Konferenzen für alle haben wir wenige, wäre kein Ausgleich (so viele GLKs wie ich in NRW hatte, habe ich hier nicht in 4 Schuljahren), Schulfeste sind selten und werden vom Elternbeirat organisiert und da es so viele Teilzeitkollegen sind, müssen sie auch Projekte für Projektwoche anbieten (dürfen aber ein Projekt sich teilen).

    Bei uns nur proportional. Immerhin.

    Aber für alle möglichen Konferenzen und Sitzungen, Klassenfahrten usw. gibt es keinerlei Ausgleich.

    Deshalb bei uns überproportional. Mit 2/3- Stelle (und knapp mehr) ist nur 1/3-Aufsicht etc. verlangt, mit fast voller Stelle 2/3. Konferenzen für alle haben wir nicht viele, bei Teilkonferenzen sind Teilzeitkollegen normalerweise auch weniger betroffen. Klassenlehrer müssen sie aber genauso stellen, sonst hätten die meisten Klassen keinen.

    Klassenfahrten sind bei uns Skifreizeiten, organisiert von ein paar Sportlehrern. Da finden sich immer genug Freiwillige. Bei Ausflügen sind immer alle gefragt.

    Mir ist keine Schule bekannt, die dem nachkommt. Meine natürlich auch nicht. Versuche des Personalrats diesbezüglich Änderungen herbeizuführen, führten ins Leere, die SL (alle drei, "unter" denen ich bisher gearbeitet hab), stellten sich quer.

    Meine Schule hat Aufsichten und Bereitschaftsdienste für Teilzeit überproportional reduziert.

    Letztendlich entscheidet die GLK und dort hat die SL auch nur einfaches Stimmrecht.

    Kris24

    Würde der NRW Sekundarschule entsprechen, aber auf heterogenen Niveau wie die Gesamtschule

    Das heißt hier Gemeinschaftsschule (nur sehr wenige haben eine Oberstufe).

    Progymnasien haben gymnasiales Niveau. Sie wurden entweder auf dem Land eingerichtet, um den jüngeren weite Wege zu sparen (teilweise über Land über 30 km und mehrfachen umsteigen) oder haben ein spezielles Profil (z. B. Musik oder katholische Religion).

    Was ist denn ein Progymnasium? Gehen da nur die "Pro(fessinellen)" hin?

    Progymnasium gibt es in Deutschland auch. In meiner Heimatstadt war es ein Gymnasium von Klasse 5 bis 8 (woanders bis Klasse 7 oder 10). Dann kamen die Schüler zu uns. Sie führen also nicht bis zum Abitur, hören früher auf und bezahlt wird der Lehrer genauso wie am Gymnasium.

    Entschuldige, das ist wohl ein Missverständnis:

    Mir ist durchaus bewusst, dass ich niemals die einzigartige und herausragende Fachlichkeit, Gruppenleitungskompetenz und Souveränität eines Studienrates erreichen werde.

    Aber es ging ja um die Abordnung eines Gymnasialkollegen an die G-Schule. Und dazu habe ich hier gelernt: Inhalte weiter zu vereinfachen geht immer, kleine Klassen zu leiten ist einfacher als große, und Gymnasiallehrer sind sowieso die einzigen Lehrkräfte, die ein richtiges Studium absolviert haben.

    Also was spricht dagegen?

    Warum fällt mir bei dir immer Sokrates ein? (Ich weiß, es wird ihm nur zugeschrieben.)

    (Sehr frei formuliert bzw. ergänzt, Ich weiß, dass ich nichts weiß (und weiß daher mehr als andere, die sich wissend halten).)

    Übrigens wir Gymnasiallehrer wissen, dass wir nicht einfach an anderen Schultypen gut (!) unterrichten können, weil die Ausbildung sehr verschieden war/ist. Jetzt lerne ich von dir, dass deine Ausbildung anscheinend von jedem Kollegen nebenher gemacht werden kann.

    Du meinst doch, alles (nach Einarbeitung) zu können, wir nicht.

    Wo habe ich denn so etwas behauptet?!

    Nirgends.

    Im Gegenteil: Ich schrieb, dass man sich einarbeiten könne. Wäre die Arbeit identisch, müsste man das ja nicht ...

    Und wie lange dauert die Einarbeitung? 4 Jahre Fachstudium (oder du erzählst ohne es zu merken auch fachlichen Blödsinn)? Wer lernt dich an?

    Mir scheint, du weißt nicht was dir fehlt und weil du es nicht weißt, denkst, es sei nicht viel.

    Du arbeitest anscheinend nur mit kleinen Gruppen (Diagnostik, kleine Klassen, deine Fragen in der Vergangenheit erschienen mir oft wie von einem anderen Planeten). Im Praktikum (und Referendariat) gewähren Schüler "Welpenschutz". Sprich, du hast weder fachlich ausreichende Kenntnisse (in allen Fächern) noch weißt, wie große Gruppen zu leiten sind. Letzteres lässt sich sicher schneller aneignen, aber ich vermute, dass jeder andere ehemalige Abiturient es genauso gut kann. Also Abschaffung von Studiengängen, Abitur reicht?

    (Ich habe mehrfach erlebt, wie gute Schüler fachlich schwache Kollegen auseinander nehmen, sich bei Klassenleitung (daher weiß ich einiges) und Schulleitung beschweren und um Lehrerwechsel bitten. Fachkenntnisse auf Leistungskursniveau reichen definitiv nicht.) Und ich habe junge Kollegen im 1. Jahr verzweifelt gesehen, weil sich die Schüler nicht mehr wie im Referendariat alles gefallen ließen.

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