Beiträge von Kris24

    Vor Jahren ist in den Pfingstferien in Spanien (?) einer Kollegin die Abiklausuren ihrer Schüler aus dem Auto geklaut worden. Damals haben einige Zeitungen nachgefragt, ob dies nicht grob fahrlässig gewesen sei (und in diesem Zusammenhang las ich auch einmal etwas mit Ausland). Aber weder damals noch jetzt fand ich eine Verbot. (Ich habe auch ein wenig gegoogelt, weil ich wissen wollte, ob etwas geändert wurde.)

    Ich selbst achte auch darauf, dass sie in der Schule immer verschlossen sind und ich schnellstmöglich (ohne Einkauf auf dem Heimweg) heim komme.

    Jetzt, als Angestellter in der privaten Wirtschaft: Brutto, Lohnsteuer, KV, PV, AV, Netto - fertig. 5 Zeilen, 11 Monate lang gleich, im 12. Monat mit Sonderzahlung. Warum geht das im Staatsdienst nicht? Jahrzehntelang war es doch Beamtenprivileg, jeden Monat exakt das gleiche Gehalt zu bekommen. Was soll also diese bescheuerte Rechenorgie, die - in ganz normalen Monaten, wohlgemerkt! - durchaus 4 Seiten umfassen kann? Ich bin davon überzeugt, dass jeden Monat zehntausende Kollegen im öD Einbußen haben und es schlicht nicht merken (können).

    Das Land Baden-Württemberg kann es auch.

    Ich finde die Aufstellung sehr übersichtlich und es wird noch bei Änderung dieser Posten ausführlich erklärt. Mehr als eine halbe Seite (ausgefüllt, Tabelle ist eine Seite vorgedruckt) war es bei mir trotz einiger extra Posten noch nie (evtl. Erklärungen stehen auf der Rückseite (bei Papierform), mir reicht das Kundenportal (kein extra Ausdruck für mich).

    OT: Ich glaube, so ein richtig fetter Lottogewinn (ich rede von einem acht- bis neunstelligen Betrag, wie er im Eurojackpot ausgeschüttet wird) würde für die meisten hier mehr Probleme bereiten als er löst. Wenn man es wirklich mal durchdenkt, dann hätte man in so einem Fall wohl tatsächlich die Wahl zwischen "so tun, als wäre nichts, und ganz unauffällig den Lebensstandard dort erhöhen, wo andere es nicht sehen" und "ich wechsle mein komplettes soziales Umfeld, damit ich meinen Reichtum ausleben kann". Eine Kombi aus Option 1 und 2 würde wohl zu erheblichen Verwerfungen im Verwandten- und Freundeskreis führen, und Option 2 erscheint mir auch wenig verlockend. Wir waren über Silvester in Baden-Baden und konnten mal wieder reichlich "reich+schön" bestaunen - ich glaube, für solche Kreise muss man geboren sein. Unsereiner würde auch mit einer Milliarde auf dem Konto unter solchen Leuten rumlaufen wie Falschgeld. Und selbst wenn es nicht so wäre: Ich bin überzeugt, dass zumindest ich von diesem Edelproletariat in kürzester Zeit angeödet bis angeekelt wäre.

    Der einzige gangbare Weg, den ich sehe, wenn der Eurojackpot tatsächlich zuschlägt (und ja, gelegentlich spiele ich): Reduktion auf minimale TZ (kann man dem Umfeld mit gesundheitlichen Gründen verkaufen), einen angemessenen Betrag für die eigene Lebensführung abzweigen (das können ruhig 5 oder 6 Millionen sein, in unserer Erbengeneration ist das nicht außergewöhnlich hoch), und vom Rest eine Stiftung zu wohltätigen Zwecken gründen.

    Ich glaube, ich bin auch nicht der einzige mit solchen Skrupeln - nicht umsonst bleiben gerade die Großgewinne oft bis zum Ende der Annahmefrist liegen oder werden gar nicht abgeholt (kürzlich erst 4 Mio. in Bayern).

    Ich las einmal von einem Großgewinner, der sein Geld so anlegte, dass er monatlich 3000 Euro auf sein normales Konto erhielt. Vermutlich würde ich auch diesen Weg wählen. Aber da ich nicht Lotto spiele...

    Ich würde auch weiter arbeiten, in Baden-Württemberg muss ich jetzt mindestens zu 75 % (und das ist ein guter Kompromiss), vielleicht mit Sabbatjahr gekoppelt? Aber nur Urlaub wäre mir tatsächlich zu langweilig.

    Eine Verlängerung des ersten Ausbildungsabschnitts (das bedeutet, dass keine Befähigung zum eigenständigen Unterricht ausgesprochen werden konnte, und geht mit einer Reduzierung der Bezüge einher) würde ich jetzt nicht als positive Erfahrung einordnen.

    Aber schön, wenn es für dich gepasst hat und der Weg der richtige war.

    Er wollte es ja selbst (also freiwillige Verlängerung), das halte ich bei den Bedingungen positiv.

    Was in deiner Klammer steht, stimmt hier also nicht.

    Ich möchte jetzt nicht alles lesen, muss korrigieren, aber ich habe in der Schule gelernt, Deutschland habe eine wehrhafte Demokratie (als Folge auf die Weimarer Republik).

    Stimmt das nicht mehr? Wenn ja, wann wurde das geändert? (Oder wissen es viele nicht mehr, weil russische Trollfabriken und ihre Anhänger im Internet falsches behaupten und steter Tropfen den Stein höhlt?)

    Natrium kann auch Peroxide bilden, es geht nur langsamer (aber wenn man es jahrelang in Petroleum lagert oder zu lange außerhalb der Flasche). Davor wird auch gewarnt.

    Natrium lässt sich halt viel schlechter schneiden, da es bedeutend härter ist (deshalb mein etwas übertriebener Vergleich, natürlich verwende ich ein Messer, aber es ist wie harte Butter) und bei etwas vergessener Rinde an einer Kante irgendwo erhitzt es sich ungleichmäßig. Bei Kalium hatte ich noch nie ein Problem, es brennt ruhig ab, Natrium spritzt manchmal etwas. Allerdings verwende ich tatsächlich nur linsen- bzw. erbsengroße Stücke. Und natürlich werden abgeschnittene Reste entsorgt und nicht zurück in die Vorratsflasche gegeben. (Weil Kalium sich wie weiche Butter schneiden lässt, ist die Stange auch viel schneller wieder in der Flasche. Natrium liegt etwas länger auf dem Tisch, es ist wirklich bedeutend härter.)

    Das verwechselst du gerade mit Kalium. Haben wir aus eben diesem Grund überhaupt nicht mehr.

    Nein, Natrium ist bei Versuchen problematischer. Ich führe beide Versuche vor, Kalium lässt sich hervorragend entrinden, da butterweich, von Natrium "behaue" ich irgendwie die Seiten und fühle mich wie ein Steinmetz. Und natürlich müssen die Peroxide bei beiden komplett entfernt sein und es muss schnell gehen, bevor sich neue Kruste bildet).

    (Inzwischen bilden sich aber weniger Peroxide dank Aufbewahrung in Paraffinöl statt Petroleum und natürlich haben wir kleine Mengen, die wir zügig aufbrauchen. Früher wurde leider oft in Petroleum aufbewahrt und das hat Krustenbildung weniger verhindert. Ich schaue unsere Bestände mindestens zweimal jährlich durch und weise auch die Kollegen darauf hin.)

    Ergänzung

    Kalium reagiert schon heftiger und bildet auch eher Kruste mit Peroxiden, aber da es sich gut entrinden lässt (und dank Paraffinöl wenig hat), ist es beherrschbar. (Linsengroßes Stück und nur von Fachleuten, bitte also nicht einfach nachmachen, ich habe im Seminar genau diesen Versuch geübt.)

    ... der Weihnachts(ehe)mann hat mir coole Schwimmkopfhörer geschenkt und natürlich habe ich mich schon am 24. Dezember darüber gefreut.
    ... Heute war ich schon das zweite Mal damit schwimmen und über den laufenden Podcast beim Schwimmen habe ich mich sehr gefreut und darüber sowieso, dass ganz offensichtlich zwischen uns eine gute Freundschaft entstehen könnte.

    Auf ein Schwimmjahr 2024!

    Danke für den Tipp, liegt im Warenkorb (ich muss noch genau nachschauen, welcher es wird).

    A16 ist doch pauschal und nicht leistungsabhängig. Abgesehen davon habe ich mehrfach betont, dass ich selbstverständlich auch gute bis sehr gute Schulleitungen kennengelernt habe. Und dass ich nicht glaube, dass die Qualität der Arbeit durch eine höhere Besoldung steigt, im Gegenteil, weil sich dann die falschen Personen aus falschen Motiven für diese wichtige Position bewerben würden. Das kann ernsthaft keine Lehrkraft wollen. Aber manche lesen auch nur das was sie lesen wollen, insbesondere beim Thema Geld. 🤑 Die Beiträge der "Gegenseite" waren nämlich keinen Deut differenzierter, werden aber als korrekt hingenommen, weil sie der eigenen Meinung entsprechen.

    Aber nichts für Ungut.:gruss:

    Ich kenne mehrere Fälle, wo SL auch finanziell für Fehler anderer hafteten. In einem Fall mussten ein Kollege und sein SL je 5000 Euro zahlen (kein personeller Schaden). Diese Sache hat zu so großer Aufregung hier geführt, dass für beide gesammelt wurde.

    Ich kenne zwei weitere Fälle, die ich hier nicht öffentlich schildern möchte, zu große Erkennungsgefahr, evtl. Insiderwissen.

    Und nein, wenn zu wenig gezahlt wird, suchen viele Gute etwas anderes. Nur Idealisten sind zahlenmäßig zu wenige und oft nicht genug geeignet. Es benötigt Profis. (Ich selbst sehe Bezahlung auch als Anerkennung an. Wer mir zu wenig zahlt, anerkennt meine Leistung nicht. Irgendwann wollte ich A14 und nicht nur Dankeschön in Wortform oder als Schokolade. Ich war selbst auf dem Absprung.)

    Und nein A16 für SL ist zu wenig, um es wegen Bezahlung zu machen. Einigen wenigen geht es um Macht, die meisten wollen etwas ändern, es besser machen. Manche sehen es vielleicht auch als Sprungbrett in die Politik. Viele SL-Stellen sind eine zeitlang unbesetzt. Wenn ich sehe, was A15 und A16 leisten, möchte ich nicht tauschen. Ich bemerke ein Problem und kann es jederzeit weitergeben und weiß, dass sich darum gekümmert wird. Und es kostet sie viel Zeit und sie übernehmen die Verantwortung.

    Naja, ich wurde als Referendarin als Ahnungslos abgetan. Nach dem Motto, was weißt du schon... Aber lacht ruhig weiter und jammert weiter über die ach so schlechte Bezahlung. Ich glaube, manche Menschen können einfach nicht glücklich sein und sind immer auf andere neidisch...

    Das lag an deinen unwissenden Behauptungen (und ja ahnungslos ist freundlich umschrieben). Und bei mir hat es nichts mit Neid zu tun (du behauptest viel).

    Und worin besteht nun die besondere Verantwortung der SL? Ihre finanzielle und personelle Verantwortung ist nun wirklich sehr begrenzt und die Folgen, die sie bei Fehlentscheidungen zu befürchten hat sind ebenfalls sehr begrenzt.

    Ich hatte bereits einiges geschrieben, aber du nimmst es noch nicht einmal zu Kenntnis.

    Schon mal etwas von Wahrscheinlichkeitsrechnung gehört?

    Und möchtest du damit leben, wenn wegen deines Fehlers ein Patient verstirbt, und dann wegen eines Fehlers auch noch verklagt werden? Also da werde ich lieber wegen (angeblicher) zu schlechter Benotung verklagt.

    Es gibt noch Wandertage (drei Schüler nehmen verbotenerweise die Abkürzung durch einen Eisenbahntunnel), schwimmen (Schülerin fälscht die Unterschrift der Eltern und geht unter), gemeinsames Grillen, Chemieunterricht ...

    (Hattet ihr kein Schulrecht? Und liest du nie Zeitung?)

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