Ihr habt mir gerade Sorge bereitet, ich habe am 27. auch noch einen sehr dringenden Brief (sicherheitshalber als Einwurfeinschreiben) zur Post gebracht. Schnell nachgesehen, in der App wird am 29.12. ausgeliefert angezeigt. Ich hoffe, er ist wirklich bei der Behörde.
Beiträge von Kris24
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Realschulen sind auch heutzutage keine "Resteschulen". Mir fällt spontan auch sonst keine Schulart ein, die ich derart bezeichnen würde angesichts des Menschenbildes, welches in dieser Bezeichnung zum Ausdruck kommt.
Den Ausdruck habe ich von Realschulkollegen gehört (und glaube zum 1. Mal aktiv verwendet). Und ich schrieb, dass es keine "Resteschule" war.
Rest bedeutet in diesem Falle, dass die Schüler übrig blieben. Zum Menschenbild sagt es nichts, sondern zu unserer Leistungsgesellschaft.
Ich klinke mit aus dieser Diskussion aus.
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Dann geht es halt um eine konkrete Kollegin, nicht generalisierend um ein Problem von Realschullehrern. Auch wenn ich mich von dieser Aussage als Realschullehrerin weder rein geschlechtsspezifisch, noch inhaltlich angesprochen fühle, wird das doch dem Unterricht zahlreicher meiner Kollegen nicht gerecht. Ein bisserl mehr Differenzierung schadet nicht.
Ich habe von mehreren Kollegen berichtet (und auch versucht zu erklären, woran dies liegen kann).
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Alles!
Danke.
Gestern: 84 Hundehaufen auf 200m.
Mitten am Land. Ich habe sie gezählt.
Bei uns gibt es überall Ständer mit kostenlosen Hundebeutel. Auf Gehweg etc. sehe ich selten noch Hundehaufen. Anders auf der Wiese. Da verschwindet der Hund eine Weile und Herrchen hat seine Ruhe (leider auch auf der schönen Wiese bei unserer Schule, man könnte so herrlich drinnen sitzen, wenn ...)
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Genau,
laßt uns doch zum Schutz der heimischen Vogelpopulation die Katzenhaltung verbieten. Australien und Neuseeland machen vor wie Umweltschutz geht.
—> https://www.n-tv.de/wissen/Katzen-…le21161772.html
Oder laßt uns die Hundehaltung verbieten, weil die freilaufenden Hunde was Wild aufscheuchen und der Hundekot auf Heuwiesen für tote Rinder verantwortlich ist.
—> https://www.agrarheute.com/pflanze/immer-…-feldern-524916
Wie gesagt, sollte man als Tierhalter, und ich habe selber eine Fellnase, mal von dem hohen moralischen Roß absteigen. Die Tiere gehen diversen Mitmenschen auch auf die Nerven.
Ich glaube, dir sind die Zahlen nicht klar. (Mal davon abgesehen, dass Hunde tatsächlich nichts auf "Heuwiesen" verloren haben (das Problem mit den Totgeburten bei Rindern ist mir bekannt). Das Problem sind da aber auch hier die Menschen, die ihre Hunde überall laufen lassen.)
Ich habe vorher vergeblich nach der Zahl gesucht (und dabei obige Links gefunden). Ich erinnere mich dunkel, dass eine zweistellige Prozentzahl der kleinen Singvögel in den 24 Stunden stirbt (ich glaube, es war ein Viertel, also 25 %). Ein (!) örtliches Feuerwerk wäre in Ordnung, die Vögel würden den Ort wochenlang meiden (und man könnte im Umkreis zusätzliche Futterquellen anbieten). Aber es knallt überall über längere Zeit. Die Vögel fliegen bis zu 1000 m hoch, um auszuweichen, kostet extrem viel Energie (und die Gänse Link oben) 500 km weit. Das überleben viele nicht, fällt nur bei einzeln lebenden Vögel nicht so auf wie beim Schwarm Stare auf dem Bild.
Katzen jagen (und Neuseelands und Australiens Vögel sind es nicht gewohnt). Unsere Vögel brüten oft in der Höhe oder versteckt. Und überall gibt es Programme freilebende Katzen zu kastrieren. Du siehst, es wird etwas gemacht. Aber was geschieht beim Feuerwerk? Jeder darf es überall (wenn so viele sterben reicht es nicht, auf einen Tag zu begrenzen). Es müsste ein Ort im Umkreis von vielleicht 10 km sein, an dem es in der Nacht erlaubt ist. Dann könnten Tiere fliehen.
Deine Argumente sind für mich noch nicht einmal whataboutismus.
Ich wohne gegenüber der Feuerwehr und werde wie jedes Jahr beobachten, wie optimiert die Fahrzeuge nacheinander (bis zu einer Stunde) mit Feuerwehrleuten gefüllt werden und vom Hof fahren. Es ist beeindruckend (man darf nur nicht an den Grund denken). Und von meinem Bruder weiß ich, wie es ist, wenn Rettungskräfte mit Böllern beworfen werden. Auch das kann ich von meinem Balkon jedes Jahr beobachten. (Übrigens habe ich einmal einen Stock einer Rakete auf den Kopf bekommen. Trotz dicker Mütze erinnere ich mich an die Kopfschmerzen. )
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Wenn Haustiere in Gegenwart ihrer Besitzer verstört sind, wie sieht es für Wildtiere aus?
Kurz für Vögel (vor allem kleine) endet es oft tödlich. Sie fliegen in der Nacht herum und verbrauchen unnötig Energie (im Winter noch problematischer). Die kleinen Singvögel müssen auch ohne Knallerei im Winter innerhalb von einer halben Stunde morgens essen finden, sonst haben sie zuwenig Energie für weitere Suche.
Für Gänse hat es die hiesige Uni genau untersucht.
https://www.mpg.de/19522040/1121-…ristig-987453-x
Besonders problematisch ist, dass überall geknallt wird, es gibt keine Rückzugsmöglichkeit.
https://www.vogelundnatur.de/feuerwerke-und-voegel/
Ein besonders drastisches Bild dazu https://utopia.de/news/rom-tote-vogel-silvester-feuerwerk/
Kurz, wer Tierfreund ist, lässt die Knallerei.
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Denke schon, dass ich Teilgebiete in Deutschland aufgeben würde, solange wir persönlich nicht angegriffen werden bzw. wenn anschließend Angriffe eingestellt werden würden.
Besonders dann, wenn ich meine Kinder opfern müsste und wie jetzt den Eindruck habe, dass auch viele in den abgetretenen Gebieten abgetrennt bleiben wollen.
Wenn ich in den abgetrennten Gebieten leben würde und mir die neue Regierung nicht passt, würde ich notfalls umziehen.
Andere Gebiete oder deine Region? Umzug ist übrigens in der Ukraine nicht möglich ("Evakuierungen" aus umkämpften Gebieten verliefen in der Vergangenheit über russisches Gebiet (erzwungen durch Russland) und leider wurden viele (vor allem Männer) einbehalten (klar, wer lässt mögliche Soldaten des Gegners zum Feind ziehen). Danach "klappten Evakuierungen nicht mehr", die Leute bleiben lieber im Kriegsgebiet.)
(Es gab in den 90er in meiner Region einige, die auf die neuen Bundesländer verzichten wollten (zu viele Probleme, zu viele Rechtsradikale, zu teuer). Daran dachte ich vor kurzem, als ein Sachse ähnliches wie du bzgl. Ukraine sagte.)
Fachinformatiker, du hättest den 2. Weltkrieg verhindert, wenn Hitlerdeutschland Polen, Frankreich, Benelux, Skandinavien etc. Deutschland angeschlossen hätte. Die anderen Völker können ihre Heimat ja verlassen.
(Ich wundere mich, über deine mangelnden Geschichtskenntnisse. Ich vermute, du stammst aus Russland (Russlanddeutscher?) Meine Oma glaubte auch bis zum Schluss, dass Hitler gar nicht so schlecht war. Sie nannte auch immer Kriegsverbrechen Großbritanniens und Deutschland in einem Atemzug, sah Deutschland (teilweise) als Opfer. Die Manipulation im 3. Reich wirkten nach. Genau dasselbe höre ich von Russlanddeutschen immer wieder.)
Ergänzend
Woher weißt du, dass viele in den abgetrennten Gebieten zu Russland gehören wollen? Meinst du die Umfragen, bei denen russische Soldaten bewaffnet mit den Wahlzetteln von Haus zu Haus zogen. Bei denen extreme Zustimmung bereits vor Ende der Wahl verkündet wurde? Du denkst vermutlich, die Wahrheit liegt irgendwie dazwischen (zwischen Kremls Wahrheit und die des Westen). Das gilt leider fast nie (wenn einer behauptet 2 + 2 = 4 und der andere 6 ist 5 auch nicht korrekt).)
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Ich habe noch eine Kollegin kennengelernt, die die Hochzeit etwas verschob, um nicht entlassen zu werden (das Gesetz wurde für sie rechtzeitig aufgehoben).
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Heisser Tipp*: Lass doch mal einen Wachsbrand eskalieren und die Schule den Einsatz der Feuerwehr zahlen. Was glaubst, wie schnell die Feuerlöscher tiefer hängen

*Guter Wortwitz, ne?
Dazu fällt mir der Demoversuch eines Kollegen ein.
Aber im Chemieraum brennt nichts, hängen Feuerlöscher tief und außerhalb des Raumes werde ich den Versuch sicher nicht durchführen (sonst eskaliert es wirklich noch
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Wirst du aber. Also solltest du keine Zeit mit Brandbekämpfungsversuchen verschwenden und dich in Sicherheit bringen.
Wenn das Feuer zu groß ist, werde ich sicher nicht Heldin spielen. Deshalb schrieb ich kleiner entstehender Brand. Ich werde sicher nicht hingehen (und den fliehenden Schülern entgegen), sondern nur, wenn er in meinem direkten Umfeld ausbricht.
Ich bin aber nicht ganz unvorbereitet. Ich habe im Rahmen meiner Ausbildung (und später bei Fortbildungen bei der Feuerwehr) mindestens 2 Dutzend Brände gelöscht (darunter große Ölwannen) und einmal sogar (keine Übung) ein Auto (Motor), weiß also genau wie. (Und einmal habe ich meine eigenen Haare löschen müssen (Teelicht auf einem festlich geschmückten Tisch, mir war etwas herunter gefallen und ich wollte es aufheben, seitdem finde ich Kerzenschein nicht mehr gemütlich). Andere erzählten, dass die Flammen, einen halben Meter hoch gewesen seien, sie dachten an brennendes Tischtuch o.ä.). Wichtig ist Schnelligkeit (und sonst natürlich Flucht).
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Du tust ja so als hätte Corona eine ganze Generation bereits ausgerottet. Keine Sorge, es sind noch jede Menge 80- und 90-jähriger übrig. Signifikante Übersterblichkeit gibt es auch immer noch nur bei denen. Meine Prognose: Die zu erwartende Sterblichkeit wird demnächst einfach den neuen Gegebenheiten angepasst.
Das habe ich nicht geschrieben. Aber bei uns war in diesem Jahr die Übersterblichkeit höher als 2018-2021 und nicht niedriger wie du schriebst.
(Aber ich möchte nicht über unsere verschiedenen Meinungen dazu diskutieren, ich habe noch frühere zu stark in Erinnerung. Ich ziehe mich also zurück. )
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Dann bist du aus der Brandbekämpfung schon mal raus. Ist doch ok.
Als Chemikerin ist Feuer für mich nicht nur eine "gedachte Größe". (Und wenn ich einen (kleinen) Brand im Entstehen löschen könnte, dann will ich nicht an zu hoch hängenden Feuerlöschern scheitern.)
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Unsere Wagen stehen im Vorbereitungsraum, zu dem nur wie Chemiekollegen Zutritt haben (und teilweise SL, Hausmeister, eine eingewiesene Reinigungskraft, die allerdings meistens den Raum wg. Überschreiten der Arbeitszeit meidet
(ich fordere sich manchmal ausdrücklich an, wenn der Mülleimer 2 Wochen nicht geleert wurde). Schüler nie (und darauf achten inzwischen alle).Sonst würde ich auch nicht am Vortag vorbereiten (erlaubt sind 24 Stunden früher, Bereitstellung).
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Wie kommst du denn darauf? Unsere Gesellschaft ist derart überaltert, dass in der Gruppe noch längstens genug übrig zum Sterben sind. Und die Sterblichkeit ist erheblich kleiner als letztes Jahr um die gleiche Zeit.
Im Oktober war bei uns die Übersterblichkeit in Deutschland lt. Presse so hoch wie lange nicht (ich habe nicht nachgeprüft). Neuere Daten habe ich nicht.
Die Behauptung mit (nur kurzfristiger) Übersterblichkeit stammt nicht von mir, sondern wurde im Frühjahr 20 von bestimmter Seite verkündet.
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Wie gesagt geht es um die Verbindungstüren zwischen den Räumen, also um Türen, die im Normalfall immer verschlossen sind und eh nicht genutzt werden. Ich glaube kaum, daß im Brandfall die Kollegen erst noch eigenmächtig Chemie-Experimente durchführen.
Wer im Brandfall hinein kommen soll, kommt auch sonst hinein.
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Vielleicht hängen die Feuerlöscher bei euch um irgendwelche Vorgaben der Bürokratie zu erfüllen, nicht aber um sie zu benutzen.
Nicht vielleicht, sondern genauso wurde es mir mitgeteilt (und so etwas macht mich wütend).
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Wir haben in jedem Klassenraum einen 6kg abc Pulverlöscher und in der Chemie zusätzlich Löschdecken. Auf den Fluren ist in jeder Etage ein Wandhydrant samt aufgerolltem Gewebeschlauch. Ich frage mich allerdings, ob die Kollegen/Schüler im Ernstfall wohl daran denken, daß man so einen Schlauch erst komplett abrollen muß, um ihn nutzen zu können, weil er „plattgedrückt“ aufgerollt ist.
Unser Schulgebäude sieht so aus, daß wir einen langen Flur haben mit jeweils einem Treppenhaus an jedem Ende. Zusätzlich gibt es zwischen allen Klassenräumen Türen, so daß man als alternativen Fluchtweg durch alle Klassenräume hindurch zu den Treppenhäusern gelangen kann, sollte der Flur verraucht sein.
Unser Problem aktuell: Aus Arbeitsschutzgründen dürfen die normalen Kollegen keine Schlüssel für die Chemiesammlung, die Werkstätten etc. haben. Entsprechend könnten sie auch nicht durch die entsprechenden Räume flüchten, weil die Zwischentüren verschlossen sind.
Keiner von uns versteht diese Arbeitsschutzregelung, weil jeder soviel Ahnung von Chemie hat, daß er weiß, daß er keine Ahnung hat und entsprechend auch nicht die Schränke öffnen würde.
Gleiches gilt für die Holzwerkstatt: Da wollen wir durch die Werkstatt flüchten können. An der Tischkreissäge hat niemand ein Interesse.
Was zählt jetzt mehr? Alternativer Fluchtweg oder Arbeitsschutz?
Fachfremde Kollegen in einer Chemiesammlung sind aber immer eine Gefahr.

(Aus Erfahrung, Deutschkollegen z. B. vergessen die Tür hinter sich zuziehen, sodass jeder jederzeit hinein kommt. Sie schalten den Strom und damit das Notaus ein und mindestens einmal wurde statt dem Tafellichtschalter der daneben liegende Gasschalter zusätzlich eingeschaltet, wenn dann noch ein Schüler gelangweilt an seinem Ventil dreht...
Auch steht nicht immer alles in Schränken, am Vortag bereite ich meinen Unterricht vor. Dann steht auch die konzentrierte Schwefelsäure auf meinem Wagen (nur Chemikalien aus dem Giftschrank hole ich erst am Anfang der Unterrichts heraus).
Manche Schüler werden magisch von Chemikalien wie Magnesium, aber auch Schwefelsäure angezogen, um die Versuche (und andere aus dem Netz) nachzumachen. Wenn etwas passiert, wer ist schuld?
Und leider "leihen" auch Kollegen Gegenstände wie Kerzen, Wasserkocher, Herdplatten, Bechergläser (da kommen z. B. die Kerzen hinein, und werden mit Wachs verschmiert zurück gebracht), Putzzeug, Werkzeug (wir haben einen gut bestückten Werkzeugkasten), Aceton, Brennspiritus usw. aus. Man staunt, wie viel für Entfernung einer Schmieerei benötigt wird (Farbe des Stuhls etc. wird gleich mitentfernt). Auch unsere alten Tafeln mochten es nicht. Es war aber niemand (manche Kollegen sind manchmal wie manche Schüler).
Nach diesen Vorfällen ist bei uns strikte Trennung der Schlüssel und Zugang nur für Fachkundige (so steht es im Gesetz) (und ich bin froh, dass ich nicht ständig mehr kontrollieren muss).
Jetzt stellt sich mir die Frage, was bringt mehr Sicherheit? Ein Brand, bei dem genau diese Tür benötigt wird und der Raum nicht durch Chemieunterricht belegt ist (kommt bei uns sehr selten vor) oder häufig offen stehende Tür mit allen oben genannten Problemen. Übrigens hat unser alter Chemieraum zwar zwei Türen, die aber direkt nebeneinander liegen (also kein 2. Fluchtweg aus dem Raum). Aber auch das ist in Ordnung, es gibt Bestandschutz (ich hatte eine 2. Tür am anderen Ende vorgeschlagen).
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Unsere Feuerlöscher hängen auf jeden Fall höher, ich schätze Unterkante mindestens 130 cm, Griff/Befestigung deutlich über meinem Kopf (und so winzig bin ich nicht). Griffhöhe 80 - 120 cm wäre perfekt.
Mir wurde allerdings gesagt, dass dies für Schulen nicht vorgeschrieben sei. Ich bekam auch irgendeinen Paragraphen gezeigt, weiß nicht mehr welcher. Bei uns hängen überall Feuerlöscher, aber wenn ich erst einen 2 m großen Schüler suchen muss, ist der Brand zu groß (wozu hängen sie dann).
Leider werden Feuerlöscher bei uns immer wieder missbraucht, manchmal sind es eigene Schüler (oft auf Mottoparties), manchmal Schulfremde (Innenstadtlage). Die Höhe, um dies zu verhindern, reicht also dafür nicht.
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Man schaue nach China und sei einfach dankbar dafür, dass sich der Mut zur "moderaten Durchseuchung" durchgesetzt hat!
Und es nun Weihnachten, Sylvester und Skiurlaub wieder ohne Maske gibt!
Das Problem in China ist der fehlende wirksame Impfstoff. Es wurde nur der einheimische (ineffiziente) verwendet und vor allem junge mobile geimpft. Die Alten sind kaum geimpft (und Omikron ist für alte Ungeimpfte auch problematisch). Dank Zensur werden die Folgen kaum bekannt. (Journalisten werden aktuell z. B. daran gehindert, die Schlangen an Leichenwagen vor den Krematorien oder die wartenden vor den Krankenhäusern zu filmen.) Allerdings hatte China jetzt kaum eine Wahl, die Zahlen sind dank besonders ansteckender Omikron-Variante vor Ort bereits vor Aufhebung der Maßnahmen explodiert (angeblich 2 - 3mal so ansteckend wie unsere). Es ließ sich nicht länger verheimlichen. Jetzt kann die Partei die Schuld den Demonstranten in die Schuhe schieben (für geschätzte 1 (Staat) bis 10 (andere) Millionen Tote im kommenden Monat) und die Demokratiebewegung für Jahre schwächen (wenn die eigenen Eltern jämmerlich vorzeitig sterben, braucht es für viele einen Schuldigen).
Weltweit besteht das Problem, dass bei so vielen Infizierten neue Varianten entstehen werden (und natürlich können sie auch gefährlicher sein).
Übrigens auch jetzt haben wir immer noch Übersterblichkeit. Wenn nur die alten, die sowieso in den nächsten Monaten sterben würden (wie oft behauptet), müsste jetzt doch lange Untersterblichkeit (gibt es das?) sein.
Dafür (Impfstoff, Pressefreiheit) bin ich dankbar und das unser Nationalstolz nicht wirksame Impfstoffe ablehnte (mal von ein paar, die den von Moderna nur deswegen ablehnten).
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