Beiträge von Kris24

    Nur darf es natürlich nicht bei den Grünen sein …

    Was meinst du?

    Gerade gegen Baerbock waren vor der letzten Wahl viele Schmutzwerfer unterwegs (und wie danach bekannt wurde teilweise bezahlt aus "russischen Quellen").

    Und ich finde Aussagen, dass wir aktuell in keiner Demokratie leben und die zurück geholt werden müssten (Aiwanger) deutlich problematischer als nicht korrekt angegebene Quellen (Baerbock).

    Vielleicht auch, weil die Schule tatsächlich keine eindeutigen Beweise in der Hand hatte, dass er der Verfasser dieses Schreibens war. Ich lese meist nur, dass er die Verfasserschaft "nicht leugnete". Das heißt aber auch nicht, dass er sie aktiv zugegeben hat. Das würde auch zur Maßnahme Referat passen, pädagogische Maßnahme.

    Bitte zitiere mich richtig, ich habe den Mist von Klara nicht geschrieben! Das Zitat oben stammt nicht von mir, du hast Teile von Klara und mir zusammen unter meinem Namen veröffentlicht. (Ich bin entsetzt, so sehr, dass ich von unterwegs antworte.)


    Zur Sache

    Die Schule hat nicht versucht, die Sache aufzuklären, man hätte ja nachgehen können, warum er nicht leugnet? Man hätte eine Klassenkonferenz einrufen können (es gab viele wegen "Stoppt Strauß" oder bei uns gegen AKWs oder vorher gegen Pershing 2). Aber gerade ab Mitte der 80er war dank "Holocaust" das Thema in der Gesellschaft sehr präsent, es hätte sehr viel Wirbel ausgelöst. Und es wurde von damals Beteiligten gesagt, dass man dies nicht wollte (die Aussage stammt nicht von mir).

    Es geht mir übrigens nicht um die Sache vor 35 bzw. 38 Jahren (waren ja mehrere Vorfälle ab Klasse 7 bzw. 8), sondern dass auch aus den letzten Jahren er immer wieder entsprechend auffiel. Er hat sich eben nicht geändert und wird deshalb gewählt.

    Und warum wurde damals dann nichts dagegen unternommen? Wenn das nicht alltäglich war und kein Jugendlicher „Leichtsinn“?!

    Weil das Gymnasium es damals wegen "guten Ruf usw." unter den Teppich kehren wollte.

    Es war in der 80en Jahre, nach dem Film Holocaust usw. Ich bin zwei Jahre älter. Es waren nicht nur ein paar schnell hingekritzelte Zeilen. Inzwischen haben sich mindestens 2 Mitschüler gemeldet, die berichtet haben, dass er Judenwitze auf einer KZ-Fahrt gerissen hat bzw. mehrfach seine Mitschüler mit dem Hitlergruß begrüßt hat.

    Jugendsünde könnte ich zustimmen, wenn er sich danach geändert hätte. Aber nach seiner Rede "Demokratie zurückholen", "schweigende Mehrheit" usw. (er ist stellvertretender Ministerpräsident, was meint er wohl) im Frühsommer wäre ich als ehemaliger Lehrer auch aktiv geworden. Übrigens war er auch 2016 bei der Aktion syrische Flüchtlinge nach Berlin aktiv, medienwirksam gegen Merkel, jetzt will er keine Medien.

    Es passt also, hat sich nicht grundlegend geändert. Er ist sicher "schlauer" geworden, aber damit auch viel gefährlicher.

    In keiner Sekunde meines Berufs, weder im Referendariat noch in der festen Stelle habe ich zu irgendeiner Zeit auch nur ansatzweise den Stress eines naturwissenschaftlichen Studiums gespürt. Das war alles ein Wellnessurlaub im Vergleich.

    Ich bin absolut deiner Meinung. Auch ich fand das Studium ebenfalls am stressigsten, dann folgte das Referendariat und dann erst meine jetzige Arbeit. Mit zunehmender Routine wurde der Stress immer weniger.

    Liegt auch daran, dass der damalige Job nicht zu mir gepasst hat, mein Job als Lehrer aber schon. In der Ausbildungsphase war es stressiger, aber über 5 bin ich nicht hinaus gekommen.

    Auch dem stimme ich zu. Wenn etwas Freude macht, wenn es passt, dann fühlt man wenig Stress. Das merke ich auch jetzt immer wieder.

    Feldscher, vielleicht bist du am falschen Ort? (Ich finde es aber sehr problematisch, aus der Ferne so weitreichende Aussagen von sich zu geben. Du weißt nicht, was den TE stresst.)

    Ich war an einem humanistischen Gymnasium

    Ich auch (Latein und Altgriechisch Pflicht wie ich schrieb). Aber trotzdem haben meine Lehrer inkl. Griechischlehrer sich mehr Mühe gegeben. (Der Lateinlehrer stand kurz vor der Pensionierung.)

    Glaubst du wirklich, dass du heute noch so an irgendeinem Gymnasium unterrichten kannst?

    (Aber ich verstehe jetzt, warum manche außerhalb der Schule Stehende, sich nicht vorstellen können, dass zur Arbeit von Lehrern mehr gehört, als Unterrichtstunden halten.)

    Ich denke ich verstehe sehr wohl, was LF-orientierter Unterricht bedeutet. Und meine Antwort darauf ist, dass das mit meiner Vorstellung von Unterricht wahrscheinlich nicht zusammenpasst. Ich will das weitestgehend so haben, wie ich es selbst erlebt hatte: Hefteintrag,Schulbuch,lernen,Ex/Schulaufgabe,Note. Auf keinen Fall will ich irgendwelche umfangreichen IT-Praxisprojekte betreuen/begutachten, die am besten auch noch im Ausbildungsbetrieb stattfinden.

    Ich unterrichte seit 30 Jahren, seit über 20 Jahren am Gymnasium. Und nein, ich habe so gut wie nie so unterrichtet (in Mathe geht es manchmal), in Chemie, NwT und Informatik nie.

    Bereits vor 40 Jahren habe ich an einem "Elitegymnasium" (Latein und Aktgriechisch Pflicht) dies nur noch in Latein bei einem alten Lehrer erlebt. An was für einem Gymnasium warst du denn?

    (Du bist also mindestens 50 Jahre zu spät dran. Schüler und deren Eltern würden dir, wenn du so dauerhaft unterrichten wolltest, das Leben schwer machen. Übrigens gibt es auch am Gymnasium BoGy und Partnerschaften mit verschiedenen Unternehmen. )

    Was genau ist da die Begründung, das nicht mit den Klassen zu üben: Ängste zu vermeiden oder potentiellen Tätern keine Schutzszenarien zu offenbaren, die diese geplant aushebeln könnten?

    Uns wurde deutlich gesagt, dass das Wort Amok bei den Schülern Ängste auslösen könnte (also 1. Grund). Wir dürfen noch nicht einmal das Wort verwenden. Wir Kollegen werden aber jedes Jahr am Schulanfang aufgeklärt (inkl. Alarmdurchsage), ich weiß also theoretisch genau Bescheid.

    Und dank eines Fehlalarms hat eine Kollegin samt Klasse bereits erfolgreich "geübt". (Alarm gab es zum Glück nur in einem Raum und wurde schnell aufgelöst, weil alle anderen normal in die Pause gingen.)

    Ich bin jetzt übrigens am Rhein (vorher sehr ähnlicher Anblick), aber definitiv kein Zufluss der Donau.

    Interessant finde ich hier die Wasserscheide. Regentropfen links fließt über Rhein in die Nordsee, der rechts über die Donau ins Schwarze Meer. Beide Flüsse sind hier noch winzig.

    Ich habe mal folgenden Spruch gelernt.

    "Brigach und Breg bringen die Donau zuweg, Lech, Isar, Iller, Inn fließen rechts zur Donau hin. Die Naab und auch der Regen fließen ihr entgegen."

    Ich habe übrigens ein sehr ähnliches Foto von der Lech. Vielleicht stimmt es doch?

    Ja, Schweizer lästern ständig über alles und du lästerst insbesondere über die Schweiz, was nicht alles doof ist. Wir nehmen uns hier wenigstens auch selbst nicht so ernst.

    Ich lästere, wenn Leute sich für besser halten (du "triggerst" mich irgendwie).

    (Ich kenne fast so viele Schweizer wie Deutsche, habe gut Freunde, verteidige sie oft im realen Leben, aber wenn ich hier ständig lese, dass alles in der Schweiz besser ist, reizt es mich zu Widerspruch.)

    Nein, das ist kein "normaler" Raum. Er wird im Normalfall "normal" benutzt, alles andere wäre auch dumm. Im nicht normalen Fall kann er hermetisch verschlossen und belüftet werden. Der Zivilschutz übt (unter anderem) aus Holzlatten, die eigentlich die Kellertür sind, Betten bauen.

    Und bevor ihr jetzt weiter klugscheisst, was unsere Schutzräume alles nicht können: Ihr habt gar keine.

    Na, in meiner Schule könnte ich auch in den "Untergrund" (war auch Schutzraum in beiden Weltkriegen und es gibt Stollen im Untergrund. Mein 1. Wohnung hatte auch einen massiven Keller (verbunden mit Nachbarhäusern, um fliehen zu können, wenn man verschüttet wird).

    Aber ich hoffe, ich benötige es nie und Geld wird besser gegen Klimakatastrophe ausgegeben (die kommt sicher).

    Schutzraum in der Schweiz ist offensichtlich auch ein "normaler" Raum in Gebäuden.

    Zitat von dem angebenen Link: "Der Schutzraum kann im Alltag beispielsweise als Lager, Keller, Bastel- und Spielraum oder Archiv genutzt werden."

    Die ich kenne, bestehen schon aus massivem Beton und sehr schwerer Stahltür (also kein normaler Keller) und Vorrat (Lager) ist für einen Ernstfall auch gut.

    Wir haben halt darüber gesprochen, wie lange man durchhalten kann, wenn man muss.

    Ja genau, die Basler Berge. Hahaha.

    Ja, selber schuld, wenn der nichts taugt. Meine beiden Alternativen sind völlig in Ordnung.

    2 von über 50 (und der eine sah nicht schlecht aus), wenn auch winzig (da sollte niemand unter Platzangst leiden), du zitierst sehr selektiv.

    (Ich schrieb einigen würde ich nicht trauen, nicht alle. Aber auch die Schweizer lästerten (hat sich im letzten Jahr teilweise geändert).)

    Wobei ich aus dem Bauch heraus vermute, dass der Bau von Schutzräumen in der Schweiz günstiger und leichter ist als in Deutschland. (Vermute ich deshalb, weil ich mir jetzt so naiv einige Schutzräume in Bergen, Stollen, Autobahntunnel, ... vorstelle.)

    Die ich gesehen haben, waren fast immer im Haus selbst in den Bergen und nur wenige Quadratmeter groß. Ein Loch in Felsen zu sprengen ist teuer.

    Na sag doch mal, welche kennst du denn so?

    Diverse in diversen Dörfern, Freizeitheimen, 2 private. Es gab (gibt?) früher regelmäßig Tag der offenen Tür und ich bin von Natur aus neugierig. Insgesamt waren es sicher über 50 in allen Größen und Lagen.

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